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Claro TI

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Claro
Datei:Claro-coat of arms.svg
Wappen von Claro
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bellinzonaw
Kreis: Kreis Bellinzona
Gemeinde: Bellinzonai2
Postleitzahl: 6702
frühere BFS-Nr.: 5282
Koordinaten: 722297 / 123696Koordinaten: 46° 15′ 13″ N, 9° 1′ 29″ O; CH1903: 722297 / 123696
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  }}
Höhe: 270 m ü. M.
Fläche: 21,23 km²
Einwohner: 2921 (31. Dezember 2016)
Einwohnerdichte: 138 Einw. pro km²
Website: www.bellinzona.ch
Karte
w{ww
Datei:Karte Gemeinde Claro 2007.png
Gemeindevorstand vor der Fusion am 1. April 2017
Datei:Claro seilbahn.jpg
Blick auf Claro mit der zum Kloster führenden Seilbahn
Datei:Monastero S Maria Assunta Claro 070314.jpg
Kloster Santa Maria Assunta
Datei:ETH-BIB-Claro, Kloster Santa Maria Assunta-LBS H1-015897.tif
Werner Friedli (Fotograf): Kloster Santa Maria Assunta, historisches Luftbild (1953)
Datei:Claro 140515.jpg
Ehemalige Station Claro

Claro (<phonos file="Aussprache Claro.ogg">Aussprache</phonos>/?), in der alpinlombardischen Ortsmundart Crè <templatestyles src="IPA/styles.css" />[krɛ],<ref>Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol, Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 249.</ref> ist ein Ortsteil der Gemeinde Bellinzona im Schweizer Kanton Tessin. Bis zum 1. April 2017 bildete Claro eine selbständige politische Gemeinde.

Geographie

Datei:ETH-BIB-Claro, Preinzo, Moleno, Cresciano, Riviera-Inlandflüge-LBS MH01-006168.tif
Luftbild von Walter Mittelholzer (1931)

Das Dorf liegt am linken Ufer des Tessins, an der Kantonsstrasse Biasca–Bellinzona. Zu Claro gehören auch die Fraktionen Scubiago, Dun, Brégh, Cassero und Torascia.

Geschichte

Claro wurde erstmals 1120 als locus Clari erwähnt, als die damaligen Besitzer, niedere Vasallen des Erzbischofs von Mailand, ihre Güter an dessen Domkapitel abtraten. Die Besiedlung des Gemeindegebiets geht jedoch, wie archäologische Gräberfunde belegen, bis in die Bronzezeit zurück.

Aus der Zeit des späten 11. und des späten 12. Jahrhunderts sind je ein Verwaltungsgebäude der Mailänder und der Locarneser erhalten, die damals in Claro Zehntenrechte besassen. Zwischen 1402 und 1422 sowie von 1449 bis 1798 stand der Ort unter der gemeinen Herrschaft der Urkantone Uri, Schwyz und Nidwalden (Landvogtei Riviera). 1803 kam er an den neugegründeten Kanton Tessin. 1874 erhielt Claro eine (mittlerweile geschlossene) Bahnstation der Gotthardbahn.

2017 wurde Claro nach Bellinzona eingemeindet. Es bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Claro (mit Fotos) (italienisch) auf patriziatoclaro.ch</ref>

Bevölkerung

Vorlage:Säulendiagramm

Sehenswürdigkeiten

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  • Die Pfarrkirche Santi Rocco e Sebastiano im Ortsteil Brégh stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert und weist im Innern prächtige Stuckverzierungen auf.<ref>Kunstführer durch die Schweiz. Vollständig neu bearbeitete Ausgabe. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Band 2. GSK, Bern 2005, S. 502.</ref><ref>Wohltätigkeit von St. Rochus. In: ti.ch/dt/dstm/sst/ubc/temi, abgerufen am 14. Juli 2024 (mit Foto).</ref>
  • Auf einem Felsplateau oberhalb des Ortes, auf 621 Meter Höhe, thront das 1490 gegründete und im 17. Jahrhundert erweiterte Benediktinerinnenkloster Santa Maria Assunta.<ref name="KddS">Kunstführer durch die Schweiz. Vollständig neu bearbeitete Ausgabe. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Band 2. GSK, Bern 2005, S. 503.</ref> Die rund ein Dutzend Nonnen zählende Gemeinschaft lebt in Klausur. Das Kloster ist über eine Forststrasse, eine Luftseilbahn oder einen alten Saumpfad erreichbar. Das Gesamtbild der Bauten ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.<ref>Monastero di Santa Maria (Claro). In: Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS. Bundesamt für Kultur BAK, 2008, abgerufen am 4. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Kirche Santa Maria Assunta (Foto) auf ti.ch/dt/dstm/sst/ubc/temi</ref>
  • Die Kirche Santi Nazario e Celso im Ortsteil Scubiago wurde 1207 erstmals erwähnt und im 16. und 17. Jahrhundert vollständig umgebaut.<ref>Kirche Santi Nazario e Celso (Foto)</ref> Im Innern finden sich Reste von Fresken aus der Renaissance und dem 17. Jahrhundert.<ref name="KddS" />
  • Die Friedhofskirche San Lorenzo im Ortsteil Cassero ist ein einschiffiger Barockbau mit einem romanischen Turm aus dem 11. Jahrhundert.<ref name="KddS" />
  • Reste dreier mittelalterlicher Befestigungsanlagen: Cortauro im Ortsteil Dun (gegen 1200), sogenanntes Castello deí Magoria im Ortsteil Matro (Ende 13. Jahrhundert?) und Spuren einer Burg oberhalb der Kapelle Sankt Ambrogio.<ref>Burg Magoria (Foto) auf ti.ch/dt/dstm/sst/ubc/temi</ref>

Sport

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Claro TI – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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