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Ueli Kestenholz

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Nation SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Geburtstag 10. Mai 1975
Geburtsort ThunSchweiz
Grösse 180 cm
Gewicht 79 kg
Sterbedatum 11. Januar 2026
Sterbeort SittenSchweiz
Karriere
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 1998 Nagano Riesenslalom
 Snowboard-Weltmeisterschaften
Bronze 1995 Davos Alpin
Silber 1999 Val di Sole Slalom
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 14. Februar 1997
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Parallel 0 1 1
 Sonst. Renndisziplinen 0 2 0
 Snowboardcross 0 0 1
 

Ueli Kestenholz (* 10. Mai 1975 in Thun, Kanton Bern; † 11. Januar 2026 in Sitten, Kanton Wallis) war ein Schweizer Snowboarder und Extremsportler.

Leben

Zusammen mit seinen beiden Brüdern wuchs Ueli Kestenholz als Sohn einer Turnlehrerin und eines Turnlehrers am Thunersee auf. Nebst Skifahren war er in anderen Brettsportarten wie Skateboarding und Windsurfen aktiv. 1989 begann er mit Snowboarden. Kestenholz war verheiratet und hatte zwei Söhne.<ref name="nzz">Elena Panagiotidis, Max Sprick und SDA: Der Snowboard-Pionier Ueli Kestenholz ist bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. In: nzz.ch. 13. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026.</ref> Er starb am 11. Januar 2026 nach einem Lawinenunglück im Lötschental im Spital Sitten im Alter von 50 Jahren.<ref name="nzz" /><ref>Nils Hänggi und Nino Vinzens: Bei Lawinenunglück: Ueli Kestenholz (50) tödlich verunfallt. In: 20min.ch. 13. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026.</ref>

Karriere

Im Winter 1992/93 machte er bei regionalen Wettkämpfen in den Disziplinen Freestyle und Alpin mit. Bereits Ende dieser ersten Saison wurde er mit seinem Freestyleboard Overall-Junioren-Schweizer-Meister. In der Folge wurde Kestenholz ins Hooger-Booger-Team aufgenommen und erhielt dort sein erstes Alpinboard. Damit wurde er 1994 Vize-Schweizer-Meister und gründete mit einigen befreundeten Fahrern das Swiss-Snowboard-Team, um fortan im ISF-Weltcup mitzumachen. Bei der ISF-Snowboard-Weltmeisterschaft 1995 in Davos gewann er die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano holte er im Riesenslalom Bronze. Ausserdem gewann er bei den X-Games 2003 und 2004 jeweils Gold im Snowboardcross. Er konnte in seiner Karriere insgesamt 14 Weltcupsiege holen.

Nach seinen dritten Olympischen Spielen 2006 in Turin entschied er, sich fortan aufs Freeriden und auf Film- und Fotoprojekte zu konzentrieren. Zusammen mit dem 2008 verstorbenen Mathias Roten startete er 2007 das Filmprojekt Playgravity.<ref>Gabriella Massimi: Das Spiel mit der Schwerkraft. Fans der Schwerelosigkeit an der «Play Gravity»-Filmvorführung. In: Jungfrau Zeitung. 29. Oktober 2007, abgerufen am 13. Januar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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