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Aizkraukle

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Aizkraukle
Wappen von Aizkraukle
Aizkraukle (Lettland)
Aizkraukle (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Aizkraukles novads
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 39′ N, 25° 15′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 39′ 20″ N, 25° 15′ 20″ O
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Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 12,93 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Höhe: 46 m
Stadtrecht: seit 1967
Webseite: www.aizkraukle.lv
Datei:Aizkraukles kultūras centrs.jpg
Haus der Kultur von Aizkraukle

Aizkraukle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), in den Jahren der sowjetischen Besatzung Lettlands bis 1990 Stučka, ist eine Stadt in Lettland mit etwa 7300 Einwohnern (Stand 2015).<ref>Latvijas Ģeotelpiskās informācijas aģentūra (LGIA): Aizkraukle in: Vietvārdu datubāze (Datenbank der Ortsnamen), Ausgabe vom 30. September 2015 (lettisch).</ref> Sie liegt auf dem rechten hohen Ufer der Daugava (Düna), gegenüber mündet der Nebenfluss Lauce.

Die Stadt bildet das namensgebende Zentrum eines eigenen Verwaltungsbezirks und ist etwa 90 km südöstlich von Riga im Urstromtal der Daugava gelegen.

Geographie

Die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe zum Staudamm des Wasserkraftwerks von Plavinas an der Eisenbahnstrecke Riga-Daugavpils. Das umliegende Gebiet ist vorwiegend von Wald und Seen bzw. Flüssen bedeckt.

Geschichte

Nach Ausgrabungsfunden stellt das Gebiet eine alte historische Ansiedlung der Liven dar. Das nördliche Ufer der Daugava war livländisches Gebiet, während das Gebiet links der Daugava zu Semgallen gehörte. Hier hatten früher die Komturei Ascheraden und später das Kirchspiel Ascheraden ihr Zentrum. Der Name „Ascheraden“ (niederdeutsch: „Asscrade“), welcher auf Lettisch wie „Ašķere“ klingt, bezeichnet den hier mündenden linken Seitenfluss der Daugava.

Der lettischen Sage von Lāčplēsis („Bärenreißer“) zufolge begegnete der Held auf seiner Wanderung hier der schönen Hexe Spīdola, Tochter des Aizkrauklis, des Wächters über die dortigen Stromschnellen.

Die jetzige, nördlich der Düna gelegene Stadt Aizkraukle wurde im Jahre 1960 beim Bau des Wasserkraftwerks von Plavinas als Wohnsiedlung für die Bauarbeiter und Wasserkraftwerker errichtet und „Stučka“ genannt – nach Lenins erstem Volkskommissar für Justiz und zeitweiligem Präsidenten Lettlands Pēteris Stučka. Die Architektur von Aizkraukle ist demzufolge charakteristisch für die 1960er und 1970er Jahre. Die damalige Siedlung am Wasserkraftwerk erhielt im Jahre 1967 Stadtrecht. Die Stadt wurde im Jahre 1990 nach einem nahe gelegenen Dorf in „Aizkraukle“ umbenannt.<ref>Viesturs Sprūde: 1990. gada 25. septembrī. Nav vairs Stučka, bet ir Aizkraukle. In: Latvijas Avīze, 25. September 2020, abgerufen am 14. Dezember 2020 (lettisch).</ref> Bis zur lettischen Verwaltungsreform 2009 war Aizkraukle der Verwaltungssitz des gleichnamigen Rajons (Aizkraukles rajons).

Sehenswürdigkeiten

Von der am rechten Ufer der Düna in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts vom Livländischen Orden erbauten Burg Ascheraden (lettisch Aizkraukles viduslaiku pils) ist deren Ruine westlich der heutigen Stadt Aizkraukle erhalten.

Die westlich des Ortes gelegene Evangelisch-Lutherische Kirche von Aizkraukle wurde 1680 erbaut und von 1896 bis 1899 neugotisch umgestaltet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />aizkraukle.lv (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Mai 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aizkraukle.lv</ref>

Das in einem historischen Holzgebäude untergebrachte Geschichts- und Kunstmuseum „Kalna Ziedi“ von Aizkraukle zeigt aktuelle und historische Ausstellungen von der Frühzeit bis zum 20. Jahrhundert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />aizkrauklesmuzejs.lv (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Dezember 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aizkrauklesmuzejs.lv</ref>

Wasserkraftwerk Pļaviņas

Das Wasserkraftwerk von Pļaviņas (Pļaviņu hidroelektrostacija, meist abgekürzt: Pļaviņu HES) ist das größte in Lettland. Im Jahre 2015 erzeugte es 1022 GWh, das sind 57 % der von den drei lettischen Wasserkraftwerken an der Daugava insgesamt gelieferten Energie.<ref name="Daugavas hidroelektrostacijas">Daugavas hidroelektrostacijas: Pļaviņu HES auf der Website von Latvenergo, abgerufen am 28. Juni 2016 (lettisch).</ref> Es befindet sich 107 km von der Einmündung der Düna in die Rigaer Bucht entfernt. Die Bauzeit belief sich auf sieben Jahre: von 1961 bis 1968. Bei einer Stauhöhe von maximal 40 Meter bietet das Kraftwerk eine Kapazität von 893.500 kW.<ref name="Daugavas hidroelektrostacijas" />

Städtepartnerschaften

Aizkraukle hat drei Partnerstädte:

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Literatur

in der Reihenfolge des Erscheinens

  • Vorlage:MerianTopo
  • Johann Karl Bähr: Die Gräber der Liven. Ein Beitrag zur nordischen Alterthumskunde und Geschichte. Rudolf Kuntze, Dresden 1850. Mit zahlreichen Abbildungen (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek).
  • Andrejs Pumpurs: Lāčplēsis. Latvju tautas varonis. Tautas epus. B. Diriķa un beedru apgadibá, Riga 1888 (englische Übersetzung von Arthur Cropley bei Gutenberg online).
  • Karl (auch: Carl) von Löwis of Menar: Burgenlexikon für Alt-Livland. Herausgegeben von der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde der Ostseeprovinzen in Riga. Walters & Rapa, Riga 1922.
  • Art. Aizkraukle. In: Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): Latvijas pilsētas. Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 1999, ISBN 9984-00-357-4, S. 38–41.
  • Art. Aizkraukles pagasts. In: Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas pagasti. Latvijas pagasti, novadi, pilsētu un novadu lauku teritorijas. Enciklopēdija, Band 1: A – Ļ. Preses Nams, Riga 2001, ISBN 9984-00-412-0, S. 29–32.

Weblinks

Commons: Aizkraukle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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