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Holzdorf (Schleswig-Holstein)

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Holzdorf (Schleswig-Holstein) COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 33′ N, 9° 54′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01058082}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 33′ N, 9° 54′ O
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Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 24 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01058082}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24364, 24354
Vorwahl: 04352
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 082
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Website: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeister: Klaus Riemann (FWH)
Lage der Gemeinde Holzdorf (Schleswig-Holstein) im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Datei:Holzdorf in RD.png
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Holzdorf ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Jens P. Trap: Statistisk-topographisk beskrivelse af Hertugdømmet Slesvig, 2. bind, Kopenhagen 1864, S. 647</ref><ref>Videnskabernes Selskab: Kaart over den sydlige del af Slesvig</ref><ref>Hector Boeck: Kort over Sydslesvig, 1953</ref> oder selten: Holtrup, plattdeutsch: Holzdörp) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie

Holzdorf liegt etwa elf Kilometer nördlich von Eckernförde in der Nähe der Ostsee auf der Halbinsel Schwansen. Die Schwansenstraße (B 203) von Eckernförde nach Kappeln führt durch den Ort. Der Söbyer See bildet etwa den geografischen Mittelpunkt von Schwansen.

Das heutige Gemeindegebiet besteht seit 1928. Außer Holzdorf liegen Bösby (Bosby), Seeholz (Søholt), Söby (Søby) und weitere Ortsteile, zumeist einzelne Gehöfte wie der Hof Großholt (Storskov), sowie das Gut Maasleben (Maaslev) im Gemeindegebiet. Die Ortsteile sind im Einzelnen: Am See, Blumental, Bösby (Bosby), Bösbyfeld (Bosbymark), Bommerlund, Budwedt (Budved), Fellholz (Feltholt), Frauenholz (Frueskov), Glasholz (Glæsholt), Greensteich, Großholz (Storskov), Grünlund (Grønlund), Harzmoor, Hühnerland (Hønseland), Könsbyfeld (Kønsby), Krakery (Krageryd), Kratt (Krat), Lehmhaus, Maasleben (Måslev), Moorbrücke, Morgenstern, Mühlenberg (Møllebjerg), Musnest, Osterfeld (Østermark), Pommerbyholz (Pommerbyskov), Poppenhörn, Rußland, Schlagseite, Seeholz (Søholt), Söby (Søby), Steinborn, Steintal, Stromholz, Sumpf, Tilsholz (Tilsholt), Tilsmaas (Tilsmose), Tingborn, Vierländer, Weiholz (Vejholt)<ref>Gerret Liebing Schlaber: Administrative tilhørsforhold mellem Ejderen og Kongeåen indtil 2007, Flensborg/Flensburg 2007, S. 262</ref>, Wettstein, Wildhagen und Zwiksdamm.<ref>Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 5: Holt - Krokau. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2005, ISBN 3-926055-79-0, S. 11 (dnb.de [abgerufen am 18. Juli 2020]).</ref>

Geschichte

Der Ort Holzdorf wurde 1352 erstmals als Hotoft erwähnt. Der Name leitet sich von dän. hol für Loch und -toft für Wohnplatz oder Siedlung ab, der Ortsname bedeutet daher etwa Siedlung an einem Loch.<ref>Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 346</ref> Söby ist erstmals 1462 als Sobu dokumentiert. Der Name setzt sich aus dän. für See und -by für eine Siedlung zusammen. Der Name bezieht sich auf den Söbyer See, dessen Name damit sekundär ist.<ref>Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 605</ref> Der Ortsname Bösby ist erstmals 1352 (Reg. cap.) genannt, geht ebenfalls auf dän. -by für Dorf, Siedlung zurück und bedeutet etwa Siedlung des Bösi<ref>Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 164</ref>. Seeholz wurde erst im 18. Jahrhundert gegründet; dort wurde bis zu den Sommerferien 2007 eine Grundschule betrieben.

Die Orte der Gemeinde unterstanden in der dänischen Zeit dem Siesebyer Kirchspiel (Sisesby Sogn) innerhalb der Riesebyer Harde bzw. des Schwansener Güterdistrikts. In ihrer heutigen Form besteht die Gemeinde seit dem 1. Oktober 1928. Zu diesem Termin wurden die zuvor selbständigen Gemeinden Holzdorf und Söby zusammengelegt. Das Gemeindegebiet umfasst 1734 ha.

Die Gemeinde Holzdorf gehört seit dem 1. Januar 2008 dem Amt Schlei-Ostsee an, nachdem sie von 1948 bis zur Ämterneuordnung am 1. Januar 1969 Teil des Amtes Mittelschwansen und bis zum 31. Dezember 2007 des Amtes Schwansen war.<ref>Gemeinde Holzdorf. Allgemeines. Amt Schlei-Ostsee, abgerufen am 2. September 2018.</ref>

2012 scheiterte bei einem Bürgerentscheid der Versuch, die Gemeinde aufzulösen und nach Rieseby und Damp einzugemeinden.

Politik

Gemeindevertretung

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Wahlbeteiligung: 59,5 Prozent
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
64,4 %
35,6 %
Freie Wähler Holzdorf
Interessengemeinschaft Bürger für die Gemeinde Holzdorf

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt elf Sitze vergeben. Die Freien Wähler Holzdorf erhielten sieben Sitze und die Interessengemeinschaft Bürger für die Gemeinde Holzdorf erhielt vier Sitze.

Wappen

Blasonierung: „In Silber drei fünfblättrige, bewurzelte rote Eichbäume, deren mittlerer mit den äußeren jeweils ein gemeinsames Blatt aufweist. Den Stamm der beiden äußeren Bäume überdeckt oberhalb der Wurzeln ein zweimal erhobener und einmal gesenkter blauer Wellenbalken, der seinerseits von dem Stamm des mittleren Baumes überdeckt wird.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Partnergemeinde

Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit Holzdorf im Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt).

Bilder

Wirtschaft

Die Gemeinde ist durch Landwirtschaft und Tourismus geprägt.

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Holzdorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Gut Maasleben

Maasleben (Måslev gods) war ein bischöfliches Lehen, das mindestens seit 1463 nachgewiesen werden kann. Zu dieser Zeit wurde es als Curia bezeichnet. Es entwickelte sich zu einem der größten Güter in Schwansen, 1626 gehörten die Dörfer Boesby, Holzdorf, Hümark, Söby und Thumby dazu. Der Stammhof, das jetzige Gut Maasleben, gehört seit 1871 der Familie des heutigen Besitzers.

Phonomuseum „Alte Schule“

Das Phonomuseum „Alte Schule“ ist ein Radio- und Grammofonmuseum im restaurierten Gebäude der alten Dorfschule, Adresse Seeholz 40. Das Museum zeigt die technische Entwicklung der Phonoindustrie von 1880 bis ungefähr 1965. Auf 400 m² Ausstellungsfläche befinden sich rund 750 Exponate.<ref>Phonomuseum Seeholz.</ref>

Weblinks

Commons: Holzdorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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