Angola Air Charter
| Angola Air Charter | |
|---|---|
| Ehemalige Boeing 707-324C (D2-TOK) der Angola Air Charter | |
| IATA-Code: | – |
| ICAO-Code: | AGO |
| Rufzeichen: | ANGOLA CHARTER |
| Gründung: | 1987 |
| Sitz: | Luanda, Datei:Flag of Angola.svg Angola |
| Heimatflughafen: | Luanda |
| Flottenstärke: | 2 |
| Ziele: | national und international |
Angola Air Charter ist eine angolanische Charterfluggesellschaft mit Sitz in Luanda und Basis auf dem Aeroporto Internacional Quatro de Fevereiro.
Geschichte
Die Angola Air Charter wurde 1987 als Tochter der TAAG Angola Airlines gegründet. Sie steht auf der Liste der Betriebsuntersagungen für den Luftraum der Europäischen Union.<ref>Europäische Kommission - Liste der Luftfahrtunternehmen, denen der Betrieb in der EU untersagt ist abgerufen am 28. April 2015</ref>
Flugziele
Die Angola Air Charter bedient im Charterdienst diverse Ziele in Afrika. In Europa wurden früher hauptsächlich Belgien, Niederlande, Großbritannien und die Sowjetunion angeflogen.
Flotte
Mit Stand September 2022 besteht die Flotte der Angola Air Charter aus einer Antonow An-72 und einer Antonow An-12.<ref>Angola Air Charter Fleet auf pilotcareercenter.com, abgerufen am 13. März 2023 (englisch)</ref>
Zwischenfälle
Von 1988 bis Oktober 2020 kam es bei Angola Air Charter zu 7 Totalschäden von Flugzeugen. Bei zwei davon kamen 16 Menschen ums Leben.<ref>Daten über die Fluggesellschaft Angola Air Charter im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Auszüge:
- Am 21. Juli 1988 verunglückte ein Frachtflugzeug des Typs Boeing 707-300 (Kennzeichen D2-TOV) mit sechs Mann Besatzung im Landeanflug auf Lagos; niemand überlebte (siehe auch Flugunfall einer Boeing 707 der Angola Air Charter bei Lagos).<ref>Flugunfalldaten und -bericht B-707 D2-TOV im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 5. Januar 1990 wurde eine Lockheed L-100 Hercules (Kennzeichen D2-THB) mit sieben Personen an Bord nach dem Start vom Flughafen Menongue von einer Boden-Luft-Flugabwehrrakete getroffen. Die Hercules konnte zum Flughafen zurückkehren, wurde jedoch zerstört.<ref>Flugunfalldaten und -bericht L-100 Hercules D2-THB im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 7. April 1994 entzündeten sich die Bremsen einer Lockheed L-100 Hercules (Kennzeichen D2-THC) nach der Landung. Die Maschine wurde durch Feuer zerstört.<ref>Flugunfalldaten und -bericht L-100 Hercules D2-THC im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 31. Januar 1995 verunglückte während eines Frachtflugs eine Boeing 727-100 (Kennzeichen D2-TJB) bei der Landung auf dem Flughafen Huambo. Die dreiköpfige Besatzung blieb unverletzt; das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt.<ref>Flugunfalldaten und -bericht B-727-100 D2-TJB im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 19. August 1997 verunglückte eine Boeing 727-100 (Kennzeichen D2-TJC) bei der Landung auf dem Flugplatz Lucapa.<ref>Flugunfalldaten und -bericht B-727-100 D2-TJC im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 10. Mai 2001 verunglückte eine Boeing 727-100 (Kennzeichen D2-FCK) bei der Landung am Flughafen Nzagi. Alle elf Insassen überlebten; die Maschine war nicht mehr reparabel.<ref>Flugunfalldaten und -bericht B-727-100 D2-FCK im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
Siehe auch
- Liste von Fluggesellschaften
- Kategorie:Fluggesellschaft mit Betriebsverbot in der Europäischen Union
- Liste der Fluggesellschaften in Angola
Weblinks
- Webpräsenz der Muttergesellschaft TAAG Angola Airlines (englisch, portugiesisch)
Einzelnachweise
<references />