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Butterfly Boucher

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Butterfly Boucher

Butterfly Giselle Grace Boucher, gesprochen 'bau-sher', (* 2. Juni 1979 in Adelaide) ist eine australische Sängerin und Songschreiberin.

Biografie

Butterfly Boucher wurde am 2. Juni 1979 in Adelaide als vierte von insgesamt sieben Schwestern geboren.<ref name="CNN">Shanon Cook: Butterfly Boucher Flies High with Grey's Fans' Support. In: CNN.com. Cable News Network (CNN) – Turner Broadcasting System (Time Warner), 27. Mai 2009, abgerufen am 5. Januar 2013.</ref><ref name="Jeffries">David Jeffries: Butterfly Boucher. In: Allmusic. Rovi Corporation, abgerufen am 5. Januar 2013 (Hinweis: Für weitere Informationen auf der Seite die Kategorien 'Awards' oder 'Credits' aufrufen.).</ref><ref name="Situation Operation trademark">Butterfly Giselle Grace Bousher. United States Patent & Trademark Office, 29. Juli 2009, abgerufen am 5. Januar 2013.</ref> Der Name „Butterfly“ (deutsch: Schmetterling) war der Vorschlag eines Freundes der Familie. Ihre Eltern sind die Balletttänzerin Vivienne „Vivi“<ref name="Fletcher">Christa Fletcher: Butterfly Boucher. In: Channel One News. Alloy Media+Marketing, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2012; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref> und der Sänger Rodney Malcolm Michael „Rod“ Boucher.<ref name="Jeffries" /><ref name="Bialas">Michael Bialas: Like Peter Pan, Butterfly Boucher Really Does Know How to Fly. In: The Huffington Post. Arianna Huffington, Kenneth Lerer, Andrew Breitbart, Jonah Peretti, 10. April 2012, abgerufen am 5. Januar 2013.</ref><ref name="Burial">The Burial: Credits. The Burial Film Co (Jack & Jill Films), 2008, abgerufen am 5. Januar 2013.</ref>

Erste Erfahrungen als Musikerin sammelte sie als 15-Jährige in der Band „Eat the Menu“ (später in „The Mercy Bells“ umbenannt). Ihre Schwester Becca sang und Butterfly spielte in der 1992 gegründeten Band Bass.<ref name="Bialas" /><ref name="bio">Butterfly Boucher. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. April 2000; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref><ref name="ACM">The Mercy Bell. Australian Christian Music (Dave Cook), 17. Oktober 1999, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. April 2000; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref>

Im Juni 1996 veröffentlichte Eat the Menu das Album Whoosh; das Album wurde ein Jahr später unter dem neuen Bandnamen The Mercy Bells neuveröffentlicht.<ref name="ACM" /> 1998 siedelte „The Mercy Bells“ für sechs Monate nach Nashville und Los Angeles über und firmierte sich anschließend im Vereinigten Königreich.<ref name="AMOBio">Artists: The Mercy Bell. Australian Music Online. Government of Australia, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2004; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref> Die Band unterzeichnete einen Plattenvertrag bei Polydor, allerdings war Boucher mit der Zusammenarbeit unzufrieden: „I don't think they did any promotion for that first record. There weren't even posters. It was like suddenly we were signed, but it didn't change anything.“<ref name="Moore">Tracy Moore: Hey, young Nashville band—want a major-label deal? Read this first. In: Nashville Scene. Mike Smith, 4. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. September 2012; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref>

Pläne für ein zweites Album wurden nach Unstimmigkeiten mit der Plattenfirma ad acta gelegt. Während das Projekt „The Mercy Bells“ pausierte, arbeitete sie zunächst als Solokünstlerin in Stockton. Im Jahr 2000 kehrte sie nach Nashville zurück.<ref name="AMOBio" />

Im Oktober 2003 veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum Flutterby bei Universal und A&M Records.<ref name="Bialas" /><ref name="Doerschuk">Robert L. Doerschuk: Flutterby – Butterfly Boucher. In: Allmusic. Rovi Corporation, abgerufen am 5. Januar 2013 (Hinweis: Für weitere Informationen auf der Seite die Kategorien 'Awards' oder 'Credits' aufrufen.).</ref> Das Album erreichte die Top 40 der Billboard Top Heatseekers-Charts.<ref name="Doerschuk" /> Als Singles wurden I Can't Make Me und Another White Dash veröffentlicht. 2004 tourte Boucher als Vorband für Barenaked Ladies und Sarah McLachlan durch die USA und Europa. Im selben Jahr erschien der Song Changes als Neuaufnahme im Duett mit dem Originalinterpreten David Bowie auf dem Soundtrack zu Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück.<ref name="Jeffries" /><ref name="Moore" />

2005 begann sie an ihrem zweiten Album Scary Fragile zu arbeiten, dies wurde 2006 an A&M übergeben.<ref name="Jeffries" /> Im Februar 2007 wurde der Song A Bitter Song des Albums in der Episode Verschwunden der Serie Grey’s Anatomy verwendet.<ref name="ABC">Butterfly Boucher. Abgerufen am 5. Januar 2013.</ref> Nach diversen Verzögerungen aufgrund von Differenzen mit dem Produzenten, der Plattenfirma und rechtlichen Belangen wurde das Album schließlich im Juni 2009 unabhängig veröffentlicht.<ref name="Jeffries" /><ref name="Moore" /><ref name="press release">Libby Coffey-Henry: Butterfly Boucher set to release her second album 'Scary Fragile' June 2 via Situation Operation. Mitch Schneider Organization, 18. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Mai 2011; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref> Boucher beschreibt ihr Problem mit der Plattenfirma wie folgt: „[t]hat’s what was so frustrating. I had been there before and I managed to do it again... I wasted those three years and lost my love of music in the process, trying to figure out what other people wanted.“<ref name="Living">Butterfly Boucher. The Living Room, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juni 2012; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref>

Boucher ist Teil des Musikerkollektivs „Ten Out of Tenn“, welches 2005 in Nashville gegründet wurde.

2008 waren mehrere Mitglieder der Familie Boucher am Film The Burial beteiligt. Butterfly und Schwester Becca schrieben zwei Songs, ihr Vater Rod spielte einen Priester, ihre Schwester Danielle war Co-Regisseur, ihre Mutter Vivi war für das Catering zuständig und die anderen Schwestern spielten kleinere Rollen und unterstützten die Produktion.<ref name="Burial" />

Als sie 2010 Sarah McLachlan auf ihrer Lilith-Fair-Tour begleitete, traf sie die australische Songwriterin Missy Higgins.<ref name="lilith">Marc Hirsh: This Time Around, McLachlan's Lilith Is A More Intimate Affair. In: The Boston Globe. The New York Times Company, 2. August 2010, abgerufen am 5. Januar 2013.</ref><ref name="lilithOfficial">Missy Higgins. In: lilithfair.com. Lilith Fair, 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Juli 2010; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref> 2011 co-produzierte Boucher Higgins' Album The Ol' Razzle Dazzle.<ref name="Jones">Mia Jones: An Interview with Butterfly Boucher. AfterEllen.com, 6. Juli 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. August 2012; abgerufen am 5. Januar 2013.</ref> Boucher und Higgins nahmen je eine eigene Version des Songs Unashamed Desire auf und veröffentlichten es auf ihren jeweiligen Alben.<ref name="Adams">Cameron Adams: Butterfly Boucher and Missy Higgins Sing It Together. News.com.au (News Corporation), 7. Juni 2012, abgerufen am 5. Januar 2013.</ref>

2011 tourte Boucher erneut mit McLachlan. Im Jahr 2012 war sie Bandmitglied bei Missy Higgins' Australien-Tour und fungierte neben Katie Herzig (ebenfalls einem Mitglied der „Ten Out of Tenn“) bei Higgins' US-Tour auch als Vorband. Ebenfalls 2012 veröffentlichte sie das Album Butterfly Boucher.<ref name="Adams" />

Diskografie

Alben

  • 2003: Flutterby
  • 2009: Scary Fragile
  • 2012: Butterfly Boucher

Singles

  • 2003: I Can't Make Me
  • 2004: Another White Dash
  • 2007: A Bitter Song
  • 2009: Gun for a Tongue
  • 2012: 5678!

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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