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Alterswilen

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Alterswilen
Datei:CHE Alterswilen COA.svg
Wappen von Alterswilen
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Kreuzlingen
Politische Gemeinde: Kemmentali2
Postleitzahl: 8573
frühere BFS-Nr.: 4631
Koordinaten: 729091 / 274748Koordinaten: 47° 36′ 39″ N, 9° 9′ 20″ O; CH1903: 729091 / 274748
 {{#coordinates:47,6107|9,1556|primary
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  }}
Höhe: 520 m ü. M.
Fläche: 2,37 km² (Ortsgemeinde)<ref name="Areal" />
16,44 km² (Munizipalgemeinde)<ref name="Areal" />
Einwohner: 253 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 107 Einw. pro km²
Datei:Alterswilen TG IMG 8015.jpg
Die Reformierte Kirche in Alterswilen
Die Reformierte Kirche in Alterswilen
Karte
w{w

Alterswilen ist eine ehemalige Orts- und Munizipalgemeinde und eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Kemmental im schweizerischen Kanton Thurgau. Alterswilen ist das Kirchen- und Schulzentrum des Kemmentals.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alterswilen. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. September 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kemmental.ch Auf der Webseite der Gemeinde Kemmental, abgerufen am 8. Dezember 2019</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Die von 1803 bis 1995 bestehende Munizipalgemeinde umfasste die Ortsgemeinden Alterswilen, Altishausen, Ellighausen, Lippoldswilen, Neuwilen und Siegershausen und bis 1984 die in Siegershausen eingemeindete Ortsgemeinde Dippishausen-Oftershausen. 1996 vereinigten sich diese Gemeinden mit der Munizipalgemeinde Hugelshofen und ihren beiden Ortsgemeinden zur politischen Gemeinde Kemmental.<ref name="StatistikTG" />

Geographie

Die Ortsgemeinde Alterswilen umfasste das Kirchdorf Alterswilen und den Weiler Bommen. Alterswilen liegt am südlichen Hang des Seerückens südwestlich des Bodensees.

Geschichte

Datei:ETH-BIB-Alterswilen-LBS H1-017526.tif
Alterswilen im Jahr 1954, dahinter Siegershausen und das deutsche Bodenseeufer
Datei:Karte Gemeinde Alterswilen 1995.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1996

Geschichtlich kann Alterswilen bis ins Jahr 1248 zurückverfolgt werden (decima in Alterswilaer). Der Weiler Bommen ist seit 1348 als Boumen urkundlich erwähnt. Das Gemeindegebiet lag ursprünglich in der Konstanzer Bischofshöri. Von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis 1798 gehörte Alterswilen zur Vogtei Eggen, Bommen aber zum Gericht Siegershausen und damit zur bischöflichen Obervogtei Gottlieben.<ref name="HLS" />

Zunächst nach St. Stephan in Konstanz kirchgenössig, trat Alterswilen um 1155 als Filiale von Tägerwilen und 1275 als selbständige Pfarrei mit der Kirche St. Agatha in Erscheinung. Die Patronatsrechte kamen 1350 von Dompropst Diethelm von Steinegg und Ritter Heinrich von Klingenberg an das Domkapitel Konstanz. Nach der Reformation im Jahr 1529 gingen die wenigen Katholiken nach Bernrain zur Kirche. Seit 1831 gehören sie zur Pfarrei Emmishofen.<ref name="HLS" />

Im 19. Jahrhundert erfolgte der Übergang vom Kornbau in drei Zelgen zur Vieh- und Milchwirtschaft. 1895 entstand der Landwirtschaftliche Verein. In Zusammenhang mit der Güterzusammenlegung 1967 bis 1987 wurden die um 1460 als Mühlen- und Fischteiche angelegten Bommer Weiher unter Naturschutz gestellt. Bohrungen nach Erdöl nördlich davon verliefen 1960 ergebnislos. Seit 1897 ist Alterswilen Sekundarschul- und seit 1982 Oberstufen­kreis.<ref name="HLS" />

→ siehe auch: Abschnitte Geschichte in den Artikeln über die einzelnen früheren Ortsgemeinden

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Alterswilen
1850 1888 1920 1930 1960 1970 1990 2000 2010 2018 2023
Munizipalgemeinde 1281 1283 1184 1185 1295
Ortsgemeinde 129 186 134 182
Ortschaft 197 192 253<ref group="Anm." name=":0">mit Aussenhöfen</ref> 253<ref name=":0" group="Anm." />
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" /> <ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 14. Juni 2024.</ref>

Von den insgesamt 253 Einwohnern der Ortschaft Alterswilen am 31. Dezember 2023 waren 41 bzw. 16,2 % ausländische Staatsbürger. 111 (43,9 %) waren evangelisch-reformiert und 46 (18,2 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Volksschule

Die Sekundarschule Kemmental führte mit dem Schuljahr 2003/04 das kooperative Oberstufenmodell ein, nachdem das System in einer Klasse getestet wurde. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler in einzelnen Fächern in Leistungsniveaus eingeteilt. Die anderen Fächer besuchen sie in ihrer Stammklasse.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Organisatorisches. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Februar 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/av.tg.ch Auf der Website des Amts für Volksschule des Kantons Thurgau, abgerufen am 27. Februar 2019</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Reformierte Kirche Alterswilen
  • Bommer Weiher: Die Bommer Weiher wurden um das Jahr 1460 künstlich geschaffen als Wasserspeicher zum Antrieb von Mühlen. Über die Jahrhunderte verlandeten sie zunehmend und mussten 1979 zum Teil mit Baggern neu ausgehoben werden. Die Weiher stehen unter Naturschutz.

Weblinks

Commons: Alterswilen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive) Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="StatistikTG">Vorlage:Statistik TG 1850–2000</ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="HLS">André Salathé: Alterswilen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein