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Kleptoparasitismus

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Datei:Klepto.JPG
Nicht selten verfolgen Binden­fregatt­vögel (Fregata minor) Rotfuß­tölpel (Sula sula), um sie zum Hervor­würgen ihrer Nahrung zu zwingen.

Kleptoparasitismus (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „stehlen, listig entwenden“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „bei einem Anderen essend, Schmarotzer“)<ref>Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.): Stichwörter {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) [das Lemma ist im Griechischen nicht der Infinitiv], {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> bezeichnet das Ausnutzen von Leistungen anderer Lebensformen, beispielsweise durch das Stehlen von Nahrung oder das Ausnutzen von fremden Nistgelegenheiten.

Kleptoparasitismus ist unter Tieren häufig. Viele Arten ernähren sich zumindest gelegentlich kleptoparasitisch, zum Beispiel Seeadler, die anderen fischfressenden Vögeln wie dem Fischadler die gefangenen Fische abjagen, oder Milane, die bei vielen Vogelarten parasitieren.

Spezialisiertere Kleptoparasiten unter den Vögeln sind Raubmöwen und Fregattvögel, die andere Seevögel so lange attackieren, bis diese ihre Beute fallen lassen oder hervorwürgen. Obligatorische Kleptoparasiten sind die Diebsspinnen (Gattung Argyrodes), die ausschließlich in den Netzen von Radnetzspinnen leben und die dort gefangenen Beutetiere stehlen.

Bei der Kleptogamie versuchen männliche Tiere außerhalb einer Gruppe oder solche mit einem schwachen Status innerhalb einer Gruppe sich eine Paarung zu erschleichen. Dabei parasitieren die kleptogamen Männchen Leistungen anderer Männchen, beispielsweise die Brutfürsorge, sodass Kleptogamie als eine Form von Kleptoparasitismus angesehen werden kann.<ref>Kinya Nishimura: Kleptoparasitism and Cannibalism. Hokkaido University, Hakodate, Japan, 2010. Elsevier Ltd. (Zusammenfassung bei Sciencedirect.com, englisch, abgerufen am 14. Juli 2025).</ref>

Einzelnachweise

<references />

Siehe auch