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Patriarchat von Bagdad

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Patriarchat von Bagdad
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Basisdaten
Kirche eigenen Rechts Chaldäisch-Katholische Kirche
Staat Irak
Diözesanbischof Paul III. Nona
Weihbischof Basel Yaldo
Emeritierter Diözesanbischof Louis Raphaël I. Kardinal Sako
Emeritierter Weihbischof Shlemon Warduni (Kurienbischof)
Mikha Pola Maqdassi
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Fläche Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km²
Einwohner Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Anteil Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator < %
Ritus Chaldäischer Ritus
Liturgiesprache Syrisch-Aramäisch
Kathedrale Chaldäische Kathedrale St. Josef (Bagdad)
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Suffraganbistümer Bistum Alquoch
Bistum Aqra
Erzbistum Bagdad
Bistum Dohuk
Bistum Sulaimaniya
Bistum Zaku
Datei:Louis Raphaël I Sako November 2015.jpg
Louis Raphaël I Kardinal Sako, Patriarch von Bagdad der Chaldäer

Das Patriarchat von Bagdad der Chaldäer (Patriarchatus Bagdadiensis Chaldaeorum) ist die kirchliche Organisationsform der chaldäisch-katholischen Kirche. Es führt das altkirchliche Katholikat von Seleukia-Ktesiphon fort. Die Gründung erfolgte 1553 unter der Bezeichnung Patriarchat von Babylon der Chaldäer. Im Februar 2022 bestätigte Papst Franziskus die von Patriarch Louis Raphaël I. Kardinal Sako im Namen der Synode der chaldäisch-katholischen Kirche beantragte Namensänderung in Patriarchat von Bagdad.<ref>Mutamento del titolo di “Patriarcato di Babilonia dei Caldei” in “Patriarcato di Baghdad dei Caldei”. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 19. Februar 2022, abgerufen am 19. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Es ist mit etwa 63 %, das entspricht etwa 203.000 Mitgliedern, die größte Kirche im Irak. Sitz und Diözese des Patriarchen ist Bagdad; der gegenwärtige Amtsinhaber ist seit 2013 Louis Raphaël I. Sako.

Das Patriarchat von Babylon zählte 2015 mehr als 600.000 Gläubige in 21 Diözesen, von denen fast die Hälfte in den USA und Australien lebten. Wegen der unsicheren Lage im Irak haben viele chaldäisch-katholische Christen das Land verlassen. Tausende flüchteten ins Nachbarland Syrien, um von dort aus in sichere Drittländer auszuwandern. Man schätzt, dass seit dem Beginn des Krieges im März 2003 die Hälfte der irakischen Christen das Land verlassen haben.<ref> Radio Vatikan: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Irak: Ringen um Religionsfreiheit (Memento vom 2. März 2007 im Internet Archive) vom 1. Januar 2007 </ref> 2007 hatte sich die Sicherheitslage v. a. im kurdisch kontrolliertem Nordirak, teilweise aber auch in der irakischen Hauptstadt Bagdad wieder verbessert. Das chaldäische Priesterseminar St. Peter und das Babel College konnten ihren Betrieb wieder aufnehmen – letzteres allerdings nur im damals sicheren Ankawa bei Erbil.<ref>Radio Vatikan: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Irak: Seminar und Universität wieder eröffnet (Memento vom 16. Oktober 2007 im Internet Archive) vom 15. Januar 2007</ref> Bis zum Ende der Amtszeit Dellys kontrollierte die Terrororganisation Islamischer Staat erneut große Teile des Siedlungsgebiets der chaldäischen Christen.

Die pastoral wie finanziell unterschiedliche Lage in Heimat und Diaspora äußert sich in gewissen Spannungen innerhalb der kirchlichen Hierarchie.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Lateinische (Römische) Kirche:  Rom (Liste) | Jerusalem (Liste, seit 1099) | Venedig (titular, Liste, seit 1451) | Lissabon (titular, Liste, seit 1716) | Westindien (titular, Liste, 1524–1963) | Ostindien (titular, Liste, seit 1886)

Unierte Kirchen:  Antiochien (Maroniten, Liste, seit 687) | Bagdad (Chaldäer, Liste, seit 1553) | Antiochien (Syrer, Liste, seit 1662) | Antiochien, Alexandria, Jerusalem (Melkiten, Liste, seit 1709) | Kilikien (Armenier, Liste, seit 1740) | Alexandria (Kopten, Liste, seit 1895)

Aufgehoben:  Aquileia (Liste, 567–1751) | Grado (Liste, 568–1451) | Antiochien (Liste, 1100–1964) | Konstantinopel (Liste, 1204–1964) | Alexandria (Liste, 1219–1964) | Äthiopien (Liste, 16. und 17. Jahrhundert) Vorlage:Klappleiste/Ende