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Syburg

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Mai 2025 um 16:56 Uhr durch imported>Alfdager (Aktualisierung statistischer Daten, anhand folgender Quelle: https://www.dortmund.de/dortmund/projekte/rathaus/verwaltung/dortmunder-statistik/downloads/02_02_bevoelkerung_nach_geschlecht_und_staatsangehoerigkeit_in_den_statistischen_bezirken_.pdf (abgerufen am 20.05.2025)).
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Syburg
Stadt Dortmund
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1390)&title=Syburg 51° 26′ N, 7° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1390) 51° 25′ 32″ N, 7° 29′ 14″ O
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Höhe: ca. 220 m ü. NHN
Fläche: 8,12 km²
Einwohner: 1390 (31. Dez. 2024)<ref>

Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2024 (im 5er-Rundungsverfahren) (PDF; 135 kB)</ref>

Bevölkerungsdichte: 171 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1929
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 55
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Bild:Dortmund Statistischer Bezirk Syburg.svg|rahmenlos|268x335px|zentriert|Karte

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Lage von Syburg in Dortmund
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Syburg ist der Statistische Bezirk 55 und zugleich der südlichste Stadtteil der kreisfreien Großstadt Dortmund. Er liegt im Stadtbezirk Hörde. Auf dem Kamm des Ardeygebirges gelegen, grenzt er an die Städte Schwerte, Hagen und Herdecke. Auf einer Fläche von 670 ha leben etwa 1400 Menschen. Die höchste Stelle des Stadtteils ist der Klusenberg mit einer Höhe von 254,33 m. Syburg und vor allem dessen östlicher Ortsteil Buchholz gelten als beliebte, ländliche und besonders teure Dortmunder Wohnlagen. Der Ort ist hauptsächlich von Einfamilienhäusern geprägt. Die Bebauung grenzt Großteils direkt an das Landschaftsschutzgebiet Syburg, Teile der Streubebauung gehören auch zum Landschaftsschutzgebiet.

Geschichte

Keimzelle von Syburg war die im Jahr 774 erstmals in den Annales Laurissenses Minores erwähnte Burg Sigiburg castellum. Ein erster Adeliger wurde 1253 mit Wilhelmus de Syburg, ein erster Geistlicher 1279 mit Henricus plebanus de Siburg erwähnt. Die Deutung des Ortsnamens kann mit Burg des Sieges umschrieben werden.<ref>Michael Flöer: Die Ortsnamen der Stadt Dortmund und der Stadt Hagen. In: Westfälisches Ortsnamenbuch. Band 16, Bielefeld 2021, S. 225–228.</ref>

Im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit gehörte Syburg zum Amt Schwerte und war Teil der Grafschaft Mark. Laut dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 hatten die 11 Steuerpflichtigen in der Bauerschaft Syberch zwischen zwei oirt und vier Goldgulden an Abgabe zu leisten.<ref>Aloys Meister: Die Grafschaft Mark. In: Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S. 34 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Syburg).</ref>

Im 19. Jahrhundert war Syburg eine selbständige Gemeinde im Amt Westhofen. Am 1. August 1929 wurde Syburg in die Stadt Dortmund eingemeindet<ref></ref> und dem Verwaltungsbezirk Wellinghofen zugeschlagen. Seit dem 1. Januar 1975 gehört der um das ursprünglich zu Westhofen gehörende Buchholz vergrößerte Ortsteil<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 124.</ref> zum Stadtbezirk Hörde.

Bevölkerung

Am 31. Dezember 2024 lebten in Syburg 1.390 Einwohner.

Struktur der Syburger Bevölkerung:

Das durchschnittliche Einkommen in Syburg liegt etwa 105 % über dem Dortmunder Durchschnitt. Somit ist Syburg nach Lücklemberg der zweitreichste Stadtteil Dortmunds.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1987 2003 2008 2010 2013 2016 2018 2020 2022 2023 2024
Einwohner 1583 1483 1511 1476 1459 1532 1518 1441 1431 1415 1390

Vereine und Begegnungsmöglichkeiten

In Syburg ist eine Freiwillige Feuerwehr, der Löschzug 14, stationiert. Dortmunds südlichster Löschzug fährt ca. 130 Einsätze pro Jahr und hat eine große Jugendfeuerwehr. Ab 2025 ist eine Kinderfeuerwehr geplant.

Sehenswürdigkeiten

Von je her war Syburg ein Ausflugsziel der Dortmunder Bevölkerung. Anfang des 20. Jahrhunderts verband eine Straßenbahnstrecke der Hörder Kreisbahn Hörde über Schwerte und Westhofen mit Syburg. Eine Bergbahn führte von der Endhaltestelle der Straßenbahn beim Haus Weitkamp zum Scheitel der Hohensyburg.

In Syburg finden sich heute die folgenden Sehenswürdigkeiten:

Südlich der Hohensyburg an der Stadtgrenze zu Hagen liegt der Hengsteysee im Ruhrtal. Nördlich des Stadtteils in der Reichsmark findet sich ein Golfplatz sowie das Ausflugsziel Wannebachtal. In Syburg findet sich eine reichhaltige Auswahl gastronomischer Betriebe sowie der einzige Campingplatz auf Dortmunder Stadtgebiet.

In den 1990er- und 2000er-Jahren war das so genannte Geisterhaus Hohensyburg, um das sich zahlreiche Gerüchte, Legenden und Geistergeschichten rankten, ein Anziehungspunkt für „Grusel-Fans“, die illegal auf das alleinliegende Grundstück eindrangen und sich teils gewaltsam Zutritt zu dem leerstehenden Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert verschafften. Der insbesondere durch unzählige Beiträge in Internetforen etc. hervorgerufene „Gruseltourismus“ führte zu erheblichen Belästigungen der Anwohner und bescherte der örtlichen Polizei hunderte von Einsätzen. 2009 wurde das baufällig gewordene Gebäude auf Druck der Stadt Dortmund abgebrochen.<ref>Yvonne Dziabel: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Geisterhaus“ in Dortmund. Meuchelmord und ein kopfloser Reiter (Memento vom 22. August 2010 im Internet Archive). In: Ruhr Nachrichten vom 30. Oktober 2009; abgerufen am 12. Oktober 2011.</ref>

Naturschutzgebiet Ruhrsteilhänge Hohensyburg

Datei:Dortmund Syburg - Syberg (Ruhrbrücke Dortmunder Straße) 02 ies.jpg
Teilbereiche vom Naturschutzgebiet Ruhrsteilhänge Hohensyburg

1990 wurde durch den Landschaftsplan Dortmund-Süd das 42,83 Hektar große Naturschutzgebiet Ruhrsteilhänge Hohensyburg ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet (NSG) besteht aus drei Teilflächen und geht bis zur Stadtgrenze von Dortmund. Im NSG treten Gesteine in Form ausgedehnter Felsbänder, Abbruchkanten und einzelner Felsen zutage. Die höchsten Felsen erreichen eine Höhe von maximal zehn Meter. An wenigen Stellen ragen Einzelfelsen aus dem Kronenraum der angrenzenden niedrigen und krüppelwüchsigen Laubmischwälder heraus. Im NSG gibt es alte, aufgelassene und wieder bewaldete Steinbrüche. Wegen des Vorkommens der Mauereidechse und des Schwarzstieligen Streifenfarns hat das NSG herpetofaunistische und floristisch-vegetationskundliche Bedeutung.<ref>Naturschutzgebiet „Syburg“ (DO-018) im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-WestfalenVorlage:Abrufdatum</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Aplerbeck: Aplerbeck (mit Aplerbecker Mark) | Berghofen (mit Berghofer Mark) | Schüren | Sölde | Sölderholz (mit Lichtendorf)
Brackel: Asseln | Brackel (mit Neuasseln) | Wambel | Wickede
Eving: Brechten | Eving (mit Kemminghausen) | Holthausen | Lindenhorst
Hombruch: Barop (mit Schönau) | Bittermark | Brünninghausen (mit Renninghausen) | Eichlinghofen (mit Salingen) | Hombruch | Kirchhörde-Löttringhausen (mit Großholthausen, Kirchhörde, Kleinholthausen, Löttringhausen und Schanze) | Menglinghausen | Persebeck-Kruckel-Schnee (mit Kruckel, Persebeck und Schnee) | Rombergpark-Lücklemberg (mit Lücklemberg)
Hörde: Benninghofen (mit Loh) | Hacheney | Holzen (mit Höchsten) | Hörde (mit Clarenberg) | Syburg (mit Buchholz) | Wellinghofen (mit Niederhofen) | Wichlinghofen
Huckarde: Deusen | Huckarde (mit Wischlingen) | Jungferntal-Rahm (mit Jungferntal und Rahm) | Kirchlinde (mit Hangeney)
Innenstadt-Nord: Borsigplatz | Hafen | Nordmarkt
Innenstadt-Ost: Kaiserbrunnen (mit Körne) | Ruhrallee | Westfalendamm (mit Gartenstadt)
Innenstadt-West: City | Dorstfeld | Dorstfelder Brücke | Westfalenhalle (mit Kreuzviertel
Lütgendortmund: Bövinghausen | Kley | Lütgendortmund (mit Holte-Kreta und Somborn) | Marten | Oespel | Westrich (mit Dellwig)
Mengede: Bodelschwingh | Mengede (mit Brüninghausen) | Nette | Oestrich | Schwieringhausen (mit Ellinghausen und Groppenbruch) | Westerfilde
Scharnhorst: Alt-Scharnhorst | Derne | Hostedde (mit Grevel) | Kirchderne | Kurl-Husen (mit Fleier, Husen und Kurl) | Lanstrop | Scharnhorst-Ost

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