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(2060) Chiron

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Asteroid
(2060) Chiron
Chiron orbit.PNG
Schema von Chirons Umlaufbahn
{{{Bild2}}}
{{{Bildtext2}}}
Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database
Epoche: Vorlage:JD (JD 2.458.000,5)
Orbittyp Zentaur
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 13.7056 AE
Exzentrizität 0.37744
Perihel – Aphel Vorlage:Str round AE – Vorlage:Str round AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 6.918 °
Länge des aufsteigenden Knotens Vorlage:Str round°
Argument der Periapsis Vorlage:Str round°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Siderische Umlaufperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit Vorlage:Str round km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 218 ± 20<ref name=TNOsCool8 /> km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse 2,4–3,0·1018Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,15
Mittlere Dichte ≈ 2,0 g/cm³
Rotationsperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Absolute Helligkeit 6,0 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
B
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Cb
Geschichte
Entdecker Charles Kowal
Datum der Entdeckung Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Andere Bezeichnung 1977 UB
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien

(2060) Chiron ist ein großer Asteroid aus der Gruppe der Zentauren.

Entdeckung und Benennung

Chiron wurde am 18. Oktober 1977 von Charles Kowal auf dem Mount Palomar entdeckt und erhielt die vorläufige Bezeichnung 1977 UB. Benannt wurde er nach dem Zentauren Cheiron. Er war das erste beobachtete Objekt der später neu aufgestellten Asteroidenklasse der Zentauren, die sich zwischen den äußeren Planeten auf instabilen Umlaufbahnen befinden. Vermutlich stammt er aus dem Kuipergürtel.

Nach seiner Entdeckung ließ sich Chiron auf alten Aufnahmen bis zurück zum 24. April 1895 identifizieren. Seitdem ermöglichten 1959 Beobachtungen eine exakte Bestimmung der Umlaufbahn (Stand Oktober 2017).<ref name=jpl />

Symbol

Chiron wurde nach seiner Entdeckung in einigen Publikationen als zehnter Planet gefeiert<ref name=CPH /> und erregte deshalb die Aufmerksamkeit der Astrologen, so dass 1978 von Al H. Morrison ein astronomisches Symbol vorgeschlagen wurde.<ref name=Faulks /> Dieses einem Schlüssel gleichende Symbol<ref name=AfY /> wurde 2006 zur Aufnahme in Unicode beantragt<ref name=Faulks /> und ist dort ab Version 5.1 als ⚷ (U+26B7) chiron im Block Verschiedene Symbole enthalten, obwohl eine formelle Anerkennung des Symbols durch eine fachspezifische Organisation, beispielsweise durch die IAU, nicht vorlag. Es ist somit das einzige Symbol für einen Asteroiden, das nach der 1855 erfolgten Veröffentlichung eines Symbols für (37) Fides international (wenn auch nicht von einer astronomischen Organisation) anerkannt wurde.

Eigenschaften

Umlaufbahn

Chiron bewegt sich auf einer elliptischen Umlaufbahn (Exzentrizität = 0,382), deren Umlaufdauer 50 Jahre und 9 Monate beträgt. Die mittlere Entfernung von der Sonne ist 13,65 AE. Sein Perihel durchlief er zuletzt Anfang 1996. Zurzeit ist er etwa 18,5 AU von der Sonne entfernt.<ref name="AstDyS" />

Größe und Rotation

Untersuchungen 2013 mit dem Herschel-Weltraumteleskop (Instrumente SPIRE und PACS) kombiniert mit den überarbeiteten Daten des Spitzer-Weltraumteleskops (Instrument MIPS) kommen zu dem Schluss, dass der Durchmesser von Chiron rund 218 km beträgt.<ref name=TNOsCool8 /> In knapp sechs Stunden rotiert er um die eigene Achse.

Koma und Ring

1991 wurde um Chiron eine gasförmige Hülle (Koma) entdeckt, wodurch er heute nicht nur als Planetoid, sondern auch als (der größte bekannte) Komet eingeordnet wird. Neben seiner Bezeichnung als Asteroid trägt das Objekt daher auch eine Bezeichnung als periodischer Komet (95P/Chiron). Chiron besitzt wohl ein Ringsystem.<ref name=Lakdawalla2015 /><ref name=Ortiz1 />

Siehe auch

Weblinks

Commons: (2060) Chiron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="AfY"> Demetra George, Douglas Bloch: Astrology for Yourself. Ibis, 2006, ISBN 978-0-89254-122-5. </ref> <ref name="AstDyS"> AstDyS-2. Universita di Pisa, abgerufen am 1. Juli 2017. </ref> <ref name="CPH"> </ref> <ref name="Faulks"> David Faulks: Proposal to add some Western Astrology Symbols to the UCS. (PDF) In: Unicode Technical Committee Document No. L2/06-171. ISO/IEC JTC1/SC2/WG2, 9. Mai 2006, abgerufen am 8. März 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="jpl"> 2060 Chiron (1977 UB). In: JPL Small-Body Database. 30. September 2017, abgerufen am 25. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Lakdawalla2015"> Emily Lakdawalla: A second ringed centaur? Centaurs with rings could be common. Planetary Society, 27. Januar 2015, abgerufen am 31. Januar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Ortiz1"> J.L. Ortiz, R. Duffard, N. Pinilla-Alonso, A. Alvarez-Candal, P. Santos-Sanz, N. Morales, E. Fernández-Valenzuela, J. Licandro, A. Campo Bagatin, A. Thirouin: Possible ring material around centaur (2060) Chiron. In: Astronomy & Astrophysics. arxiv:1501.05911 [astro-ph]. </ref> <ref name="TNOsCool8"> S. Fornasier, E. Lellouch, T. Müller, P. Santos-Sanz, P. Panuzzo, C. Kiss, T. Lim, M. Mommert, D. Bockelée-Morvan, E. Vilenius, J. Stansberry, G. P. Tozzi, S. Mottola, A. Delsanti, J. Crovisier, R. Duffard, F. Henry, P. Lacerda, A. Barucci, A. Gicquel: TNOs are Cool: A survey of the trans-Neptunian region. VIII. Combined Herschel PACS and SPIRE observations of nine bright targets at 70-500 µm. In: Astronomy and Astrophysics. Band 555, A15, 2013, S. 22, doi:10.1051/0004-6361/201321329, arxiv:1305.0449v2, bibcode:2013A&A...555A..15F. </ref> </references>

Vorlage:Hinweisbaustein