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BRITE

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Datei:Polish satellite BRITE Heweliusz model in Gdansk 19.8.2014.jpg
Modell des polnischen BRITE-Satelliten Heweliusz auf einer Ausstellung in Gdańsk

BRITE (BRIght-star Target Explorer) oder BRITE Constellation ist ein Satelliten-Projekt, welches mittels photometrischer Messungen die Variabilität der hellsten Sterne am Himmel untersuchen soll. Der erste der sechs Satelliten wurde am 25. Februar 2013 gestartet,<ref name="allstart">Erste Austro-Satelliten ins All gebracht. In: derStandard.at. 25. Februar 2013, abgerufen am 25. Februar 2013.</ref><ref>spaceref.ca: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> der letzte am 19. August 2014.<ref>Rui C. Barbosa: Chinese Long March 4B launches Gaofen-2 and BRITE-PL-2. nasaspaceflight.com, 19. August 2014, abgerufen am 19. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Je zwei Satelliten kommen aus Kanada, Österreich und Polen.

Projektbeteiligte

Das Projekt wurde ursprünglich als Kooperation zwischen der Technischen Universität Graz und der University of Toronto begonnen, die FFG beschloss am 26. Oktober 2005 den Projektvorschlag zu fördern.<ref name="tugprint">TUG Print Ausgabe 18 (2/06). (PDF) In: tu-graz.ac.at. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/fstgss16.tu-graz.ac.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Weitere Teilhaber an der Mission sind Arbeitsgruppen der Universitäten Wien, Montréal und der University of British Columbia.<ref name="geschichte">Die Geschichte von BRITE-Constellation. In: univie.ac.at. Institut für Astronomie, Universität Wien, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Februar 2013; abgerufen am 22. November 2021.</ref> Am 16. Dezember 2009 schloss sich Polen dem BRITE-Projekt an, vertreten durch zwei Institute der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Polska Akademia Nauk).<ref name="britepl">First Polish Scientific Satellite. Centrum Badań Kosmicznych, Centrum Astronomiczne im.Mikołaja Kopernika, 5. März 2012, abgerufen am 22. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mit dem Start des von der TU Graz betriebenen TUGsat-1 wurde Österreich erstmals nach Weltraumrecht ein Startstaat. Aus diesem Grund wurde 2011 das Weltraumgesetz vom österreichischen Parlament verabschiedet.

Satelliten

BRITE ist ein ergänzendes Projekt zu MOST und hat als primäres wissenschaftliches Ziel, die Helligkeitsschwankungen von Sternen mit einer scheinbaren Helligkeit von kleiner als 4 mag photometrisch zu vermessen.<ref name="science">Wissenschaft mit BRITE-Constellation - Überblick. Institut für Astronomie, Universität Wien, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Oktober 2013; abgerufen am 22. November 2021.</ref> Die Satelliten von BRITE Constellation sollen es ermöglichen, gleichzeitig (zumindest) zehn Sterne über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten hinweg oder in zwei unterschiedlichen Epochen zu beobachten,<ref name="science" /> MOST erreichte nur zwei Monate Beobachtungszeit bei einem Stern.<ref>astro.ubc.ca: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The MOST Project at a Glance (Memento vom 22. Januar 2008 im Internet Archive) (englisch)</ref>

Die Nanosatelliten der BRITE-Constellation sind eine Weiterentwicklung des Satelliten CanX-2.<ref>The CanX-3 - BRITE Mission. University of Toronto Institute for Aerospace Studies, 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. März 2014; abgerufen am 17. Juni 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der in der BRITE-Constellation-Mission genutzte Satellitenbus hat eine Kantenlänge von 20 cm und eine Gesamtmasse von zirka 7 kg.<ref name="dererste">Der erste österreichische Satellit - TUGSAT-1 / BRITE-Austria. TU Graz, Januar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Oktober 2013; abgerufen am 17. Juni 2016 (Pressemitteilung).</ref> Die wissenschaftliche Nutzlast ist ein Teleskop mit CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 4072 × 2720 Pixeln für differentielle photometrische Messungen der Helligkeit von Sternen.<ref name="dererste" /> Die Satelliten werden sich auf einem sonnensynchronen polaren Orbit in 800 km Höhe bei einer Umlaufzeit von rund 100 Minuten bewegen, für die Bodenstationen in Graz, Warschau und Toronto sind die Satelliten pro Umlauf rund 10 Minuten in Empfangsreichweite.<ref name="dererste" />

Startliste

Ursprünglich war BRITE-Constellation geplant als Verbund der zwei Nanosatelliten UniBRITE und TUGSAT-1,<ref name="geschichte" /> deren Start für 2008 mit einer Dnepr- oder Rockot-Rakete vorgesehen war.<ref name="tugprint" /> Verbesserungen an der Sternenkamera, Adaptionen bei der Software und der Wechsel der Trägerrakete sorgten jedoch immer wieder für Verzögerungen.<ref name="allstart" />

Satellit Land Startdatum, Uhrzeit (UTC) Startplatz Trägerrakete Bemerkung
UniBRITE KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
25. Februar 2013, 12:31 IndienDatei:Flag of India.svg Satish Dhawan Space Centre PSLV C-20
TUGSAT-1 (BRITE-AUSTRIA) OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
Lem (BRITE-PL1, CanX-3C) PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 21. November 2013, 07:10 RusslandRussland Jasny Dnepr
BRITE-Toronto (BRITE-CA1) KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 19. Juni 2014, 19:11 RusslandRussland Jasny Dnepr
BRITE-Montreal (BRITE-CA2) KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada ging nicht in Betrieb<ref name="utias_140703"/>
Heweliusz (BRITE-PL2) PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 19. August 2014, 03:15 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Taiyuan CZ-4B Y-27

Zum kanadischen Satellit BRITE-Montreal konnte nach dem Start kein Kontakt aufgenommen werden. Offenbar löste er sich nicht von der Trägerrakete.<ref name="utias_140703">University of Toronto Institute for Aerospace Studies Space Flight Lab: Update on BRITE-Toronto and BRITE-Montreal. 3. Juli 2014, abgerufen am 17. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

  • W. W. Weiss, A. Moffat, O. Kudelka: BRITE-Constellation, Communications in Asteroseismology, Vol. 157, S. 271, bibcode:2008CoAst.157..271W
  • A. Kaiser, S. Mochnacki, W. W. Weiss: BRITE-Constellation: Simulation of Photometric Performance, Communications in Asteroseismology, Vol. 152, S. 43–50, bibcode:2008CoAst.152...43K

Weblinks

Einzelnachweise

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