Raesfeld
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Raesfeld COA.svg |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 46′ N, 6° 50′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05554040}}
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| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |||||
| Regierungsbezirk: | Münster | |||||
| Kreis: | Borken | |||||
| Höhe: | 59 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05554040}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 46348 | |||||
| Vorwahl: | 02865 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | BOR, AH, BOH | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 5 54 040 | |||||
| LOCODE: | DE ZFD | |||||
| Gemeindegliederung: | 4 Gemeindeteile | |||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Weseler Str. 19 46348 Raesfeld | |||||
| Website: | www.raesfeld.de | |||||
| Bürgermeister: | Dirk Kuhmann (CDU) | |||||
| Lage der Gemeinde Raesfeld im Kreis Borken | ||||||
| <imagemap>
Bild:Raesfeld in BOR.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 35 43 33 102 97 102 96 35 Kreis Borken poly 0 246 85 246 231 133 228 0 0 0 Nordrhein-Westfalen poly 0 492 22 492 36 531 71 518 109 571 59 587 71 599 0 599 Kreis Kleve poly 79 518 109 570 71 584 71 599 385 599 367 577 315 591 262 573 262 545 231 553 183 531 109 531 109 518 Kreis Wesel poly 368 579 385 599 607 599 607 545 584 492 526 481 486 531 418 518 395 545 368 545 Kreis Coesfeld poly 534 481 584 492 607 545 607 220 576 220 584 235 534 237 496 283 438 283 477 323 454 421 Kreis Coesfeld poly 422 0 438 35 469 27 486 0 Niedersachsen poly 584 219 607 220 607 0 486 0 461 27 469 88 502 102 495 124 584 175 Kreis Steinfurt poly 20 492 10 453 71 463 206 393 222 421 254 401 296 309 198 263 240 176 319 162 328 121 368 102 394 47 438 36 418 0 231 0 231 132 71 247 0 247 0 491 Niederlande poly 262 531 274 576 339 599 368 574 367 545 339 545 319 518 Raesfeld poly 351 462 368 545 395 545 438 437 Heiden poly 262 545 244 409 198 442 183 531 231 553 Rhede poly 71 463 208 393 231 421 182 531 118 531 Bocholt poly 254 401 254 531 319 516 339 545 368 540 339 374 Borken poly 418 510 451 421 486 463 535 482 486 531 Reken poly 339 376 351 463 451 433 422 410 407 356 Velen poly 296 309 351 247 438 274 438 291 368 338 Stadtlohn poly 469 88 499 110 486 122 526 150 451 205 418 178 438 150 Heek poly 351 246 438 274 451 202 418 179 430 150 368 102 329 123 319 162 Ahaus poly 368 336 438 291 477 320 457 418 427 421 408 355 368 364 Gescher poly 438 283 495 278 535 235 469 192 441 235 Legden poly 469 197 521 150 584 177 576 235 533 235 Schöppingen poly 368 99 391 49 461 27 469 107 427 150 Gronau poly 198 263 244 174 320 162 351 248 298 309 Vreden poly 254 401 298 309 368 340 368 365 Südlohn poly 10 453 93 477 109 516 37 531 Isselburg desc bottom-right </imagemap> | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Raesfeld [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) liegt im Westmünsterland im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Borken im Regierungsbezirk Münster. Der Name Raesfeld steht sowohl für das Dorf selber als auch die Gesamtgemeinde Raesfeld. Die Gemeinde ist seit 1994 schuldenfrei.<ref name="Spiegel: Schuldenfrei">Jörg Diehl: „Unser Dorf soll reicher werden“, Spiegel Online vom 14. Oktober 2012, abgerufen am 14. Oktober 2012.</ref>
Geographie
Geographische Lage
Raesfeld liegt in der Region Lippe-Issel-Niederrhein im Naturpark Hohe Mark. Es wird auch zum Münsterland gerechnet. Im nördlichen Gemeindegebiet entspringt die Issel.
Gemeindegebiet
Zur Gemeinde Raesfeld gehören die Dörfer Raesfeld, Erle und der nördliche Teil der ehemaligen Gemeinde Overbeck. Daneben gibt es die Bauerschaften Freiheit, Winkelschulte, Westrich, Homer, Brink, Möllmann, Femeiche, Östrich, Brook und Löchte. Die Bauerschaften gliederten sich ihrerseits in Hööke (Singular: Hook),<ref>Ignaz Böckenhoff: Eine Zeit die war. Photographien aus dem Dorf Raesfeld 1928–1963. Herausgegeben von Holger Wellmann und Werner Hessing. Braus, Heidelberg 1989, S. 22.</ref> wie im Westmünsterland üblich.<ref>Gunter Müller: Westfälisch hō’k „Ecke, Winkel, Teil einer Siedlung, landwirtschaftliche Parzelle“. In: Niederdeutsches Wort. Beiträge zur niederdeutschen Philologie, Jg. 33 (1993), S. 63–93, hier S. 63–64.</ref>
Nachbargemeinden
Unmittelbare Nachbarstädte und -dörfer von Raesfeld sind Rhede, Borken und Heiden im Kreis Borken, Dorsten im Kreis Recklinghausen sowie Schermbeck und Hamminkeln im Kreis Wesel.
Geschichte
Mittelalter
Raesfeld wurde 889 als „Hrothusfeld“ im Heberegister der Abtei Werden erstmals urkundlich erwähnt.
Um 1117 wurde nördlich des kleinen Ortes inmitten einer unzugänglichen Sumpffläche eine Turmhügelburg, genannt Burg Kretier, erbaut. Der erste bekannte Burgherr war um 1170 Rabodo von dem Berge. Er war vermutlich auch der Stifter der Raesfelder Kirche um die herum das heutige Dorf entstand. Bald nach dem Verkauf der Burg an den Ritter Symon von Gemen 1259 brannte die Burg ab. Symon erbaute stattdessen an der Stelle des heutigen Schlosses eine neue Burganlage und nannte sich anschließend Symon von Rasvelde.
In einem Nachspiel zur Münsterischen Stiftsfehde stürmten im Sommer 1458 Bocholter Stadtknechte das Dorf und brannten den Kirchturm nieder. Mit Ablassbriefen konnte der Wiederaufbau bis 1515 finanziert werden.
Neuzeit
Im Jahre 1560 zerstörte ein weiterer Brand große Teile des Dorfes.
Die Burg Raesfeld kam nach dem Tode Johanns IV. von Raesfeld zu Raesfeld gegen Ende des 16. Jahrhunderts an die mit ihm verwandten Herren von Velen zu Velen. Alexander II. Graf von Velen zu Raesfeld, der westfälische Wallenstein, brachte es im Dreißigjährigen Krieg zu hohem Ansehen und baute die alte Burg von 1643 bis 1658 zum Residenzschloss aus. Das Dorf litt allerdings im Dreißigjährigen Krieg wie auch hundert Jahre später im Siebenjährigen Krieg mehrmals unter Besetzung, Plünderung und Einquartierungen durch Soldaten von verschiedenen Seiten. Die Bedeutung des Schlosses Raesfeld würdigte wie kein anderer Stephan Selhorst, der die frühbarocke Komposition der Bauglieder hervorhob.<ref>Volker Tschuschke: Raesfeld und seine Burgen. In: Westfälische Zeitschrift. 1. Auflage. Band 166, 2016, S. 65/66.</ref>
Unter Bürgermeister Rößing wurden Schulden in der Höhe von vier Millionen D-Mark bis zum 5. Juli 1993 abgebaut. Seit diesem Zeitpunkt ist Raesfeld schuldenfrei und damit heute (2012) die einzige schuldenfreie Kommune in Nordrhein-Westfalen.<ref name="Spiegel: Schuldenfrei" />
Seit dem Jahre 2008 ist die Gemeinde Raesfeld Mitglied der LEADER-Region Lippe-Issel Niederrhein und des Naturparks Hohe Mark. Der Sitz der Geschäftsstelle des Naturparks Hohe Mark befindet sich im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld, Tiergarten 1 in Raesfeld. Seit 2014 ist die Gemeinde Mitglied der VITAL Region Hohe Mark, Leben im Naturpark.
Eingemeindungen
Die heutige Gemeinde Raesfeld entstand in den Jahren 1969 bis 1975. Am 1. Juli 1969 wurde Homer eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 95.</ref> Erle, bis dahin im Kreis Recklinghausen gelegen, und der nördliche Teil von Overbeck kamen am 1. Januar 1975 hinzu.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>
Einwohnerentwicklung
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Religionen
Christentum
Im Gemeindeteil Raesfeld existieren zwei Kirchengemeinden, eine katholische (St. Martin im Pfarrverbund mit Rhedebrügge und Erle) mit der Pfarrkirche St. Martin und den dazugehörigen Filialkirchen St. Maria Immaculata in Rhedebrügge und St. Silvester in Erle. Auch die Kapelle des Schloss Raesfeld, St. Sebastian, gehört zum Pfarrbezirk. Die evangelische Kirchengemeinde mit der Lukaskirche in Erle wurde 2012 als Pfarrbezirk der Ev. Kirchengemeinde Gemen zugeordnet.
Judentum
Eine jüdische Gemeinde existierte in Raesfeld bis 1939. 1812 richtete die Gemeinde in einem ehemaligen Schulraum einen Betraum ein.<ref name="Elfi Pracht-Jörns 103">Elfi Pracht-Jörns: Raesfeld. In: dies.: Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Band 4: Regierungsbezirk Münster (= Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern von Westfalen, Band 1.2). J.P. Bachem, Köln 2002, ISBN 3-7616-1397-0, S. 102–106 und 158–161, hier S. 103.</ref> Ein halbes Jahrhundert später, in dem die Gemeinde weiter gewachsen war, baute sie eine Synagoge samt einer Mikwe, die am 26. Juni 1863 eingeweiht wurde.<ref name="Elfi Pracht-Jörns 103" /> Sie fiel dem Novemberpogrom 1938 zum Opfer.<ref>Elfi Pracht-Jörns: Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Band 4: Regierungsbezirk Münster. J.P. Bachem, Köln 2002, S. 104.</ref> Ihre Steine verwendete die nationalsozialistische Stadtverwaltung im Straßenbau. Das Gelände, auf dem sie über 130 Jahre stand, wurde eingeebnet und anschließend überbaut. Nur wenige Mitglieder der Synagogengemeinde überlebten die Verfolgungen der Naziherrschaft, die meisten kamen im Konzentrationslager Auschwitz ums Leben. Einige wenige Hinweise erinnern heute an das jüdische Leben in Raesfeld, darunter das Fundament der bereits erwähnten Mikwe.
Politik
Gemeinderat
Im Gemeinderat von Raesfeld zog die UWG Raesfeld-Erle an den Wahlen 1994 mit der SPD gleich und wurde 1999 – vor der SPD – zweitstärkste Partei. Die CDU hat die absolute Mehrheit inne; 2020 hatte sie diese verloren, 2025 jedoch zurückgeholt.
| Wahl |
<imagemap> Datei:CDU logo.svg|58px|CDU Nordrhein-Westfalen default CDU Nordrhein-Westfalen desc keine </imagemap> |
<imagemap> Datei:Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Logo um 2000.svg|58px|SPD Nordrhein-Westfalen default SPD Nordrhein-Westfalen desc keine </imagemap> |
<imagemap> Datei:Bündnis 90 - Die Grünen Logo.svg|58px|Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen default Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen desc keine </imagemap> |
<imagemap> Datei:UWG Kreis Borken Logo.svg|58px|Unabhängige Wählergemeinschaft Kreis Borken default Unabhängige Wählergemeinschaft Kreis Borken desc keine </imagemap> |
Datei:Logo der Freien Demokraten.svg | Datei:Logo Die Linke (2023).svg | Total | Bürgermeister | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1994 | 15 | 6 | — | 6 | — | — | 27 | ||||||||
| 1999 | 18 | 3 | 2 | 5 | — | — | 28 | Udo Rößing | CDU | ||||||
| 2004 | 63,4 | 18 | 10,9 | 3 | 6,1 | 2 | 19,6 | 5 | — | — | 28 | ||||
| 2009 | 64,5 | 18 | 10,1 | 3 | 8,1 | 2 | 17,2 | 5 | — | — | 28 | Andreas Grotendorst | parteiunabhängig | ||
| 2014<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />kreis-borken.de ( des Vorlage:IconExternal vom 30. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | 61,1 | 17 | 12,3 | 3 | 10,2 | 3 | 16,4 | 5 | — | — | 28 | ||||
| 2020<ref>Ratswahl - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Raesfeld - Gesamtergebnis. Abgerufen am 28. September 2020.</ref> | 47,3 | 14 | 10,6 | 3 | 11,2 | 3 | 22,5 | 6 | 8,36 | 2 | — | 28 | Martin Tesing | CDU | |
| 2025<ref>Ratswahl - Kommunalwahlen 2025 in der Gemeinde Raesfeld - Gesamtergebnis. Abgerufen am 29. September 2025.</ref> | 51,7 | 15 | 8,3 | 2 | 8,9 | 2 | 22,3 | 6 | 6,3 | 2 | 2,6 | 1 | 28 | Dirk Kuhmann | |
Bürgermeister
Martin Tesing (CDU) kam 2020 mit 59,33 % der Stimmen ins Amt.<ref>Bürgermeisterwahl - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Raesfeld - Gesamtergebnis. Abgerufen am 31. Oktober 2020.</ref> Sein Vorgänger Andreas Grotendorst (* 1970) wurde im August 2009 mit 90,8 % der Stimmen gewählt und im Mai 2014 mit 82,1 % der Stimmen wiedergewählt.
Als einer der Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 14. September 2025 hat sich der parteiunabhängige Kandidat Jonathan Schmidt aufstellen lassen.<ref>Jonathan Schmidt will Bürgermeister werden. Abgerufen am 9. September 2025.</ref>
Am 14. September 2025 gewann Dirk Kuhmann (CDU) mit 56,6 % der Stimmen die Bürgermeisterwahl.
Wappen, Banner und Flagge
Mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 30. April 1979 ist der Gemeinde das Recht zur Führung eines Wappens, eines Dienstsiegels und eines Banners, mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 30. Oktober 1986 zusätzlich die Führung einer Hissflagge, verliehen worden.
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Wappen der Gemeinde Raesfeld nach der kommunalen Neuordnung
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Banner
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Flagge
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Wappen der ehem. Gemeinde Raesfeld 1967–1979
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Wappen der ehem. Gemeinde Erle
Wappen
Blasonierung des Wappens der Gemeinde Raesfeld: Gespalten; vorn in Rot ein goldener (gelber) Turm mit steiler Haube, hinten in Gold (Gelb) zwei rote pfahlweise gestellte Eichhörnchen. Der Turm im Wappen geht auf den markanten Turm des Schlosses zurück. Die Eichhörnchen stammen aus dem Erler Wappen, welches auf das Wappen derer von Ichorne aus dem 13. bis 15. Jahrhundert zurückgeht. Vor der Eingemeindung der Gemeinde Erle war das Wappen der Gemeinde Raesfeld gespalten von Blau und Gelb, vorn der Turm und hinten drei rote Merletten (Amseln). Die Merletten waren aus dem Wappen derer von Velen übernommen worden.<ref>Kreis Borken / www.kreis-borken.de : Wappen der Städte und Gemeinden im Kreis Borken und ihre Entstehungsgeschichten</ref><ref>Ralf Hartemink / www.ngw.nl : Raesfeld</ref>
Banner und Flagge
Beschreibung des Banners: „Von Rot zu Gelb zu Rot im Verhältnis 1 : 3 : 1 längsgestreift, in der Mitte der oberen Hälfte der gelben Bahn der Wappenschild der Gemeinde.“
Beschreibung der Flagge: „Von Rot zu Gelb zu Rot im Verhältnis 1 : 3 : 1 quergestreift, in der Mitte der gelben Bahn der Wappenschild der Gemeinde.“<ref>Hauptsatzung der Gemeinde Raesfeld, § 2. (PDF; 22 kB) Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. Februar 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Sehenswertes in Raesfeld
- Wasserschloss
Das Wasserschloss Raesfeld mit der Schlosskapelle St. Sebastian ist die bekannteste Sehenswürdigkeit am Ort.
- Heimatgeschichtliches Museum
In der dörflichen Schlossfreiheit befindet sich ein heimatgeschichtliches Museum über den Zweiten Weltkrieg in Raesfeld.
- Tiergarten
Der angrenzende Tiergarten gehört zu den wenigen erhaltenen aus der Zeit der Renaissance.
- Naturparkhaus Tiergarten
Das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld mit der Tourist-Info, zeigt im Obergeschoss eine Wechselausstellung. Der Tiergarten ist eingebunden in das European Garden Heritage Network.
- Schlosswald
Die waldreiche Umgebung des Schlosses ist ein besonderer Anziehungspunkt für alle, die Ruhe und Erholung suchen. Ein weitläufiges Mischwaldgebiet, das an den Dämmerwald angrenzt. Ausgedehnte Rundwanderwege, zum Teil als Forstlehrpfad, führen vorbei an reizvoll gelegenen Teichen zur Ruine einer alten Wassermühle mit Schutzhütte sowie zur
- Isselquelle
Hier entspringt die Issel (Fluss).
- Wellbrockquelle
die mit zwei Zuläufen die Issel bildet.
- Dorfkirche
Ein weiteres, ortsbildprägendes Gebäude ist die Kirche St. Martin.
Sehenswertes in Erle
- Femeiche
Im Gemeindeteil Erle steht auf dem Gelände des über 200 Jahre alten Pastorats eine der ältesten Eichen Deutschland, die Femeiche. Der Baum ist vermutlich zwischen 600 und 850 Jahre alt.<ref>Bernd Ullrich, Stefan Kühn, Uwe Kühn: Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv. BLV Buchverlag GmbH & Co.</ref>
- Pius-Eiche
Ein weiteres Naturdenkmal ist die Pius-Eiche am alten Friedhof.
- Gräberfelder und Hügelgrab
Neben dem fränkisch-merowingischen Gräberfeld aus dem 7.–8. Jahrhundert in der Erler Bauerschaft Westrich haben Ausgrabungen in der Erler Bauerschaft Östrich ein steinzeitliches Gräberfeld zum Vorschein gebracht. In der Östrich befindet sich auch ein Hügelgrab.
- Weitere Sehenswürdigkeiten in Erle
sind die denkmalgeschützte Turmwindmühle, der Teufelstein, die neugotische Kirche St. Silvester mit dem vom Künstler Hermann Kunkler gestaltetem Chor, das Erler Heimatmuseum, die 200-jährige Kastanienallee und der Ständebaum mit allen in Erle vertretenen Zünften.
Sehenswertes in Homer
- Predigtulme
Im Ortsteil Homer, einer früher selbständigen Bauerschaft, steht die sagenumwobene Predigtulme. Auch sie ist als Naturdenkmal geschützt.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Historischer Kappesmarkt im Ortskern
- Raesfelder Gartentage
- Live & Lecker
- musiklandschaft:westfalen
- Büchermarkt am Wasserschloss Raesfeld
- Bauernmarkt auf dem Höfen Stegerhoff und Süthold
- Adventsmarkt am Wasserschloss Raesfeld
- Biergartenfest auf dem Rathausplatz
- Allgemeines und Junggesellen Schützenfest
- Rosenmontagsumzug des RRZ und Sitzungskarneval mit 2 großen Prunksitzungen und dem Kinderkarneval des RCV
- Konzerte der Raesfelder Burgmusikanten, im Jugendhaus und im Rittersaal Schloss Raesfeld
- Radwandertag
- Raesfelder Volkslauf / Lippe-Issel-Cup
- Monatsmarkt im Ortskern Raesfeld
- Osterfeuer in Erle vom Förderverein Kindergarten St. Nikolaus
- St. Martins-Umzug durch die beiden Kindergärten St. Nikolaus und St. Silvester
Verkehr
Die Bundesstraßen 224 und 70 führen zu den nahegelegenen Autobahnen 31 und 3.
Der ÖPNV wird von der Westfalenbus GmbH in der Verkehrsgemeinschaft Münsterland sowie vom Regionalverkehr Niederrhein im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bedient. Östlich von Raesfeld verläuft die Bahnstrecke Winterswijk–Gelsenkirchen-Bismarck. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Borken, Rhade, Dorsten und Wesel.
| Linie | Verlauf | Takt | Betreiber |
|---|---|---|---|
| R21 295 |
Dorsten ZOB Regionalverkehr – Frühförderstelle – Marienviertel – Holsterhausen Baldursiedlung – Deuten Mitte – Deuten Regionalverkehr – Rhade Rütherweg – Rhade Bf Regionalverkehr – Rhade Ort – Raesfeld-Erle – Raesfeld – Borken Bf Regionalverkehr Der Abschnitt Dorsten – Raesfeld-Erle ist VRR-Linie 295; sonn- und feiertags Verkehr nur zwischen Raesfeld-Erle und Borken |
60/120 min | Westfalenbus |
Partnergemeinden
Die längste Partnerschaft besteht mit dem niederländischen Ort Wehl, der zur Gemeinde Doetinchem gehört, zudem besteht seit 1990 eine Partnerschaft mit der mecklenburgischen Stadt Dömitz und seit 2005 eine weitere Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde Kobierzyce.
Persönlichkeiten
- Ignaz Böckenhoff (1911–1994), überregional bekannter Fotograf
- Stephan Selhorst (1913–1976), Professor für Kunsttheorie an der Werkkunstschule/Fachhochschule für Design in Münster, Gründer des Kulturkreises Schloss Raesfeld (1956),<ref>Chronik des Kulturkreis Schloss Raesfeld auf kulturkreis-schloss-raesfeld.de, abgerufen am 31. Januar 2018</ref> Kulturbeauftragter des Kreises Borken seit 1. Januar 1962; Autor zahlreicher kunstgeschichtlicher Werke zum Kreis Borken<ref>Stephan Selhorst/Ulrich Reinke: Schlösser - Kirchen - Kostbarkeiten. Kleine Kunstgeschichte des Kreises Borken. In: Schriftenreihe des Kreises Borken 1. Borken 1951.</ref>
- Hermann Kunkler (1927–2020), von 1960 bis 1990 Bildhauer und Goldschmied in Raesfeld
- Ewald Böckenhoff (1929–2005), Agrarmarktökonom, Berater der deutschen Landwirtschaftsminister und der Europäischen Kommission
- Dirk Bakalorz (* 1963), ehemaliger Profifußballer u. a. bei Eintracht Frankfurt
- Heico Nickelmann (* 1966), Rockmusiker und Liedermacher
- Marvin Bakalorz (* 1989), Profifußballer, deutscher Meister und Pokalsieger 2012 mit Borussia Dortmund
Literatur
in der Reihenfolge des Erscheinens
- Adalbert Friedrich: Rund um den alten Kirchturm. Ein Lesebuch über Raesfeld und seine Kirchengemeinde in 15 Kapiteln. Katholische Pfarrgemeinde St. Martin, Raesfeld 1985.
- Ignaz Böckenhoff: Eine Zeit die war. Photographien aus dem Dorf Raesfeld 1928–1963. Herausgegeben von Holger Wellmann und Werner Hessing. Braus, Heidelberg 1989, ISBN 3-925835-21-0.
- Ingrid Sönnert: Von Bauersleuten, Spinnerinnen und Handwerkern. Die Bevölkerung von Raesfeld, Erle und Homer 1498–1806. Raesfeld 1994, ISBN 3-9804028-0-0.
- Ingrid Sönnert: Damals … Menschen und Geschichte(n) aus Raesfeld, Erle und Homer. Raesfeld 1997, ISBN 3-9804028-1-9.
- Doris Röckinghausen: Dorfentwickler, Band 1: Raesfeld, Erle und Homer im Ehrenamt. Ortsmarketing Raesfeld, Raesfeld 2013, ISBN 978-3-00-043903-2.
- Doris Röckinghausen: Issel, Der Fluss mit dem Knick / Oude Ijssel, De rivier met de knik. Ortsmarketing Raesfeld, Raesfeld 2018, ISBN 978-3-00-060872-8.
Weblinks
- Website der Gemeinde Raesfeld
- Seite des Gemeindeteils Erle
- Seite des Gemeindeteils Homer
- Heimatverein
- Urkundenregesten aus dem Gesamtarchiv von Landsberg-Velen mit Bestand zum Haus Raesfeld / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)
- Dorfleben zwischen 1930 und 1970 Historische Aufnahmen des Raesfelder Fotografen Ignaz Böckenhoff im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
- Seiten mit nicht-numerischen formatnum-Argumenten
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Raesfeld
- Gemeinde in Nordrhein-Westfalen
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-12
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Wikipedia:Weblink offline
- Ort im Münsterland
- Ort im Kreis Borken
- Ersterwähnung 889