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Grevenkrug

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Grevenkrug COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 13′ N, 10° 1′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01058063}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 13′ N, 10° 1′ O
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  }}
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Bordesholm
Höhe: 36 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01058063}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 24241
Vorwahl: 04322
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 063
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 7
24582 Bordesholm
Website: www.bordesholm.de
Bürgermeisterin: Silke Köppen
Lage der Gemeinde Grevenkrug im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Datei:Grevenkrug in RD.png
Karte

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Grevenkrug ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geographie

Geographische Lage

Das Gebiet der Gemeinde Grevenkrug erstreckt sich am westlichen Ufer des oberen Flusslaufs der Eider (auch als Obereider beschrieben) im nordwestlichen Teilbereich des Naturraums Ostholsteinisches Hügel- und Seenland nördlich von Bordesholm.<ref name="OSM">Relation: Grevenkrug (548518) bei OpenStreetMap (Version #5). Abgerufen am 15. April 2023.</ref><ref>Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 7, abgerufen am 15. April 2023.</ref>

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Grevenkrug umfasst siedlungsgeographisch neben dem namenstiftenden Dorf noch weitere Ortsteile, die amtlich als Wohnplätze bezeichnet werden. Es sind die Häuser-Gruppensiedlungen An der Bundesstraße 4, Im Moor sowie Schmalsteder Weg, die Häusergruppe Manhagen und die Waldsiedlung.<ref>Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. 1992, S. 75 (statistischebibliothek.de [PDF; 10,5 MB; abgerufen am 15. April 2023] Begriffliche Erklärungen zu den topographischen Bezeichnungen befinden sich im Dokument ab Seite 8).</ref>

Nachbargemeinden

Die Gemarkung Grevenkrug wird umschlossen von den Gebieten der Gemeinden:<ref name="OSM" />

Blumenthal Flintbek
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Böhnhusen,
Techelsdorf
Sören Schmalstede

Geologie

Die Gemarkung Grevenkrug ist naturräumlich Teil einer durch End- und Grundmoränen geprägten Landschaft, der im Zeitabschnitt der Weichseleiszeit entstanden ist. Die Eiderniederung, die den östlichen Bereich der Gemarkung umfasst, entspricht geologisch einem Tunneltal.<ref>Christian Degn und Uwe Muuss:: Topographischer Atlas Schleswig-Holstein. 3. Auflage. Wachholtz, 1966.</ref> Vom Gewässerbett der Obereider am östlichen Rand der Gemarkung steigt das Gelände bis auf eine Höhenlage von 56,9 m ü. NHN im Bereich des Waldgebietes Grevenkruger Rückens an.<ref name="DAN">Verwaltungsbezirk „Grevenkrug (01058063) - [Gemeinden]“ in Topographische Karten im Digitaler Atlas Nord. Abgerufen am 15. April 2023.</ref>

Aufgrund geologisch passender Bodenstrukturen werden einige Teilflächen der Gemarkung, gelegen überwiegend zwischen dem bewaldeten Höhenrücken und der Hauptsiedlung, zum Kiesabbau genutzt.<ref name="DAN" />

Geschichte

Im 14. Jahrhundert war Grevenkrug ganz in adligem Besitz, 1384 werden Klaus und Heinrich Grevenkrug als Vettern des Herrn von Schmalstede genannt und 1392 verkaufte Sivert von Schmalstede in Groß Buchwald das Dorf Grevenkrug mit anderen Besitzungen an das Kloster Neumünster. Nach der Säkularisation des Klosters 1566 kam das Dorf zum Amt Bordesholm.

Politik

Gemeindevertretung

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Diese fielen erneut alle an die Wählergemeinschaft Grevenkrug. Die Wahlbeteiligung betrug 45,7 %.<ref>wahlen-sh.de</ref>

Wappen

Blasonierung: „In Grün ein schräglinker silberner Wellenbalken, begleitet oben von einer silbernen Grafenkrone, unten einer silbernen dickbauchigen Kanne.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Sehenswürdigkeiten

Tal der oberen Eider

Datei:Obere Eider 2.jpg
Landschaftsbereich im Gemeindegebiet an der Obereider

Grevenkrug ist ein Ausgangspunkt für den Eidertal-Wanderweg. Das Eidertal wurde als Modellprojekt für die Vernässung von Niedermooren ausgewählt. Es wird extensiv beweidet, wobei Abbildzüchtungen von Wildpferderassen und Auerochsen eingesetzt werden. Zu dem 390 ha großen Projektgebiet gehören außer der Niederung auch die angrenzenden Hänge.

Älteste Eisenbrücke des Landes

Datei:Blaue Eiderbrücke.jpg
Die historische Eisenbrücke

Auf dem Weg nach Techelsdorf überbrückt eine Eisenbrücke die Eider. Sie steht unter Denkmalschutz, denn sie ist die älteste Eisenkonstruktion dieser Art in Schleswig-Holstein. Die Brücke wurde 1865 im Auftrag des Klosters Itzehoe und des Amtes Bordesholm errichtet, nachdem ein hölzerner Überweg abgebrochen worden war. Die heutigen Betonwiderlager wurden 1950 auf den vorhandenen Holzpfählen erstellt.

Wirtschaft und Verkehr

Die Gemeinde weist keinen umfangreichen Arbeitsmarkt auf. Kleine wirtschaftliche Aktivitäten erfolgen durch einen Hotelbetrieb an der Landesstraße und den Kiesabbaubetrieb.<ref>Gemeindeproträt Grevenkrug auf der Website des Amtes Bordesholm. Abgerufen am 15. April 2023.</ref>

Grevenkrug liegt an der Landesstraße 318 von Schleswig-Holstein. Just jenseits der nordwestlichen Gemeindegrenze befindet sich der gleichlautende Autobahn-Anschluss im Gemeindegebiet von Blumenthal (Nr. 4) der Bundesautobahn 215.<ref name="OSM" />

Literatur

  • Hans-Joachim Köhler: Grevenkrug. Bäuerlicher Charakter. In: Schleswig-Holstein-Topographie. Band 3: Ellerbek - Groß Rönnau. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2003, ISBN 3-926055-73-1, S. 301–303.

Weblinks

Commons: Grevenkrug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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