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Chloramine

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Datei:Struktur Chloramine.svg
Allgemeine Strukturformel von Chloraminen (charakteristische Bindung ist blau markiert) gezeichnet – R1, R2 = Organische Reste, Wasserstoffatome, oder Chloratome.

Chloramine sind eine Untergruppe der Amine, bei denen eine oder mehrere Bindungen des Stickstoffatoms zu Chloratomen vorliegen.<ref name="Römpp">Eintrag zu Chloramine. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Vertreter

Entstehung und Vorkommen

Chloramine entstehen durch Reaktion von Chlor mit stickstoffhaltigen Verbindungen. In Schwimmbädern bilden sich Chloramine z. B. durch die Reaktion von Chlor mit Harnstoff, Kreatinin oder Aminosäuren. Sie verursachen Augenreizungen der Schwimmer und den typischen Schwimmbadgeruch.<ref name="Chrobok"> Krystian Chrobok: Desinfektionsverfahren in der Schwimmbeckenwasseraufbereitung unter besonderer Berücksichtigung des Elektrochemischen-Aktivierungs-Verfahrens zwecks Verbesserung der Beckenwasserqualität. Universität Bremen, 2003.</ref> Im Schwimmbadkreislauf erfolgt die Entfernung durch Adsorption an Aktivkohle<ref name="ccac">Chloramine Facts; Stand 11. September 2009; abgerufen am 30. September 2010 (Citizens Concerned About Chloramine).</ref> oder durch Zerlegung mit Ultraviolettstrahlung.<ref>Der Abbau von Chlorstickstoffverbindungen in Schwimmbeckenwasser durch UV-Bestrahlung.</ref>

Weblinks

Commons: Chloramine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />