Zum Inhalt springen

Delessit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Dezember 2025 um 09:19 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie (Schreibt sich im Original mit Deppenapostroph, daher auch hier).).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Delessite. Buntenbock, Harz, Germany-9202.jpg
Delessit (dunkles, schuppiges Aggregat; rechte Bildhälfte) aus Buntenbock, Clausthal-Zellerfeld, Harz, Niedersachsen
Datei:Chamosite-Laumontite-Quartz-tmix07-144a.jpg
Pseudomorphose von Quarz nach Laumontit, überzogen mit einer Kruste aus Delessit

Delessit gilt entweder als magnesiumreiche Varietät des Minerals Chamosit<ref name="Klockmann" /><ref name="SchröckeWeiner" /> oder als eisenreiche Varietät des Minerals Klinochlor<ref name="Lapis" /><ref name="Mindat" /> aus der Gruppe der Chlorite. Er besteht aus einem wasserhaltigen Doppelsilikat von Magnesiumoxid, Eisen(II)-oxid, Tonerde und Eisen(III)-oxid. Seine Mischformel wird mit (Mg,Fe,Fe,Al)(Si,Al)4O10(O,OH)8<ref name="Mindat" /> angegeben.

Erstmals beschrieben wurde Delessit 1850 durch Carl Friedrich Naumann, der die Varietät nach dem Mineralogen und Geologen Achille Ernest Oscar Joseph Delesse benannte.<ref name="Mindat" />

Delessit findet sich mikrokristallin in schuppigen und kurzfaserigen Aggregaten, die in den sogenannten Melaphyren oder Mandelstein-Melaphyren des Rotliegenden teils nur die oliv- bis schwärzlich-grünen Krusten von anderen Mandeln und Drusen bilden.

Literatur

Weblinks

Commons: Delessite – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Klockmann"> </ref> <ref name="Lapis"> </ref> <ref name="Mindat"> Delessite. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 7. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="SchröckeWeiner"> </ref> </references>