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Manfred Wolke

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Manfred Wolke Vorlage:SportPicto
Datei:Manfred Wolke (cropped).jpg
Manfred Wolke (1983)
Daten
Geburtsname Manfred Wolke
Geburtstag 14. Januar 1943
Geburtsort Potsdam, Deutsches Reich
Todestag 29. Mai 2024
Todesort Frankfurt (Oder), Deutschland
Nationalität Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
Gewichtsklasse Weltergewicht
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 1968 Mexiko-Stadt Weltergewicht
Europameisterschaften
Silber 1967 Rom Weltergewicht
Silber 1971 Madrid Weltergewicht

Manfred Wolke (* 14. Januar 1943 in Potsdam-Babelsberg; † 29. Mai 2024 in Frankfurt (Oder)) war ein deutscher Boxer. Er gewann 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko eine Goldmedaille und arbeitete später als Boxtrainer, unter anderem von Henry Maske.

Leben und Karriere

Manfred Wolke wurde 1943 in Potsdam als jüngstes von zehn Kindern geboren und wuchs ohne seinen Vater, der als Soldat im Zweiten Weltkrieg gefallen war, auf. Er erlernte den Beruf eines Lokomotivschlossers und Fräsers. Nach Anfängen als Fußballer bei der BSG Motor Babelsberg wechselte er 1959 in die Sektion Boxsport des Vereins. 1965 wurde Wolke zum ASK Vorwärts Berlin delegiert. Er bekam beim Armeesportklub einen militärischen Dienstgrad und wurde Mitglied der SED, was er bis 1989 blieb. 1969 wechselte Wolke von Berlin zum ASK Vorwärts Frankfurt (Oder). Er wurde von 1967 bis 1970 jeweils im Weltergewicht<ref>DDR - Meisterschaften (Teil 3). In: sport-komplett.de. Abgerufen am 23. Juni 2024 (Boxen - DDR - Meisterschaften der Amateure (Weltergewicht)).</ref> und 1971 im Halbmittelgewicht DDR-Meister.<ref>DDR - Meisterschaften (Teil 3). In: sport-komplett.de. Abgerufen am 23. Juni 2024 (Boxen - DDR - Meisterschaften der Amateure (Halbmittelgewicht)).</ref> 1967 und 1971 wurde er Vize-Europameister.

1968 krönte Wolke seine Amateurkarriere mit der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Mexiko, als er im Finale den Kameruner Joseph Bessala bezwang. Dieser Erfolg sei für sein weiteres Sportlerleben entscheidend gewesen, so Wolke später.<ref name=":1">Als die erste große Stunde von Manfred Wolke schlug. In: Rundfunk Berlin-Brandenburg. 26. Oktober 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Oktober 2019; abgerufen am 23. Juni 2024.</ref> Bei den folgenden Olympischen Sommerspielen 1972 in München war er zur Eröffnungsfeier Fahnenträger der DDR-Delegation, konnte aber den vorangegangenen Erfolg nicht wiederholen. Durch eine Verletzung an der Augenbraue behindert, verlor er früh im olympischen Boxturnier gegen den späteren Sieger Emilio Correa Vaillant aus Kuba.<ref>Manfred Wolke. In: Internationales Sportarchiv 17/2012 vom 24. April 2012 (abgerufen via Munzinger Online).</ref> Kurz darauf beendete Wolke seine aktive Laufbahn als Boxer mit einer Bilanz von 258 Kämpfen, von denen er 236 gewonnen hatte.

Nach seinem Studium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur betreute er als Trainer unter anderem bei den Amateuren Rudi Fink, der unter Wolke 1980 Olympiasieger wurde. 1988 gewann Henry Maske mit Wolke als Trainer die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen<ref name=":1" /> und ein Jahr später den WM-Titel.<ref name=":3">Manfred Wolke bleibt der Box-Philosoph. In: N-TV. Abgerufen am 22. Oktober 2019.</ref> Ebenfalls zu seinen Schützlingen im Amateurbereich gehörte Axel Schulz.

1985 war Wolke aufgrund von Alkoholproblemen zwangsweise in den Nachwuchsbereich versetzt und vom Oberstleutnant zum Major herabgestuft worden (Wolke: „Ich hatte ein Stoppzeichen überfahren, wollte das aber nicht wahrhaben. Dann begriff ich, dass ich am Abgrund stand“).<ref>Boxtrainer Manfred Wolke wird 60. In: ksta.de. 13. Januar 2003, abgerufen am 23. Juni 2024.</ref>

1987 wurde er wieder Herrentrainer.<ref name=":4">Beziehung zu Wolke nur schöner Schein. In: Merkur. 27. März 2007, abgerufen am 22. Oktober 2019.</ref> Wolke wurde als „der Box-Verrückte, der Box-Besessene, der Lehrmeister der Frankfurter Schule“ bezeichnet. „Ohne die DDR wäre mein sportlicher Werdegang nicht möglich gewesen“, sagte Wolke 1996 rückblickend.<ref name=":0">Stefan Reckziegel: Trainer Manfred Wolke: „Er wird mir fehlen“. In: Hamburger Abendblatt. 22. November 1996, S. 24 (archive.org [PDF; 1,4 MB]).</ref> Als Amateurtrainer gewann Wolke, der in der NVA zuletzt den Dienstgrad eines Oberstleutnants hatte, mit seinen Schützlingen insgesamt 23 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaft.

1990 wechselte er zusammen mit Maske ins Profilager zum Sauerland-Boxstall.<ref name=":0" /> Im März 1993 wurde Maske mit Wolke als Trainer IBF-Weltmeister im Halbschwergewicht.<ref>Stefan Reckziegel: Henry Maske, der Champion. In: Hamburger Abendblatt. Nr. 68, 22. März 1993, S. 22 (archive.org [PDF; 1,8 MB]).</ref> Maske als Boxer und Wolke als Trainer wurden zu Hauptfiguren des Aufschwungs des deutschen Berufsboxens in den 1990er Jahren.<ref name=":1" /> Wolkes Schützling Axel Schulz kämpfte als Profi um die Schwergewichtsweltmeisterschaft. Dass Schulz den Titel verpasste, war für Wolke eine Niederlage, die er nie verschmerzen werde, sagte der Trainer 2018.<ref name=":2">Gunnar Meinhardt: Box-Legende Manfred Wolke wird 75: Schmaler Mann, unbändiger Wille. In: Die Welt. 13. Januar 2018 (welt.de [abgerufen am 22. Oktober 2019]).</ref>

Er trainierte später unter anderem Profis wie Danilo Häußler (wurde 2001 unter Wolke Europameister im Supermittelgewicht),<ref>Häußler. Wolke hat 'nen neuen Maske - B.Z. – Die Stimme Berlins. In: bz-berlin.de. 29. Januar 2001, abgerufen am 23. Juni 2024.</ref> Timo Hoffmann, Kai Kurzawa, Enad Licina oder Artur Hein. Von Dezember 2006 bis März 2007 trainierte Wolke zwischenzeitlich auch wieder Henry Maske in Vorbereitung auf dessen Rückkampf am 31. März 2007 gegen Virgil Hill, den Maske gewann. Im Herbst 2009 wurde bekannt, dass der Boxstall Sauerland den Vertrag mit Wolke nicht mehr verlängern will, so dass das Profi-Boxcamp in Frankfurt (Oder) 2010 seine Türen schloss. Die Trennung von Sauerland erfolgte im Unfrieden.<ref name=":1" />

Im September 2013 erklärte Wolke in einem Interview, wieder Trainer seines früheren Schützlings Enad Licina zu sein. Licina war seinerzeit Vierter der IBF-Weltrangliste im Cruisergewicht und hoffte mit Wolkes Hilfe seinen Traum vom Weltmeistertitel zu erfüllen,<ref>Enad Licina am 27. September in der Türkei im Einsatz. In: Boxen-heute.de. 17. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. September 2013; abgerufen am 14. Februar 2014.</ref> was misslang.<ref>BoxRec: Enad Licina. In: boxrec.com. Abgerufen am 23. Juni 2024.</ref>

„Was Wolke sportlich vorweisen kann, wird hierzulande wohl auf Ewigkeit seinen Einmaligkeitswert behalten“, schätzte der Boxjournalist Gunnar Meinhardt die Karriere Wolkes als Boxer und Trainer ein. Wolke habe insbesondere Disziplin, Intelligenz, Fleiß und Härte gegen sich selbst ausgezeichnet.<ref name=":2" /> Henry Maske sagte über seinen Trainer, zu dem er zeitweise sowohl als Amateur und als Profi ein angespanntes Verhältnis gehabt hatte:<ref name=":4" /> „Ohne Manfred Wolke hätte ich das alles nicht erreicht (...) Er konnte seinen Boxern mit viel Sachverstand glaubhaft machen, was sie zu tun haben und was nicht“.<ref name=":1" /> Laut Maske war Wolke der „Philosoph unter den Trainern, der Feingeist“.<ref name=":3" />

Manfred Wolke lebte in Frankfurt (Oder) und wurde Vater von drei Kindern. Er starb dort am 29. Mai 2024 in einem Pflegeheim im Alter von 81 Jahren.<ref>Boxen: Olympiasieger und Trainerlegende Wolke gestorben. In: Mitteldeutscher Rundfunk. 3. Juni 2024, abgerufen am 3. Juni 2024.</ref>

Internationale Erfolge

Jahr Platz Wettbewerb Gewichtsklasse Ergebnisse
1967 2. EM in Rom Welter nach Punktsiegen über Wiesław Rudkowski, Polen, Jörgen Hansen, Dänemark und Istvan Gali, Ungarn und einer Punktniederlage gegen Bohumil Němeček, Tschechoslowakei
1968 Gold OS in Mexiko-Stadt Welter nach Punktsiegen über Andres Molina, Kuba, Expedito Alencar, Brasilien, Celal Sandal, Türkei, Wladimir Musalimow, UdSSR und Joseph Bessala, Kamerun
1969 5. EM in Bukarest Welter nach Punktsiegen über Zdzisław Filipiak, Polen und Jovan Dzakula, Jugoslawien und einer Punktniederlage gegen Viktor Silbermann, Rumänien
1969 1. 7. Meisterschaft der Armeen der Soz. Staaten in Kiew Welter mit Siegen über Wladimir Musalimow, Sylwester Kaczyński, Polen und Ladislaw Hecej, Tschechoslowakei
1970 1. Chemie-Pokal in Halle (Saale) Welter mit einem Sieg im Finale über Helmut Zimmermann, DDR
1970 5. TSC-Turnier in Berlin Welter nach einer Punktniederlage im Viertelfinale gegen János Kajdi, Ungarn
1971 2. EM in Madrid Welter nach Punktsiegen über Eckhard Dagge, Bundesrepublik Deutschland, Ryszard Petek, Polen, Iwan Kiriakow, Bulgarien und Damiano Lassandro, Italien und einer Punktniederlage gegen Janos Kajdi (2:3 Richterstimmen)
1972 9. OS in München Welter Nach einem Punktsieg über Panayotis Therianos, Griechenland und einer Techn.-K.O.-Niederlage (Verletzung) in der 2. Runde gegen den späteren Goldmedaillengewinner Emilio Correa Vaillant, Kuba

Erläuterungen

  • Weltergewicht, Gewichtsklasse, damals bis 67 kg, Halbmittelgewicht, bis 71 kg Körpergewicht
  • OS = Olympische Spiele, EM = Europameisterschaft

Auszeichnungen (Auswahl)

Weblinks

Commons: Manfred Wolke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Dieter Busse, Zitta Übel: Berliner Olympioniken 1986–1996. Edition Luisenstadt, Berlin, 1996
  • Klaus Gallinat: Wolke, Manfred. In: Wer war wer in der DDR? 5. Auflage. Band 2. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4, S. Vorlage:VonBis (bundesstiftung-aufarbeitung.de).
  • Torsten Schulz: Der Boxermacher: Manfred Wolke & seine Champions. Kiepenheuer, Leipzig 2002, ISBN 3-378-01059-2.

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Albert Young | 1920: Kanada 1868Datei:Canadian Red Ensign (1868-1921).svg Albert Schneider | 1924: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Jean Delarge | 1928: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Ted Morgan | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Edward Flynn | 1936: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Sten Suvio | 1948: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Július Torma | 1952: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Zygmunt Chychła | 1956: Rumänien 1952Datei:Flag of Romania (1952–1965).svg Nicolae Linca | 1960: Vorlage:ITA-1946 Nino Benvenuti | 1964: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Marian Kasprzyk | 1968: Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Manfred Wolke | 1972: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Emilio Correa | 1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Jochen Bachfeld | 1980: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Andrés Aldama | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Breland | 1988: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Robert Wangila | 1992: IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Michael Carruth | 1996: RusslandRussland Oleg Saitow | 2000: RusslandRussland Oleg Saitow | 2004: KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Baqtijar Artajew | 2008: KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Baqyt Särsekbajew | 2012: KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Serik Säpijew | 2016: KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Danijar Jeleussinow | 2020: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Roniel Iglesias | 2024: UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev

Liste der Olympiasieger im Boxen

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Sommer
Deutsches Kaiserreich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg

1896–1904 keine Fahnenträger1906 Georg Hax1908 Wilhelm Kaufmann1912 Karl Halt

Deutsches Reich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg

1920/24 keine Teilnahme1928 Ernst Paulus1932 Georg Gehring

Deutsches Reich Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg

1936 Hans Fritsch (E) / Toni Merkens (S)

Unter alliierter Besatzung Deutschland 1946Datei:Flag of Germany (1946-1949).svg

1948 keine Teilnahme

Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1952 Friedel Schirmer (E) / Herbert Klein (S)

Saarland Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg

1952 Toni Breder (E) / Herbert Kesel (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956Datei:Flag of Germany.svg

1956 Karl-Friedrich Haas (E) / Klaus Richtzenhain (S) • Reiterspiele: Fritz Thiedemann (E) + (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg

1960 Fritz Thiedemann (E) / Ingrid Krämer (S) • 1964 Ingrid Engel-Krämer (E) / Bernhard Britting (S)

BR Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1968 Wilfried Dietrich (E) / Ingrid Becker (S) • 1972 Detlef Lewe (E) / Carsten Keller (S) • 1976 Hans Günter Winkler (E) / Annegret Richter (S) • 1980 keine Teilnahme1984 Willi Kuhweide (E) / Ulrike Meyfarth (S) • 1988 Reiner Klimke (E) / Anja Fichtel (S)

DDR Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg

1968 Karin Balzer (E) / Dieter Schubert (S) • 1972 Manfred Wolke (E) / Renate Stecher (S) • 1976 Hans-Georg Reimann (E) / Ruth Fuchs (S) • 1980 Kristina Richter (E) / Waldemar Cierpinski (S) • 1984 keine Teilnahme1988 Ulf Timmermann (E) / Olaf Heukrodt (S)

Deutschland DeutschlandDeutschland

1992 Manfred Klein (E) / Nicole Uphoff (S) • 1996 Arnd Schmitt (E) / Birgit Fischer (S) • 2000 Birgit Fischer (E) / Heike Drechsler (S) • 2004 Ludger Beerbaum (E) / Kathrin Boron (S) • 2008 Dirk Nowitzki (E) / Katrin Wagner-Augustin (S) • 2012 Natascha Keller (E) / Kristof Wilke (S) • 2016 Timo Boll (E) / Sebastian Brendel (S) • 2020 Laura Ludwig, Patrick Hausding (E) / Ronald Rauhe (S) • 2024 Anna-Maria Wagner, Dennis Schröder (E) / Laura Lindemann, Max Rendschmidt (S)

Winter
Deutsches Reich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg

1924 keine Teilnahme1928 Karl Neuner1932 Martin Schröttle

Deutsches Reich Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg

1936 Georg von Kaufmann (E) / nicht überliefert (S)

Unter alliierter Besatzung Deutschland 1946Datei:Flag of Germany (1946-1949).svg

1948 keine Teilnahme

Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1952 Helmut Böck (E) / Andreas Ostler (S)

Saarland Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg

1952 keine Teilnahme1956 Gesamtdeutsche Mannschaft

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956Datei:Flag of Germany.svg

1956 Andreas Ostler (E) + (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg

1960 Helmut Recknagel (E) / Georg Thoma (S) • 1964 Georg Thoma (E) / Ortrun Enderlein (S)

BR Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1968 Hans Plenk (E) / Franz Keller (S) • 1972 Walter Demel (E) / Wolfgang Zimmerer (S) • 1976 Wolfgang Zimmerer (E) / Rosi Mittermaier (S) • 1980 Urban Hettich (E) / Irene Epple (S) • 1984 Monika Pflug (E) / Peter Angerer (S) • 1988 Peter Angerer (E) / Fritz Fischer (S)

DDR Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg

1968 Thomas Köhler (E) / Klaus-Michael Bonsack (S) • 1972 Klaus-Michael Bonsack (E) / Wolfgang Scheidel (S) • 1976 Meinhard Nehmer (E) / Ulrich Wehling (S) • 1980 Jan Hoffmann (E) / Frank Ullrich (S) • 1984 Frank Ullrich (E) / Karin Enke (S) • 1988 Frank-Peter Roetsch (E) / Christa Rothenburger (S)

Deutschland DeutschlandDeutschland

1992 Wolfgang Hoppe (E) / Antje Misersky (S) • 1994 Mark Kirchner (E) / Claudia Pechstein (S) • 1998 Jochen Behle (E) / Gunda Niemann (S) • 2002 Hilde Gerg (E) / Georg Hackl (S) • 2006 Kati Wilhelm (E) / Claudia Pechstein (S) • 2010 André Lange (E) / Magdalena Neuner (S) • 2014 Maria Höfl-Riesch (E) / Felix Loch (S) • 2018 Eric Frenzel (E) / Christian Ehrhoff (S) • 2022 Claudia Pechstein, Francesco Friedrich (E) / Thorsten Margis (S) • 2026 Katharina Schmid, Leon Draisaitl (E) / Tobias Wendl, Tobias Arlt (S)

(E) = Eröffnungsfeier, (S) = Schlussfeier
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