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Kaliumbenzoat

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Strukturformel
Struktur von Kaliumbenzoat
Allgemeines
Name Kaliumbenzoat
Andere Namen
Summenformel C7H5KO2
Kurzbeschreibung

weißer bis cremefarbener Feststoff<ref name=alfa>Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 209-481-3
ECHA-InfoCard 100.008.621
PubChem 23661960
ChemSpider 10921
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 160,21 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

> 300 °C<ref name=alfa/>

Löslichkeit

ca. 492 g/l (20 °C)<ref name="GESTIS"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 315​‐​318
P: 264​‐​280​‐​302+352​‐​305+351+338​‐​332+313​‐​362+364<ref name="GESTIS"/>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumbenzoat ist das Kalium-Salz der Benzoesäure. Es ist als Lebensmittelzusatzstoff E 212 zugelassen.

Wirkung

Kaliumbenzoat wirkt bakteriostatisch und fungistatisch und wird daher als Lebensmittelzusatzstoff (E 212) zur Konservierung von Lebensmitteln (Wirkungsoptimum bei pH < 3,6) eingesetzt. Die behandelten Lebensmittel bleiben dadurch über einen längeren Zeitraum konstant konserviert. Kaliumbenzoat ist nur zur Konservierung saurer oder gesäuerter Produkte geeignet. Es schützt vor Schimmelbefall, Hefen, unerwünschter Nachgärung und in Kombination mit Schwefeldioxid auch vor bakteriellem Verderben. Weniger wirksam ist es gegen Milchsäurebakterien und gegen mehrere Krankheitserreger.

Verwendung

Aus Kaliumbenzoat kann unter Zugabe von Kohlenstoffdioxid in einer Henkel-Reaktion durch thermisch-katalytische Disproportionierung Kaliumterephthalat synthetisiert werden:<ref name="Wang_1380">Z. Wang (Hrsg.): Comprehensive Organic Name Reactions and Reagents, 3 Volume Set, John Wiley & Sons, Hoboken, New Jersey, 2009, ISBN 978-0-471-70450-8, S. 1380.</ref>

Henkelreaktion
Henkelreaktion

Als Nebenprodukt entsteht Benzol.<ref name="Wang_1380" />

Alternativ kann Kaliumbenzoat als Konservierungsstoff in folgenden Lebensmitteln verwendet werden: Mayonnaisen, Marinaden, Fertigsalate, Kuchenfüllungen, Margarine, Fruchtsäfte, Tee-Flüssigkonzentrate, Gelees, Marmeladen, in Essig, Öl oder Lake eingelegtes Gemüse, Fischerzeugnisse, nicht erhitzte Milchprodukte, Kaugummi, Senf, Würzmittel, Diätlebensmittel und aromatisierte Mineralwässer.

Außerdem wird es als Gleitmittel bei der Herstellung von Tabletten und als Korrosionsinhibitor für wasserführende Systeme verwendet.

Verträglichkeit

Kaliumbenzoat kann Allergien und Nesselsucht auslösen. Besonders Menschen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien sind anfällig gegen diesen Zusatzstoff. Besonders Allergiker, die auf Acetylsalicylsäure empfindlich reagieren, sollten Kaliumbenzoat meiden. Kombinationen mit den Konservierungsstoffen Schwefeldioxid (E 220), Natriumsulfit (E 221), Natriumhydrogensulfit (E 222), Natriumdisulfit (E 223), Kaliumdisulfit (E 224), Kaliumsulfit (E 225), Calciumsulfit (E 226), Calciumhydrogensulfit (E 227) und mit Azofarbstoffen verstärken die negativen Wirkungen.

Weblinks

  • zusatzstoffe-online.de: Kaliumbenzoat. (Informationen zur Verwendung in Lebensmitteln)

Einzelnachweise

<references/>