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Carrouge (Fluss)

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Carrouge
Datei:Confluence Bressonnaz - Broye.jpg
Mündung des Carrouge in die Broye

Mündung des Carrouge in die Broye

Daten
Gewässerkennzahl CH: 224
Lage Schweizer Mittelland

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz

Flusssystem Rhein
Abfluss über Broye → Zihlkanal → Aare → Rhein → Nordsee
Quellgebiet in den Waldhöhen des Jorat bei der Siedlung Mollie Margot (Gemeinde Savigny)
46° 33′ 28″ N, 6° 44′ 45″ O
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Quellhöhe ca. 850 m ü. M.
Mündung beim Weiler Bressonnaz in die BroyeKoordinaten: 46° 39′ 6″ N, 6° 47′ 32″ O; CH1903: 550517 / 166919
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Mündungshöhe 533 m
Höhenunterschied ca. 317 m
Sohlgefälle ca. 19 ‰
Länge 16,3 km<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 50,9 km²<ref name="EZG"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Carrouge (Memento vom 7. Oktober 2018 im Internet Archive)</ref>
Abfluss<ref name="EZG" />
an der Mündung
MQ
1,07 m³/s
Datei:Steinbogenbrücke über den Carrouge, Moudon VD – Bressonnaz-Dessous VD 20220926-jag9889.jpg
Steinbogenbrücke bei Bressonnaz

Steinbogenbrücke bei Bressonnaz

Carrouge (Fluss) (Kanton Waadt)
Carrouge (Fluss) (Kanton Waadt)
Kanton Waadt
Quelle und Mündung des Carrouge

Der Carrouge <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ka.ʁuʒ] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Eihel-Carrouge.wav"></phonos> ist ein gut 16 km langer linker Nebenfluss der Broye im Kanton Waadt der Schweiz. Er entwässert einen Abschnitt des Waadtländer Mittellandes und gehört zum Einzugsbereich des Rheins.

Name

Benannt ist der Carrouge nach dem Dorf Carrouge, das ursprünglich auf das lateinische Wort quadrivium (Kreuzung) zurückgeht.

Geographie

Verlauf

Das Quellgebiet des Carrouge befindet sich auf ungefähr 850 m ü. M. in den Waldhöhen des Jorat bei der Siedlung Mollie Margot, die zur Gemeinde Savigny gehört. In seinem Oberlauf wird der Bach Flon genannt. Er fliesst zunächst nach Osten, bevor er sich bei Servion nach Norden wendet. Der Carrouge nimmt nun eine breite Talmulde ein und weist ein konstantes Gefälle von etwa 2 % auf. Das Carrouge-Tal verläuft parallel zu den Flusstälern der Bressonne im Westen und der oberen Broye im Osten; zwischen den Tälern liegen die vom Jorat nach Nordnordosten auslaufenden Hügelrücken.

Bei Vucherens tieft sich der Carrouge allmählich in die Molasseschichten der Umgebung ein und bildet im Unterlauf ein dicht bewaldetes Kerbtal. Bereits in der Talniederung der Broye südwestlich von Moudon angekommen, mündet die Bressonne in den Carrouge und dieser mündet nach rund 400 m in die Broye.

Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet des Carrouge ist 50,9 km² gross und wird durch ihn über die Broye, die Aare und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es besteht zu 33,1 % aus bestockter Fläche, zu 58,2 % aus Landwirtschaftsflächen und zu 8,5 % aus Siedlungsfläche.

Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = left:30 bottom:20 top:10 right:20 DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0

  1. The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)

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Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 763 m ü. M., die minimale Höhe liegt bei 525 m ü. M. und die maximale Höhe bei 929 m ü. M.<ref name="EZG" />

Zuflüsse

  • Le Geseau (rechts), 1,1 km
  • Le Riau (links), 1,7 km, 1,66 km²
  • Le Sendon (links), 2,0 km, 1,54 km²
  • La Bressonne (links), 16,0 km, 32,31 km², 0,68 m³/s

Hydrologie

An der Mündung des Carrouge in die Broye beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1,07 m³/s. Sein Abflussregimetyp ist pluvial jurassien<ref> Abrufbar unter Gesamtes HyWa Heft 3, 2006.</ref>, und seine Abflussvariabilität<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref> beträgt 26.

Die Abflussmenge des Carrouge schwankt im Laufe des Jahres relativ stark. Die höchsten Wasserstände wurden für die Monaten Dezember bis März ermittelt. Ihren Höchststand erreicht die Abflussmenge mit 1,76 m³/s im Februar. Von März an geht die Schüttung Monat für Monat merklich zurück und erreicht ihren niedrigsten Stand im August mit 0,38 m³/s, um im September wieder von Monat zu Monat stetig anzusteigen.

Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) des Carrouge in m³/s<ref name="EZG" />

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 text: Mittlerer monatlicher Abfluss

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Charakter

Der Bachlauf des Carrouge ist auf weite Strecken in natürlichem oder naturnahem Zustand erhalten. Er wird auch in den offenen Talabschnitten meist von einem schmalen Waldsaum begleitet. Der Carrouge ist durch ein pluviales Abflussregime geprägt. Seine Wasserkraft wurde früher an verschiedenen Orten für den Betrieb von Mühlen genutzt.

Einzelnachweise

<references />