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Dama da Noite

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Dama da Noite
Datei:Cestrum laevigatum 5Dsr 8081.jpg

Dama da Noite (Cestrum laevigatum)

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Nachtschattenartige (Solanales)
Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Gattung: Hammersträucher (Cestrum)
Art: Dama da Noite
Wissenschaftlicher Name
Cestrum laevigatum
Schltdl.

Die Dama da Noite [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˌdamɐ da ˈnoi̯t͡ʃi] (Cestrum laevigatum), ins Deutsche übersetzt „Dame der Nacht“, ist eine Pflanzenart, die zu den Hammersträuchern (Cestrum) innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) gehört. Die Heimat ist Lateinamerika. Es ist eine psychoaktive Pflanze. Die Früchte und Blätter werden von den Einheimischen wegen ihrer „angeblichen“ halluzinogenen Wirkung als Ersatz für Cannabis geraucht.

Datei:Cestrum laevigatum 1DS-II 1-2010.jpg
Habitus

Beschreibung

Cestrum laevigatum wächst als Strauch oder kleiner Baum, der aufrecht, kletternd oder herabhängend wächst und Wuchshöhen von bis zu 4 m, selten bis 10 m erreicht. Die Zweige sind anfangs kantig mit bräunlich-grauer bis hellgrauer Rinde. Nur die jüngsten Pflanzenteile sind flaumig behaart. Die zerstreut und ausgebreitet bis hängend an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind 0,5 bis 2,5 cm Blattstielen gestielt. Die häutige bis dünn ledrige, einfache Blattspreite weist eine Länge von 3 bis 20 cm und eine Breite von 1,3 bis 7 cm auf.

Die zahlreichen, meist achselständigen Blütenstände sind 2 bis 20 mm lang und zwei- bis zehnblütig. Der Blütenstandsschaft ist 0,5 bis 11 mm lang. Die Hochblätter sind 2 bis 15 × 0,1 bis 4 mm groß. Die Blütenstiele sind bis zu 1 (selten 2) mm lang. Die zwittrigen Blüten sind fünf- (selten sechs-)zählig. Die Kelchblätter sind röhrig bis fast glockig verwachsen. Der Kelch weist eine Länge von 2 bis 4 (selten bis 5) mm und einen Durchmesser von 1,2 bis 2,5 mm auf. Die fünf Kelchzähne sind 0,5 × 1,5 mm groß. Die fünf (selten sechs) grünlichen bis gelblich-weißen oder gelblichen Kronblätter sind röhrig bis trichterförmig verwachsen. Sie enden in Kronlappen mit einer Größe von 3 bis 6 × 1,5 bis 2,7 mm auf. Es ist ein Kreis mit fünf (oder selten sechs) Staubblättern vorhanden, die gleichgestaltig bis etwas ungleich sind. Die aufrechten Staubfäden sind bis mindestens zwei Drittel der Länge mit der Kronröhre verwachsen, 2,5 bis 5 mm stehen frei. Die roten oder bräunlichen Staubbeutel haben eine Größe von 0,7 bis 0,8 × 0,3 bis 0,5 mm. Der ei- bis verkehrt-eiförmige Fruchtknoten ist 1,3 bis 2 mm lang und 0,5 bis 0,8 mm stark und enthält 7 bis 14 Samenanlagen. Der Griffel ist 13 bis 15 mm lang.

Die Früchte sind mehr oder weniger eiförmige, glänzende Beeren, die eine Größe von 10 bis 12 × 4 bis 6 mm besitzen und wenige Samen enthalten. Die Beeren sind giftig. Die Samen besitzen eine Größe von 3,5 bis 5,5 × 1,5 bis 2,4 × 0,7 bis 1 mm.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet von Cestrum laevigatum ist Südamerika mit Brasilien, Argentinien und Paraguay<ref name="GRIN" />, wobei das Hauptvorkommen an der südbrasilianischen Küste liegt.

Cestrum laevigatum ist in einigen Ländern des südlichen Afrika besonders in Südafrika<ref name="GRIN" /> verwildert.

Taxonomie

Cestrum laevigatum wurde 1832 durch Diederich Franz Leonhard von Schlechtendal in Linnaea; Ein Journal für die Botanik in ihrem ganzen Umfange Band 7 Seite 58–59 erstbeschrieben.

Literatur

  • A.E. Gonçalves: Solanaceae in Flora Zambesiaca, Volume 8, 2005: Cestrum laevigatum - Online.
  • B. van Treeck, Bechtermünz: Das Drogen- und Suchtlexikon. ISBN 3-8289-1937-5
  • C. Rätsch: Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen. ISBN 3-85502-570-3

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Cestrum laevigatum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien