Andrei Pawlowitsch Petrow
Andrei Pawlowitsch Petrow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wiss. Transliteration {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 2. September 1930 in Leningrad; † 15. Februar 2006 in Sankt Petersburg) war ein russischer Komponist, der sowohl klassische Musik, als auch Musik für über 80 sowjetische und russische Filme schrieb.
Leben
Andrei Petrow absolvierte die Rimski-Korsakow-Musikfachschule im Jahr 1949 sowie das Leningrader Konservatorium im Jahr 1954 – als Schüler von Orest Jewlachow.<ref>Daten bei dic.academic.ru</ref> Er schrieb zahlreiche klassische Werke für Ballett (darunter Ufer der Hoffnung, Erschaffung der Welt, Puschkin), Opern (Peter der Große) und Symphonien (Vivat, Olympus). Er pflegte eine enge Freundschaft mit Dmitri Schostakowitsch.
Andrei Petrow avancierte zu einem der gefragtesten Filmmusik-Komponisten und erhielt diverse Staatsprämien, wie in den Jahren 1967, 1976 und 1980.
Seine Filmmelodien waren landesweit beliebt und allseits bekannt. Werke, die seiner Feder entstammten, führten nicht selten ein vom Film unabhängiges Eigenleben und wurden als allgemeines Kulturgut empfunden. Das war, seinen Worten nach, die größte Belohnung, die ihm als Komponist zuteilwerden konnte.
1993 wurde der Asteroid (4785) Petrov nach ihm benannt.<ref>Minor Planet Circ. 22247</ref>
Andrei Petrow starb am 15. Februar 2006 an den Folgen einer Hirnblutung. Er wurde auf dem Wolkowo-Friedhof in Sankt Petersburg beigesetzt.
Werke
Unter den Filmen, zu denen Andrei Petrow die Musik schrieb, sind:
- 1961: Der Amphibienmensch (Человек-амфибия) – Romanverfilmung
- 1963: Zwischenlandung in Moskau (Я шагаю по Москве)
- 1965: Dreiunddreißig (Тридцать три)
- 1966: Vorsicht, Autodieb! (Берегись автомобиля)
- 1968: Zickzack des Glücks (Зигзаг удачи)
- 1968: Ein uraltes Märchen (Старая, старая сказка)
- 1972: Bändigung des Feuers (Укрощение Огня)
- 1976: Der blaue Vogel (Синяя Птица) – amerikanisch-sowjetische Koproduktion; mit Irwin Kostal
- 1977: Liebe im Büro (Служебный роман)
- 1977: Weißer Bim Schwarzohr (Белый Бим Чёрное ухо)
- 1979: Marathon im Herbst (Осенний марафон)
- 1980: Die Garage (Гараж)
- 1980: Ein gutes Wort für den armen Husaren (О бедном гусаре замолвите слово)
- 1983: Bahnhof für zwei (Вокзал для двоих)
- 1984: Eine bittere Romanze (Жестокий романс)
- 1987: Vergessene Melodie für Flöte (Забытая мелодия для флейты)
- 1991: Der gelobte Himmel (Небеса обетованные)
- 1993: Nastja (Настя)
Weblinks
- Werke von und über Andrei Pawlowitsch Petrow im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werkverzeichnis Andrei Petrov. Internet Edition compiled by Onno van Rijen. 30. März 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. September 2006.
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie von Andrei Petrow (russisch) ( vom 10. September 2011 im Internet Archive)
- Bändigung des Feuers 1972
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Petrow, Andrei Pawlowitsch |
| ALTERNATIVNAMEN | Андрей Павлович Петров (russisch); Petrov, Andrej Pavlovič (wissenschaftliche Transliteration) |
| KURZBESCHREIBUNG | russischer Komponist |
| GEBURTSDATUM | 2. September 1930 |
| GEBURTSORT | Leningrad |
| STERBEDATUM | 15. Februar 2006 |
| STERBEORT | Leningrad |
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- Komponist (Russland)
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- Geboren 1930
- Gestorben 2006
- Mann
- Absolvent des Sankt Petersburger Konservatoriums