Zum Inhalt springen

Julien Absalon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. März 2026 um 14:01 Uhr durch imported>Skranon (link-text hinzugefügt.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Julien Absalon Vorlage:SportPicto
bei der Europameisterschaft in Bern 2013
bei der Europameisterschaft in Bern 2013
Zur Person
Geburtsdatum 16. August 1980 (45 Jahre)
Nation FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Disziplin Mountainbike
Karriereende 2018
Internationale Team(s)
Bis 2017
2018
BMC Racing Team
Absolut Absalon
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
Gold Olympiasieger im Mountainbike 2004
Silber Olympiasieger im Mountainbike 2008
Datei:Union-Cycliste-Internationale-Logo.svg Mountainbike-Weltmeisterschaften
Datei:Jersey rainbow.svg Weltmeister Cross-Country XCO2004, 2005, 2006, 2007, 2014
Mountainbike-Weltcup
Datei:Union-Cycliste-Internationale-Logo.svg Gesamtwertung XCO2003, 2006, 2007, 2008, 2009, 2014, 2016
33 Weltcup-Siege XCO – 2001-2016
Europameisterschaften
Trikot des Europameisters Junioren-Europameister Cross Country 1998
Trikot des Europameisters U23-Europameister Cross Country 2001, 2002
Trikot des Europameisters Europameister Cross Country 2006, 2013, 2014, 2015, 2016
Letzte Aktualisierung: 5. September 2022

Julien Absalon (* 16. August 1980 in Remiremont) ist ein ehemaliger französischer Mountainbiker und fünffacher Weltmeister (2004–2007, 2014) sowie zweifacher Olympiasieger (2004 und 2008).

Sportliche Laufbahn

Julien Absalon gewann als Cross-Country-Mountainbiker zahlreiche Titel. So wurde er in den verschiedenen Altersklassen mehrmaliger französischer Meister, Europameister und Weltmeister. Davon holte er vier Weltmeistertitel in Folge bei den Elitefahrern. Seine größten Erfolge sind die Siege bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen und 2008 in Peking.

Er ist damit der erste Mountainbiker, der seinen Olympiasieg erfolgreich verteidigen konnte. Julien Absalon war zusammen mit seinem Landsmann Miguel Martinez und dem Schweizer Nino Schurter der einzige Mountainbiker, der Olympiasieger, Weltmeister und Gesamtweltcupsieger wurde. Aufgrund seiner Dominanz wird Julien Absalon in der Mountainbike-Szene und in seinem Heimatland Frankreich oft mit Lance Armstrong verglichen, wovon er sich aber distanziert.

2009 gewann er beim Weltcup in Offenburg-Rammersweier.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (abgerufen am 29. März 2026)</ref> Dies war sein 18. Weltcup-Sieg, womit er den bisherigen Rekordhalter Thomas Frischknecht ablöste.

Im September 2014 holte er sich in Norwegen seinen fünften Weltmeistertitel im Cross-Country-Mountainbike. 2016 gewann er die drei letzten von seinen insgesamt 33 Weltcupsiegen, was Rekord bedeutete. Er konnte als erster Mountainbiker sieben Mal den Gesamtweltcup für sich entscheiden, was erst 2019 vom Schweizer Nino Schurter egalisiert wurde.<ref>«Auch ich hatte Schiss», sagt der Mountainbiker Nino Schurter nach seinem achten WM-Titel (7. September 2019)</ref>

Beim Radrennen Roc d’Azur an der Côte d’Azur erklärte er im Oktober 2017, dass er bis 2019 in seinem eigenen Team «Absolut Absalon» starten werde und das BMC Racing Team verlassen.<ref>Absalon macht weiter, Neff im Cross-Weltcup und mehr (23. Oktober 2017)</ref>

Im Mai 2018 erklärte Absalon seinen sofortigen Rücktritt vom Cross-Country. Er leide seit drei Jahren unter einer Pollenallergie, die sich in letzter Zeit verschlimmert habe.<ref name="rad-net">Doppel-Olympiasieger Julien Absalon beendet Karriere – Radsport bei. In: rad-net.de. 15. Mai 2018, abgerufen am 15. Mai 2018.</ref> Absalon startet seitdem nur noch bei E-Bike-Rennen.

Julien Absalon war bis 2021 liiert mit der mehrfachen Radsport-Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot (* 1992).<ref name="rad-net" /><ref>Schweizer Doppelsieg bei der Mountainbike-WM (1. September 2019)</ref>

Auszeichnungen

Erfolge im Cross-Country

1998
1999
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016

Weblinks

Commons: Julien Absalon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1990 Ned Overend | 1991 John Tomac | 1992–1994 Henrik Djernis | 1995 Bart Brentjens | 1996 Thomas Frischknecht | 1997 Hubert Pallhuber | 1998 Christophe Dupouey | 1999 Michael Rasmussen | 2000 Miguel Martinez | 2001–2002 Roland Green | 2003 Filip Meirhaeghe | 2004–2007, 2014 Julien Absalon | 2008 Christoph Sauser | 2009, 2012–2013, 2015–2019, 2021–2022 Nino Schurter | 2010 José Antonio Hermida | 2011 Jaroslav Kulhavý | 2020 Jordan Sarrou | 2023 Thomas Pidcock | 2024, 2025 Alan Hatherly

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

1991 John Tomac | 1992–1993, 1995 Thomas Frischknecht | 1994 Bart Brentjens | 1996 Christophe Dupouey | 1997, 2000 Miguel Martinez | 1998–1999 Cadel Evans | 2001 Roland Green | 2002 Filip Meirhaeghe | 2003, 2006–2009, 2014, 2016 Julien Absalon | 2004–2005 Christoph Sauser | 2010, 2012–2013, 2015, 2017–2019, 2022–2023 Nino Schurter | 2011 Jaroslav Kulhavý | 2020: Keine Gesamtwertung | 2021 Mathias Flückiger | 2024 Alan Hatherly | 2025 Christopher Blevins

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein