Max Mason
Charles Max Mason (* 26. Oktober 1877 in Madison, Wisconsin; † 23. März 1961 in Claremont, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Mathematiker und Physiker.
Leben
Mason wurde 1903 an der Universität Göttingen bei David Hilbert mit der Dissertation "Randwertaufgaben bei gewöhnlichen Differentialgleichungen" promoviert.<ref>Charles Max Mason im Mathematics Genealogy Project (englisch) abgerufen am 3. Juni 2025. </ref> Danach ging er zurück in die Vereinigten Staaten und lehrte dort Mathematik, bis er 1909 einen Ruf auf eine Physikprofessur an der University of Wisconsin erhielt. Im Ersten Weltkrieg entwickelte er im Hinblick auf das Problem der U-Boot-Ortung zusammen mit Kollegen eine Methode zur Fokussierung von Schall aus bestimmten Vorzugsrichtungen mit Ausschaltung störenden Schalls aus anderen Richtungen.<ref>Johannes-Geert Hagmann: Wie sich die Physik Gehör verschaffte – Die amerikanischen Physiker engagierten sich im Ersten Weltkrieg mit "praktischer" Forschung. Physik Journal 14 (2015) Nr. 11, S. 43–46.</ref> Mason war dann von 1925 bis 1929 Präsident der University of Chicago und von 1929 bis 1936 Präsident der Rockefeller-Stiftung. Als Präsident der Rockefeller-Stiftung förderte er besonders die Umsiedlung der von den Nationalsozialisten von der Universität Göttingen vertriebenen Mathematiker, denen die Stiftung erst wenige Jahre zuvor in Göttingen ein neues Institutsgebäude zugewandt hatte.
Seine Forschungen lagen auf den Gebieten der Differentialgleichungen, der Variationsrechnung und des Elektromagnetismus.
1923 wurde Mason in die National Academy of Sciences gewählt.
Weblinks
- John J. O’Connor, Edmund F. Robertson: Charles Max Mason. In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (englisch).
- Charles Max und Max Mason in der Datenbank zbMATH
Einzelnachweise
<references />
William Rainey Harper | Harry Pratt Judson | Ernest DeWitt Burton | Max Mason | Robert Maynard Hutchins | Ernest Cadman Colwell | Lawrence A. Kimpton | George Beadle | Edward H. Levi | John T. Wilson | Hanna Holborn Gray | Hugo F. Sonnenschein | Don Michael Randel | Robert Jeffrey Zimmer | A. Paul Alivisatos
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mason, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Mason, Charles Max (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Mathematiker und Physiker |
| GEBURTSDATUM | 26. Oktober 1877 |
| GEBURTSORT | Madison, Wisconsin |
| STERBEDATUM | 23. März 1961 |
| STERBEORT | Claremont, Kalifornien |
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- Mathematischer Analytiker (20. Jahrhundert)
- Physiker (20. Jahrhundert)
- Präsident (University of Chicago)
- Hochschullehrer (University of Wisconsin–Madison)
- Hochschullehrer (University of Chicago)
- Mitglied der National Academy of Sciences
- US-Amerikaner
- Geboren 1877
- Gestorben 1961
- Mann