Delessit
Delessit gilt entweder als magnesiumreiche Varietät des Minerals Chamosit<ref name="Klockmann" /><ref name="SchröckeWeiner" /> oder als eisenreiche Varietät des Minerals Klinochlor<ref name="Lapis" /><ref name="Mindat" /> aus der Gruppe der Chlorite. Er besteht aus einem wasserhaltigen Doppelsilikat von Magnesiumoxid, Eisen(II)-oxid, Tonerde und Eisen(III)-oxid. Seine Mischformel wird mit (Mg,Fe,Fe,Al)(Si,Al)4O10(O,OH)8<ref name="Mindat" /> angegeben.
Erstmals beschrieben wurde Delessit 1850 durch Carl Friedrich Naumann, der die Varietät nach dem Mineralogen und Geologen Achille Ernest Oscar Joseph Delesse benannte.<ref name="Mindat" />
Delessit findet sich mikrokristallin in schuppigen und kurzfaserigen Aggregaten, die in den sogenannten Melaphyren oder Mandelstein-Melaphyren des Rotliegenden teils nur die oliv- bis schwärzlich-grünen Krusten von anderen Mandeln und Drusen bilden.
Literatur
Weblinks
- Delessit. In: Mineralienatlas Lexikon. Geolitho Stiftung
Einzelnachweise
<references> <ref name="Klockmann"> </ref> <ref name="Lapis"> </ref> <ref name="Mindat"> Delessite. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 7. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="SchröckeWeiner"> </ref> </references>