green.ch
| green.ch AG
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|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo for Green Datacenter and green.ch.png | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1995 |
| Sitz | Lupfig, Schweiz |
| Leitung | Roger Süess (CEO) und (VR-Präsident) |
| Mitarbeiterzahl | ca. 160 (2022)<ref name="NZZ-2021-01-19">Giorgio V. Müller: Green investiert eine halbe Milliarde Franken in Dielsdorf. In: Neue Zürcher Zeitung, 19. Januar 2021.</ref> |
| Branche | ICT/Telekommunikation |
| Website | www.green.ch |
| Green Datacenter AG
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|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo for Green Datacenter and green.ch.png | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 2010 |
| Sitz | Lupfig, Schweiz |
| Leitung | Roger Süess (CEO) und (VR-Präsident) |
| Branche | Rechenzentrumsdienstleistungen |
| Website | www.greendatacenter.ch |
green.ch ist ein Schweizer ICT-, Datencenter- und Internetdienstanbieter mit Hauptsitz in Lupfig.<ref>Moneycab: Green.ch AG. (Moneycab), 9. November 2016, abgerufen am 14. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Unternehmen mit über 160 Mitarbeitern (Stand: 2022)<ref name="NZZ-2021-01-19" /> zählte 2019 zu den sechs größten Internetprovidern der Schweiz.<ref>Statista Research Department: Marktpenetration von Internetprovidern in Unternehmen in der Schweiz im Jahr 201. In: Statista. 7. Juni 2021, abgerufen am 21. Juni 2021.</ref>
Das Unternehmen
Das Unternehmen wurde 1995 gegründet, als die Informatikabteilung des Schweizerischen Bauernverbandes unter Leitung von Guido Honegger Internetdienstleistungen mit dem Namen agri.ch anzubieten begann.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WWW-Angebot des SBV ( vom 7. Juni 1997 im Internet Archive), agri.ch vom 7. Juni 1997</ref> Als einer der ersten Anbieter wandte sich die Firma damit an Endbenützer in der Schweiz und trug zur Popularisierung des Internets bei. 1999 wurde agri.ch an den britischen Telekommunikationskonzern Cable & Wireless verkauft.<ref>agri.ch AG im Handelsregister.</ref> Durch einen Management-Buy-out entstand im Jahr 2001 das Unternehmen green.ch.<ref>Erhard Rüttimann: Nachgefragt — Guido Honegger. Was macht eigentlich … Guido Honegger? In: IT-Markt Online. Netzmedien AG, 31. Januar 2011, abgerufen am 23. Oktober 2011.</ref>
2008 übernahm die in der Zentralschweiz ansässige Solution25 AG das Unternehmen und schloss es mit der Tochter TIC The Internet Company zusammen – zunächst unter dem Namen green.ch The Internet Company<ref>Christoph Hugenschmidt: green.ch verkauft und mit TIC fusioniert. In: inside-it.ch. Huron AG, 14. April 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. November 2011; abgerufen am 9. Dezember 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und später nur noch green.ch. Green.ch war bis Februar 2018 Teil der luxemburgischen Altice-Gruppe, bis Oktober 2016 verfügte das Schweizer Management ebenfalls über eine Beteiligung.<ref>Über green.ch AG. In: green.ch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Dezember 2013; abgerufen am 3. Dezember 2013.</ref> Am 12. Februar 2018 wurde der Kauf aller Aktien durch InfraVia Capital Partners, ein auf Infrastrukturinvestitionen spezialisiertes Beteiligungsunternehmen vollzogen.<ref>Luzerner Zeitung AG 6006 Luzern: Handwechsel bei Green. (luzernerzeitung.ch [abgerufen am 26. April 2018]).</ref> Am 30. Oktober 2025 übernahm der IFM Global Infrastructure Fund, beraten von IFM Investors, die Green Group AG und ihre Tochtergesellschaften („Green“).<ref>Green: Green erhält neuen Investor und treibt die Expansion voran. 30. Oktober 2025, abgerufen am 31. Oktober 2025.</ref> IFM Investors befindet sich im Besitz australischer und britischer Pensionsfonds und ist unter anderem auf langfristig orientierte globale Infrastrukturinvestitionen spezialisiert. Das Unternehmen wird seit 2019 von Roger Süess geführt, der seit Oktober 2025, als Nachfolger von Franz Grüter, zudem Präsident des Verwaltungsrats der green.ch AG und der Green Datacenter AG ist.<ref>Green: Green-Verwaltungsrat in neuer Zusammensetzung. 30. Oktober 2025, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref><ref>Tobias Bruggmann: Sein Lebenswerk: SVP-Mann Franz Grüter hört bei Green auf. In: blick.ch. 30. Oktober 2025, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref><ref>Green: Das Green-Management engagiert sich für die digitale Zukunft. Abgerufen am 21. November 2025.</ref>
Tochterunternehmen
Heute besteht die green.ch-Gruppe, die seit Anfang Februar 2021 mit einheitlicher Marke und einheitlichem Corporate Design agiert,<ref>Green lanciert neuen Markenauftritt. In: moneycab.com. 1. Februar 2021, abgerufen am 21. Juni 2021.</ref> aus zwei Unternehmungen, der green.ch AG und der Green Datacenter AG. Während die green.ch AG als Internetdienstleister und Webhoster tätig ist und den Privat- und Firmenkundenmarkt bedient, betreibt die Green Datacenter AG das Rechenzentrumsgeschäft der Gruppe. Die Rechenzentrumsdienstleistungen richten sich an grössere KMUs und Grossunternehmen. Unter anderem zählen ABB<ref>ABB verlagert IT-Infrastruktur in Datacenter von green.ch. NZZ, 9. Dezember 2013, abgerufen am 29. Mai 2014.</ref> und die SIX Group<ref>inside-it.ch: Six Group ermöglicht Green nächsten RZ-Ausbauschritt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. April 2018; abgerufen am 26. April 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> zu den Kunden.
In Lupfig wurde von 2010 bis 2012 gemeinsam mit ABB das vierte Rechenzentrum des Unternehmens gebaut.<ref>Es grünt so grün für die Datenfirma «Green». Aargauer Zeitung, 30. März 2011, abgerufen am 29. Mai 2014.</ref> Es handelt sich dabei um das weltweit erste durchgängig mit Gleichstromtechnik ausgerüstete Rechenzentrum<ref>ABB, HP und Green.ch eröffnen weltweit grösstes DC-Rechenzentrum. GREEN Byte, 1. Juni 2012, abgerufen am 29. Mai 2014.</ref> dieser Grösse und brachte der Firma 2013 für seine Energieeffizienz den vom Schweizer Bundesamt für Energie vergebenen Preis Watt d’Or ein.<ref name="Watt">Energiepreis für Postauto Brugg und Green Datacenter Lupfig. Aargauer Zeitung, 10. Januar 2013, abgerufen am 29. Mai 2014.</ref> Im Oktober 2014 eröffnete das Unternehmen ein weiteres Rechenzentrum in Lupfig<ref>Grösstes Rechenzentrum der Schweiz steht nun im Aargau. In: az Aargauer Zeitung. (aargauerzeitung.ch [abgerufen am 26. April 2018]).</ref> und akquirierte im Mai 2016 von der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (Zurich) ein Hochsicherheitsrechenzentrum am Stadtrand von Zürich.<ref>inside-channels.ch: Green.ch kauft Schlieremer RZ der Zurich. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2018; abgerufen am 26. April 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Am 17. September 2019 eröffnete das Unternehmen das erste Hochleistungs-Rechenzentrum (High Density) in Lupfig, das internationalen Cloud-Anbietern als Schweizer Datenstandort dient.<ref>Ringier AG 8008 Zürich: Hochleistungs-Rechenzentrum im Aargau. (blick.ch [abgerufen am 22. Oktober 2019]).</ref> Anfang 2021 gab das Unternehmen bekannt, dass es in Dielsdorf einen Campus aus drei Datacentern sowie einem Businesspark mit Gewerbe- und Bürogebäuden errichtet.<ref name="AaZ-2021-03-16">Sébastian Lavoyer: Green baut in Dielsdorf – und plant in Lupfig. In: Aargauer Zeitung, 16. März 2021.</ref><ref name="NZZ-2021-01-19" /> Das erste von drei neuen Rechenzentren auf dem Campus in Dielsdorf ging im Januar 2023 in Betrieb.<ref>Swiss IT Reseller: Green eröffnet erstes Datacenter des Grossprojekts Metro-Campus-Zürich. (itreseller.ch [abgerufen am 30. Juni 2024]).</ref> Im Oktober 2023 kündigte Green bereits den Baustart von zwei weiteren Rechenzentren in Dielsdorf an.<ref>Heike Schrader, Greater Zurich Area: GREEN DATACENTER GEHT DEN BAU ZWEIER WEITERER DATENZENTREN AN. (s-ge.com [abgerufen am 30. Juni 2024]).</ref>
Auszeichnungen
- Watt d’Or (2013)<ref name="Watt" />
- Swiss ICT Public Award (2012)<ref>Jorgos Brouzos: Wirtschaftsfaktor IT. Die Besten der Branche. In: Handelszeitung, 8. November 2012.</ref>
- 2020, 2021, 2022 und 2023 würdigte das Marktforschungsunternehmen ISG das Unternehmen als in der Schweiz führenden Anbieter im Bereich Colocation Services.<ref>IT Business: Green ist zum 4. Mal Leaderin für Datacenter-Services. In: IT Business. 21. August 2023, abgerufen am 30. Juni 2024.</ref>
- 2023 Green erhält in London die Auszeichnung für das beste neue Datacenter-Projekt in Europa an den DCS Awards<ref>ICT Kommunikation: Green holt den DCS Award für das beste Datacenter-Projekt in Europa. In: ICT Kommunikation. 30. Mai 2023, abgerufen am 30. Juni 2024.</ref>
- 2024 Green wird für das beste Abwärmenutzungsprojekt ausgezeichnet an den Datacloud Global Awards in Cannes<ref>Gayathri Albert: Green gewinnt Award für Abwärme-Nutzungsprojekt. In: Netzwoche. 11. Juni 2024, abgerufen am 30. Juni 2024.</ref>
Literatur
- Dirk Brenken: Alpenglühn im World Wide Web. Internet-Provider in der Schweiz. In: c’t 10/1998. Verlag Heinz Heise, 7. Mai 1998, S. 120, abgerufen am 23. Oktober 2011.
- Erich Moechel: Argumentarier statt Selbstdarstellungsfritzen. Zielrichtung der Schweizer Internetpartei sind "Grassroots"-Plebiszite, ihre Wurzeln sind im Bauernstand. In: Telepolis. Verlag Heinz Heise, 4. November 1998, abgerufen am 23. Oktober 2011.
Weblinks
Einzelnachweise
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