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Hermann Sandkuhl

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Datei:Foto Hermann Sandkuhl.jpg
Hermann Sandkuhl, um 1924

Hermann Sandkuhl (* 14. April 1872 in Bremen; † 19. September 1936 in Berlin) war ein deutscher Maler und Kunstprofessor. Eigentlich Hermann Joseph Sandkuhl; der erste Vorname erscheint später häufig als Herman, also nur mit einem „n“ geschrieben.

Leben

Datei:Hermann Sandkuhl Hamburger Fleet Öl auf Pappe.jpg
Hamburger Fleet; Öl auf Pappe

Sandkuhl wurde in Bremen als zweitältester Sohn des Kaufmanns Heinrich Sandkuhl und seiner Ehefrau Anita Meyer geboren. Etwa 1892 durchlief er eine Ausbildung zum Stubenmaler; es folgten weitere Ausbildungsstationen auf seinem Weg zum Kunstmaler, u. a. studierte er an der Preußischen Akademie der Künste bei Otto Brausewetter, in Stuttgart bei Graf Leopold von Kalckreuth, an der Académie Julian in Paris und war Schüler von Carl Bantzer an der Dresdner Akademie. Im Jahre 1911 begründete er die Juryfreie Kunstausstellung in Berlin (J.K.B.) und machte sie seit 1921 zum Forum der Moderne in Berlin. Ab 1923 Lehrer an der Akademischen Hochschule für die bildenden Künste und 1924 zum Professor an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg ernannt,<ref>Antje Kalcher, Dietmar Schenk: Vor der UdK. 1. Auflage. Universität der Künste Berlin, 2024, S. 37 und 71 (kobv.de [PDF]).</ref> wurde er später auch Leiter der Abteilung für religiöse Kunst. 1930 erhielt Sandkuhl den Auftrag zur Ausmalung der von seinem Schwiegersohn Otto-Oskar Graeßner errichteten Bekennerkirche in Admont (Steiermark).<ref>Ernst-Christian Gerhold, Johann G. Haditsch (Hrsg.): Evangelische Kunst und Kultur in der Steiermark. Leykam, Graz 1996, ISBN 3-7011-7340-0, S. 75 f.</ref>

Datei:2016-08-31 Grab-Hermann-Sandkuhl.jpg
Ehrengrab von Hermann Sandkuhl auf dem Friedhof Zehlendorf

Am 19. September 1936 starb Herman Sandkuhl im Alter von 64 Jahren in Berlin an einem Herzschlag. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof Zehlendorf.<ref>Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S. 678.</ref> Auf Beschluss des Berliner Senats ist die letzte Ruhestätte von Hermann Sandkuhl (Feld 001 Nr. 94) seit 1956 als Ehrengrab des Landes Berlin gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2016 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.<ref>Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: November 2018). (PDF, 413 kB) Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, S. 74; abgerufen am 17. März 2019. Anerkennung und weitere Erhaltung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin. (PDF, 205 kB) Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache 17/3105 vom 13. Juli 2016, S. 1 und Anlage 2, S. 13; abgerufen am 17. März 2019.</ref>

Sandkuhl war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Sandkuhl, Hermann. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuenstlerbund.de kuenstlerbund.de; abgerufen am 2. Januar 2016</ref> Er ist mit drei Gemälden sowie zwei Farblithografien in der Kunsthalle Bremen vertreten.

Literatur

Weblinks

Commons: Hermann Sandkuhl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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