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Antidot

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Datei:AutoinjectorMarkI.jpg
Eine Sammlung von Antidot-Autoinjektoren des US-Militärs

Das Antidot oder Antidoton (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein (stoffliches) Gegenmittel zu Giften, Toxinen, Medikamenten oder anderen Substanzen, die auf einen Organismus Einfluss nehmen. In der Umgangssprache werden Antidote auch als Gegengifte bezeichnet, sofern sie bei fehlender Indikation oder falscher Anwendung selbst als Gifte wirken, beispielsweise injiziertes Atropinsulfat als anticholinerges Gegengift zum Nervenkampfstoff Sarin, einem Cholinesterasehemmer.

Wirkprinzipien

Das Antidot vermag

Ein Antidot kann über eine oder mehrere dieser Fähigkeiten verfügen und so die Gefährlichkeit des Zustandes für den betroffenen Organismus verringern oder ganz beseitigen. Antidote können selbst ebenfalls toxisch wirken, so dass ihre prophylaktische Anwendung beschränkt ist.

Beispiele

Anwendungsbereiche

Antidote werden seit der Antike zu therapeutischen Zwecken angewendet. Galenos berichtete, dass antike Ärzte auch Krankheiten heilende Wirkstoffe, die nicht außen aufgelegt werden, sondern eingenommen werden, als Gegenmittel (Antidota) bezeichneten. Er teilte die Gegenmittel, etwa wie die Hiera (picra)<ref>Otto Zekert (Hrsg.): Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 144.</ref> in Form von Latwergen zubereitet, ein in solche, die gegen tödliche Mittel eingegeben werden, solche, die gegen das Gift von Tieren wirken und solche, die bei durch falsche Ernährung entstandenen Krankheiten helfen.<ref>Jutta Kollesch, Diethard Nickel: Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer. Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= Reclams Universal-Bibliothek. Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 164–166 (Galen: Über Gegenmittel, Buch I, Kap. 1) und S. 204.</ref> Mit der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen, die beispielsweise eine biologische oder chemische Kriegsführung ermöglichen, wuchs auch die militärische Bedeutung von Gegenmitteln. Vermehrt werden deshalb Soldaten auch mit Autoinjektoren ausgerüstet, um sich in geeigneten Fällen selbst ein Antidot verabreichen zu können.

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary: Antidot – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

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