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Gerhard Heintze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. August 2025 um 06:19 Uhr durch imported>M Huhn (Biographie ergänzt; das Alte Gymnasium in Bremen; Angaben zum Studienjahr in Mancheser 1935/1936 berichtigt; Quellennachweise; Literaturverzeichnis ergänzt; Dietrich Kuessner).
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Gerhard Johannes Wilhelm Theodor Heintze (* 14. November 1912 in Wehre; † 14. Dezember 2006 in Stuttgart) war ein deutscher lutherischer Theologe.

Leben

Gerhard Heintze war ein Sohn von Karl Heintze (1878–1960), Pfarrer in Wehre. Er besuchte das Alte Gymnasium in Bremen.<ref>Dietrich Kuessner: Die Braunschweiger Landeskirche in den 70er Jahren und ihr Bischof Gerhard Heintze. Verlag Uwe Krebs, Wendeburg 2014, S. 17.</ref> Er studierte evangelische Theologie, zuerst, von 1931 bis 1933, in Tübingen, dann, von 1933 bis 1935, in Göttingen. Er war Mitglied der Hochschulgruppe der Bekennenden Kirche.<ref name="Dietrich Kuessner 18">Dietrich Kuessner: Die Braunschweiger Landeskirche in den 70er Jahren und ihr Bischof Gerhard Heintze. Verlag Uwe Krebs, Wendeburg 2014, S. 18.</ref> 1935 legte er das ersten theologischen Examen ab. 1935/1936 fügte er als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ein Studienjahr an einem methodistischen College in Manchester an.<ref name="Dietrich Kuessner 18" /> Am 15. Oktober 1938 wurde er ordiniert.

Von 1940 bis 1942 war er Studieninspektor in Loccum. Im Jahr 1942 übernahm er eine Pfarrstelle in Twielenfleth (Kreis Stade), welche er bis 1946 bekleidete. Von 1946 bis 1950 war er Missionsinspektor in Hermannsburg, ab 1950 Studiendirektor des Predigerseminars Erichsburg bei Northeim, das 1953 nach Hildesheim verlegt wurde.

1957 wurde er in Hildesheim zum Superintendenten gewählt, 1961 wurde er dann Landessuperintendent für den Sprengel Hildesheim. 1965 erfolgte dann die Wahl zum Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Dieses Amt hatte er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1982 inne. Von 1975 bis 1982 war er außerdem Catholica-Beauftragter der VELKD, von 1978 bis 1981 leitender Bischof der VELKD. 1977–1979 war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und Präsidiumsmitglied der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK).<ref>Geschichte der ACK. In: oekumene-ack.de. Abgerufen am 15. März 2025.</ref>

Literatur

  • Dietrich Kuessner: Die Braunschweiger Landeskirche in den 70er Jahren und ihr Bischof Gerhard Heintze (= Arbeiten zur Geschichte der Braunschweigischen evangelisch-lutherischen Landeskirche im 19. und 20. Jahrhundert, Band 14). Verlag Uwe Krebs, Wendeburg 2014, ISBN 978-3-932030-62-8.
  • Heintze, Gerhard. In: Meyers Enzyklopädisches Lexikon 11, 1978.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Martin ErdmannLandesbischof der
Evangelisch-lutherischen Landeskirche
in Braunschweig

1965–1982
Gerhard Müller

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Alexander Hans Bernewitz (1923–1933) | Wilhelm Beye (1933–1934) | Oskar Evers (1934) | Helmuth Johnsen (1934–1947) | Martin Erdmann (1947–1965) | Gerhard Heintze (1965–1982) | Gerhard Müller (1982–1994) | Christian Krause (1994–2002) | Friedrich Weber (2002–2014) | Christoph Meyns (2014–2025) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Sprengel Hildesheim Rudolf Detering (1936–1961) | Gerhard Heintze (1961–1965) | Hans Philipp Meyer (1965–1969) | Ernst Henze (1969–1991) | Walter Meyer-Roscher (1991–1999) | Eckhard Gorka (2000–2007)

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Sprengel Hildesheim-Göttingen Eckhard Gorka (2007–2021) | Adelheid Ruck-Schröder (2021–2025) Vorlage:Klappleiste/Ende

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