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SilkAir

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. September 2024 um 16:12 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer (Flugziele).
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SilkAir
Logo der SilkAir
Airbus A320-200 der Silk Air
IATA-Code: MI
ICAO-Code: SLK
Rufzeichen: SILKAIR
Gründung: 1992 (1975 (als Tradewinds))
Betrieb eingestellt: 2021 (in Muttergesellschaft Singapore Airlines integriert)
Sitz: SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur
Drehkreuz: Singapur-Changi
Heimatflughafen: Singapur-Changi
IATA-Prefixcode: 629
Vielfliegerprogramm: KrisFlyer
Flottenstärke: 25 (+ 31 Bestellungen)
Ziele: international
Website: www.silkair.com
SilkAir hat den Betrieb 2021 (in Muttergesellschaft Singapore Airlines integriert) eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

SilkAir (rechtlich SilkAir (Singapore) Private Limited) war eine Fluggesellschaft aus Singapur mit Basis auf dem Flughafen Singapur. Sie war eine Tochtergesellschaft der Singapore Airlines und wurde bis Januar 2021 vollständig in diese integriert.

Geschichte

Die Geschichte der SilkAir geht bis auf das Jahr 1975 zurück, als Singapore Airlines das Touristikunternehmen Tour Operator Tradewinds Pte Ltd gründete. Tradewinds bot nur Pauschalreisen mit Flügen der Singapore Airlines in die nähere Umgebung des Stadtstaates an. 1989 wurde das Angebot mit eigenen Flügen unter einer gleichnamigen Fluggesellschaft erweitert. Ziele waren Pattaya, Phuket, Hatya, Kuantan und Tioman.

Im Jahr 1992 wurde Tradewinds in SilkAir umbenannt. Gleichzeitig wurde auch die Angebotsstruktur geändert. SilkAir flog fortan als Regionalfluggesellschaft mit vollem Service. Tradewind Tours & Travel Division wurde eine Untergruppe der SilkAir.

SilkAir war der erste Anbieter in Asien, der auf Flügen mit dem digEplayer 5500 portables Video-on-Demand anbot, allerdings nur auf Flügen nach China und Indien.

Im Mai 2018 gab Singapore Airlines bekannt, dass die Marke SilkAir vom Markt verschwinden und die Fluggesellschaft vollständig in Singapore Airlines integriert werden soll.<ref>SilkAir To Undergo Major Cabin Product Upgrade And Be Merged Into SIA. In: singaporeair.com. 18. Mai 2018, abgerufen am 18. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Integration wurde am 28. Januar 2021 abgeschlossen.<ref>Goodbye SilkAir, Hello Singapore Airlines – Carriers Merge Into One Airline Today! In: loyaltylobby.com. 28. Januar 2021, abgerufen am 12. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flugziele

SilkAir bediente Städte in Südost-, Süd- und Ostasien sowie Darwin und Cairns in Australien.<ref>silkair.com – Route Map (englisch), abgerufen am 21. Juni 2015</ref>

Codesharing

Codeshare-Abkommen bestanden mit der Muttergesellschaft Singapore Airlines sowie mit Malaysia Airlines, Air India, Garuda Indonesia, Bangkok Airways und Virgin Australia.

Maschinen der SilkAir flogen zwischen 2008 und 2019 für die Air Timor von Singapur in das osttimoresische Dili.

Flotte

Datei:Airbus A319-133, SilkAir JP6849381.jpg
Airbus A319-100 der SilkAir

Bis zu ihrer Auflösung im Januar 2021 bestand die Flotte der SilkAir aus 25 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 5,9 Jahren:<ref>Singapore Aircraft Register as at 28 February 2021. (PDF) In: caas.gov.sg. 28. Februar 2021, abgerufen am 21. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flugzeugtyp Anzahl bestellt<ref>BoeingOrders & Deliveries (englisch), abgerufen am 8. September 2016</ref> Anmerkungen Sitzplätze<ref>silkair.com – Our Fleet (englisch), abgerufen am 21. Juni 2015</ref>
(Business/Economy)
Airbus A319-100 2 Ausmusterung bis 2021 128 (8/120)
Airbus A320-200 3 150 (12/138)
Boeing 737-800 14 mit Winglets ausgestattet 162 (12/150)
Boeing 737 MAX 8 6 31 alle inaktiv; Auslieferung bis 2022 156 (12/144)
Gesamt 25 31

Zwischenfälle

Datei:Recovered wreckage of SilkAir flight MI185 (9V-TRF).jpg
Trümmerteile der verunglückten Boeing 737

Am 19. Dezember 1997 stürzte eine Boeing 737-300 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen 9V-TRF auf dem Flug von Jakarta nach Singapur aus einer Höhe von 10.000 Metern senkrecht in den Fluss Musi auf Sumatra und zerschellte mit hoher Geschwindigkeit, wobei alle 104 Personen an Bord starben. Weil das gesamte Flugzeug zerstört war und beide Flugschreiber, die alle wichtigen Daten und Gespräche im Cockpit aufzeichnen, noch vor dem Sturzflug ausgefallen waren, konnten die indonesischen Ermittler nicht erklären, was geschehen war. In ihrem Abschlussbericht schlossen sie weder einen technischen Defekt noch einen Pilotenfehler aus.<ref>Offizieller Abschlussbericht des NTSC (PDF) (englisch), abgerufen am 29. Dezember 2019</ref> Das US-amerikanische NTSB sah es dagegen als wahrscheinlich an, dass einer der beiden Piloten (vermutlich der Kapitän selbst) die Boeing mit Absicht hatte abstürzen lassen. Nach Ansicht des NTSB wiesen die Sturzflugcharakteristika darauf hin, dass der Sturzflug gezielt eingeleitet worden war. Allerdings gab es zuvor bereits ähnliche Unfälle mit diesem Flugzeugtyp, die durch einen plötzlichen unkontrollierten Vollausschlag des Seitenruders verursacht worden waren (siehe auch SilkAir-Flug 185).<ref>Unfallbericht B737-300 9V-TRF, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 9. April 2020.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: SilkAir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />