Zum Inhalt springen

Baruth/Mark

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. April 2026 um 04:19 Uhr durch imported>Gmünder (+person).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Baruth.png
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 3′ N, 13° 30′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|12072014}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 3′ N, 13° 30′ O
 {{#coordinates:52,046361111111|13,501388888889|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Teltow-Fläming
Höhe: 58 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|12072014}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 15837
Vorwahlen: 033704, 033745 (Ließen, Petkus)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: TF, JB, LUK, ZS
Gemeindeschlüssel: 12 0 72 014
Stadtgliederung: 12 Ortsteile bzw. Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Ernst-Thälmann-Platz 4
15837 Baruth/Mark
Website: www.stadt-baruth-mark.de
Bürgermeister: Peter Ilk
Lage der Stadt Baruth/Mark im Landkreis Teltow-Fläming
<imagemap>

Datei:Baruth-Mark in TF.png|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte

poly 157 149 165 143 157 136 161 118 162 99 154 96 176 97 201 103 201 113 189 115 193 127 205 140 191 144 185 150 178 155 Am Mellensee poly 165 212 192 205 214 211 230 194 261 187 254 174 260 166 239 154 223 149 219 152 204 141 189 143 187 154 171 161 191 165 192 190 170 192 158 197 Baruth/Mark poly 183 58 174 55 169 48 168 31 179 39 180 30 178 12 180 12 198 21 205 34 214 34 212 43 200 44 Blankenfelde-Mahlow poly 184 276 181 245 184 232 160 240 151 221 159 209 161 207 171 214 182 206 192 206 190 227 200 228 196 248 205 246 226 253 233 257 223 277 231 281 212 288 Dahme poly 227 253 235 243 232 236 229 232 206 226 198 230 193 247 209 244 Dahmetal poly 141 45 155 35 176 44 179 33 179 7 169 0 150 26 140 30 Großbeeren poly 187 281 183 236 168 237 171 254 161 264 159 274 Ihlow (Fläming) poly 107 211 88 208 74 201 79 186 64 177 59 153 76 148 98 153 104 156 124 184 134 200 123 213 Jüterbog poly 128 179 129 169 131 158 127 139 116 144 108 133 105 129 96 140 98 156 110 159 123 180 Luckenwalde poly 154 70 133 68 128 66 122 80 110 71 111 66 112 55 122 50 116 44 118 42 140 38 141 47 150 38 163 39 169 41 185 61 172 76 154 79 Ludwigsfelde poly 153 271 173 249 167 236 155 232 149 220 158 207 141 201 132 202 125 213 109 214 106 217 96 224 110 233 93 239 94 253 115 250 114 259 118 244 139 254 134 264 136 279 155 280 Niederer Fläming poly 96 254 94 240 111 237 102 226 103 216 69 202 75 188 41 174 29 184 18 197 3 202 2 208 11 214 27 204 27 227 42 228 55 222 68 241 84 241 77 250 Niedergörsdorf poly 153 202 132 196 125 177 128 139 117 141 103 131 92 140 99 160 71 152 55 124 89 103 121 102 125 117 136 110 130 123 143 122 149 115 165 105 160 142 154 151 172 153 181 169 189 164 189 188 174 189 157 197 Nuthe-Urstromtal poly 224 65 208 57 216 51 218 47 199 39 181 55 193 71 206 72 Rangsdorf poly 147 123 151 112 163 106 157 80 151 66 131 68 121 76 112 75 99 85 93 107 118 98 123 99 127 119 134 112 132 120 Trebbin poly 229 149 228 101 236 103 223 74 204 82 203 79 183 61 174 75 154 75 155 96 177 96 199 99 206 111 188 116 205 140 212 153 Zossen poly 0 85 0 0 87 0 88 86 Brandenburg

desc bottom-left </imagemap>

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Walter-Rathenau-Platz mit der Stattpfarrkirche und dem alten Pfarrhaus..jpg
Walter-Rathenau-Platz mit der Stattpfarrkirche und dem alten Pfarrhaus.

Baruth/Mark [ˈbaʁut] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg (Deutschland).

Geografie

Baruth/Mark umfasst Teile des Niederen Flämings und des Baruther Urstromtals. Es liegt in direkter Nachbarschaft zum Spreewald und rund 40 Kilometer von der Südgrenze der Stadt Berlin entfernt an der Kreuzung der Bundesstraßen 96 und 115.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Nachbargemeinden

Baruth/Mark grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Am Mellensee, Zossen, Teupitz, Halbe, Rietzneuendorf-Staakow, Golßen, Steinreich, Dahme/Mark, Niederer Fläming, Nuthe-Urstromtal.

Stadtgliederung

Die Stadt gliedert sich in folgende Orts- und bewohnte Gemeindeteile:<ref>Baruth/Mark | Service Brandenburg. Abgerufen am 11. Februar 2024.</ref>

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Hinzu kommen die Wohnplätze Am Bahnhof, Bernhardsmüh, Bombachhaus, Forsthaus Brand, Forsthaus Johannismühle, Forsthaus Wunder, Horstmühle, Lochow, Mühlenberg, Pechhütte, Radelandsiedlung und Siedlung.

Geschichte

12. bis 14. Jahrhundert

Datei:Schloss Baruth Sammlung Duncker.jpg
Schloss Baruth um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Eine Burg mit dazugehöriger Siedlung entstand im Zuge der Deutschen Ostsiedlung im 12. Jahrhundert. Die Siedler wählten dabei eine sandige Landzunge von 1,5 bis 2 km Breite aus, die eine sichere Durchquerung des Glogau-Baruther Urstromtals ermöglichte. Peter P. Rohrlach verweist in seinem Historischen Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde darauf, dass bislang ein Hinweis auf eine vermutete slawische Siedlung fehle. Allerdings wurde bei Grabungen im Schlossbereich rund 30 bis 40 Meter nördlich des alten Schlosses in einer Tiefe von 0,30 m bis 1,50 m eine 70 cm starke Torfschicht entdeckt. Darin wurden mehrere Häusergrundrisse aus dem 13. und 14. Jahrhundert freigelegt; hinzu kamen zahlreiche Einzelfunde. Dadurch konnte nachgewiesen werden, dass sich der Flecken beiderseits der von Süden nach Norden führenden Straße entwickelte. Es entstand eine ellipsenförmige Siedlung von rund 330 m × 200 m. Neben der Hauptstraße wurde nur eine nach Westen gebogene Längsstraße nachgewiesen; hinzu kam der Marktplatz. Der Nachweis einer Befestigung fehlt.

Baruth/Mark wurde erstmals 1234 urkundlich erwähnt; frühere Nennungen in der Literatur beziehen sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf Baruth bei Bautzen. Das Land gehörte bis 1326 dem Erzbischof von Magdeburg, die als Haus und Stadt bezeichnete Siedlung bis 1326 den Herren von Strehla, die sie aber wohl schon vor 1326 an die von Schlieben weiterverliehen. Im Jahr 1363 erschien die terra Baruth und bereits im Jahr 1389 die Bezeichnung Stadt (oppidum), obwohl ihr das Stadtrecht erst im Jahr 1616 verliehen wurde. Baruth gelangte in den Einflussbereich der ernestinischen Herzöge von Sachsen, ehe es an die albertinische Linie unter Moritz von Sachsen gelangte.

15. Jahrhundert

Im Jahr 1420 sowie 1444 wurde erneut von einer Schloß und Stadt gesprochen. Überliefert ist auch, dass die Frau von Schlieben im Jahr 1465 ein Freihaus in der Stadt besaß. Detaillierte Angaben liegen aus dem Jahr 1474 vor: Das Verzeichnis Der Mannschaft des Landes Sachsen Einkommen<ref> HStA Dresden 10001 Ä.U. Nr. 8223.</ref> führte alle Einwohner der Standesherrschaft auf. Für Baruth ergaben sich demnach Einkünfte für Balthasar von Schlieben aus nicht weiter definierten Anteilen am Zoll; er erhielt zehn Schwertschock, durfte Holz schlagen und erhielt von den Schustern und Schneidern jeweils 14 Groschen (gr). Vor den Toren der Stadt gab es zu dieser Zeit eine Schäferei mit 500 Schafen sowie einen Weinberg, aus dem er 14 gr Einkünfte erzielte. Er erhielt weiterhin zwei Malter Salz, ein Viertel Mohn, ein Viertel Hanfkorn, ein Zickel sowie 2 12 Eimer Honig. Offe und Georg von Schlieben erhielten ebenfalls Anteile aus den Zolleinkünften sowie 10 hohe Schock, acht Scheffel Korn von der Mühle, sechs Scheffel Korn von einer weiteren Mühle, vier Scheffel Korn vom Bruchmüller sowie 28 gr vom Schuster und Schneider und 4 Malter Salz. Sie waren ebenfalls an der Schäferei sowie dem Weinberg beteiligt und erhielten fünf Eimer Honig, 12 Scheffel Mohn, 12 Scheffel Hanfkorn sowie zwei Zickel. Ein weiterer Anteil lag bei Magnus und Balthasar von Schlieben. Sie erhielten Einnahmen aus dem Zoll, von einem Einwohner vier Scheffel Korn, von einem weiteren zwei Scheffel Korn sowie 42 gr vom Schuster und Schneider. Sie besaßen eine Schäferei mit 450 Schafen, einen Weinberg und erhielten acht Eimer Honig, 7 Malter 2 Scheffel Salz, ein Scheffel Roggen, 12 Scheffel Hanfkörner und vier Zickel. Im Jahr 1476 entstand ein Vorwerk im „Städtchen“. Das Leibgedinge derer von Schlieben umfasste zu dieser Zeit den Kapellenberg, den Weinberg, eine „Wiese in dem Struthgarten, den großen Hof und den Witzhof, die Lynowsche Wiese und die dortige Schaftrift“ und den bereits erwähnten freien Hof. Ein weiteres Leibgedinge bestand aus Anteilen am Zoll, den „Hopfgarten bei der Tränke und den Garten bei Lußkyß Mühle“.

16. bis 17. Jahrhundert

Im Jahr 1529 wurde von einem Flecken berichtet, in dem 69 Einwohner lebten. In der Kirche des Ortes standen ausweislich einer Visitation zahlreiche Altäre, die von der Familie von Schlieben gestiftet worden waren. Es gab einen Altar St. Erasmi, einen Altar St. Jorgen sowie einen Altar Johannes Baptiste, der der Pfarre in Kemnitz einverleibt gewesen sein soll und der Pfarre Groß Ziescht inkorporiert werden sollte. Der Pfarrer erhielt in diesem Jahr 150 Scheffel Korn, 24 Scheffel Hafer Wittenberger Maß, ein Scheffel Salz sowie ein Huhn. Die Pfarre besaß zwar keinen Acker, aber 9 Fuder Wiesenwachs sowie zwei Gärten. Er hatte das Recht Holz zu schlagen und erhielt weitere Einkünfte aus dem Fleischzehnt. Dem Küster standen 40 Scheffel Korn, 69 Brote und 1 12 Schock Eier zu. In der zweiten Hälfte des 15. oder der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand die Stadtpfarrkirche St. Sebastian, vermutlich unter Einbeziehung des genannten Vorgängerbaus. Im Jahr 1537 erwarb das Haus Solms die Herrschaft Sonnewalde (Niederlausitz) und Pouch (bei Bitterfeld).

Die Türkensteuerveranlagung für alle Orte von 1542, in der die Abgaben aus der Reichstürkenhilfe aufgeführt wurden, ergibt für Baruth/Mark erstmals spezifizierte Angaben über Haus, Hof, Garten und Hufenbesitz sowie den Viehbesatz.

Demnach waren der Witwe von Schlieben insgesamt 45 Steuerpflichtige zugewiesen, die als „Bürger“ bezeichnet wurden.

Die Bürger leisteten die folgenden Abgaben:
Häufigkeit Abgaben (in Rheinischen Gulden fl)
2 200
4 100
1 90
1 80
1 78
1 70
2 60
2 50
2 48
1 45
4 40
1 39
1 38
1 36
1 58
4 30
1 29
4 26
1 24
1 20
1 18
3 12
1 10
1 9
3 6

Den Brüdern von Schlieben waren 24 Steuerpflichtige zugewiesen.

Jeder von ihnen besaß neben einem Haus die nachstehenden Besitztümer und leistete die aufgeführten Abgaben:
Hof Anzahl Gärten Anzahl Wiesen Anzahl Weinberge Anzahl Kühe Anzahl Kälber Anzahl Schweine Anzahl Ferkel Anzahl Pferde Sonstiger Besitz bzw. Eigenschaft Abgaben (in fl)
0 1 2 1 5 2 0 0 0 63
1 1 2 0 2 0 1 0 0 1 jähriges Kalb 56
1 1 3 0 0 0 0 0 1 Bäcker, hat einen breiten Acker 90
1 1 3 2 2 0 0 0 3 zwei jährige Kälber, einen breiten Acker 156
0 1 3 1 2 0 0 0 0 84
1 1 3 1 3 0 3 0 0 etliche Stücke Acker in der Heide 109
0 0 1 1 0 0 0 0 1 40
0 0 0 1 2 0 0 0 0 44
0 1 0 0 0 0 0 3 0 17
0 1 2 0 0 0 0 0 0 36
0 1 0 0 0 0 0 0 0 30
0 1 1 1 1 0 1 0 0 42 12
0 1 3 1 5 0 8 0 2 ein breiter Acker, eine Färse 198 12
0 0 2 2 2 0 0 0 0 104
0 1 0 0 3 2 0 2 0 25 12
0 1 0 1 0 1 2 0 0 46 12
1 1 0 0 2 0 0 0 0 31
1 0 0 0 1 0 0 0 9 14 12
0 1 0 0 0 0 0 0 0 9
9 1 9 9 1 9 1 9 0 14 12
1 0 0 0 0 0 0 0 0 3 Ziegen 16
0 1 0 0 1 0 0 0 0 14
0 1 0 0 2 0 0 0 0 21

Dem Familienmitglied Veit von Schlieben waren 26 Steuerpflichtige zugewiesen.

Jeder von ihnen besaß neben einem Haus die nachstehenden Besitztümer und leistete die aufgeführten Abgaben:
Hof Anzahl Gärten Anzahl Wiesen Anzahl Weinberge Anzahl Kühe Anzahl Kälber Anzahl Schweine Anzahl Ferkel Anzahl Pferde Sonstiger Besitz bzw. Eigenschaft Abgaben (in fl)
1 2 3 1 3 0 0 0 0 zwei jährige Kälber 50
1 1 2 1 6 0 0 0 0 drei jährige Kälber, ein jähriges Schwein, eine Person Gesinde 117
1 0 0 0 0 0 0 0 0 0
1 1 1 1 1 0 1 0 0 42
1 0 1 0 2 0 0 0 0 2 jährige Kälber 42
1 0 0 0 2 0 1 0 0 43
1 0 0 0 0 0 0 0 0 ein jähriges Schwein 10
1 0 0 1 4 0 0 0 0 eine Range, 2 Personen Gesinde 211 12
1 0 1 0 2 0 0 0 0 13
1 1 2 1 3 0 1 0 0 zwei jährige Kälber 109
1 0 1 0 2 0 0 0 0 29
1 0 2 0 3 0 1 0 0 zwei jährige Kälber 69
1 0 2 0 3 0 0 0 0 zwei jährige Kälber 51
0 0 2 0 3 0 0 0 0 zwei jährige Kälber 51
1 0 1 1 2 0 0 0 0 44
1 0 0 0 1 0 0 0 0 ein jähriges Kalb 21
1 0 1 0 2 0 0 0 0 28
1 0 1 0 2 0 0 0 0 22
1 0 1 0 1 0 0 0 0 22
1 0 1 0 1 0 0 0 0 22
1 0 0 0 0 0 0 0 0 20
1 0 0 0 0 0 0 0 0 12
1 0 1 0 1 0 0 0 0 ein jähriges Kalb 21
1 0 2 1 4 0 0 0 0 zwei jährige Kälber 50
1 0 2 1 3 0 0 0 0 46
1 0 2 1 3 0 0 0 0 46
1 0 2 1 3 0 0 0 0 zwei jährige Kälber 48
1 0 2 1 3 0 0 0 0 46
1 0 2 1 3 0 0 0 0 zwei jährige Kälber 48

1581/1582 verkaufte die Familie von Schlieben die Herrschaft Baruth an den Trebbiner Amtshauptmann, Hans von Buch. Kurz danach, 1595, kam es zu einem Stadtbrand, bei dem die Burg vernichtet und die Kirche schwer beschädigt wurde. Von Buch veräußerte daraufhin Baruth noch im darauffolgenden Jahr für 70.000 Gulden an den Reichsgrafen Otto zu Solms-Laubach. Er entschied sich, die Burg nicht wiederaufzubauen, sondern stattdessen ab 1598 ein Schloss bestehend aus einer mehrflügeligen Anlage zu errichten. Nach dem Tod seines Sohns im Jahr 1615 erlosch dieser Familienzweig und Baruth wurde zur eigenständigen Grafschaft Solms-Baruth unter ihrem neuen Herrscher Johann Georg II. Im Jahr 1616 erhielt Baruth/Mark das sogenannte Magdeburger Stadtrecht. Johann Georg II. war sächsischer Regimentschef und daher selten in Baruth. Als er 1632 starb, zog seine Frau Anna Maria, geborene Gräfin zu Erbach-Fürstenau mit den Kindern für eine kurze Zeit in den Ort. Nach dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges flüchtete sie jedoch 1636 ins Schloss Lichtenburg, dem Witwensitz von Hedwig von Dänemark, der Frau Christian II. 1641 kam es zu einem erneuten Brand in der Stadt, bei dem auch das Schloss zerstört wurde. Nach dem Ende des Krieges übernahm ein Sohn Anna Marias, Johann Friedrich, die Geschäfte in Baruth. Nach ihrem Tod 1663 teilten die Brüder Friedrich Sigismund I. und Johann Georg III. den Ort unter sich auf und verwalteten ihn zunächst gemeinsam. Nach 1665 wurde das Schloss als zweigeschossiger, mehrachsiger Bau mit Treppenturm auf dem Fundament des Vorgängerbaus neu errichtet. Es wurde daher auch zu einem späteren Zeitpunkt als das Alte Schloss bezeichnet. Allerdings kam es nach einem Stadtbrand im Jahr 1671 zu einem Streit, wer welche Anteile am Wiederaufbau leisten sollte. In letzter Konsequenz teilten sie Brüder den Ort 1673 unter sich auf: Die Herrschaft Baruth wurde in einen westlichen und östlichen Teil mit je sieben Dörfern aufgeteilt, ebenso erhielt jeder eine Hälfte der Stadt Baruth – ein einschneidendes Ereignis, das bis in das 19. Jahrhundert bestehen bleiben sollte. Zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde Baruth von den Brüdern Friedrich Sigismund II. und Johann Christian I. regiert. Er heiratete 1697 Helena Constantia Gräfin Henckel von Donnersmarck, deren Enkel, Johann Christian II. wiederum im Jahr 1764 Wilhelmine Luise Gräfin zu Promnitz, geborene Gräfin zu Lippe-Biesterfeld ehelichte. Sie brachte die Herrschaft Klitschdorf aus erster Ehe in die Beziehung, die bis 1945 zu einem Wohnsitz eines Familienzweiges werden sollte. Beide setzten in Baruth einen Amtmann zur Verwaltung ein.

18. Jahrhundert

Friedrich Sigismund II. wiederum nahm einen großen Waldbrand im Jahr 1715 zum Anlass, im Jahr 1716 den Glasmachermeister Bernsdorf zu verpflichten. Er erhielt das Recht, die Baruther Glashütte zu errichten und nutzte dazu die Solms-Baruthschen Wälder zur Gewinnung von Kaliumcarbonat, aus dem er – mit Sand vermischt – Glas herstellte. Ab 1784 übernahm Friedrich Karl Leopold den Besitz, doch auch er hielt sich nicht häufig in Baruth auf. Sein Vater hatte 1763 bereits Kasel erworben; 1792 erwarb er Golzig.

19. bis 21. Jahrhundert

Auch sein Sohn, Friedrich Heinrich Ludwig, lebte zunächst in Kasel. Er heiratete 1820 Bertha Gräfin zu Solms-Baruth, die Schwester des Grafen Johann Christian Heinrich Hermann zu Solms-Baruth, der zu dieser Zeit den zweiten Anteil besaß. Er verkaufte seinen Anteil an Friedrich Heinrich Ludwig, der ein Majorat einrichtete, um eine weitere Zersplitterung der Herrschaft zu vermeiden. Damit legte er fest, dass künftig nur noch der nächste männliche Verwandte und bei gleichem Verwandtschaftsgrad der Älteste erben sollte. Friedrich Heinrich Ludwig gelang es damit, nach über 120 Jahren, die Herrschaft Baruth nicht nur zu festigen, sondern mit dem Ankauf von Kreblitz im Jahr 1838 und Golßen im Jahr 1846 auszubauen. Unter seiner Ägide kam es insbesondere durch die Baruther Glashütte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Nach dem Wiener Kongress von 1815 wurde die Stadt dem Regierungsbezirk Potsdam und damit Preußen zugeordnet. 1879 trat sein einziger Sohn Friedrich Herrmann Adolph die Nachfolge an. Er wurde 1888 von Friedrich III. in den Fürstenstand (Primogenitur) erhoben und Baruth wurde damit bis zur formellen Enteignung durch das NS-Regime 1944 Fürstensitz. Auf seine Initiative hin wurde der südwestlich der Stadt gelegene Frauenberg im Jahr 1890 zu einem Park mit Erbbegräbnisstätte umgewandelt. Baruth gehörte von 1815 bis 1946 zum Landkreis Jüterbog-Luckenwalde in der preußischen Provinz Brandenburg, der 1946 in Landkreis Luckenwalde umbenannt wurde. Von 1952 bis 1993 lag Baruth im Kreis Zossen (bis 1990 im DDR-Bezirk Potsdam).

Baruth war bis 1849 Sitz des von Solmschen Justizamts, einem Patrimonialgericht der Adelsfamilie Solms-Baruth. Ab 1849 bestand das Kreisgericht Jüterbog. Für dieses war in Baruth eine Zweigstelle (Gerichtskommission) eingerichtet. Von 1879 bis 1950 nahm das Amtsgericht Baruth die Gerichtsfunktion wahr.<ref>Verordnung zur Änderung von Gerichtsbezirken im Lande Brandenburg. In: Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik, 18. April 1950, S. 303.</ref>

Bei Ausgrabungen in den 1980er und 1990er Jahren wurde nördlich des Frauenhauses des Alten Schlosses ein Bergfried aus Feldsteinen und einem Durchmesser von 11,5 m freigelegt. Seit 2009 laufen Sanierungsarbeiten am Frauenhaus. Dabei wurden die Grundmauern des alten Palas von 1440 entdeckt. Sie stehen auf einem hölzernen Vorgängerbau, dessen Holz durch dendrochronologische Untersuchung auf die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts datiert werden konnte. Die Kirche wurde daher in den Jahren 2001 bis 2008 umfangreich saniert.

Eingemeindungen

Der Ort Klein Ziescht wurde am 1. April 1974 eingegliedert.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7. Hrsg. Statistisches Bundesamt Wiesbaden.</ref> Am 31. Dezember 1997 kamen vier Gemeinden hinzu,<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1997</ref> am 31. Dezember 2001 weitere fünf.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001</ref>

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Charlottenfelde 2. Januar 19710 Eingemeindung nach Petkus
Dornswalde 31. Dezember 20010
Glashütte 1. Juli 19500 Eingemeindung nach Klasdorf
Groß Ziescht 31. Dezember 19970
Horstwalde 31. Dezember 19970
Kemlitz 1. Januar 19570 Eingemeindung nach Groß Ziescht
Klasdorf 31. Dezember 20010
Klein Ziescht 1. April 19740
Ließen 31. Dezember 19990 Eingemeindung nach Petkus
Merzdorf 31. Dezember 19990 Eingemeindung nach Petkus
Mückendorf 31. Dezember 19970
Paplitz 31. Dezember 20010
Petkus 31. Dezember 20010
Radeland 31. Dezember 19970 <ref>Webseite von Baruth zum Gemeindeteil Radeland mit etwas Geschichte</ref>
Schöbendorf 31. Dezember 20010

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 2.073
1890 2.100
1910 2.369
1925 2.111
1933 2.010
1939 2.141
Jahr Einwohner
1946 2.232
1950 2.200
1964 1.912
1971 1.855
1981 1.916
1985 1.947
Jahr Einwohner
1990 1.892
1995 1.745
2000 2.792
2005 4.437
2010 4.174
2015 4.146
Jahr Einwohner
2020 4.225
2021 4.294
2022 4.222
2023 4.219
2024 4.168

Gebietsstand des jeweiligen Jahres. Einwohnerzahl<ref>Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Teltow-Fläming. S. 14–17</ref><ref>Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7</ref><ref>Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)</ref>: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Der starke Anstieg der Einwohnerzahl 2000 und 2005 ist auf die Eingemeindungen der Jahre 1997 und 2001 zurückzuführen.

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung von Baruth besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt<ref>Gesetz über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg. § 6. In: bravors.brandenburg.de. Abgerufen am 11. April 2025.</ref> aus 16 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 69,5 % zu folgendem Ergebnis:<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024</ref>

Partei / Wählergruppe Stimmenanteil
2019<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019</ref>
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
Listenvereinigung Ortsteile Baruth/Mark (LOB) 32,4 % 5 21,0 % 3
SPD 16,2 % 2 20,6 % 3
CDU 16,4 % 3 19,8 % 3
Die Linke 18,9 % 3 16,3 % 3
Einzelbewerber Dennis Härtel 06,3 % 1 09,6 % 1
Frauennetzwerk Baruth (FNW) 09,9 % 2 07,3 % 1
Einzelbewerber Jens Schröter 02,8 % 1
Bündnis 90/Die Grünen 02,5 %
Insgesamt 100 % 16 100 % 15

Bei der Wahl 2024 entfielen auf den Einzelbewerber Härtel zwei Sitze, von denen einer unbesetzt bleibt.

Bürgermeister

  • seit 1993: Peter Ilk (parteilos)

Ilk wurde 1993 zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt, seit 2002 ist er hauptamtlicher Rathauschef.<ref>Peter Ilk allein auf dem Stimmzettel. In: Märkische Allgemeine. 25. Mai 2018, abgerufen am 11. April 2025.</ref> Am 27. Mai 2018 wurde er mit 91,8 % der gültigen Stimmen ohne Gegenkandidat wiederum in seinem Amt bestätigt.<ref>Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 27. Mai 2018</ref> Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.<ref>Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Baruth/Mark]] Blasonierung: „Geteilt durch silbernen linken Schrägbalken von Grün über Rot; oben eine doppeltürmige spitzbedachte goldene Kirche mit einem Tor und je zwei Fenster in Schwarz; unten ein goldenes Glasgefäß. Der Linksbalken ist mit 12 schwarzen Tannen belegt.“<ref name="Wappen">Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg</ref>

Das Wappen wurde am 19. Dezember 2001 durch das Ministerium des Innern genehmigt.

Historisches Wappen
altes Wappen von Baruth
altes Wappen von Baruth
Blasonierung: „In Silber auf drei grünen Hügeln ein grüner Weinstock mit blauen Trauben“
Wappenbegründung: Der Wappeninhalt weist auf den einstigen Weinanbau hin, der seinerzeit im Wirtschaftsleben der Stadt eine große Rolle spielte. Die drei Hügel symbolisieren die Anbauorte „Sandiche Berge“ (heute Spitze Berge), „Windmühlenberg“ (heute Mühlenberg) und „Weinberge“ (heute Frauenberg bzw. Kirschberge). Das Wappen wird vermutlich seit 1638 geführt.<ref name="Heinz Göschel">Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck: Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik. Hrsg.: Heinz Göschel. 1. Auflage. VEB Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1979, S. 32/33.</ref>

Flagge

Die Flagge ist Rot – Weiß – Grün (1:4:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt.

Dienstsiegel

Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift: „STADT BARUTH/MARK • LANDKREIS TELTOW-FLÄMING“.

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmale in Baruth/Mark und der Liste der Bodendenkmale in Baruth/Mark stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Bauwerke

Datei:Baruth Mark Kirche.jpg
Stadtpfarrkirche St. Sebastian
Datei:Postmeilen Säule Baruth.JPG
Postmeilensäule
  • Stadtpfarrkirche St. Sebastian, Backsteinbau einer spätgotischen Hallenkirche, Neubau aus dem 15./16. Jahrhundert. Die Kirche brannte 1595 und 1671 völlig aus. Mit dem Wiederaufbau der Kirche wurde 1672 durch die Baruther Grafen begonnen. Die Kirche wurde 2001 bis 2008 umfangreich saniert. Im rechten Kirchenfenster der Orgelempore ist ein in Glas gefasstes Rotes Kreuz zu sehen. Es deutet auf die Verwandtschaft der Familie Solms-Baruth mit dem englischen Königshaus hin.
  • Schloss Baruth aus dem 17. Jahrhundert
Datei:Sowjetischer-ehrenfriedhof-baruth-berlins taiga.jpg
Obelisk auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof

Baruther Glashütte

Datei:Glassworks2 Baruth.JPG
Gebäude der Glashütte im Ortsteil Glashütte

Im Jahr 1716 wurde zwischen den Dörfern Klasdorf, Friedrichshof und Dornswalde eine Glashütte mit dazugehöriger Glasmachersiedlung errichtet, das heute zu Baruth gehörende Dorf Glashütte. Die Glasproduktion wurde 1980 eingestellt. Heute ist Glashütte eine denkmalgeschützte Siedlung mit über 30 Gebäuden und ein lebendiges Museumsdorf.

Das Museum Baruther Glashütte ist ein Spezialmuseum für Industriekultur und die Geschichte des Glases. Im Baudenkmal der Hütte von 1861 findet sich eine Dauerausstellung zur Kultur- und Technikgeschichte des Glases im Allgemeinen und zur Geschichte der Baruther Glashütte im Speziellen.

Im Museumsdorf haben sich verschiedene Gewerbebetriebe angesiedelt, so eine Filzerei, eine Töpferei, ein Fabrikgasthof und eine Museumsherberge mit Biobadeteich.

Parks

Nach einem Plan von Peter Joseph Lenné von 1838 legte die fürstlich-gräfliche Familie Solms-Baruth ihren neuen Schlossgarten-Park in Baruth im englischen Stil an. Die Neuanlage des Parks war nach dem Bau eines neuen Schlosses in den Orangeriegebäuden des alten Schlosses erforderlich geworden.

Um etwa die gleiche Zeit errichtete Solms-Baruth auch ein Schloss auf seinem Rittergut Kasel, welches im gleichen Stil entstand.

Wildpark Johannismühle

Datei:TF Wildpark Johannismuehle 03-14 img03.jpg
Rehfütterung im Wildpark Johannismühle


Im Ortsteil Klasdorf befindet sich der 1997 gegründete Wildpark, der auf einer Fläche von über 100 ha hauptsächlich einheimische und ehemals einheimische Tiere in seiner vielfältigen Wald-, Wiesen- und Teichlandschaft beherbergt. Das Grundstück war bis 1994 unter sowjetischer Verwaltung und diente als Sonderjagdgebiet des Oberkommandierenden der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland.

Naturdenkmale

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Verkehr

Datei:TF Bahnhof Klasdorf 03-14.jpg
Bahnhof Klasdorf

Bildung

Das Schulzentrum Baruther Urstromtal vereint die Grundschule und die Freie Oberschule Baruth/Mark unter einem Dach. Die Grundschule bietet zudem einen Hort an. Die Freie Oberschule Baruth in Trägerschaft der Anerkannten Schulgesellschaft mbH (ASG) wurde zum Schuljahr 2006/2007 gegründet und ist in das Schulzentrum der Stadt Baruth/Mark eingezogen.

Sport

  • Sportverein Fichte Baruth/Mark (Fußball, Gymnastik, Kegeln, Tischtennis, Volleyball)
  • Reit- und Fahrverein Baruth/Mark (Baruther Reiterhof)
  • Petkuser Sportverein (gegründet 1924 – Fußball, Volleyball, Kegeln, Tischtennis)

Persönlichkeiten der Stadt

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die mit der Stadt verbunden sind

  • Johann Sigismund Kunth (1700–1779), lutherischer Geistlicher, Theologe und Kirchenlieddichter, Superintendent von Baruth

Literatur

  • Hiltrud und Carsten Preuß: Die Guts- und Herrenhäuser im Landkreis Teltow-Fläming, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, 1. Auflage, Berlin 29. November 2011, S. 244, ISBN 978-3-86732-100-6.
  • Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil X Jüterbog-Luckenwalde. Erstauflage, Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. Nachdruck: Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, S. 638, ISBN 978-3-941919-87-7.
  • Jan Feustel: Zwischen Sumpf und Sand – Herrschaft und Stadt Baruth. In: Die Mark Brandenburg. Heft 70, Marika Großer Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-910134-17-1.
  • Gerhard Vinken et al.: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg, Hrsg. Georg Dehio Nachfolge/Dehio-Vereinigung e. V., 1. Auflage, Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2000, S. 47 f., ISBN 3-422-03054-9.
  • Astrid Schlegel: Sand und Windbruch – Glas aus Glashütte. In: Die Mark Brandenburg. Heft 26, Lucie Großer Verlag, Berlin 1997, ISBN 978-3-910134-46-1.
  • Walther Grunwald u. a.: Baruth, 1. Auflage, In: Schlösser und Gärten der Mark, Hrsg. Freundeskreis der Freunde der Schlösser und Gärten der Mark, Sibylle Badstübner-Gröger, Deutsche Gesellschaft, Nicolai, Berlin 1991, ISBN 3-87584-422-X.
  • Rudolph zu Solms-Laubach: Die Geschichte des Grafen- und Fürstenhauses Solms, C. Adelmann-Verlag, Frankfurt am Main 1865. Digitalisat

Weblinks

Commons: Baruth/Mark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Hinweisbaustein