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PZL-106

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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PZL-106 Kruk
PZL-106 Kruk beim Oldtimer Fliegertreffen, 2013, bei einer Vorführung über dem Flugfeld Hahnweide bei Kirchheim unter Teck
PZL-106AR im Sprüheinsatz
Typ Agrarflugzeug
Entwurfsland
Hersteller PZL
Erstflug 14. April 1973<ref>Polska Technika Lotnicza. (PDF; 1,5 MB) S. 16, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Oktober 2011; abgerufen am 29. September 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Produktionszeit

seit 1973

Stückzahl 266
Datei:Pzl106 im flug.jpg
PZL-106 Kruk im niedrigen Vorbeiflug
Datei:Pzl 106.jpg
PZL-106 Kruk in einer Sonderausführung mit einem zweiten Cockpit. Gut zu sehen sind die festen Vorflügel zu Verbesserung der Langsamflugeigenschaften.
Datei:Pzl-106 turbo kruk.jpg
Eine mit Propellerturbine ausgerüstete PZL-106 Turbo Kruk

Die PZL-106 Kruk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Agrarflugzeug des polnischen Herstellers PZL. Es handelt sich um einen einmotorigen einsitzigen Tiefdecker mit festem Fahrgestell in Ganzmetallbauweise. Er ist serienmäßig mit einer Sprühanlage ausgerüstet.

Geschichte

Der Erstflug erfolgte am 14. April 1973. Zwischen 1973 und 1995 wurden 266 Maschinen der verschiedenen Varianten gefertigt.

Seit 2007 werden die PZL-106 BT 601 „Turbo Kruk“<ref>EADS PZL „Warszawa-Okęcie“ S.A.: PZL-106 BT 601 „Turbo Kruk“, abgerufen am 20. Januar 2009</ref> und die PZL-106 BTU-34 „Turbo Kruk“<ref>EADS PZL „Warszawa-Okęcie“ S.A.: PZL-106 BTU-34 „Turbo Kruk“, abgerufen am 20. Januar 2009</ref> von der EADS PZL (Division Airbus Military) wieder gebaut und verkauft.

Konstruktion

Bei der Entwicklung wurde auf Erfahrungen zurückgegriffen, die mit den Typen PZL-101 und PZL-104 gemacht wurden. Die PZL-106 ist außerordentlich robust, wendig und besitzt sehr gute Flugeigenschaften. Besonders die Langsamflugeigenschaften sind hervorragend. Dies beruht auch auf den festen Vorflügeln, die über die gesamte Tragflächenlänge montiert sind.

Nutzung

Während ihres Einsatzes im Betrieb Agrarflug der Interflug waren die Flugzeuge täglich bis zu zwölf Stunden im Einsatz und absolvierten dabei bis zu 100 Starts und Landungen. Das Wiederbefüllen des Sprühbehälters dauerte eine Minute.

Erhaltene Flugzeuge

Die einzigen noch in Deutschland zugelassenen PZL-106 aus den Lieferungen an die DDR sind die D-FOAB (PZL-106AR), die mit dem originalen Kennzeichen DDR-TAB fliegt und die D-FOAA. Die D-FOAB wurde mit Doppelsteuer ausgeliefert und war als Trainer für die Agrarflugstaffeln in Leipzig-Mockau stationiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gehling Flugtechnik: (Memento vom 7. März 2009 im Internet Archive) PZL 106 AR, abgerufen am 20. Januar 2009.</ref> Das Flugzeug wurde am 11. März 2011 bei einer Notlandung infolge Triebwerksausfalls schwer beschädigt<ref name="BFU">Frank Stahlkopf: Untersuchungsbericht. (PDF) BFU 3X011-11. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Oktober 2012; abgerufen am 8. Juni 2012.</ref>, wurde aber als Einsitzer wieder aufgebaut und fliegt seit dem 28. März 2012 wieder.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />“Auferstanden aus Ruinen” die Zweite (Memento vom 20. März 2012 im Internet Archive), abgerufen am 10. Januar 2012.</ref> Die D-FOAA ist eine PZL-106A und wird auf dem Flugplatz Großenhain überholt.

Technische Daten (PZL-106A)

Kenngröße Daten (PZL-106A) Daten (PZL-106BR)<ref>Gründer: PZL-106BR „Kruk“ (VR Polen). In: Fliegerrevue. Nr. 2/408 1987, S. 65.</ref>
Besatzung 1–2
Länge 9,10 m
Spannweite 14,80 m 14,90 m
Höhe 3,30 m 3,32 m
Flügelfläche 28,4 m² 32,18 m²
Flügelstreckung 7,7 6,9
Leermasse 1575 kg 1670 kg
Zuladung k. A. 1050 kg Chemikalien
Startmasse maximal 3000 kg
Höchstgeschwindigkeit 211 km/h 270 km/h
Arbeitsgeschwindigkeit k. A. 150–160 km/h
Steiggeschwindigkeit k. A. 4,0 m/s
Dienstgipfelhöhe 4000 m k. A.
Reichweite 400 km maximal 1100 km
Start-/Landerollstrecke k. A. 200 m / 160 m
Triebwerk ein luftgekühlter Siebenzylinder-Sternmotor
Typ PZL-3S PZL-3SR
Leistung 441 kW (600 PS)

Mitwirken in Filmen

In der DDR-Serienreihe „Flugstaffel Meinecke“ spielen Kruks eine große Rolle in der Agrarfliegerei. In der letzten Folge der Serie „Testflug“ wird sogar eine seltene Turbo-Kruk gezeigt.

Auch im MDR Tatort "Absturz" aus dem Jahr 2010 wirkte eine PZL-106BR (Kennzeichen DDR-TEJ, später D-FOEJ) aus dem ehemaligen Aeropark Leipzig mit. Dabei wurde ein Unfall während einer Flugschau nachgespielt, der an den Unfall einer Let Z-37 auf dem Flugplatz Eisenach-Kindel erinnert. Das Flugzeug wurde 2022 durch einen privaten Investor gekauft und soll nun Schritt für Schritt restauriert werden.<ref> https://www.saechsische.de/riesa/lichtensee-er-hat-einen-ddr-agrarflieger-im-garten-5688637-plus.html </ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: PZL-106 Kruk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

PZL (vor 1939):

PZL-SPAD S.61 • PZL Wibault 7 • PZL P.1 • PZL Ł.2 • PZL.3 • PZL.4 • PZL.5 • PZL P.6 • PZL P.7 • PZL.8 • PZL P.8 • PZL.9 • PZL P.9 • PZL P.10 • PZL P.11 • PZL.12 • PZL.13 • PZL.15 • PZL.16 • PZL.17 • PZL.18 • PZL.19 • PZL.22 • PZL.23 Karaś • PZL P.24 • PZL.26 • PZL.27 • PZL.30 Żubr • PZL.37 Łoś • PZL.38 Wilk • PZL.42 • PZL.43 • PZL.44 Wicher • PZL.45 Sokół • PZL.46 Sum • PZL.48 Lampart • PZL.49 Miś • PZL.50 Jastrząb • PZL.53 Jastrząb II • PZL.54 Ryś • PZL.56 Kania • PZL.62

PZL Warszawa-Okęcie:

CSS-13 • LWD Junak • Jak-12 • PZL-101 Gawron • PZL-102 Kos • PZL-104 Wilga • PZL-105 Flaming • PZL-106 Kruk • PZL-110 Koliber • PZL-130 Orlik • PZL-230 Skorpion • PZL MD-12

PZL Mielec:

CSS-10 • LWD Szpak • PZL TS-8 Bies • An-2 • Lim-1 • Lim-2 • Lim-5 • Lim-6 • PZL TS-11 Iskra • TS-16 Grot • PZL M-3 Pliszka • PZL M-15 Belphegor • PZL M-17 • PZL M18 Dromader • PZL M28 Skytruck • PZL M-28B Bryza • PZL M-20 Mewa • PZL M-21 Dromader Mini • PZL M-24 Dromader Super • PZL M-25 Dromader Mikro • PZL M-26 Iskierka • PZL I-22 Iryda

PZL Świdnik:

PZL SM-1 • PZL SM-2 • PZL Mi-2 • PZL W-3 Sokół • PZL Kania • PZL SW-4 • PZL PW-5 • PZL PW-6

Nicht verwirklichtes Projekt:

PZL-140 Gąsior

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