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Zaha Hadid

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Datei:Zaha Hadid in Heydar Aliyev Cultural center in Baku nov 2013.jpg
Zaha Hadid vor dem Modell des Heydar-Aliyev-Zentrums in Baku, 2013

Dame Zaha Muhammad Hadid, DBE<ref>Her Majesty’s Birthday Honours List. In: The London Gazette. 16. Juni 2012, (PDF; 51 kB); vgl. Deceased Estates, ebenda, 2017.</ref> (arabisch زها حديد, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 31. Oktober 1950 in Bagdad; † 31. März 2016 in Miami, Florida<ref name="BBC_31.3.2016">Architect Dame Zaha Hadid dies after heart attack. In: BBC News, 31. März 2016, (englisch).</ref>) war eine irakisch-britische Architektin, Hochschullehrerin und Designerin. Sie gilt als eine Schlüsselfigur der Architektur des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts.<ref>Zaha Hadid – Biography, Buildings, Architecture, Death, & Facts. In: britannica.com. Abgerufen am 30. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als erste Frau erhielt sie 2004 die bedeutendste Ehrung in der Architektur, den Pritzker-Architekturpreis. Im Jahr 2009 wurde ihr der renommierte internationale Kulturpreis Praemium Imperiale der Japan Art Association verliehen.

Ihr Baustil und Design wird von Architekturkritikern und von ihr selbst als fließend<ref>Zaha Hadid und Patrik Schumacher (Hrsg.): Total Fluidity. Studio Zaha Hadid, Projects 2000–2010, University of Applied Arts Vienna. Herausgegeben von Institute of Architecture, Studio Zaha Hadid. Springer, Wien 2011, ISBN 978-3-7091-0486-6, Klappentext.</ref> oder als kinetisch (auf der Bewegung basierend) bezeichnet.<ref name=":0">Diane Solway: Urban Warriors, High-Tech Metropolis. In: The New York Times. 22. Juli 2007.</ref> Hadids Geschäftspartner Patrik Schumacher definiert ihren Stil als parametrisch und meint damit eine „Eleganz geordneter Komplexität und den Eindruck nahtloser Fluidität“ (Fließfähigkeit), was auch den „natürlichen Systemen“ entspreche.<ref>Patrik Schumacher: Parametrismus – Der neue International Style / Parametricism – A New Global Style for Architecture and Urban Design. In: AD Architectural Design – Digital Cities. Band 79, Nr. 4, Juli/August 2009 (deutsch).</ref>

Leben und Werk

Kindheit

Zaha Hadids Eltern Wajiha Sabunji († 1983) und Muhammad Hussein Hadid (1907–1999) entstammten Familien aus Mossul, die mit Handel, industriellen Investitionen und Immobilien großen Reichtum erlangt hatten. Ihr Vater Muhammad Hadid studierte von 1928 bis 1931 an der London School of Economics, wo er sich auch eine lebenslang anhaltende Bewunderung sowohl für die Ökonomen Sidney Webb, Hugh Dalton und John Maynard Keynes als auch für die sozialdemokratischen Ideen der Fabian Society erwarb.<ref>Alan Rush: Obituary: Muhammad Hadid. In: The Independent. 6. August 1999.</ref> Neben seinem geschäftlichen Engagement wurde er mehrmals Finanzminister, war 1946 Mitbegründer der Iraqi Democratic Party und 1960 Mitbegründer und der Leiter der Progressive Democratic Party.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. in: middleeastreference.org.uk, 9. September 2004.</ref> Zaha Hadids Eltern pflegten einen westlichen Lebensstil; so wuchs sie mit ihren beiden Brüdern in einem Haus auf, das vom Bauhaus-Stil beeinflusst war.<ref>Nicolai Ouroussoff: Zaha Hadid: A Diva for the Digital Age. In: New York Times, 2. Juni 2006.</ref>

Schon als Kind entwarf sie ihr eigenes Kinderzimmer neu, dieser Plan wurde dann von einem Tischler als Vorlage für viele weitere Kinderzimmer in Bagdad ausgeführt.<ref>Zwischentitel: Zaha Hadid. In: Stadt Wien. 25. März 2004.</ref> In den späten 1950er Jahren konnte sie auch den Bau des irakischen Planungsministeriums beobachten, das Gio Ponti als eine Replik des Pirelli-Hochhauses in Bagdad erbauen ließ. Ihre Schulzeit verbrachte sie in einer von katholischen Nonnen geleiteten Klosterschule in Bagdad, später in einem Schweizer<ref>Jonathan Glancey: ‚I don’t do nice‘ In: The Guardian. 9. Oktober 2006, (englisch).</ref> und einem englischen Internat.<ref>Susanne Beyer, Ulrike Knöfel: Triumph der Domina. In: Der Spiegel. Nr. 21, 2004, S. 168–170 (online17. Mai 2004).</ref> Mit elf Jahren wollte sie bereits Architektin werden.<ref name="Imagine" />

Ausbildung

Bis 1971 studierte sie Mathematik an der American University of Beirut. Von 1972 bis 1977 studierte sie Architektur an der Architectural Association School (AA) in London. Unter Leitung von Alvin Boyarsky wurde die AA in den 1970er Jahren ein Zentrum für die Gegenbewegung einer zweiten architektonischen Moderne.<ref name="council"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zaha Hadid. (Memento vom 16. Juni 2013 im Internet Archive) In: British Council. 2005.</ref> Dozenten wie Rem Koolhaas und Bernard Tschumi standen für eine Suche nach neuen Formen jenseits der klassischen Moderne und des Neo-Historismus. Schon damals galt Zaha Hadid als außerordentlich begabt. Ihre Abschlussarbeit war ein Hotel an der Londoner Hungerford Bridge, das sie Malevich’s Tectonics nannte, als Reverenz an den russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch.<ref name="council" />

1977 nahm sie das Angebot an, Mitarbeiterin an Koolhaas’ Office for Metropolitan Architecture (OMA) zu werden und blieb dort sechs Monate.<ref>Geraldine Bedell: Space is her place. In: The Observer. 2. Februar 2003.</ref> Danach lehrte sie zehn Jahre lang an der AA neben ihren ehemaligen Dozenten Rem Koolhaas und Elia Zenghelis und baute sich dort einen Kreis von Anhängern unter den Studierenden auf. Die britische Hauptstadt wurde zu ihrer Wahlheimat. Dort eröffnete sie 1980 auch ihr eigenes Architekturbüro.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zaha Hadid. Biography. (Memento vom 23. Januar 2013 im Internet Archive) In: pritzkerprize.com, 2004.</ref> Der deutsche Architekt und heutige Architekturprofessor Patrik Schumacher (* 1961) wurde durch ihren Hongkonger Peak Leisure Club auf sie aufmerksam und machte 1983 ein Praktikum in ihrem Architekturbüro.<ref name="Imagine">Im Dokumentarfilm: Imagine … Zaha Hadid: Who Dares Wins. In: BBC, mit Video, Erstsendung: 30. Juli 2013, 71 Min., Moderation: Alan Yentob.</ref> Ab 1988 war er ihr Mitarbeiter und seit 2002 Teilhaber (Partner).<ref>Seite von Patrik Schumacher und Universitätsseite in: Universität für angewandte Kunst Wien.</ref>

Projekte und Objekte

Internationales Aufsehen erregte sie erstmals 1982/1983 mit dem Entwurf für den Freizeit- und Erholungspark The Peak Leisure Club an einem Berghang von Hongkong. Sie erhielt für ihr Konzept terrassenförmig angelegter Horizontalen, die sich diagonal kreuzen, den ersten Platz gegenüber 600 Konkurrenten und gründete mit dem Preisgeld von 100.000 US-Dollar ihr erstes Büro.<ref name="Zeit_25.2.1999">N.N.: Blitze aus Beton. In: Die Zeit. 25. Februar 1999, Nr. 9.</ref> „Dieser ‚horizontale Wolkenkratzer‘ wurde ein Opfer der politischen Entwicklung, der Rückgabe Hongkongs an China.“<ref name="Zeit_25.2.1999" /> Mit diesem Entwurf war sie 1988 auch als einzige Frau an der einflussreichen Deconstructivist Architecture-Ausstellung des New Yorker Museum of Modern Art vertreten und galt daher zunächst als eine theoretische Vordenkerin des Dekonstruktivismus. Gleichwohl war sie nicht diesem verpflichtet, sondern auf der Suche nach einer erst noch zu findenden Formensprache der Moderne. Lange Zeit waren ihre Projekte den Bauherren zu kühn. Viele nicht ausgeführte Entwürfe stehen für eine lange Durststrecke. Darunter befinden sich nicht gebaute Projekte wie ein Bürohaus am Kurfürstendamm 70 in Berlin-Charlottenburg, 1. Preis 1986 (mit nur 2,7 m Sockelbreite,<ref>Bilder: Bürohaus am Kurfürstendamm 70 in Berlin, 1986 und Bild 2. In: ArchDaily. 14. Juni 2017, Artikel.</ref> den Zuschlag erhielt Helmut Jahn<ref name="Schälerbau">Baudaten und -bilder: Bürogebäude Kurfürstendamm Ku70. Hochbau. In: schälerbau.de, 2014.</ref>) und der Neue Zollhof in Düsseldorf, 1990 (den Zuschlag erhielt später Frank Gehry).

Tief getroffen wurde sie von der hartnäckigen und ausdauernden Ablehnung ihrer Entwürfe für das Opernhaus im walisischen Cardiff Mitte der 1990er Jahre. Drei Mal wurde der Wettbewerb neu ausgeschrieben, da der Baukommission der Siegerentwurf der Jury nicht gefiel, und jedes Mal gewann ein Entwurf von ihr.<ref name="BBC_2013" /> Gegen 268 andere Architekten aus der ganzen Welt konnte sie sich durchsetzen,<ref name="G.Bedell">Geraldine Bedell: Space is her place. In: The Observer. 2. Februar 2003.</ref> darunter bekannte Namen wie Norman Foster, Mario Botta, Rem Koolhaas.<ref name="Zeit_25.2.1999" /> Um das Geschmacksurteil der Baukommission gegenüber der Jury zu rechtfertigen, brachte man schließlich die Behauptung in Umlauf, ihre Gebäude wären „unbaubar“. Tatsächlich jedoch überprüften die führenden Statik-Experten des Londoner Büros von Arup die Modelle und bestätigten diese als stabil.<ref name="BBC_2013" /> Zum ersten Mal war sie hier auch mit einer organisierten, „üblen“<ref name="Zeit_25.2.1999" /> Zeitungskampagne („tabloid campaign“)<ref name="G.Bedell" /> konfrontiert, welche die Entscheidung der Baukommission mit vielen Einwänden<ref name="G.Bedell" /> und sogar Verbalinjurien<ref name="Zeit_25.2.1999" /> unterstützte. Alan Yentob bezeichnete daher die Vorgänge in Cardiff im Nachhinein als ein „Verbrechen“.<ref name="BBC_2013" /> Hadid vermutete, dass diese konzertierte Attacke sie um sieben oder acht Jahre zurückgeworfen habe.<ref name="G.Bedell" />

Datei:Vitra fire station, full view, Zaha Hadid.jpg
Früheres Feuerwehrhaus von vitra
Datei:Phæno by Zaha Hadid in Wolfsburg.jpg
phæno – die Experimentierlandschaft, 2005, ein Wissenschaftsmuseum in Wolfsburg

Erst 1993 schaffte sie den Durchbruch und konnte ihren ersten Entwurf realisieren: das Feuerwehrhaus des vitra-Werks in Weil am Rhein. Sie verdankte dies der Innovationsfreude von Rolf Fehlbaum, dem geschäftsführenden Inhaber von vitra, der bereits eine Reihe angesehener Architekten wie Tadao Andō und Frank Gehry für den Bau neuer Produktionsstätten, anderer Firmengebäude und des Vitra Design Museums engagiert hatte. Zwar hatte sie schon 1987 mit dem Bau eines vergleichsweise unauffälligen Hauses mit Wohnhof zur IBA in Berlin-Kreuzberg begonnen, doch wurde dieses erst 1994 fertiggestellt.<ref name="archinform">Wohnhaus Stresemannstraße 109, 1987–1994. In: archINFORM; abgerufen am 2. Januar 2010.</ref> Bei Hadids Feuerwache laufen die Betonwände in einem spitzen Winkel auf den Haupteingang zu und verleihen so dem Gebäude eine extreme Dynamik. In der Fachwelt wird die Feuerwache als eine „revolutionäre“<ref name="J.Fillisch">Jochen Fillisch: Revolutionäres Feuerwehrhaus: 20 Jahre Vitra Firestation. In: Badische Zeitung. 10. Juni 2013.</ref> Bau-„Ikone“<ref>N.N.: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beton-Ikone. Der erste Hadid-Bau wird 20. (Memento vom 4. Mai 2018 im Internet Archive) In: opusc.com, 2013, Nr. 3.</ref> gewürdigt. Hadid-Kritiker<ref name="Weissmüller" /> kolportieren dagegen vorzugsweise die Unmutsbekundungen einiger Feuerwehrleute, die nicht mit den schrägen Wänden zurechtkamen,<ref>N.N.: Blitze aus Beton. In: Die Zeit. 25. Februar 1999, Nr. 9: „Klotüren aus Mattglas und ohne Riegel, keine Trennwände zwischen Duschen und Garderobe, soviel Transparenz und Offenheit hat die Brandschutzleute weit mehr erschreckt als jede Feuersbrunst.“</ref> und unterschlagen dabei, dass das Gebäude zur vollen Zufriedenheit funktionierte. „Zu der Zeit war es wahrscheinlich die aufregendste Feuerwache der Welt und sie funktionierte prima“, so Fehlbaum.<ref name="J.Fillisch" /> Nach wenigen Jahren wurde die Feuerwache nicht mehr gebraucht, doch nicht wegen des Missfallens einzelner Feuerwehrleute, sondern „da eine Betriebsfeuerwehr nur den Ersteinsatz vornehmen, nicht aber die Arbeit der öffentlichen Feuerwehr ersetzen konnte“.<ref>Feuerwehrhaus • Zaha Hadid, 1993. In: vitra.com, aufgerufen am 3. Mai 2018.</ref>

Ihr größtes Projekt in Deutschland war das phæno in Wolfsburg (Bauzeit 2001–2005), ein interaktives Erlebnismuseum der Naturwissenschaften, bei dem sie neue Möglichkeiten der dynamischen Gestaltung des Raumes erprobte. Hadid hielt diesen Entwurf für ihr ehrgeizigstes Bauwerk in Deutschland, da es trotz seiner komplexen Konstruktion „schwerelos wirke“.<ref>Eva Karcher: Über Ecken. In: Süddeutsche Zeitung. 17. Mai 2010, Interview.</ref> Hadid war bei ihrer unablässigen Suche nach neuen Formen auch stets daran interessiert, die neuesten Bautechniken und -materialien zu verwenden, so wie hier mit einem selbstverdichtenden Beton (SVB).

Etwa Mitte der 2000er Jahre wurden Hadids Entwürfe organischer und fließender, wie die Stationen der Hungerburgbahn in Innsbruck (2005–2008) und die Bauten in China. Diese jüngeren Werke wurden als „archaisch und futuristisch“ zugleich beschrieben.<ref>Horst Brandenburg: Löwin unter Wölfen – Die Architektin Zaha Hadid. In: ARD. 30. November 2010.</ref>

Ihre architektonischen Vorbilder waren vor allem die russischen Suprematisten und Konstruktivisten wie Kasimir Malewitsch oder El Lissitzky. Demgegenüber hielt sie die Postmoderne Architektur für eine intellektuelle Katastrophe. Hadids Arbeiten schienen nach Ansicht von Beobachtern dem Credo von Malewitsch zu folgen: „Wir können nur dann Raum wahrnehmen, wenn wir uns von der Erde loslösen, wenn der Auflagepunkt verschwindet.“ (1928)<ref name="council" /> Hadids Abneigung gegen das Primat des rechten Winkels brachte sie so zum Ausdruck:

„Das Wichtigste ist die Bewegung, der Fluss der Dinge, eine nicht-euklidische Geometrie, in der sich nichts wiederholt: eine Neuordnung des Raumes.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Zaha Hadid<ref>Zaha Hadid zitiert in: Ausstellungsrückblick Zaha Hadid. Architektur. 14. Mai 2003 bis 17. August 2003. In: Museum für angewandte Kunst (Wien) (MAK).</ref>

Seit 2011 unterhielt Zaha Hadid Architects neben dem Hauptsitz in Clerkenwell in London für einige Jahre auch ein Büro bei der Speicherstadt in Hamburg.<ref>Katja Engler: Extravaganz für den Hafen. In: WamS, 11. Dezember 2011.</ref> Das Londoner Architekturbüro residiert in einer ehemaligen viktorianischen Schule und beschäftigte im Jahr 2012 etwa 250 Mitarbeiter.<ref>John Preston: Zaha Hadid’s fantastic future. In: Daily Telegraph. 1. Januar 2012.</ref>

2015 waren es rund 400 Architekten, die an über 950 Projekten in 44 Ländern arbeiteten.<ref>Eingangsseite von Zaha Hadid Architects, abgerufen am 17. April 2015.</ref>

Design

Hadid war auch im Bereich Design tätig und realisierte unter anderem Möbelentwürfe, Inneneinrichtungen, Messepavillons, Ausstellungsgestaltungen und Gebrauchsgegenstände. Sie sagte, sie würde gern mehr Objekte gestalten, auch weil man hier die Ergebnisse schneller sehe als in der Architektur, doch fehle ihr dafür die Zeit.<ref>Marcus Fairs: Interview Zaha Hadid at Dezeen Studio. In: dezeen.com, 30. April 2012, mit Foto-Einblendungen, 5:28 Min., (englisch)</ref> Unter anderem entwarf sie:

Lehrtätigkeit

In den späten 1980er Jahren konzentrierte sich Hadid auf die theoretische Arbeit als Gastprofessorin an der Graduate School of Design, Harvard University (Kenzō-Tange-Chair), dann auf der School of Architecture der University of Chicago (Sullivan-Chair). Es folgten weitere Gastprofessuren an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Knolton School of Architecture in Ohio und am Masters Studio der Columbia University in New York. Im Semester 2002 nahm sie eine Eero Saarinen Visiting Professorship an der Yale School of Architecture in New Haven (Connecticut) wahr. Von 2000 bis zu ihrer Emeritierung 2015<ref>Michael Hausenblas: Zaha Hadid und Stefan Sagmeister in Wien. In: Der Standard. 17. Juni 2015.</ref> hatte Hadid eine Professur am Institut für Architektur an der Universität für angewandte Kunst Wien inne,<ref>Universitätsseite: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hadid, Zaha. (Memento vom 18. Juni 2015 im Internet Archive) In: Universität für angewandte Kunst Wien.</ref> dort leitete sie das studio hadid, vienna.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />studio hadid, vienna. (Memento vom 5. September 2015 im Internet Archive), mit vielen detaillierten Illustrationen.</ref>

Datei:Zaha Hadid Grave Brookwood Cemetery.jpg
Hadids Grab (Mitte) im Brookwood Cemetery

Tod

Zaha Hadid starb im Frühjahr 2016 im Alter von 65 Jahren in einem Krankenhaus in Miami (USA) an einem Herzinfarkt. Dort war sie wegen einer Bronchitis<ref name="BBC_31.3.2016" /> in Behandlung.<ref>Anna Almendrala: Zaha Hadid’s Death Offers A Surprising Lesson On Heart Attack Risk. Seemingly unrelated conditions like bronchitis can trigger sudden heart attack. In: Huffington Post. 6. April 2016.</ref> Hadid klagte zeitlebens über Flugreisen, da ihr diese regelmäßig eine Grippe einbrachten.<ref name="Am.Mi." /> Sie liegt zwischen ihrem Vater Muhammad und ihrem Bruder Foulath im Brookwood Cemetery bei London begraben. Ihr Grab bedeckt eine rechtwinklige Steinplatte.

Sie hinterließ unter anderem ihren Bruder und ihre Nichte Rana Hadid, die ebenfalls als Architektin arbeitet.<ref name="Rana_Hadid">Obituary: Zaha Hadid remembered by Rana Hadid. In: The Observer. 11. Dezember 2016.</ref>

Bauwerke (Auswahl)

Datei:Torre Hadid.png
Torre Generali, Fertigstellung 2017

Fertiggestellte Gebäude

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Werkschau

Projekte

Auszeichnungen und Ehrungen

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Ausstellungen (Auswahl)

Würdigungen

Bereits bei ihrer akademischen Abschlussfeier an der Architectural Association School (AA) beschrieb Rem Koolhaas seine Studentin Zaha Hadid als einen „Planeten in ihrer eigenen Umlaufbahn“ („a planet in her own orbit“).<ref name="Am.Mi.">Amanda Mitchison: A warped perspective. In: Daily Telegraph. 16. August 2005.</ref>

“Zaha Hadid flies in the face of convention and far into the future. Without that element of uncertainty, she says, that sensation of traveling into the unknown there would be no progress. Her extraordinary architecture doesn’t just stand, it slides, it wishes, it juts, it moves. Her buildings make us feel like in another place, another world even, a Zaha-shaped world.”

„Zaha Hadid fliegt dem Gewöhnlichen davon und weit in die Zukunft hinein. Ohne dieses Element von Ungewissheit, sagt sie, dieses Gefühl einer Reise in das Unbekannte gäbe es keinen Fortschritt. Ihre außergewöhnliche Architektur steht nicht nur, sie verschmilzt, sie gleitet, sie wünscht, sie ragt hervor, sie bewegt. Ihre Gebäude lassen uns wie an einem anderen Platz fühlen, in einer anderen Welt sogar, einer von Zaha gestalteten Welt.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Alan Yentob, 2013, Einleitung zum BBC-Filmporträt Imagine … Zaha Hadid: Who Dares Wins.<ref name="BBC_2013">Imagine … Zaha Hadid: Who Dares Wins. In: BBC, mit Video, 30. Juli 2013.</ref>

“Zaha’s story is absolutely fabulous. She is the greatest woman architect in the world now and probably ever lived. […] The Hong Kong Peak competition paintings are absolutely, the sort of, you know, eye-opener of all time. A fabulous sense of colours, for instance. Her three-dimensional grasp is almost beyond everyday comprehension.”

„Zahas Geschichte ist absolut sagenhaft. Sie ist die größte Architektin auf der Welt heute und wahrscheinlich die größte, die jemals gelebt hat. […] Die Hongkonger Peak-Wettbewerbsbilder sind absolut die Art von, wissen Sie, Augenöffner aller Zeiten. Ein märchenhaftes Gespür für Farben zum Beispiel. Ihre dreidimensionale Auffassungsgabe liegt beinah jenseits des gewöhnlichen Verstehens.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Piers Gough, 2013.<ref name="BBC_2013" />

Kontroversen

Mit dem fortschreitenden Erfolg von Hadid wuchs auch die Anzahl ihrer Kritiker und die Schärfe der Angriffe auf sie, zunehmend organisiert in Kampagnen nach den Bau-Vergaben oder Einweihungen. Schließlich wurde von einigen Kritikern versucht, ihre Arbeit in die Nähe eines Totalitarismus zu rücken.<ref name="M.No.">Maik Novotny: Bauen für autoritäre Staaten: Die B-Seite der Architektur. In: Der Standard. 2. August 2014.</ref><ref>Marion Löhndorf: Die Architektin Zaha Hadid in der Kritik. Bau-Ikonen für autoritäre Staaten. In: NZZ. 22. Juli 2014.</ref> So etwa bezeichnete der Architekt Michael Murphy ihre Arbeit in zweideutiger Weise als „famously extravagant“,<ref>Michael Murphy: The Poverty of Starchitecture. In: The Design Observer Group. April 2011.</ref> da sie einige ihrer Projekte für Auftraggeber aus „dictator states“ wie China und Aserbaidschan erstellte. Der Architekt Sean Griffiths, einer ihrer entschiedensten Gegner („more outspoken than most“), attackierte Hadids Werk als ein leeres Gefäß und damit als ideal für Ideologien jedweder Couleur.<ref name="Rowan_Moore_2013">Rowan Moore: Zaha Hadid: queen of the curve. In: The Observer. 8. September 2013.</ref>

Wolf D. Prix von Coop Himmelb(l)au, der wie viele andere Architekten in China und Aserbaidschan baut, nahm demgegenüber Hadid 2014 in Schutz: „Die Diskussionen über Zaha Hadids Architekturen werden immer lächerlicher. Sie ist berühmt, hat sehr viele Aufträge, und das weckt Neid. Ich kenne keinen Architekten, der, vor der Frage stehend, ein Kulturzentrum nach seinen Vorstellungen in Baku zu bauen oder nicht, wildentschlossen aus moralischen Gründen diesen Auftrag abgelehnt hätte. Ich kenne aber viele Architekten, die nie gefragt wurden und deshalb umso empörter diejenigen verurteilen, die Aufträge aus den sogenannten Diktaturen annehmen. Aber die Frage ist nicht, ob man in autoritären Gesellschaften bauen kann, sondern die Frage ist, wie man baut.“ Einerseits würden Architekten heute mit immer größeren, auch „scheinmoralischen“ Verpflichtungen beladen, zugleich werde aber ihr Einfluss auf das Baugeschehen immer geringer.<ref name="M.No." />

Eine zweite Kritikebene konzentriert sich auf die Ästhetik von Zaha Hadids Werk. So interpretiert zum Beispiel die Kunsthistorikerin Maike Aden das Museum MAXXI in Rom als eine „Abschottung“ gegenüber der Öffentlichkeit und dem urbanen Leben, was sie mit mehreren Zaunfotos illustriert. Das MAXXI trage damit „die unmissverständliche Botschaft einer Entdemokratisierung der Kunst in sich“. Diese von ihr wahrgenommene „Abschottung“ sei so groß, dass das Museum auch nicht mehr mit einer „niedrigschwelligen“ oder „diversifizierteren“ Museumspädagogik und „einem Mehr an Öffentlichkeitsarbeit“ aufgefangen werden könne.<ref>Maike Aden: Kunst im Belagerungszustand. Eine Kritik an Zaha Hadids MAXXI in Rom. In: Urbanophil. Netzwerk für urbane Kultur. Nov. 2014.</ref> Tatsächlich dient der Außenzaun nur zum Schutz von Kunstobjekten, die um das Museum herum ausgestellt werden und die sich abseits der großen Piazza vor dem Eingang befinden.<ref>Roland Halbe, Laudatio für den Stirling-Preis: MAXXI National Museum, Rome, by Zaha Hadid Architects. In: architecture.com, (RIBA), 2010.</ref> In ihrer Abschlussarbeit über das MAXXI kommt die Kunsthistorikerin Herta Gurtner zum gegenteiligen Schluss, dass es nämlich „gelang […] das Areal offen und einladend für alle zu gestalten, nicht nur für Museumsbesucher.“<ref>Herta Gurtner: „fare una bella figura“. Das MAXXI, Museo Nazionale delle Arti del XXI Secolo. (Magisterarbeit) In: Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz, Institut für Kunstwissenschaft (PDF; 10,8 MB; 133 S.), April 2013, S. 82.</ref>

In allgemeiner Weise urteilte die Kunsthistorikerin Laura Weißmüller in der Süddeutschen Zeitung über Zaha Hadid, diese habe sich nicht einschränken lassen wollen und eine ästhetische Formensprache entwickelt, die so deutlich war, „dass diese irgendwann die Funktion überdeckte – und den Ort, wo das Gebäude stand.“<ref name="Weissmüller">Laura Weißmüller: Häuser bauen, die fliegen können. Zaha Hadid war die erste Frau, die es in die Riege der Stararchitekten schaffte. Mit 65 Jahren ist sie jetzt überraschend gestorben. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 75, 1. April 2016, S. 12.</ref> Auch dieses Pauschalurteil steht im Widerspruch zu Hadids Verständnis von ihren Bauten, die sie primär als „Brücken“ sah, die Menschen miteinander verbinden sollen.<ref name="Rana_Hadid" />

Publikationen

  • Zaha Hadid, Hélène Binet: Architecture of Zaha Hadid in Photographs of Hélène Binet. Lars Müller Verlag, Baden 2000, ISBN 3-907078-12-8.
  • Zaha Hadid, Patrik Schumacher: Latent Utopias. Experiments within Contemporary Architecture. Steirischer Herbst 2002, Springer, Wien u. a. 2002, ISBN 3-211-83865-1, Ausstellungskatalog.
  • Zaha Hadid: Zaha Hadid. Gesamtwerk 1978–2008. Aus dem Englischen übersetzt von Laila G. Neubert-Mader. DVA, München 2009, ISBN 978-3-421-03746-6. (256 S., ca. 600 farb. Abb.)
  • Zaha Hadid, Patrik Schumacher (Hrsg.): Total Fluidity. Studio Zaha Hadid, Projects 2000–2010, University of Applied Arts Vienna. Herausgegeben von Institute of Architecture, Studio Zaha Hadid. Springer, Wien 2011, ISBN 978-3-7091-0486-6.
  • Zaha Hadid, Patrik Schumacher (Hrsg.): Fluid Totality – Studio Zaha Hadid 2000–2015. Institute of Architecture, University of Applied Arts Vienna / Birkhäuser Verlag, Basel 2015, ISBN 978-3-0356-0625-6.

Literatur

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  • Elisabeth Blum: Ein Haus, ein Aufruhr. Anmerkungen zu Zaha Hadids Feuerwehrhaus. Vieweg, Wiesbaden 1997, ISBN 3-528-08142-2.
  • Sonia Ricon Baldessarini: Wie Frauen bauen. Architektinnen von Julia Morgan bis Zaha Hadid. AvivA, Berlin 2001, ISBN 3-932338-12-X.
  • Markus Dochantschi: Space for Art. Zaha Hadid, Contemporary Arts Center, Cincinnati. Lars Müller Verlag, Baden 2003, ISBN 3-03778-005-3.
  • Peter Noever: Zaha Hadid – Architektur. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für angewandte Kunst (Wien). Hatje Cantz, Ostfildern 2003, ISBN 3-7757-1364-6.
  • Patrik Schumacher: Digital Hadid. Landscapes in motion. Birkhäuser, Basel 2004, ISBN 978-3-7643-0172-9.
  • Peter Giovanni, Zaha Hadid: Zaha Hadid. Terminal Hoenheim-Nord Strasbourg. Lars Müller Verlag, Baden 2004, ISBN 3-03778-028-2.
  • Gordana Fontana-Giusti, Patrik Schumacher: Zaha Hadid. Das Gesamtwerk. Vier Bände im Schuber. Birkhäuser, Basel 2005, ISBN 978-3-7643-7089-3.
  • Todd Gannon: Zaha Hadid. BMW Central Building, Leipzig, Germany. Princeton Architectural Press, New York 2007, ISBN 978-1-56898-536-7.
  • Hans Ulrich Obrist: The Zaha Hadid. Walther König, Köln 2007, ISBN 978-3-86560-078-3, Inhaltsverzeichnis, Interviewband (englisch).
  • Philip Jodidio: Zaha Hadid. Complete Works 1979–2009. Taschen Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-8365-0294-8.
    • Zaha Hadid. Complete Works 1979–Today. Taschen Verlag, Köln 2020, ISBN 978-3-8365-7243-9.
  • Moritz Holfelder: Zaha Hadid. Das Fließen der Räume. DOM Publishers, Berlin 2010, ISBN 978-3-86922-122-9. (Audio-CD mit Beschreibungen von Gebäuden und Interviewpassagen der Architektin zu ihrer Arbeitsweise, 75 Minuten, mit Beiheft.)
  • Zaha Hadid und Suprematismus. Herausgegeben von Galerie Gmurzynska, Zürich. Hatje Cantz, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7757-3300-7, (Ausstellungskatalog über Werke der russischen Avantgarde und von Zaha Hadid Architects, mit verschiedenen Beiträgen.)
  • Zaha Hadid: Heydar Aliyev Center. Fotografien von Hélène Binet und Iwan Baan, Lars Müller Publishers, Baden, 2013, ISBN 978-3-03778-353-5, (Fotoband).
  • Zaha Hadid, Judith Turner: A Dialogue. Edition Axel Menges, Fellbach 2015, ISBN 978-3-936681-91-8, (Fotoband).

Filme

  • Reinhold Messner und Zaha Hadid bauen ein Museum. Dokumentarfilm, Deutschland, 2015, 44 Min., Buch und Regie: Peter Solfrank, Produktion: Bayerischer Rundfunk, Reihe: berggeschichten, Erstsendung: 26. Juli 2015 beim Bayerischen Fernsehen, Inhaltsangabe mit Fotostrecke von BR und online-Video.
  • The Russian Revolutionary: Zaha Hadid on Kazimir Malevich. Dokumentarfilm, Großbritannien, 2014, 29:30 Min., Buch und Regie: Martina Hall, Produktion: BBC Scotland, Reihe: Secret Knowledge, Erstsendung: 9. September 2014 bei BBC Four, Inhaltsangabe mit Filmausschnitten von BBC Four.
  • Imagine … Zaha Hadid: Who Dares Wins. Dokumentarfilm, Großbritannien, 2013, 71 Min., Regie: Roger Parsons, Lindsey Hanlon, Moderation: Alan Yentob, Produktion: BBC One, Reihe: Imagine, Erstsendung: 30. Juli 2013 bei BBC, Inhaltsangabe mit Video von BBC.
  • Zaha Hadid: Die lange Ungebaute. Gespräch mit Video-Einspielungen, Frankreich, Deutschland, 2012, 43 Min., Moderation: Anja Höfer, Produktion: arte France, Redaktion: Square, Erstsendung: 25. Oktober 2012 bei arte, Interview und Video-Ausschnitte anlässlich der Einweihung ihres Gebäudes Pierres Vives, einer Mediathek in einem Vorort von Montpellier.<ref>Film-Informationen und Video-Ausschnitte zu <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zaha Hadid: Die lange Ungebaute. (Memento vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive) In: arte.tv, 25. Oktober 2012.
    Fotos: Mediathek Pierre Vives. In: dezeen.com, 2. August 2012.</ref>
  • Zaha Hadid on song: China’s Guangzhou Opera House. Reportage und Gespräch, Großbritannien, 2011, 4:08 Min., Buch und Regie: Jonathan Glancey und Dan Chung, Produktion: The Guardian, Veröffentlichung: 1. März 2011, online-Video.
  • Löwin unter Wölfen – Die Architektin Zaha Hadid. Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 44 Min., Buch und Regie: Horst Brandenburg, Produktion: BRB Filmproduktion, WDR, Erstsendung: 30. November 2010, Inhaltsangabe von ARD, u. a. mit Hélène Binet, Thomas Krens und Patrik Schumacher.
  • Diva mit phantastischen Raumvisionen. Wie die Stararchitektin Zaha Hadid die Schwerkraft besiegt. Fernseh-Reportage, Deutschland, 2009, 4:52 Min., Regie: Horst Brandenburg, Produktion: WDR, Erstsendung: ARD, 2. August 2009, Redaktion: ttt – titel, thesen, temperamente, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Filmtext (Memento vom 7. September 2009 im Internet Archive).
  • Zaha Hadid and Guangzhou Opera House. Fernseh-Dokumentation, VR China, 2008, 26 Min., Produktion: CCTV, Erstausstrahlung: 27. Dezember 2008, Filmseite mit Online-Videos (1. Teil und 2. Teil à 13 Min., englisch)
  • Durch die Nacht mit … Zaha Hadid und Michael Schindhelm. Dokumentation, Vereinigte Arabische Emirate, 2007, 52 Min., Regie: Cordula Kablitz-Post, Produktion: ZDF, Erstsendung: 17. Januar 2008, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..
  • A Day with Zaha Hadid. Dokumentation, 2004, 52 Min., Regie: Michael Blackwood, Produktion: Michael Blackwood Productions, Inhaltsangabe mit Filmausschnitt von M. Blackwood.
    Hadid spricht über ihre Bauten und Projekte anlässlich einer Werk-Retrospektive im Museum für angewandte Kunst (Wien) im Sommer 2003.

Weblinks

Interviews

Artikel

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Commons: Zaha Hadid – Sammlung von Bildern und Videos

Videos

Einzelnachweise

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