Zum Inhalt springen

Knut Reinhardt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. März 2026 um 09:15 Uhr durch imported>MatthiasTheSoccerFan (https://www.kicker.de/knut-reinhardt/laufbahn).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Knut Reinhardt
Personalia
Geburtstag 27. April 1968
Geburtsort HildenDeutschland
Größe 181 cm
Position Linkes Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1977 TuS 05 Quettingen
1977–1987 Bayer 04 Leverkusen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1986–1991 Bayer 04 Leverkusen 118 (5)
1991–1999 Borussia Dortmund 170 (5)
1999–2000 1. FC Nürnberg 14 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1985–1986 Deutschland U-18 5 (0)
1986–1987 Deutschland U-20 8 (2)
1988–1990 Deutschland U-21 12 (2)
1988–1992 Deutschland 7 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2004–2006 TuS Niederense
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Knut Reinhardt (* 27. April 1968 in Hilden) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportliche Laufbahn

Knut Reinhardt begann seine Laufbahn beim TuS 05 Quettingen und wechselte als D-Jugendlicher zu Bayer 04 Leverkusen. Im Alter von nur 17 Jahren bestritt er für die Werkself am 19. April 1986 gegen Bayern München sein erstes Bundesligaspiel und wurde wenig später deutscher A-Jugendmeister. Nach einem Jahr in der damals drittklassigen Amateur-Oberliga mit den Bayer-Amateuren wurde er in der Saison 1987/88 Stammspieler bei Leverkusen.

In dieser Zeit war er zudem für verschiedene Nachwuchsnationalmannschaften des DFB aktiv und wurde 1987 mit der U-20-Nationalmannschaft Vizeweltmeister. 1988 gewann der defensive Mittelfeldspieler mit Bayer Leverkusen den UEFA-Pokal und kam im selben Jahr zu seinem ersten Länderspiel für die deutsche Fußballnationalmannschaft, wo er sich aber nie wirklich durchsetzen konnte. Insgesamt kam er in seiner Karriere bis 1992 auf sieben Einsätze im Nationalteam.<ref>Matthias Arnhold: Knut Reinhardt – International Appearances. RSSSF, 21. Dezember 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref> Im Europapokal brachte er es auf insgesamt 50 Einsätze.

1991 verließ Reinhardt Leverkusen und wechselte zu Borussia Dortmund.<ref>Matthias Arnhold: Knut Reinhardt – Matches and Goals in Bundesliga. RSSSF, 21. Dezember 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.</ref> Mit dem BVB wurde er 1995 und 1996 Deutscher Meister und gewann 1997 die Champions League und den Weltpokal. Nachdem er in Dortmund immer weniger zum Einsatz gekommen war, wechselte er 1999 zum 1. FC Nürnberg. Dort konnte er auch nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen und beendete im Jahr 2000 nach sieben Knieoperationen seine Karriere.

Privates

Knut Reinhardt verbrachte einen großen Teil seiner Kindheit im westfälischen Südlohn.<ref>Unterhaltsames und Nachdenkliches von Knut Reinhardt. Abgerufen am 28. Oktober 2018.</ref> Nach dem Ende seiner Laufbahn als Profi-Fußballer begann der gelernte Bürokaufmann<ref>"Autogramme", Sport-Bild vom 7. April 1993, S. 50.</ref> Reinhardt ein Lehramtsstudium an der Universität Dortmund. Nach dem Examen absolvierte Reinhardt das Referendariat an der Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund und trat dort auch am 1. Februar 2009 in den Schuldienst.<ref>Hinweis in: echt, Das Stadionmagazin, 26. November 2011, S. 31.</ref><ref>Artikel der Deutschen Fußball-Route <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutsche Fußball Route NRW – Knut Reinhardt (Memento vom 8. August 2009 im Internet Archive)</ref><ref name="zeit-2017-09-03">Fußball: Knut Reinhardt in seinem Buch: So spannte mir Lehmann meine Freundin aus. In: zeit.de. 3. September 2017, abgerufen am 30. September 2017.</ref><ref name="derweste-797171">Knut Reinhardt verrät: So spannte mir Jens Lehmann meine Frau aus. In: Der Westen. 3. September 2017, abgerufen am 30. September 2017.</ref> Er ist heute Realschullehrer mit der Fächerkombination Mathematik und Sport (Stand 2024).<ref>Kollegium der Robert-Koch-Realschule Dortmund. Abgerufen am 24. Mai 2024.</ref>

Knut Reinhardt ist der leibliche Vater von Lasse Lehmann. Dieser wuchs im Haushalt von Jens Lehmann auf, da Lasses Mutter Jens Lehmann heiratete. Insgesamt ist er Vater von vier Kindern. 2017 veröffentlichte er seine Autobiographie Wenn Fußball Schule macht: Mein Weg vom Fußballprofi zum Lehrer.

Publikationen

  • Wenn Fußball Schule macht. Mein Weg vom Fußballprofi zum Lehrer. Edel, Hamburg 2017, ISBN 978-3-8419-0554-3.

Literatur

  • Fritz Tauber: Deutsche Fußballnationalspieler. Spielerstatistiken von A bis Z. AGON Sportverlag, Kassel 2012, ISBN 978-3-89784-397-4, Seite 103.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein