Seim (Fluss)
| Seim Сейм, Sejm | ||||||||||||
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Der Seim in der Oblast Kursk | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Datei:Flag of Russia.svg Russland | |||||||||||
| Flusssystem | Dnepr | |||||||||||
| Abfluss über | Desna → Dnepr → Schwarzes Meer | |||||||||||
| Ursprung | Zusammenfluss zweier Bäche in einem Stausee bei Morosowo, westlich Gubkin 51° 9′ 50″ N, 37° 13′ 58″ O {{#coordinates:51,163944|37,232871|
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| Quellhöhe | ca. 245 m | |||||||||||
| Mündung | nahe Sosnyzja in die DesnaKoordinaten: 51° 27′ 36″ N, 32° 33′ 48″ O
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| Mündungshöhe | 117 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 128 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 0,17 ‰ | |||||||||||
| Länge | 748 km<ref name="gse" /> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 27.500 km²<ref name="gse">Artikel Seim in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)</ref> | |||||||||||
| Abfluss<ref name="gse" /> Lage: 105 km oberhalb der Mündung |
MQ |
99,6 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Tschascha, Wyr, Jesutsch | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Tuskar, Bolschaja Kuriza, Swapa, Klewen | |||||||||||
| Großstädte | Kursk | |||||||||||
| Kleinstädte | Lgow, Baturyn, Sosnyzja, Rylsk | |||||||||||
| Gemeinden | Swannoje | |||||||||||
Lage des Seim (Сейм) im Einzugsgebiet der Desna | ||||||||||||
Der Seim (russisch und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); auch Sejm) ist ein 748 km langer, linker und größter Nebenfluss der Desna im Westen des europäischen Teils Russlands und in der nordöstlichen Ukraine.
Er entspringt in der Oblast Belgorod im Süden der Mittelrussischen Platte westlich von Gubkin. Ohne diese Stadt zu durchfließen, wendet sich der Fluss von der Quelle in westlicher Richtung über Kursk nach Sosnyzja, wo er etwas unterhalb in die Desna mündet. Im Unterlauf durchfließt der Seim die Dnepr-Niederung.
Das Einzugsgebiet des Seim umfasst 27.500 km².
Weitere Städte am Seim sind Lgow, Rylsk, Putywl und Baturyn. Am Seim liegt auch das Kernkraftwerk Kursk (⊙
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Geschichte
Am 17. August 2024 wurde berichtet, dass im Rahmen der Militäroperation des ukrainischen Militärs in der Oblast Kursk eine wichtige Brücke (⊙
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}}) über den Fluss Seim bei Gluschkowo zerstört wurde.<ref name="tagesschau_204_08_17" /> Am 19. August 2024 wurde die Zerstörung einer weiteren Brücke (⊙
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|name=Brücke über den Seim bei Swannoje
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}}) bei Swannoje gemeldet.<ref name="cnn_2024_08_19" /> Laut NYT zerstörten die Ukrainischen Streitkräfte im Verlauf der Operation auch eine dritte Brücke über die Seim.<ref>Andrew E. Kramer: Ukraine Strikes Bridges in Russia, Aiming to Entrap Troops. In: The New York Times. 19. August 2024, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 20. August 2024]).</ref>
Es wird dadurch für russische Truppen deutlich schwieriger, die Region Kursk zurückzuerobern.<ref>t-online.de (21. August 2024): Putin opfert Teile von Russland </ref> Der Sejm begrenzt das von der Ukraine eroberte Gebiet im Norden.<ref>Interview mit Markus Reisner</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="tagesschau_204_08_17">Russland: Ukraine zerstört Brücke in Kursk mit westlichen Waffen. In: www.tagesschau.de. 17. August 2024, abgerufen am 17. August 2024.</ref> <ref name="cnn_2024_08_19">Radina Gigova, Maria Kostenko: Ukraine aims to create Kursk ‘buffer zone,’ Zelensky says, as Kyiv’s forces blow up second Russian bridge. CNN International, 19. August 2024, abgerufen am 19. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> </references>