Nationalpark Khao Sok
| Nationalpark Khao Sok อุทยานแห่งชาติเขาสก
| |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
{{#coordinates:8,9366666666667|98,530277777778|primary
|
dim= | globe= | name=Nationalpark Khao Sok |
region=TH-84 | type=forest
}} | ||
| Lage: | Surat Thani, Thailand | ||||||
| Nächste Stadt: | Takua Pa | ||||||
| Fläche: | 739 km² | ||||||
| Gründung: | 22. Dezember 1980 | ||||||
Der Nationalpark Khao Sok (in Thai: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) befindet sich in der Provinz Surat Thani in Südthailand, 72 km nordöstlich von Khao Lak an der südlichen Westküste, 41 km östlich von Takua Pa, 109 km westlich von Surat Thani. Von der Hauptdurchgangsstraße biegt eine gut ausgeschilderte, 1,5 km lange Stichstraße zum Nationalpark ab.
Entspricht die Bucht von Krabi geologisch der Halong-Bucht bei Hanoi (Vietnam), so findet der Nationalpark Khao Sok sein Pendant in der „trockenen Halong-Bucht“. Die einzeln stehenden, dicht bewachsenen Kalksteinhöhenzüge und Felsen mit ihren kahlen Steilwänden sind ehemaliger, vor 60–140 Millionen Jahren punktuell gehobener Meeresboden.
Geschichte
Der Nationalpark Khao Sok wurde am 22. Dezember 1980 ins Leben gerufen, zunächst mit einer Größe von 645 km². Noch im selben Jahr wurden die Grenzen verschoben, um nach dem Bau der Talsperre Rajjaprabha (lokal auch Chiao-Lan-Staudamm genannt) einen Teil des Parkes zu fluten. Der so entstandene Chiao-Lan-See ist mit 162 km² rund doppelt so groß wie der Chiemsee. Er ist heute Teil des Parks. Das Khlong-Saeng-Wildreservat schließt sich nach Norden hin an den Park an.
2001 wurde der Nationalpark auf 739 km² erweitert. Er bietet ein Informationszentrum, das auf Thai und Englisch mit vielen, teilweise verblichenen Fotos einen Überblick über Flora, Fauna und Geologie des Nationalparks präsentiert. Dieser Nationalpark liegt in Höhenlagen von 300 bis 600 Metern und die höchste Erhebung ist Khao Mok mit 960 Metern.
Flora und Fauna
Während der nördliche Teil von Thailand einen Monsunwald mit ausgeprägten Trockenperioden aufweist, herrscht im Süden ein immergrüner Regenwald vor, der – auf Grund der zurückgehenden Abholzungen – eine gute Überlebenschance hat. Er beeindruckt durch einen guten Sekundärwald mit Ansätzen zum Primärwald, in dem Baum-Arten der Familie der Flügelnussgewächse (Dipterocarpaceae) vorherrschen, dem sogenannten Dipterocarpus-Wald. An Pflanzenarten ist die bis zu 80 cm große Rafflesia kerrii Meijer, die erst Ende der 1990er Jahre im hiesigen Regenwald entdeckt wurde, besonders hervorzuheben.
Auffallend sind bereits vor dem Park die vielfältigen bunten Libellen und farbenfrohe Schmetterlinge, angefangen von Miniexemplaren bis hin zu prächtigen Schwalbenschwänzen, die schon die Größe einer kleinen Fledermaus erreichen. Hinzu kommt, neben den Attraktionen des Schwarzgelben Nashornvogels, Arten aus den Gattungen Eisvögel, Makaken, Tiger, Leopard und Wildschwein sowie der gefährdete Malaienbär (Helarctos malayanus).
Im Nationalpark kommt eine freilebende Population des Asiatischen Elefanten (Elephas maximus) vor. Die Art wird auf der roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft. Die im Park vorkommenden Tiere halten sich überwiegend in abgelegenen, wenig frequentierten Parkbereichen auf und sind für Besucher nur selten zu sehen, Nachweise in Form von Dung und umgestürzten Bäumen jedoch relativ häufig. Khao Sok ist Teil des größeren Khlong-Saeng–Khao-Sok-Waldkomplexes, der mehrere Nationalparks und Wildschutzgebiete Südthailands umfasst. Innerhalb dieses Verbunds finden saisonale Wanderungen zwischen einzelnen Schutzgebieten statt, die für den genetischen Austausch der Populationen von Bedeutung sind. Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere der Cheow-Lan-Stausee, schränken die Vernetzung jedoch ein, da dieser frühere Wanderkorridore überflutet und den Lebensraum fragmentiert. Langfristig stellt diese Fragmentierung eine Herausforderung für den Erhalt stabiler Elefantenpopulationen in Südthailand dar.
Der Asiatische Elefant steht in Thailand unter strengem staatlichem Schutz und ist eine besonders geschützte Art nach nationalem Recht. Im Khao-Sok-Nationalpark und den angrenzenden Schutzgebieten erfolgen regelmäßiges Monitoring durch Ranger, der Einsatz von Kamerafallen sowie Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung von Waldkorridoren. Ergänzend werden Programme zum Konfliktmanagement zwischen Mensch und Elefant umgesetzt, insbesondere in Randzonen des Parks, etwa durch Frühwarnsysteme, Schutz von Anbauflächen und Aufklärung der lokalen Bevölkerung.
Sehenswürdigkeiten
- Zahlreiche Wasserfälle, wie zum Beispiel der Bang-Hua-Raet-Wasserfall (Thai: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder der Bang-Liab-Nam-Wasserfall (Thai: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), sowie einige Tropfsteinhöhlen können besichtigt werden.
- Lum-Khlong-Sok-Stromschnellen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) – In der Nähe des Bang-Hua-Raet-Wasserfalls gibt es Stromschnellen, die mit Schlauchbooten befahren werden können.
- Khang-Khao-Höhle (Thai: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) – Hier leben tausende von Fledermäusen. Zu sehen sind außerdem zahlreiche Stalagmiten und Stalaktiten.
- Nam-Talu-Höhle (Thai: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) – Die Höhle liegt in der Nähe des Rachabrapha-Staudamms, sie kann nur mit dem Boot erreicht werden. Ein 500 Meter langer Fluss führt vorbei an bizarren Steinformationen und Stalaktiten.
Literatur
- Vasa Sutthipibul (et al., Hrsg.): National parks in Thailand. National Park, Wildlife and Plant Conservation Department, Bangkok 2006, ISBN 974-286-087-4
- Waterfalls and Gibbon Calls; Exploring Khao Sok National Park, Thom Henley, 4th Ed, 2011, Phuket Thailand
Weblinks
- Nationalpark Khao Sok in der World Database on Protected Areas (englisch)
- Beschreibung des Khao Sok National Park vom thailändischen „Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation“ (auf Englisch, zuletzt am 15. Oktober 2013 aufgerufen)
Ao Phang-nga | Chae Son | Chaloem Rattanakosin | Doi Inthanon | Doi Khun Tan | Doi Luang | Doi Phahom Pok | Doi Phu Kha | Doi Suthep-Pui | Erawan | Hat Chao Mai | Huai Nam Dang | Kaeng Krachan | Khao Chamao – Khao Wong | Khao Khitchakut | Khao Laem | Khao Luang | Khao Phra Wihan | Khao Pu – Khao Ya | Khao Sam Roi Yot | Khao Sok | Khao Yai | Khlong Lan | Khlong Tron | Khlong Wang Chao | Kui Buri | Lan Sang | Mae Moei | Mae Ping | Mae Wa | Mae Wong | Mae Yom | Mu Ko Ang Thong | Mu Ko Chang | Mu Ko Phetra | Mu Ko Ranong | Mu Ko Similan | Nam Nao | Nam Phong | Nam Tok Chat Trakan | Nam Tok Pha Charoen | Nam Tok Sai Khao | Nam Tok Yong | Nam Tok Phlio | Op Luang | Pha Taem | Phu Chong Na Yoi | Phu Hin Rong Kla | Phu Kao - Phu Phan Kham | Phu Kradueng | Phu Pha Lek | Phu Pha Yon | Phu Phan | Phu Wiang | Sai Yok | Ta Phraya | Taksin Maharat | Thale Ban | Than Sadet-Ko Pha-ngan | Thung Salaeng Luang