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Neue Berliner Illustrierte

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Neue Berliner Illustrierte

Datei:Neue Berliner Illustrierte Logo Britannic.svg
Beschreibung deutsche Zeitschrift
Erstausgabe 1945
Einstellung 10. Oktober 1991
Erscheinungsweise wöchentlich
Verkaufte Auflage 726.000 Exemplare
ISSN (Print)
Datei:Ellgaard, Neue Berliner Illustrierte März 1947.jpg
NBI Nr. 1947/10, Illustration von Helmuth Ellgaard, 1947
Datei:Neue Berliner 1947-15c.jpg
Illustration von Helmuth Ellgaard in der Nummer 1947/15 zum Bericht Verkehr von übermorgen – Zusammenstöße werden unmöglich

Die Neue Berliner Illustrierte (NBI) war eine in der DDR wöchentlich erscheinende auflagenstarke Zeitschrift, die sich aufgrund ihrer Themenvielfalt großer Beliebtheit erfreute. Sie erschien von 1945 bis 1991.

Geschichte

Datei:Verlagsannonce 1948.png
Verlagsannonce 1948

Der Titel nahm Bezug auf die bis April 1945 erscheinende Berliner Illustrirte Zeitung. Die NBI wurde ab 1945 in Ost-Berlin beim Allgemeinen Deutschen Verlag, Jägerstraße 10/11 herausgegeben. Später erschien sie beim Berliner Verlag. Im Oktober 1969 wurde die bis dahin in Dresden erschienene Zeitschrift Zeit im Bild in die NBI integriert.<ref>ddr-comics.de</ref>

Die NBI deckte kulturpolitisch ein breites Spektrum ab, das nicht nur politische Beiträge, sondern auch Reisereportagen über ferne Länder, Buchvorstellungen, Kinotipps, Schriftsteller-, Schauspieler-, Sportler- und Künstlerporträts umfasste. Aktuelle Modetrends, Gesundheits- und Heimwerkertipps als auch ein Fortsetzungsroman waren ebenso fester Bestandteil wie eine Rätselseite mit Schachecke und eine Kinderseite mit dem Affen NUK. Bedeutende Fotografen der DDR arbeiteten als Bildreporter, u. a. Heinz Dargelis, Gerhard Kiesling, Eberhard Klöppel, Klaus Morgenstern, Bernd-Horst Sefzik und Manfred Uhlenhut. Schöpfer des Äffchens NUK, des Maskottchens der Kinderseite der NBI, war der Karikaturist und Comic-Zeichner Willy Moese. Chefgrafiker war ab 1960 Gerhard Schmidt.

Die NBI stellte für den jährlich auf dem Alexanderplatz in Berlin stattfindenden „Tag der antiimperialistischen Solidarität“ des Verbands der Journalisten der DDR einen „Solidaritätskalender“ zur Verfügung, der von Gerhard Bunke gestaltet wurde.

Die NBI bot ihrer Leserschaft die Möglichkeit der aktiven Teilnahme an Preisausschreiben und integrierte Leserbriefe in jede Ausgabe. Durch diese Themenvielfalt erreichte sie ein breites Publikum und war trotz einer Auflage von 726.000 Exemplaren eine beliebte und schnell vergriffene Bückware.

Nach der Deutschen Wiedervereinigung konnte sich die von Gruner + Jahr übernommene und im März 1991 in extra-Magazin umbenannte Zeitschrift auf dem Markt nicht durchsetzen und erschien am 10. Oktober 1991 zum letzten Mal.

Chefredakteure

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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