Zum Inhalt springen

Gubkin (Belgorod)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Ort in Russland

Gubkin (Vorlage:RuS) ist eine Kreisstadt mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD)<ref name="einwohner_aktuell" /> im südwestlichen Russland, in der Oblast Belgorod. Sie liegt etwa 500 km südlich von Moskau, 180 km nördlich der ukrainischen Großstadt Charkow und 100 km nordöstlich der Gebietshauptstadt Belgorod, am Flüsschen Oskolez. Nächstgelegene Stadt ist Stary Oskol, das sich 19 km östlich von Gubkin befindet.

Geschichte

Die Stadt wurde in den 1930er-Jahren im Bereich der Dörfer Korobkowo und Saltykowo im Zusammenhang mit der beginnenden Erschließung der Kursker Magnetanomalie, eines riesigen Eisenerzvorkommens im südwestlichen Russland, gegründet. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren des Geologen Iwan Gubkin (1871–1939) mit der Verleihung des Status einer Siedlung städtischen Typs 1939. 1955 erhielt Gubkin die Stadtrechte.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1959 21.333
1970 54.074
1979 65.140
1989 73.848
2002 86.083
2010 88.560

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft

Datei:Собор Спаса Преображения 3 (Губкин).jpg
Christi Verklärungskathedrale

Gubkin ist bis heute ein Zentrum des Bergbaus, der meist über Tage betrieben wird. Die Rohstoffverarbeitung, die Baustoff- und Nahrungsmittelindustrie spielen eine wichtige Rolle.

Bildung und Kultur

Gubkin besitzt eine Filiale der Staatlichen Offenen Universität Moskau sowie eine Polytechnische Hochschule. Es gibt in der Stadt ein Museum zur Geschichte der Kursker Magnetanomalie.

Siehe auch

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Belgorod

Vorlage:Normdaten