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Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland

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Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland
(ACK)
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Gründung 10. März 1948
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Frankfurt am Main
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Schwerpunkt Förderung der ökumenischen Zusammenarbeit und der Einheit der Kirchen
Vorsitz Christopher Easthill
Geschäftsführung Verena Hammes
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 20 Mitgliedskirchen,
5 Gastmitglieder
Website www.oekumene-ack.de

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e. V. (ACK) ist ein 1948 im Zusammenhang mit der Gründung und ersten Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen und zunächst aus diesem angehörenden Kirchen gebildeter<ref>Martin Elze: Weitere christliche Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 495–498, hier S. 495.</ref> Zusammenschluss christlicher Kirchen in Deutschland zum Zweck der Förderung ökumenischer Zusammenarbeit und der Einheit der Kirchen. Sie bildet den Nationalen Kirchenrat für Deutschland und ist als solcher assoziierte Organisation beim Weltkirchenrat.

Einzelne Kirchen können Mitglieder-, Gast- oder Beobachterstatus besitzen. Neben der bundesweiten ACK gibt es auch regionale (die zumeist einem Bundesland zugeordnet sind) und örtliche ACKs, und entsprechend gibt es auch bundesweite, regionale und lokale Mitgliedschaften. Zwischen den verschiedenen Mitgliedschaften besteht indes keine zwangsläufige Deckungsgleichheit. So kann etwa eine lokale Gemeinde einer bestimmten Kirche in der örtlichen ACK Mitglied sein, ohne dass die Kirche selbst auf Landes- oder Bundesebene der ACK angehört. Auch der umgekehrte Fall ist möglich.

Die in der ACK zusammengeschlossenen Kirchen „bekennen den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (§ 1 der Satzung). Diese Formulierung entspricht der Basisformel des Weltkirchenrates.

Mitglieder, Gastmitglieder und Beobachter

Mitglieder

Die Mitglieder, Gastmitglieder und Ständigen Beobachter in Deutschland setzten sich aus einer Vielzahl kirchlicher Gruppen zusammen.

Erstens handelt es sich um die orthodoxe Tradition (altorientalische und orthodoxe Kirchen):<ref>Einteilung nach Johannes Oeldemann: Die Kirchen des christlichen Ostens. Orthodoxe, orientalische und mit Rom unierte Ostkirchen. Regensburg 2. Aufl. 2008, S. 9–14.</ref>

Zweitens sind Kirchen aus der evangelischen Tradition zu nennen:

Drittens werden Kirchen aus der katholischen Tradition gelistet:

Gastmitglieder und Ständige Beobachter

Gastmitglieder sind

Ständige Beobachter sind die Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker), Bad Pyrmont, die Arbeitsgemeinschaft Ökumenischer Kreise in der Bundesrepublik Deutschland e. V. (AÖK), Spatzenhausen, die Deutsche Evangelische Allianz (DEA), Bad Blankenburg, das Evangelische Missionswerk, Hamburg, und der Christinnenrat (Ökumenische Arbeitsgemeinschaft in Deutschland), Düsseldorf.

Organisationsstruktur

Mitgliederversammlung und Vorstand

Datei:Kirchentag 2025 Hannover Eröffnung - Reverend Christopher Easthill.jpg
Reverend Christopher Easthill beim Kirchentag 2025.

Als Leitungsorgan der ACK fungiert die zweimal jährlich tagende Mitgliederversammlung, der Delegierte der Mitglieder, Gastmitglieder und Ständigen Beobachter angehören. Die Legislaturperiode beträgt fünf Jahre.

Datei:Neugewählter ACK-Vorstand 2025.jpg
ACK Vorstand 2025–2028

Der Vorstand wird von den Delegierten der Mitglieder der ACK gewählt und setzt sich aus Mitgliedern der unterschiedlichen Konfessionen zusammen. Aktuell setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Vorsitzender ist der anglikanische Priester Christopher Easthill (Pfarrer von St. Augustine’s of Canterbury (Wiesbaden)), seine Stellvertreter sind der württembergische Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl und der orthodoxe Bischof Emmanuel von Christoupolis.<ref name="fxn_katholische_de">Felix Neumann: Anglikanischer Priester führt Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. In: katholisch.de. 19. März 2025, abgerufen am 19. März 2025.</ref> Weitere Vorstandsmitglieder sind der römisch-katholische Weihbischof Peter Birkhofer und der Baptistenpastor Manfred Ewaldt.<ref name="fxn_katholische_de" />

Ökumenische Centrale (ÖC)

Die Ökumenische Centrale (ÖC) in Frankfurt am Main ist die Geschäftsstelle der ACK Deutschland. Sie ist prinzipiell konfessionell paritätisch besetzt, wobei in jüngster Zeit nur noch halbe Stellen für die einzelnen Kirchenfamilien vergeben werden.

Seit 1. April 2019 ist Verena Hammes die Geschäftsführerin der ACK.

Die Referate sind nach Konfessionsfamilien gegliedert, denen zugleich Arbeitsschwerpunkte zugeordnet sind:

Deutscher Ökumenischer Studienausschuss

1950 setzte die ACK den Deutschen Ökumenischen Studienausschuss (DÖSTA) als ihre theologische Kommission ein.<ref>Erich Geldbach: Der Deutsche Ökumenische Studienausschuss (DÖSTA). Chronik der ersten fünf Jahrzehnte. Otto Lembeck Verlag, Frankfurt am Main / Bonifatius, Paderborn 2010, S. 21–22.</ref> Die Aufgabe des Ausschusses ist es, die ACK in ökumenisch-theologischen Fragen zu beraten. Aus dem DÖSTA gingen zahlreiche Studien, Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Ökumene und ökumenischer Beziehungen hervor.

Regionale ACKs

In Deutschland gibt es 14 regionale ACKs: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg (Ökumenischer Rat), Bremen, Hamburg, Hessen mit Rheinhessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Region Südwest (Saarland mit Rheinland-Pfalz ohne den rheinhessischen Teil), Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie Thüringen.

Vor Ort werden die lokalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen auch als Ökumenische Kreise, Stadtökumene oder Stadt-ACK bezeichnet.<ref>Lokale ACK gründen. In: www.ack-bayern.de. ACK Bayern, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref>

Die deutschlandweite ACK sowie die regionalen und die lokalen ACKs arbeiten zwar in unterschiedlicher Weise zusammen, sie sind aber zueinander nicht über- bzw. untergeordnet.

Literatur

  • Erich Geldbach: Der Deutsche Ökumenische Studienausschuss (DÖSTA). Chronik der ersten fünf Jahrzehnte. Otto Lembeck Verlag, Frankfurt am Main / Bonifatius, Paderborn 2010, ISBN 978-3-87476-624-1 (Lembeck), ISBN 978-3-89710-474-7 (Bonifatius).
  • Dennis Meier, Annette Reimers-Avenarius (Hrsg.): Den gemeinsamen Glauben bekennen. Erklärungen und Texte der Theologischen Kommission der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hamburg aus vier Jahrzehnten. Steinmann Verlag, Neuenkirchen, 2., erweiterte Auflage 2019, ISBN 978-3-927043-76-3.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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