Zum Inhalt springen

Sivasspor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. April 2026 um 08:13 Uhr durch imported>Ureinwohner (Weblinks).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Sivasspor
Logo
Basisdaten
Name Sivasspor Kulübü
Sitz Sivas
Gründung 9. Mai 1967
Farben rot-weiß
Präsident Bahattin Eken
Website sivasspor.org.tr
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Ömer Erdoğan
Spielstätte Yeni 4 Eylül Stadyumu
Plätze 27.532
Liga TFF 1. Lig
2024/25 Süper Lig, 17. Platz Vorlage:AccessibleTooltip

Sivasspor ist ein Fußballverein aus der türkischen Stadt Sivas der gleichnamigen zentralanatolischen Provinz. Der Verein wurde im Jahr 1967 gegründet und hat die Vereinsfarben rot und weiß. In den Jahren 2005 bis 2016 spielte er insgesamt 11 Spielzeiten in der Süper Lig. In der Ewigen Tabelle dieser Lig liegt der Verein auf dem 22. Platz.<ref>Stand: Saisonstart 2016/17</ref> Seine erfolgreichste Zeit in der Süper Lig hatte der Verein in den Jahren 2007 bis 2009. In dieser Zeit spielte er bis zum Saisonende um die türkische Meisterschaft mit und verfehlte sie in den letzten Spieltagen. Während die Saison 2007/08 als Tabellenvierter abgeschlossen wurde, wurde in der Saison 2008/09 mit der Vizemeisterschaft der größte Erfolg der bisherigen Vereinshistorie erreicht. Daneben wurde in der Spielzeit 2013/14 der 5. Tabellenplatz der Süper Lig belegt. Als weitere wichtige Erfolge sind die drei Halbfinalteilnahmen im türkischen Pokal der Spielzeiten 2008/09, 2012/13 und 2014/15 hervorzuheben bis dann, in der Saison 2021/22, mit dem türkischen Pokal der erste Titel gewonnen wurde.

Aufgrund eines Name-Sponsoringvertrages mit der Krankenhauskette Medicana hieß der Klub ab dem Frühjahr 2015 für die Vertragsdauer von eineinhalb Jahren Medicana Sivasspor.

Geschichte

Gründung

Die erste und vom türkischen Fußballverband nicht registrierte Vereinsgründung geht auf das Jahr 1951 zurück. Im 9. Mai 1967 fusionierte dieser Verein mit den beiden kleineren Ortsvereinen Sivas Yolspor und Sivas Kızılırmakspor zu dem heutigen Verein Sivasspor Kulübü bzw. in der Kurzform zu Sivasspor.<ref>19. August 1967, Milliyet, 2. Türkiye Ligi Zusatzteil, S. 4.</ref> Als Symbol für diese drei Vereine beinhaltet das Vereinslogo drei Sterne. Hintergrund dieser Vereinsgründung war Folgendes:

In der Saison 1963/64 wurde die zweithöchste türkische Liga im Profifußball als eingleisige Liga mit 13 Mannschaften gegründet. Diese Ligagründung folgte der Erstligagründung vom Sommer 1959, die als erste landesweit ausgetragene professionelle Liga im türkischen Fußball, die Milli Lig mit heutigem Namen die Süper Lig, eingeführt wurde. In den ersten fünf Spielzeiten dieser 1. Liga ergab sich das Bild, dass lediglich Mannschaften aus den drei Großstädten Istanbul, Ankara und Izmir am Spielgeschehen teilnahmen und die restlichen Provinzen der Türkei der Liga fernblieben. Lediglich Adana Demirspor aus der viertgrößten Stadt Adana schaffte es im Sommer 1960 in die Milli Lig, stieg aber bereits nach einer Saison wieder ab. Nach diesen Entwicklungen beschloss der türkische Fußballverband unter der Führung des Verbandspräsidenten Orhan Şeref Apak Anfang der 1960er Jahre, ein Projekt zu starten, wodurch alle Provinzen der Türkei am Profifußballgeschehen teilhaben konnten. Zu diesem Zweck wurde landesweit den Gouverneuren, Bürgermeistern und Notabeln aller Provinzen mitgeteilt, dass sie, falls nicht vorhanden, durch die Gründung eines konkurrenzfähigen Fußballvereins ihre Provinz in dieser Liga vertreten könnten. Dadurch wurden binnen weniger Jahre neue Vereine gegründet und die Teilnahme an dieser Liga beantragt. So wurde die zweithöchste Spielklasse, die Türkiye 2. Futbol Ligi, mit der Spielzeit 1963/64 das erste Mal gestartet. Da die Provinzen die Vereinsgründung, die Erfüllung der Auflagen bzw. die Teilnahme unterschiedlich schnell beantragten, wurde die Liga in ihrer ersten Spielzeiten wieder mit Mannschaften überwiegend aus den vier größten Städten Istanbul, Ankara, Izmir und Adana gespielt. Nur mit Çukurova İdman Yurdu und Bursaspor nahmen zwei Mannschaften aus anderen Provinzen am Spielgeschehen teil.

In Sivas kam die Vereinsgründung durch die Bemühungen des Gouverneurs Vefik Kitapçıgil und des Bürgermeisters Ahmet Durakoğlu zustande.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />sivasspor.org.tr: "Üç Yıldızın Öyküsü" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. September 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sivasspor.org.tr (abgerufen am 3. Oktober 2013)</ref> Letzterer wurde auch zum ersten Vereinspräsidenten gewählt. Nach Erfüllung aller Auflagen nahm das neugegründete Sivasspor mit der Zweitligasaison 1967/68 zum ersten Mal am türkischen Profifußball teil. Als ersten Trainer stellte man den ehemaligen türkischen Nationalspieler Hilmi Kiremitçi ein, der die Mannschaft sowohl als Cheftrainer als auch als erfahrener Spieler auf dem Spielfeld leiten sollte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />sivasspor.org.tr: "Teknik Direktörler" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sivasspor.org.tr (abgerufen am 3. Oktober 2013)</ref><ref>28. August 1967, Milliyet, S. 8, Spor</ref> Ihre erste Saison beendete die Mannschaft auf dem 16. Tabellenplatz und erreichte so den Klassenverbleib.

Aufstieg in die Süper Lig

Sivasspor wurde in der Zweitligasaison 2004/05 Meister der 2. Lig A Kategorisi und stieg zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in die höchste türkische Spielklasse, in die Süper Lig, auf. Der Verein war erst am Ende der Drittligasaison 1998/99 als Meister in die 2. Lig A Kategorisi, in die damalige zweithöchste Liga, aufgestiegen. In den folgenden Jahren wurde der Aufstieg in die höchste Spielklasse immer wieder knapp verpasst. Im ersten Jahr in der höchsten türkischen Fußballliga belegte Sivasspor nach Ende der Saison 2005/06 den achten Platz. In der zweiten Spielzeit verbesserten sie sich um einen Platz und wurden Siebter.

Erste Teilnahmen im Europapokal

In die Saison 2007/08 startete Sivasspor sehr gut und wurde am Ende der Hinrunde mit 37 Punkten Herbstmeister. Somit holte nach 14 Jahren Unterbrechung wieder ein anatolischer Verein diesen inoffiziellen Titel. Am Ende der Saison belegten sie den vierten Platz, wobei sie gegen die punktgleichen Istanbuler Vereine Fenerbahçe und Beşiktaş im direkten Vergleich unterlegen waren. Der Verein nahm am UEFA Intertoto Cup 2008 teil und war damit erstmals international vertreten. Nachdem man in der zweiten Runde den FK Grbalj Radanovići knapp bezwang (2:2 a; 1:0 h), unterlag man Sporting Braga in der dritten Runde deutlich (0:2 h; 0:3 a) und schied aus.

Im darauffolgenden Jahr wurde Sivasspor ebenfalls Herbstmeister, auch diesmal mit 37 Punkten. Am Ende der Saison 2008/09 reichte es zum Vizemeistertitel, womit Sivasspor zur Qualifikation für die UEFA Champions League zugelassen war. Der Verein stieg dort in der dritten Runde ein, verlor aber gegen den RSC Anderlecht (0:5 a; 3:1 h). Es folgte der Umstieg in die Qualifikation zur UEFA Europa League. Sivasspor unterlag in der dortigen Play-off-Runde Schachtar Donezk (0:3 h; 0:2 a) und verpasste damit doch noch die Endrunde.

Leistungsschwankungen und Abstieg

In den darauffolgenden Jahren schwankten die Leistungen des Klubs innerhalb der türkischen Liga. So beendete man die Saisonen 2009/10 und 2010/11 jeweils auf dem 15. Platz, womit man jeweils knapp dem Abstieg entging. Es folgte ein fünfter Platz in der Spielzeit 2011/12, womit der Verein an einer ligainternen Play-off-Gruppe um die Qualifikation zur UEFA Europa League teilnahm. Der Verein belegte dort jedoch den letzten von vier Plätzen.

Zur Saison 2012/13 belegte Sivasspor Platz 12 in der Endtabelle. Daraufhin brachte man in der Saison 2013/14 erneut den fünften Platz zusammen, der sportlich für die Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Europa League gereicht hätte. Der Verein wurde jedoch ausgeschlossen, da ihm jedoch – ebenso wie dem Pokalfinalisten Eskişehirspor – vorgeworfen wurde, in einen Bestechungsskandal verwickelt gewesen zu sein. Infolgedessen rückten die Vereine Kardemir Karabükspor und Bursaspor auf den Plätzen 7 und 8 in die Europa-League-Qualifikation nach.

In der Saison 2011/12 lief es dann für den Verein wieder erfolgreicher und erreichte den 7. Platz nach 34 Spieltagen, womit man für die Sportoto Süper Lig Europa League Play-offs qualifizierte, wo man jedoch nur 8. wurde.

In der Saison 2012/13 erreichte man mit dem 12. Platz einen Mittelfeldplatz in der Tabelle und erreichte das Halbfinale des türkischen Pokals, wo man gegen Trabzonspor ausschied.

In der Saison 2013/14 verpflichtete man mit Roberto Carlos einen neuen und prominenten Trainer, der den 5. Platz in der Tabelle erreichte, nachdem man zwischendurch auf dem 4. Platz war. Man war somit für die Saison 2014/15 für die Europa League startberechtigt, aber man wurde von der UEFA ausgeschlossen, weil man in den Manipulationsskandal verwickelt war.

Der Klub unterschrieb im Januar 2015 mit der Krankenhauskette Medicana einen Name-Sponsoringvertrag über eineinhalb Jahre. Danach führte der Klub für die Vertragsdauer den Firmennamen in seinem Vereinsnamen und hieß demzufolge Medicana Sivasspor.<ref>milliyet.com.tr: "Sivasspor, Medicana ile imzaladı" (abgerufen am 22. Januar 2015)</ref> Sportlich hatte der Verein zu dieser Zeit allerdings keinen guten Stand. Nachdem man in der Saison 2014/15 als Fünfzehnter nur knapp den Klassenerhalt geschafft hatte, kam es für Sivasspor am Ende der Saison 2015/16 zum Abstieg in die TFF 1. Lig. Man belegte hierbei Tabellenplatz 16 und hatte drei Punkte Rückstand auf das „rettende Ufer“.

Wiederaufstieg und internationale Rückkehr

Sivasspor gelang mit einem Punkt Vorsprung auf Yeni Malatyaspor als Zweitligameister der direkte Wiederaufstieg und auch der Klassenerhalt in der Saison 2017/18. Von einer Teilnahme am Europapokal war man als Siebtplatzierter aber noch zu weit entfernt. Es folgte Tabellenplatz 12 in der Saison 2018/19, wobei man nur vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hatte.

In der Saison 2019/20 belegte Sivasspor den vierten Platz, womit die Rückkehr in den Europapokal geglückt war. Der Verein nahm direkt an der Gruppenphase der UEFA Europa League teil, wo man in einer Gruppe mit dem späteren Wettbewerbssieger FC Villarreal sowie Maccabi Tel Aviv und Qarabağ Ağdam landete. Sivasspor belegte mit sechs Punkten den dritten Platz vor Qarabağ und schied vorzeitig aus.

In der Saison 2020/21 konnte Sivasspor den fünften Platz erreichen und spielte damit in der Qualifikation zur UEFA Europa Conference League. Der Verein setzte sich in den Runden 2 und 3 gegen Petrocub Hîncești (1:0 a; 1:0 h) und Dinamo Batumi (2:1 a; 1:1 h) durch und traf in der Play-off-Runde auf den FC Kopenhagen. Nach zwei Niederlagen (1:2 h; 0:5 a) war Sivasspor allerdings ausgeschieden.

Sieg im türkischen Pokal

Als Höhepunkt der Vereinsgeschichte lässt sich der Sieg im türkischen Fußballpokal 2021/22 bezeichnen. Auf dem Weg ins Endspiel musste sich Sivasspor den Vereinen MKE Ankaragücü (2:1 h), Bandırmaspor (4:2 a), Fatih Karagümrük SK (1:0 h) und Alanyaspor (2:1 a; 1:1 h) stellen. Im Finale traf man auf Kayserispor, Anpfiff war am 26. Mai 2022 im Atatürk-Olympiastadion in Istanbul. Zur Pause führte Kayserispor mit 0:1, Sivasspor glich in der zweiten Hälfte aus. Da in der regulären Spielzeit keine weiteren Tore fielen, ging das Spiel in die Verlängerung. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff ging Sivasspor mit 2:1 in Führung. In der zweiten Hälfte der Verlängerung kam Kayserispor zum Ausgleich, ehe Moussa Konaté für Sivasspor in der 113. Minute das entscheidende Tor zum 3:2-Endstand erzielte. Sivasspor gewann damit erstmals den türkischen Pokal und zugleich den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Der Verein nahm folglich auch das erste Mal am türkischen Supercup teil, wo er jedoch mit 0:4 gegen den Überraschungsmeister Trabzonspor verlor.

In der Liga belegte Sivasspor nur den zehnten Platz, doch das hielt den Pokalsieger nicht davon ab, trotzdem an der Qualifikation zur UEFA Europa League teilzunehmen. Der Verein unterlag Malmö FF doppelt (1:3 a; 0:2 h) und wechselte folglich in die Gruppenphase der UEFA Europa Conference League. Dort spielte er in einer Gruppe mit Slavia Prag, CFR Cluj und KF Ballkani und wurde Gruppensieger. So übersprang Sivasspor die K.O.-Play-offs und nahm direkt am Achtelfinale teil. Es war die erste Teilnahme des Vereins an einer internationalen K.O.-Runde. Gegen den späteren Finalisten AC Florenz konnte er sich aber nicht durchsetzen (0:1 a; 1:4 h) und schied aus.

Der zusätzliche Druck, der durch den starken internationalen Fortschritt auf dem Verein lastete, hinterließ seine Spuren in der Liga. Dort belegte Sivasspor nur Platz 14. Daraufhin reichten die Leistungen in der Saison 2023/24 für Platz 7.

Die Saison 2024/25 schloss Sivasspor als Tabellen-17. mit 9 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ab, was den erneuten Abstieg in die TFF 1. Lig zur Folge hatte.<ref>Trendyol SüperLig (Türkei) 2024/25 - Tabelle | 38. Spieltag. Abgerufen am 22. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

Ligazugehörigkeit

  • Süper Lig: 2005–2016, seit 2017
  • 1. Liga: 1967–1983, 1984–1986, 2016–2017
  • 2. Liga: 1986–1999
  • Amateurliga: 1983–1984

<timeline>

ImageSize = width:890 height:175 PlotArea = width:700 height:72 left:140 bottom:55 AlignBars = justify

Period = from:1967 till:2024 TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:4 start:1967 ScaleMinor = unit:year increment:1 start:1967

Colors =

 id:gruen value:rgb(0.7,1,0.7)
 id:blau  value:rgb(0.7,0.7,1)
 id:rot   value:rgb(1,0.7,0.7)
 id:gelb  value:rgb(1,1,0.7)
 id:grau  value:gray(0.8)

BarData =

 bar:eins text:"1. Liga"
 bar:zwei text:"2. Liga"
 bar:drei text:"3. Liga"
 bar:vier text:"4. Liga"
 bar:fünf text:"untere Amateurligen"

PlotData=

 align:center textcolor:black fontsize:8 mark:(line,grau) width:20 shift:(1,-5)
 bar:zwei color:gelb  
 from:1967 till:1968 text:16
 from:1968 till:1969 text:13
 from:1969 till:1970 text:5
 from:1970 till:1971 text:5
 from:1971 till:1972 text:2
 from:1972 till:1973 text:2
 from:1973 till:1974 text:7
 from:1974 till:1975 text:7
 from:1975 till:1976 text:9
 from:1976 till:1977 text:9
 from:1977 till:1978 text:15
 from:1978 till:1979 text:11
 from:1979 till:1980 text:10
 from:1980 till:1981 text:12
 from:1981 till:1982 text:12
 from:1982 till:1983 text:14
 bar:fünf color:grau
 from:1983 till:1984 text:?
 bar:zwei color:gelb
 from:1984 till:1985 text:14
 from:1985 till:1986 text:15
 bar:drei color:rot
 from:1986 till:1987 text:7
 from:1987 till:1988 text:6
 from:1988 till:1989 text:2
 from:1989 till:1990 text:5
 from:1990 till:1991 text:12
 from:1991 till:1992 text:4
 from:1992 till:1993 text:2
 from:1993 till:1994 text:10
 from:1994 till:1995 text:4
 from:1995 till:1996 text:7
 from:1996 till:1997 text:4
 from:1997 till:1998 text:9
 from:1998 till:1999 text:1
 bar:zwei color:gelb
 from:1999 till:2000 text:6
 from:2000 till:2001 text:8
 from:2001 till:2002 text:15
 from:2002 till:2003 text:4
 from:2003 till:2004 text:8
 from:2004 till:2005 text:1
 bar:eins color:gruen
 from:2005 till:2006 text:8
 from:2006 till:2007 text:7
 from:2007 till:2008 text:4
 from:2008 till:2009 text:2 
 from:2009 till:2010 text:15 
 from:2010 till:2011 text:15
 from:2011 till:2012 text:6
 from:2012 till:2013 text:12
 from:2013 till:2014 text:5
 from:2014 till:2015 text:15
 from:2015 till:2016 text:16
 bar:zwei color:gelb
 from:2016 till:2017 text:1
 bar:eins color:gruen
 from:2017 till:2018 text:7
 from:2018 till:2019 text:12
 from:2019 till:2020 text:4
 from:2020 till:2021 text:5
 from:2021 till:2022 text:10
 from:2022 till:2023 text:14
 from:2023 till:2024 text:7

TextData=

 pos:(211,140) fontsize:12 text:Ligazugehörigkeit und Platzierungen von Sivasspor seit 1967

</timeline>

Stadion

Sivasspor trug seine Heimspiele im Sivas 4 Eylül Stadı aus. Durch den Aufstieg in die Turkcell Süper Lig war der Verein gezwungen, das Stadion zu modernisieren. Seit der Sanierung besitzt es eine Kapazität von 18.700 Zuschauern. Die Qualifikation zur UEFA Champions League erforderte eine weitere Sanierung, die die Vergrößerung der VIP-Bereiche, Pressestelle und Überdachung der Haupttribünen mit einschloss. Anfang 2012 wurden Pläne für ein neues Stadion vorgelegt. Gemeinsam mit der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft TOKI, die unter anderem die Türk-Telekom-Arena von Galatasaray mitfinanzierte, sollte ein modernes, energieeffizientes Stadion mit einer Kapazität von 33.000 Plätzen errichtet werden. Dazu gehörte der Einsatz von Solarenergie auf dem Stadiondach sowie die Nutzung von Wind bei der Klimatisierung des Innenbereichs. Der Baubeginn sollte zeitnah nach Ende der Ausschreibung erfolgen. Im Mai 2013 starteten die Arbeiten an der neuen Sivas Arena. Die Kapazität wurde vor Beginn auf 27.000 gesenkt. Ab der Saison 2016/17 wird Sivasspor im neuen Stadion mit 27.532 Plätzen spielen.<ref>skyscrapercity.com: SİVAS – New 4 Eylül Stadium (27.532) (englisch)</ref>

Fanfreundschaft

Der Verein zeichnet sich durch seine treue Anhängerschaft im anatolischen Sivas aus. Es besteht seit kurzem eine Fanfreundschaft mit Kayserispor, die sich dadurch auszeichnet, dass man die dunkle Vergangenheit (1967 gab es unter beiden Fanlagern 40 Tote während eines Streits bei einem Punktspiel) zwischen den beiden Städten vergessen hat und eingesehen hat, dass Gewalt keine Lösung ist.<ref>socratesdergi.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Kayserispor-Sivasspor: 17 Eylül 1967 Faciası" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Dezember 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.socratesdergi.com (abgerufen am 6. Dezember 2017)</ref> Seitdem schauen beide Fanlager, wenn Sivasspor und Kayserispor gegeneinander spielen, ihre Spiele stets brüderlich zusammen.

Aktueller Kader 2024/25

Vorlage:Hinweisbaustein

Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
13 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Đorđe Nikolić Vorlage:DatumZelle 2024 2026
35 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Ali Şaşal Vural Vorlage:DatumZelle 2016 2026
41 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Serkan Kaan Sarman Vorlage:DatumZelle 2024 2026
74 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Arda Erdursun Vorlage:DatumZelle 2025 2027
Abwehr
03 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Uğur Çiftçi Vorlage:DatumZelle 2018 2027
05 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Mehmet Albayrak Vorlage:DatumZelle 2022 2027
07 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Murat Paluli Vorlage:DatumZelle 2022 2026
14 MaliDatei:Flag of Mali.svg Samba Camara Vorlage:DatumZelle 2020 2025
23 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Alaaddin Okumuş Vorlage:DatumZelle 2021 2026
26 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Uros Radakovic Vorlage:DatumZelle 2024 2026
27 GambiaDatei:Flag of The Gambia.svg Noah Sonko Sundberg Vorlage:DatumZelle 2024 2025
44 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Achilleas Poungouras Vorlage:DatumZelle 2023 2025
53 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Emirhan Başyiğit Vorlage:DatumZelle 2024 2026
58 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Ziya Erdal Vorlage:DatumZelle 2010 2025
Mittelfeld
08 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Charis Charisis Vorlage:DatumZelle 2022 2028
10 EnglandEngland Alex Pritchard Vorlage:DatumZelle 2024 2026
11 NiederlandeNiederlande Queensy Menig Vorlage:DatumZelle 2024 2026
12 Kongo Demokratische RepublikDatei:Flag of the Democratic Republic of the Congo.svg Samuel Moutoussamy Vorlage:DatumZelle 2024 2026
15 PolenDatei:Flag of Poland.svg Jan Biegański Vorlage:DatumZelle 2024 2027
17 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Emrah Başsan Vorlage:DatumZelle 2023 2025
21 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Emre Gökay Vorlage:DatumZelle 2022 2025
22 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Veljko Simić Vorlage:DatumZelle 2025 2027
24 Kap VerdeDatei:Flag of Cape Verde.svg Garry Rodrigues Vorlage:DatumZelle 2024 2025
25 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Oğuzhan Aksoy Vorlage:DatumZelle 2024 2027
30 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Tolga Ciğerci Vorlage:DatumZelle 2025 2025
43 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Eymen Yurdcu Vorlage:DatumZelle 2024 2027
66 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Sinan Kaya Vorlage:DatumZelle 2024 2026
80 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Efkan Bekiroğlu Vorlage:DatumZelle 2025 2025
88 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Talha Şeker Vorlage:DatumZelle 2024 2026
90 UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Azizbek Turgunboev Vorlage:DatumZelle 2024 2025
TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Erdem Güleç Vorlage:DatumZelle 2024 2026
Sturm
09 AlbanienDatei:Flag of Albania.svg Rey Manaj Vorlage:DatumZelle 2023 2026
46 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Bekir Turaç Böke Vorlage:DatumZelle 2024 2027
55 Guinea-aDatei:Flag of Guinea.svg Fodé Koita Vorlage:DatumZelle 2023 2025

Rekordspieler

Die meisten Erstligaspiele
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Ziya Erdal 228 2010–0000
02. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Hayrettin Yerlikaya 178 2005–2013
03. TürkeDatei:Flag of Turkey.svg BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Kadir Bekmezci 174 2009–2015
4. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Hakan Arslan 162 2012–0000
5.0 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Mehmet Yıldız 149 2005–2011
6.0 MarokkanerDatei:Flag of Morocco.svg FrankreichDatei:Flag of France.svg Aatif Chahechouhe 128 2012–2016
7.0 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Erman Kılıç 124 2009–2013
8. AustralierAustralien KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Michael Petkovic 120 2005–2010
09. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Adem Koçak 110 2012–2016
10. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Murat Sözgelmez 108 2005–2011
Stand: 24. November 2020<ref name="Mackolik-Istat">Mackolik.com: Statistikdatenbank, abgerufen am 13. März 2019.</ref>
Die meisten Erstligatore
Rang Name Tor Einsätze Tor/Spiel
01. MarokkanerDatei:Flag of Morocco.svg FrankreichDatei:Flag of France.svg Aatif Chahechouhe 48 128 0,38
02. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Mehmet Yıldız 47 148 0,32
03. NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Michael Eneramo 26 87 0,3
TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Erman Kılıç 26 124 0,21
05. ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Arouna Koné 22 54 0,41
06. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Burhan Eşer 21 92 0,23
IsraelDatei:Flag of Israel.svg Pini Balili 21 97 0,22
08. BolivienDatei:Flag of Bolivia.svg Ricardo Pedriel 18 85 0,21
TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Hakan Arslan 18 118 0,15
10. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Musa Aydın 16 96 0,17
Stand: 13. März 2019<ref name="Mackolik-Istat" />

Bekannte ehemalige Spieler

Trainer (Auswahl)

2005/06 trainierte der deutsche Trainer Werner Lorant die Mannschaft.<ref>sivasspor.org.tr: "Teknik Direktörler" (abgerufen am 7. November 2013)</ref><ref>Robinho - Spielerprofil. Abgerufen am 9. August 2021.</ref> Nachdem dieser jedoch sein Amt vorzeitig niederlegte, um zu Saipa Teheran zu wechseln, übernahm der Slowake Karol Pecze das Traineramt. Er wurde jedoch bereits im November durch den ehemaligen türkischen Nationalspieler Bülent Uygun ersetzt. Unter der Leitung von Uygun wurde Sivasspor in der Saison 2008/09 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Vizemeister. Am 4. Oktober 2009 kündigte Bülent Uygun aufgrund des schlechten Saisonstarts seine Arbeit als Chef-Trainer. Sein Nachfolger wurde Muhsin Ertuğral, der am 22. März 2010 sein Amt ebenfalls niederlegte. Sein Nachfolger war Mesut Bakkal. Nach diesem Trainerwechsel am 27. Spieltag gab es für die Mannschaft von Sivasspor bis zum Saisonende in der Liga weder einen Sieg noch eine Niederlage. Doch mit den acht erspielten Unentschieden konnte der Abstieg in die 2. Liga verhindert werden.

<templatestyles src="FN/styles.css" />

<templatestyles src="FN/styles.css" />
3 
Da Roberto Carlos zem Zeitpunkt seiner Tätigkeit nicht die notwendige Trainerlizenz besaß, arbeitete er nur inoffiziell als Cheftrainer und offiziell als Co-Trainer, während als offizieller Cheftrainer dem Verband von August 2013 bis September 2014 César González Mendiondo und von September 2014 bis Dezember 2014 Orhan Kaynak angegeben wurde.
<templatestyles src="FN/styles.css" />
4 
Sergen Yalçın zu diesem Zeitpunkt nicht die notwendige Trainerlizenz besaß, arbeitete er nur inoffiziell als Cheftrainer und offiziell als Co-Trainer, während als offizieller Cheftrainer dem Verband von Dezember 2014 bis Mai Orhan Kaynak und von August 2015 bis Oktober 2015 Mustafa Altındağ angegeben wurde.
<templatestyles src="FN/styles.css" />
5 
Hakan Keleş zu diesem Zeitpunkt nicht die notwendige Trainerlizenz besaß, arbeitete er nur inoffiziell als Cheftrainer und offiziell als Co-Trainer, während als offizieller Cheftrainer dem Verband von November 2018 bis Mai 2019 Ersel Uzğur angegeben wurde.

Weblinks

Commons: Sivasspor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende