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Stephan Toscani

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Portrait von Stephan Toscani
Stephan Toscani (2026)

Stephan Toscani (* 21. Februar 1967 in Saarbrücken) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit 1999 Abgeordneter im Landtag des Saarlandes. Seit Mai 2022 ist er Landesvorsitzender der CDU Saar und Fraktionsvorsitzender seiner Partei und somit auch Oppositionsführer im saarländischen Landtag.

Zuvor war er von 2009 bis 2018 Landesminister in verschiedenen Ministerien des Saarlandes und im Anschluss bis 2022 Präsident des saarländischen Landtags.

Leben

Toscani absolvierte 1986 sein Abitur am Von der Leyen-Gymnasium in Blieskastel. Nach einem Jurastudium an der Universität des Saarlandes leistete er von 1992 bis 1995 sein Referendariat mit Assessorexamen ab. Von 1996 bis 1999 war Toscani Regierungsrat im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Bonn.

Stephan Toscani ist verheiratet und hat zwei Kinder.<ref>Stephan Toscani im Munzinger-Archiv, abgerufen am 7. November 2023 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Politik

Toscani war von 1993 bis 1999 Landesvorsitzender der Jungen Union Saar. Von 2001 bis 2017 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Saarpfalz und von 2003 bis November 2009 Generalsekretär der CDU Saar. Ab Mai 2011 war er Stellvertretender Vorsitzender der saarländischen CDU, zunächst unter Annegret Kramp-Karrenbauer, ab März 2018 unter Tobias Hans. Am 28. Mai 2022 wurde Toscani zum Vorsitzenden der CDU Saar gewählt.<ref>Toscani neuer Chef der CDU im Saarland. Saarländischer Rundfunk, 28. Mai 2022, abgerufen am 28. Mai 2022.</ref>

Seit September 1999 ist Toscani Abgeordneter im Landtag des Saarlandes (12., 13., 14., 15. und 16. Wahlperiode). Von 2000 bis November 2009 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im saarländischen Landtag. Von März 2018 bis April 2022 war er Landtagspräsident im Landtag des Saarlandes.

Toscani bekleidete von November 2009 bis August 2011 das Amt als saarländischer Landesminister für Inneres und Europaangelegenheiten im Kabinett Müller III und vom 24. August 2011 bis zum 9. Mai 2012 das Amt als Landesminister für Inneres, Kultur und Europa im Kabinett Kramp-Karrenbauer I. Nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition wurden die Minister von FDP und Grünen am 18. Januar 2012 aus ihren Ämtern entlassen. Toscani übernahm die Geschäftsführung des zuvor von Klaus Kessler geführten Ministeriums für Bildung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Landtag entlässt Minister (Memento vom 7. Juni 2012 im Internet Archive), SR-online.de, 18. Januar 2012.</ref> Vom 9. Mai 2012 bis zum 28. Februar 2018 war er Landesminister für Finanzen und Europa im Kabinett Kramp-Karrenbauer II,<ref>Website des Ministeriums für Finanzen und Europa. Abgerufen am 12. Juni 2013.</ref> von April 2017 bis Februar 2018 zusätzlich Minister der Justiz im Kabinett Kramp-Karrenbauer III.<ref>Ministerium der Justiz: Organigramm. In: Saarland.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. November 2017.</ref>

Ende Mai 2022 wurde Toscani nach dem Rücktritt von Tobias Hans Vorsitzender der CDU Saar und Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Landtag des Saarlandes<ref>Teresa Prommersberger: CDU-Landeschef – und jetzt ist Stephan Toscani auch Fraktionsvorsitzender. Saarbrücker Zeitung, 30. Mai 2022.</ref> und damit auch Oppositionsführer. Er ist Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl 2027.<ref>Saar-CDU kürt Toscani zum Spitzenkandidaten für Landtagswahl. In: sr.de. 28. März 2026, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Toscani ist Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.<ref>Europa-Union: Unsere Mitglieder im Saarländischen Landtag. Abgerufen am 15. August 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Stephan Toscani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Saarländische JustizministerVorlage:Navigationsleiste Saarländische FinanzministerVorlage:Klappleiste/Anfang

Baden-Württemberg: Manuel Hagel | Berlin: Kai Wegner | Brandenburg: Jan Redmann | Bremen: Heiko Strohmann | Hamburg: Dennis Thering | Hessen: Boris Rhein | Mecklenburg-Vorpommern: Daniel Peters | Niedersachsen: Sebastian Lechner | Nordrhein-Westfalen: Hendrik Wüst | Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder | Saarland: Stephan Toscani | Sachsen: Michael Kretschmer | Sachsen-Anhalt: Sven Schulze | Schleswig-Holstein: Daniel Günther | Thüringen: Mario Voigt

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Hubert Ney (1952–1957) | Egon Reinert (1957–1959) | Franz-Josef Röder (1959–1973) | Werner Scherer (1973–1977) | Werner Zeyer (1978–1985) | Werner Scherer (1985) | Peter Jacoby (1986–1990) | Klaus Töpfer (1990–1995) | Peter Müller (1995–2011) | Annegret Kramp-Karrenbauer (2011–2018) | Tobias Hans (2018–2022) | Stephan Toscani (seit 2022)

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Bundestag: Jens Spahn

Landtage:
CDU: Baden-Württemberg: Manuel Hagel | Berlin: Dirk Stettner | Brandenburg: Steeven Bretz | Bremen: Wiebke Winter | Hamburg: Dennis Thering | Hessen: Ines Claus | Mecklenburg-Vorpommern: Daniel Peters | Niedersachsen: Sebastian Lechner | Nordrhein-Westfalen: Thorsten Schick | Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder | Saarland: Stephan Toscani | Sachsen: Christian Hartmann | Sachsen-Anhalt: Guido Heuer | Schleswig-Holstein: Tobias Koch | Thüringen: Andreas Bühl
CSU: Bayern: Klaus Holetschek

Fett = Partei- und Fraktionsvorsitzender
Kursiv = Oppositionsführer

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Wilhelm Kratz (1956–1957) | Erwin Albrecht (1957) | Josef Schmitt (1957–1959) | Walter Lorang (1959–1961) | Franz Schneider (1961–1965) | Jakob Feller (1965–1970) | Alfred Wilhelm (1970–1973) | Konrad Schön (1973–1974) | Ferdi Behles (1974–1977) | Berthold Budell (1977–1980) | Ferdi Behles (1980–1981) | Werner Scherer (1981–1984) | Günther Schacht (1984–1985) | Günther Schwarz (1985–1990) | Peter Jacoby (1990–1994) | Peter Müller (1994–1999) | Peter Hans (1999–2007) | Jürgen Schreier (2007–2009) | Klaus Meiser (2009–2015) | Tobias Hans (2015–2018) | Alexander Funk (2018–2022) | Stephan Toscani (seit 2022)

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Leitung: CDU-Präsidium (geschäftsführender Vorstand)

Zusätzlich gewählte Mitglieder des Bundesvorstands: Kristy Augustin | Felor Badenberg | Joe Chialo | Birte Glißmann | Serap Güler | Elke Hannack | Mechthild Heil | Carina Hermann | Nicole Hoffmeister-Kraut | Thomas Jarzombek | Thomas Kufen | Ralph Alexander Lorz | Dorin Müthel-Brenncke | Marcus Optendrenk | Christiane Schenderlein | Bastian Schneider | Felix Schreiner | Armin Schuster | Kim-Sarah Speer | Marc Speicher | Jessica Steiner | Johannes Steiniger | Vivian Tauschwitz | Johannes Volkmann | Astrid Wallmann | Paul Ziemiak

Mitgliederbeauftragter: Philipp Amthor Digitalbeauftragter: Fabian Beine

Beratende Mitglieder des Bundesvorstands: Charlotte Beermann | Gitta Connemann | Christian Haase | Manuel Hagel | Jakob Hornhues | Hubert Hüppe | Daniel Peters | Christoph Plett | Egon Primas | Thomas Rachel | Dennis Radtke | Jan Redmann | Gordon Schnieder | Sönke A. Siegmann | Jochen Steinkamp | Heiko Strohmann | Dennis Thering | Stephan Toscani | Johannes Winkel

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