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Paula Riester

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Paula Riester (2006)

Paula Riester (* 1984 in West-Berlin) ist eine deutsche Juristin und Politikerin. Sie war Sprecherin der Grünen Jugend und saß von Mai 2008 bis Januar 2016 für Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain-Kreuzberg. Seit 2016 ist Riester als Richterin tätig.<ref name=":0">Thomas Frey: Wechsel zum Gericht: Paula Riester verlässt die BVV. In: Berliner Woche. 28. Januar 2016, abgerufen am 3. Januar 2017.</ref>

Leben

Riester ist in Berlin-Schöneberg und Steglitz aufgewachsen. Nach ihrem Abitur 2003 ging sie für einen dreimonatigen Freiwilligendienst nach Kathmandu, wo sie in einem Kinderheim arbeitete. Im Jahr 2004 nahm sie ein Jura-Studium an der Freien Universität Berlin auf. Ab 2012 war die Volljuristin als Justiziarin bei der Leibniz-Gemeinschaft angestellt. 2016 wurde Riester Richterin und war persönliche Referentin von Martina Gerlach, der Staatssekretärin für Justiz in der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.<ref name=":1">Paula Riester: Bewerbung für das Schiedsgericht. Außerordentliche Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hannover. Bündnis 90/Die Grünen, 26. Januar 2018, abgerufen am 6. März 2018.</ref>

Politik

Riester trat 2002 der Grünen Jugend und der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei. Von 2003 bis 2004 war sie Politische Geschäftsführerin im Landesvorstand der Grünen Jugend Berlin und arbeitete einige Zeit als Redakteurin für die Stachligen Argumente, der Zeitschrift des Berliner Landesverbandes der Grünen. Im Mai 2005 wurde sie als Beisitzerin in den Bundesvorstand der Grünen Jugend gewählt und im Mai 2006 zusammen mit Jan Philipp Albrecht zur Sprecherin des Verbandes. Gemeinsam klagten sie gegen den Einsatz der Tornados beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007.<ref name="stern-596401">Manuela Pfohl: G8-Gipfel-Bilanz: Im Tiefflug mit dem Grundgesetz kollidiert. In: stern.de. 31. August 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Dezember 2014; abgerufen am 6. März 2018.</ref> Im September 2021 urteilte das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommerns, der Tiefflug über das Camp Reddelich verletzte die Demonstrierenden in ihrem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit.<ref>Tornado-Überflug über G8-Demo-Camp war rechtswidrig. In: Zeit online. 8. September 2021, abgerufen am 8. September 2021.</ref>

Am 25. Mai 2008 trat sie nicht mehr zur Wahl als Sprecherin der Grünen Jugend an, ihre Nachfolgerin wurde Kathrin Henneberger. Von September 2006 bis November 2007 war sie beratendes Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen und hat 2008 die Grüne Jugend im Koordinierungskreis von Attac vertreten. 2012 wurde sie in den Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen Berlin gewählt.

Ab Mai 2008 saß sie für die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain-Kreuzberg, ab März 2011 als Fraktionsvorsitzende.<ref name=":0" /> In der BVV war sie Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Soziale Stadt und Quartiersmanagement, Mieten sowie im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien.<ref>Bündnis 90/Die Grünen Friedrichshain-Kreuzberg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Mit ihrem Wechsel ins Richteramt musste sie ihr Mandat Anfang 2016 niederlegen.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Bei der Bundestagswahl 2013 kandidierte Riester auf Platz fünf der Landesliste Berlin,<ref name="fr-online-21856248">Thomas Rogalla: Parteitag der Grünen: Dreiviertelmehrheit für Künast-Kandidatur. In: berliner-zeitung.de. 16. Februar 2013, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. Dezember 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/archiv.berliner-zeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> verpasste jedoch den Einzug ins Parlament.<ref>Bundestagswahl in Berlin am 22. September 2013: Gewählte Bewerber nach Parteien. In: wahlen-berlin.de. Die Landeswahlleiterin für Berlin, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. März 2018; abgerufen am 6. März 2018.</ref>

Von 2013 bis 2023 war Riester Mitglied im Schiedsgericht ihrer Partei.<ref name=":1" />

Weblinks

Commons: Paula Riester – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1994–2000: Grün-Alternatives Jugendbündnis
Birgit Spohn | Jens Augner | Astrid Henning | Manuela Rottmann | Marco Walker | Heike Opitz | Nadia vom Scheidt | Lars Lübben | Katja Husen | Andreas Gebhard

Seit 2000: Grüne Jugend
Ramona Pop | Werner Graf | Tina Gerts | Benjamin von der Ahe | Ines Eichmüller | Benedikt Lux | Stephan Schilling | Nike Wessel | Paula Riester | Jan Philipp Albrecht | Kathrin Henneberger | Max Löffler | Gesine Agena | Emily Büning | Sina Doughan | Karl Bär | Jens Parker | Theresa Kalmer | Felix Banaszak | Erik Marquardt | Jamila Schäfer | Moritz Heuberger | Ricarda Lang | Max Lucks | Anna Peters | Georg Kurz | Sarah-Lee Heinrich | Timon Dzienus | Svenja Appuhn | Katharina Stolla | Jette Nietzard | Jakob Blasel | Henriette Held | Luis Bobga Vorlage:Klappleiste/Ende

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