Zum Inhalt springen

Untere Mittelklasse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. April 2023 um 05:52 Uhr durch imported>YMS (Linkfix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:VW Käfer Baujahr 1966.jpg
Der Volkswagen Typ 1, bekannt als Käfer, war das meistverkaufte Fahrzeug der unteren Mittelklasse in Westdeutschland. Hier ein Export-Modell von 1966.
Datei:Wartburg (7907327938).jpg
In Ostdeutschland war der Wartburg 353 der am weitesten verbreitete Pkw der unteren Mittelklasse.

Untere Mittelklasse ist die Bezeichnung für die Fahrzeugklasse zwischen Kleinwagen und Mittelklasse. Diese Bezeichnung war insbesondere bis zum Erscheinen des VW Golf I 1974 üblich. Seitdem werden Fahrzeuge dieser Größenklasse meistens in die Kompaktklasse eingeordnet.

Typisch sind eine zwei- oder viertürige Karosserie und Drei- oder Vierzylindermotoren mit einem Hubraum von etwa 1000 cm³ in der Basismotorisierung.

Abgrenzung gegenüber der Kompaktklasse

Fahrzeuge, die ab 1974 erschienen, sind meist der Kompaktklasse zuzuordnen. In diese wurden rückwirkend allerdings auch vor 1974 erschienene Fahrzeuge eingeteilt, wenn sie die typischen Merkmale der Kompaktklasse (quer eingebauter Frontmotor, Frontantrieb, fünftürige Schrägheck-Karosserie) haben. Beispiele hierfür sind der Autobianchi Primula und Simca 1100.

Gelegentlich werden von Fahrzeugen der Kompaktklasse abgeleitete Stufenheckmodelle als „untere Mittelklasse“ bezeichnet, das Kraftfahrt-Bundesamt rechnet sie aber ebenfalls der Kompaktklasse zu.

Beispiele

Siehe auch