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Kleinhaugsdorf

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Kleinhaugsdorf (Dorf)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Haugsdorf  (KG Augenthal, Unterretzbach)
Koordinaten 48° 45′ 13″ N, 16° 3′ 53″ OKoordinaten: 48° 45′ 13″ N, 16° 3′ 53″ O
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Höhe 235 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03782
Bild
Ortsansicht mit Kapelle
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Kleinhaugsdorf ist eine Ortschaft der Marktgemeinde Haugsdorf im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bekannt ist der Ort durch den Grenzübergang Kleinhaugsdorf/Hatě zwischen Niederösterreich und Mähren.

Geografie

Kleinhaugsdorf befindet sich etwa 10 km südlich von Znaim und wird von Haidgraben entwässert, der über die Daníž ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in den Thayamühlbach abfließt. Die Europastraße 59, die in Österreich über die Weinviertler Straße und in der Folge über die Weinviertler Schnellstraße geführt wird und auf tschechischer Seite über die Silnice I/38, einer Staatsstraße (Straße I. Klasse), passiert hier die Staatsgrenze. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Kleinhaugsdorf liegt großteils in der Katastralgemeinde Augenthal, ein kleiner Teil befindet sich jedoch in der Katastralgemeinde Unterretzbach.

Geschichte

Der Haberner Steig, die spätere Znaimer Poststraße bzw. Prager Hauptstraße war die wichtigste und schnellste Straßenverbindung zwischen Wien und Prag, die hier lange Zeit nur über Äcker und Fluren verlief, bis in der Mitte des 18. Jahrhunderts beiderseits der Grenze je eine Gasthaus errichtet und zum Anlaufpunkt für Kutschen, Fuhrwerke und Reiter wurde. Das Gasthaus Pögl, das damals den Namen „Kaiserin von Östereich“ trug, wurde erstmals 1751 erwähnt. Es besaß aus dieser Zeit eine Maria-Theresianische Konzession, die nur in einem kleinen Zeitfenster um 1750 vergeben wurde und deshalb eine Seltenheit darstellte. Interessant ist, dass sich laut Karten das Gasthaus anfangs auf der rechten Straßenseite befand und dann auf der linken. Das Gasthaus in Haid gab es den Karten zufolge mindestens seit 1765, fand aber erst im Jahr 1819 Erwähnung, als einem Antrag um Erweiterung der Schankbefugnis von der Hofkanzlei entsprochen wurde und daraufhin ein Streit zwischen den Gasthäusern entbrannte.

In den Jahren 1822/23 wurde auf Betreiben des Landrates Franz Edler von Pikher (fälschlich auch Picker oder Pirkher), Verwalter der Kirchberg’schen Stiftungsherrschaft,<ref>Vorlage:Austria Topographie Gochnat Schematismus 1848</ref> auf dem Gebiet der Herrschaft der heutige Ort Kleinhaugsdorf gegründet, der anfangs als Colonie Pikhersdorf geführt wurde; dieser Name erlangte aber nie offiziellen Charakter. Der Franziszeische Kataster von 1822 zeigt auf Nr. 1 das bestehende Gasthaus und östlich davon die ersten der neu errichteten Zwerchhöfe.<ref>Franziszeischer Kataster (um 1820): Colonie Pikhersdorf (fälschlich als Colonie Pirkhersdorf bezeichnet) in unmittelbarer Grenzlage (auf mapire.eu).</ref> Schweickhardt führte den Ort bereits als Klein-Haugsdorf und beschrieb ihn mit 110 Einwohnern in 21 Häusern, zumeist Viertellehner, die mit 7½ Joch Land bestiftet waren und ausschließlich Ackerbau betrieben. Südlich des Ortes wurde später eine Ziegelei errichtet.

Ab 1842 gab es in Kleinhaugsdorf eine einklassige Volksschule, die auch von Kindern aus Haid besucht wurde, obwohl dieser Ort nach Klein Tajax eingepfarrt war. 1870 wurde das Haus Nr. 17 zur Schule umfunktioniert und ab 1945 besuchten die Kinder die Schule in Jetzelsdorf.

Literatur

Weblinks

Commons: Kleinhaugsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Haugsdorf