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Chhatrapati Shivaji Terminus

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Chhatrapati Shivaji Terminus
छत्रपति शिवाजी टर्मिनस
UNESCO-Welterbe Datei:Welterbe.svg


[[Datei:Datei:Chhatrapati shivaji terminus, esterno 01.jpg|300x300px|zentriert|alt=]]

Das Bahnhofsgebäude, früher als Victoria Terminus bekannt
Vertragsstaat(en): IndienDatei:Flag of India.svg Indien
Typ: Kultur
Kriterien: (ii)(iv)

Fläche: 2,85 ha
Referenz-Nr.: 945

UNESCO-Region: Asien und Pazifik
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 2004  (Sitzung 28)

Der Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus, in Hindi {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgekürzt Mumbai CST oder Mumbai CSMT, bis 1996 Victoria Terminus, ist ein Bahnhof der Indian Railways im Süden Mumbais. Er zählt zu den größten und geschäftigsten Bahnhöfen der Welt und gehört seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Täglich beginnen und enden mehr als 1000 Züge im Bahnhof, der von etwa drei Millionen Menschen genutzt wird. Damit ist er nach dem Bahnhof Tokyo Shinjuku nach Fahrgästen einer der verkehrsreichsten der Welt.

Geschichte

Datei:Chhatrapati Shivaji Terminus (formerly Victoria Terminus) - Lit up on Republic Day 2015 - Trail Lights.jpg
Chhatrapati Shivaji Terminus bei Nacht

Der britische Architekt Frederick William Stevens (1847–1900) erhielt im Jahr 1878 von der Great Indian Peninsula Railway den Auftrag, ein Bahnhofsgebäude als westliche Endstation für den Fernverkehr von und nach der Hafenstadt Bombay zu entwerfen. Bei seinen Vorstudien in England ließ er sich vom Bahnhofsgebäude der Londoner St.-Pancras-Station inspirieren. Als das Gebäude 1888 fertiggestellt war, galt es als das größte und wichtigste Gebäude Britisch-Indiens. Der Bahnhof wurde seinerzeit zur Erinnerung an das Goldene Regierungsjubiläum der Königin Victoria benannt. Gegen Ende der 1920er-Jahre wurde es erweitert und dient seitdem auch dem Vorortverkehr, der von der Mumbai Suburban Railway abgewickelt wird. Seit 1996 trägt er den Namen des hinduistischen Marathenführers (Chhatrapati, etwa „Schutzherr“) Shivaji; im Jahr 2016 ergänzte die Regierung des Bundesstaates Maharashtra den Namen um das Wort Maharaj (kurze Form des indischen Herrschertitels Maharadscha), sodass der derzeitige offizielle Name Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus lautet.<ref>To add ‘Maharaj’, Maharashtra Cabinet renames Mumbai airport, CST. The Maharashtra Cabinet has also decided to rename the Chhatrapati Shivaji Terminus to Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus. In: The Indian Express, 8. Dezember 2016. Abgerufen am 6. Februar 2017 (englisch)</ref>

Architektur

Das Gebäude ist im Stil der viktorianischen Neogotik (Maßwerk, Fialen, Wasserspeier) gehalten; Stilelemente der indo-islamischen Architektur sind – im Gegensatz zu anderen gleichzeitigen oder späteren Repräsentationsbauten in der Kronkolonie – kaum zu erkennen. Die mit einem Stahl- und Glasdach versehenen Bahnsteige sind ungefähr 200 bis 700 m lang. Über dem Haupteingang befindet sich eine ca. 100 m hohe, begehbare, achteckige Kuppel, die von einer Rippenkonstruktion getragen wird. Im Innenbereich befinden sich offene Säulengänge. Das Gebäude ist reich mit Steinskulpturen und Reliefs verziert. Auf der Kuppel erhebt sich die Standfigur der Lady of Progress.

Das Bahnhofsgebäude ist zum Symbol von Mumbai als „Gotische Stadt“ geworden. Der indische Monsun und der Smog der Stadt bedrohen die Gebäudesubstanz erheblich.

Sonstiges

Bildergalerie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Kulturerbe: Ajanta-Höhlen (1983) | Ellora-Höhlen (1983) | Fort von Agra (1983) | Taj Mahal (1983) | Sonnentempel von Konarak (1984) | Monumentensemble in Mahabalipuram (1984) | Kirchen und Klöster von Goa (1986) | Monumentensemble von Khajuraho (1986) | Monumentensemble von Hampi (1986) | Fatehpur Sikri (1986) | Monumentensemble in Pattadakal (1987) | Höhlen von Elephanta (1987) | Große Tempel der Chola-Dynastie (1987) | Buddhistische Monumente bei Sanchi (1989) | Humayuns Grabmal in Delhi (1993) | Kutub Minar mit seinen Bauten in Delhi (1993) | Gebirgseisenbahnen Indiens (1999) | Mahabodhi-Tempelkomplex von Bodh Gaya (2002) | Nischenhöhlen von Bhimbetka (2003) | Chhatrapati Shivaji Terminus (ehemals Victoria Terminus) (2004) | Archäologischer Park Champaner-Pavagadh (2004) | Festungsanlagen Rotes Fort (2007) | Jantar Mantar in Jaipur (2010) | Bergfestungen von Rajasthan (2013) | Rani Ki Vav (2014) | Das architektonische Werk von Le Corbusier: Kapitol-Komplex in Chandigarh (2016) | Archäologische Stätte von Nalanda Mahavihara (2016) | Historische Stadt von Ahmedabad (2017) | Viktorianisch-gotische und Art-déco-Ensembles in Mumbai (2018) | Jaipur in Rajasthan  (2019) | Ramappa-Tempel (2021) | Dholavira (2021) | Shantiniketan (2023) | Heilige Ensembles der Hoysalas (2023) | Moidams – Grabhügelsystem der Ahom-Dynastie (2024)

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Kultur-/Naturerbe: Nationalpark Kangchendzönga (2016)

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Koordinaten: 18° 56′ 24″ N, 72° 50′ 9″ O

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