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Aeroporto Internacional Quatro de Fevereiro

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Datei:Outside Aeroporto 4 de Fevereiro.JPG
Luanda/Quatro de Fevereiro (Angola)
Luanda/Quatro de Fevereiro (Angola)
Luanda/Quatro de Fevereiro
Kenndaten
ICAO-Code FNLU
IATA-Code LAD
Koordinaten 8° 51′ 30″ S, 13° 13′ 52″ OKoordinaten: 8° 51′ 30″ S, 13° 13′ 52″ O
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Höhe über MSL 74 m  (243 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4 km von Luanda
Basisdaten
Eröffnung 1954
Betreiber ENANA
Passagiere 1.800.000 (2009)
Start- und Landebahnen
05/23 3716 m × 45 m Asphalt
07/25 2600 m × 60 m Asphalt
Webseite
aeroporto-luanda.com

Der Flughafen Luanda ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Vorlage:Flughafen-Codes) ist ein Flughafen im afrikanischen Staat Angola. Er liegt im Stadtteil Maianga und knapp vier Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt Luanda entfernt. Er war der größte und wichtigste Flughafen des Landes. Im Oktober 2023 wurde der Internationale Flughafen António Agostinho Neto eröffnet, der spätestens seit 2025 den größten Teil des internationalen Flugverkehrs aufgenommen hat.

Im Jahr 2009 wurden im Flughafen Luanda etwa 1.800.000 Passagiere gezählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Macauhub: Mehr als 2 Millionen Passagiere am Flughafen Luanda Angola in der ersten Hälfte 2010 (Memento vom 25. September 2019 im Internet Archive). macauhub.com. Abruf am 30. November 2010 (englisch)</ref>

Wie alle angolanischen Flughäfen wird auch der Flughafen in Luanda von der staatlichen ENANA betrieben.

Allgemein

Der Flughafen besitzt zwei Start- und Landebahnen, die 3700 Meter und 2600 Meter lang sind. Er ist 24 Stunden am Tag geöffnet und wird vom Militär Angolas betrieben. Ein ILS-Anflug ist auf die Bahn 23 möglich. Ferner benutzen die Fluggesellschaften jedoch die Navigationshilfen durch NDB oder VOR.

Zwischenfälle

  • Am 15. November 2000 stürzte eine Antonow An-24RV der angolanischen ASA Pesada (D2-FCG) kurz nach dem Start in ein Feld 5 Kilometer östlich des Flughafens Luanda/Quatro de Fevereiro. Das Flugzeug neigte sich unmittelbar nach dem Start nach links und stieg noch auf eine Höhe von 200 Fuß (etwa 65 Meter), bevor es abstürzte. Es ging nach dem Aufprall in Flammen auf. Nach den Ergebnissen einer vorläufigen Untersuchung wurde der Unfall durch einen Triebwerksausfall ausgelöst. In dem Bericht wurde der Asa Pesada auch Fahrlässigkeit vorgeworfen, weil sie keine genauen Aufzeichnungen über die Treibstoffmenge und die Zahl der Passagiere an Bord geführt hatte. Die Besatzung bestand aus einem Angolaner und vier Ukrainern. Alle 57 Insassen, fünf Besatzungsmitglieder und 52 Passagiere, wurden getötet. Bis Januar 2025 war dies der schwerste Unfall einer An-24, gemessen an der Zahl der Todesopfer.<ref>Unfallbericht AN-24 D2-FCG, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 23. Januar 2025.</ref>
  • Für international großes Aufsehen sorgte der am 25. Mai 2003 verübte Diebstahl einer Boeing 727 auf dem Flughafen Luanda. Die Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen N844AA war auf einer Parkposition, als sie sich plötzlich in Bewegung setzte. Die Flugsicherung versuchte, Kontakt mit der Maschine aufzunehmen, was aber nicht gelang. Die Maschine hob vom Flughafen ab und wurde seitdem nicht wiedergefunden. Berichten zufolge wird angenommen, dass der Flugzeugmechaniker und Privatpilot Ben Charles Padilla an Bord der Maschine war. Das FBI und die CIA suchten weltweit nach der Maschine. Die Boeing 727 wurde später angeblich von einem kanadischen Piloten in der Hauptstadt Guineas, Conakry, gesichtet. Mittlerweile wird jedoch angenommen, dass es sich dabei um eine Verwechslung mit einer anderen Boeing 727 mit dem Kennzeichen N862AA handelte, deren Luftfahrzeugkennzeichen in Guinea in 3X-GDO geändert wurde. Mehrere Regierungen Afrikas mischten sich bei dem Vorfall ein, da die Regierung der USA vermutete, dass die Boeing für einen weiteren Anschlag nach Beispiel der Terroranschläge am 11. September 2001 benutzt werden könnte.<ref>This was published 17 years ago: Mystery Boeing briefly resurfaces after disappearances. In: The Sydney Morning Herald. 8. Juli 2003, abgerufen am 11. November 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />