Zum Inhalt springen

Satoru Nakajima

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. Dezember 2025 um 17:30 Uhr durch imported>Auge=mit (Fahrerhelm in Infobox (Dokumentation siehe Disk. Portal Motorsport)...).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Satoru Nakajima
Satoru Nakajima 2008
Nation: JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan
Gachots Helm im Jahr 1987
Gachots Helm im Jahr 1987
Formel-1-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Brasilien 1987
Letzter Start: Großer Preis von Australien 1991
Konstrukteure
1987–1989 Lotus · 1990–1991 Tyrrell
Statistik
WM-Bilanz: WM-Zwölfter (1987)
Starts Siege Poles SR
74 1
WM-Punkte: 16
Podestplätze:
Führungsrunden:

Satoru Nakajima (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Nakajima Satoru; * 23. Februar 1953 in Okazaki) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer, der von 1987 bis 1991 für die Teams Lotus und Tyrrell in der Formel 1 fuhr. Er war mit 34 Jahren einer der ältesten Formel-1-Debütanten der Geschichte und der erste japanische Formel-1-Fahrer, dem es gelang, WM-Punkte einzufahren.

Karriere

Bevor er in die Formel 1 kam, war Nakajima von 1981 bis 1986 der dominierende Pilot in der Japanischen Formel-2-Meisterschaft. Er gewann in diesen Jahren fünfmal die Meisterschaft.

Nakajima war bei 80 Grand-Prix-Rennen gemeldet und startete 74-mal. Fünfmal scheiterte er in der Qualifikation, da es ihm nicht gelang, unter den schnellsten 26 Fahrern zu sein. Beim Großen Preis von Portugal 1990 ging er, obschon qualifiziert, nicht an den Start. Seine beste Zielankunft war der vierte Platz, den er beim Großen Preis von Großbritannien in der Saison 1987 und beim verregneten Großen Preis von Australien 1989 erreichte. Seine beste Startposition war der sechste Startplatz. Einmal, beim Großen Preis von Australien 1989, fuhr Nakajima die schnellste Rennrunde.

Er galt als „Bedingung“ des Motorenherstellers Honda. Der japanische Motorenhersteller wollte unbedingt einen japanischen Fahrer in der Formel 1 haben. Obwohl er vor seinem Formel-1-Debüt als äußerst talentiert galt, schnitt Nakajima von der fahrerischen Leistung eher mittelmäßig ab. So hatte er gegen keinen seiner Teamkollegen eine Chance, darunter waren allerdings der dreimalige Weltmeister Nelson Piquet sowie Ayrton Senna, der später ebenfalls drei Weltmeistertitel erringen sollte.

Nach dem Ende seiner Formel-1-Karriere gründete er das Team Nakajima Racing, das in der Formel Nippon mit Tom Coronel 1999, Toranosuke Takagi 2000 und Ralph Firman im Jahr 2002 den Meistertitel erringen konnte.

Seine Söhne Kazuki und Daisuke waren und sind ebenfalls Rennfahrer. Kazuki war von 2007 bis 2009 ebenfalls in der Formel 1 aktiv und siegte dreimal beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Statistik

Formel 1

Saison Team Startnr. Rennen Platzierung Punkte Siege Poles SR Teamkollege
1987 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Honda 11 16 WM-12. 7 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Ayrton Senna (WM-3.)
1988 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Honda 2 14 WM-16. 1 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Nelson Piquet (WM-6.)
1989 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Judd 12 13 WM-21. 3 1 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Nelson Piquet (WM-8.)
1990 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 3 15 WM-15. 3 FrankreichFrankreich Jean Alesi (WM-9.)
1991 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Honda 3 16 WM-15. 2 ItalienItalien Stefano Modena (WM-8.)

Le-Mans-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1985 JapanJapan Tom’s Team Toyota Toyota 85C-L JapanJapan Masanori Sekiya JapanJapan Kaoru Hoshino Rang 12
1986 JapanJapan Tom’s Co. Ltd. Dome 86C JapanJapan Masanori Sekiya Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Geoff Lees Ausfall Motorschaden

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
1984 Tom‘s Tom’s 84C ItalienDatei:Flag of Italy.svg MON Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL FrankreichDatei:Flag of France.svg LEM DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg BRH KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg MOS BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA ItalienDatei:Flag of Italy.svg IMO JapanDatei:Flag of Japan.svg FUJ SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg KYA AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg SAN
DNF
1985 Tom’s Toyota 85C-L ItalienDatei:Flag of Italy.svg MUG ItalienDatei:Flag of Italy.svg MON Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL FrankreichDatei:Flag of France.svg LEM DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HOK KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg MOS BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg BRH JapanDatei:Flag of Japan.svg FUJ MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg SEL
12 3
1986 Tom‘s Dome 86C
Tom’s 86C
ItalienDatei:Flag of Italy.svg MON Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL FrankreichDatei:Flag of France.svg LEM DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜN Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg BRH SpanienDatei:Flag of Spain.svg JER DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA JapanDatei:Flag of Japan.svg FUJ
DNF 9

Literatur

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissedre: 24 Stunden du Mans. 1923–1992. 2 Bände. Édition d'Art J. B. Barthelemy, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

Weblinks

Commons: Satoru Nakajima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweisbaustein