Zum Inhalt springen

Vonovia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. April 2026 um 11:41 Uhr durch imported>Vonovia Unternehmenskommunikation (Vorstand: Daniel Riedl => Katja Wünschel).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Vonovia SE

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Vonovia Logo.svg
Rechtsform Societas Europaea
ISIN DE000A1ML7J1
Gründung 2001
Sitz Bochum, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung Luka Mucic
(Vorstandsvorsitzender)
Clara C. Streit
(Aufsichtsratsvorsitzende)
Mitarbeiterzahl 12.708
Umsatz 4,75 Mrd. Euro (2025)<ref name="Geschäftsbericht 2025">Geschäftsbericht 2025. (PDF) Vonovia SE, abgerufen am 7. April 2026.</ref>
Branche Wohnungswirtschaft
Website vonovia.com
Stand: 31. Dezember 2025

Die Vonovia SE ist ein privates Wohnungsunternehmen mit Hauptsitz in Bochum.<ref>Unternehmensregister: Suchergebnisse zu Vonovia SE. Bundesanzeiger Verlag, abgerufen am 29. März 2026 (Einträge zur Vonovia SE (Amtsgericht Bochum HRB 14871).).</ref> Es geht auf die 2001 gegründete Deutsche Annington zurück,<ref name=":2">Bernd Wittkowski: Ein Markt von 500.000 Wohneinheiten: Die neue Deutsche Annington strebt eine führende Position an. In: Börsen-Zeitung. 9. Mai 1998, S. 12.</ref> die vormals bundeseigene Eisenbahnerwohnungen kaufte. Durch die Übernahme der Buwog,<ref name=":0">Vonovia-Angebot für Buwog erfolgreich. In: Der Standard. 12. März 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Conwert,<ref>Übernahme geglückt: Vonovia schluckt Rivalin Conwert. Handelsblatt, 6. Februar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Februar 2017; abgerufen am 29. März 2026.</ref> Gagfah,<ref>Deutsche Annington will Gagfah kaufen. In: Finance Magazin. 1. Dezember 2014, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Viterra<ref>Eon erlöst Milliarden für Immobilientochter: Deutsche Annington erwirbt Viterra. Handelsblatt, 17. Mai 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. September 2021; abgerufen am 29. März 2026.</ref> und anderer Unternehmen konnte sich Vonovia erheblich vergrößern. Mittlerweile gehört auch die Deutsche Wohnen zur Gruppe.

Vonovia und die anderen Unternehmen des Konzerns besitzen über 530.979 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich (Stand: 31. Dezember 2025). Dazu kommen 76.255 Wohnungen Dritter.<ref name="Geschäftsbericht 2025" /> Der Bestand wird in Quartieren bewirtschaftet, um regionale und soziale Bedürfnisse zu erfüllen. Das Unternehmen erbringt wohnungsnahe Dienstleistungen, beispielsweise auf dem Gebiet der Energieversorgung.

Dieses Geschäftsmodell von Vonovia, Deutsche Wohnen und Co. steht seit Jahren in der Kritik.<ref>Anja Krüger: Ärger mit dem Wohnungskonzern Vonovia: Wenn die Miete plötzlich steigt. taz.de, 18. Februar 2020, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Beobachter sehen generell eine zu große Macht bei börsennotierten Immobilienkonzernen und fordern eine stärkere Orientierung am Gemeinwohl.<ref>Franziska Martin: Immobilienmarkt: Wie eine Initiative die Macht der Wohnungskonzerne brechen will. In: Capital. 26. Mai 2021, abgerufen am 29. März 2026.</ref><ref>Wulf Rohwedder: Immobilienkonzerne: Profit nicht nur auf Kosten der Mieter. In: Tagesschau. WDR, 6. Juli 2021, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Geschichte

Übernahme von Eisenbahnerwohnungen

Die Bahnreform Ende der 1990er-Jahre führte zur Privatisierung von Eisenbahnerwohnungen.<ref>Wohnungsheer in Staatshand. In: Saarbrücker Zeitung. 21. August 1998.</ref> Zu den Interessenten zählte die Deutsche Annington, eine Tochtergesellschaft von Nomura Holdings.<ref name=":2" /> Obwohl das Unternehmen den höchsten Kaufpreis geboten hatte,<ref>Neues Angebot für Kauf der Bahnwohnungen eingereicht. In: Handelsblatt. 16. Juli 1999, S. 7.</ref> entschied sich die Bundesregierung zunächst für ein anderes Konsortium.<ref>7,1 Milliarden für Eisenbahnerwohnungen. In: Wiesbadener Kurier. 25. Juni 1998.</ref> Dies wurde unter anderem vom Bundesrechnungshof kritisiert.<ref>Eisenbahnerwohnungen: Kritik vom Rechnungshof. In: Der Spiegel. 10. Januar 2000, S. 18.</ref>

Im Jahr 2000 gab es neue Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und Investoren.<ref>Sabine Rössing: Nomura-Tochter tritt ein zweites Mal an. In: Financial Times Deutschland. 16. Juni 2000, S. 22.</ref> Daraus ging die Deutsche Annington als Gewinner hervor. Das Unternehmen erwarb rund 64.000 von 114.000 bestehenden Eisenbahnerwohnungen.<ref>Eisenbahnerwohnungen verkauft – Bund nimmt 5,1 Milliarden Mark ein. In: Der Tagesspiegel. 16. Dezember 2000, S. 16.</ref> Mietern wurden Sonderrechte gewährt, unter anderem ein lebenslanges Wohnrecht und eine Beschränkung von Mieterhöhungen. Gleichzeitig wurde Mietern der Erwerb ihrer Immobilie ermöglicht.<ref>5,1 Milliarden für Verkehrsminister – Verkauf der Bahnwohnungen ist umstritten. In: Der Tagesspiegel. 1. Dezember 2000, S. 24.</ref>

In den folgenden Jahren investierte die Deutsche Annington in weitere Eisenbahnerwohnungen, die noch im Eigentum des Bundes verblieben waren.<ref>Manfred Schulze: Eisenbahner-Wohnungen: Drei Viertel des Bestandes verkauft. Übernahme durch Annington-Gruppe an 217 Standorten. In: Mitteldeutsche Zeitung. 22. Dezember 2001.</ref>

Erwerb von Werkswohnungen

In den 2000er-Jahren kaufte das Unternehmen mehrere Bestände, etwa die Werkswohnungen des Energiekonzerns RWE.<ref>Monika Hillemacher: Deutsche Annington kauft RWE-Wohnungen. In: Immobilien-Zeitung. 20. Dezember 2004.</ref> 2003 stellte auch E.ON sein Immobiliengeschäft zum Verkauf.<ref>Viterra fühlt sich bereit für den Verkauf. In: Handelsblatt. 17. Dezember 2003, S. 16.</ref> 2005 erwarb die Deutsche Annington schließlich die Gesellschaft Viterra mit 152.000 Wohnungen.<ref name="Viterra2005">Eon erlöst Milliarden für Immobilientochter: Deutsche Annington erwirbt Viterra. Handelsblatt, 17. Mai 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. September 2021; abgerufen am 29. März 2026.</ref> Es handelte sich um die bis dahin größte Transaktion dieser Art in Deutschland.<ref>Martin Kessler: Der Wohnungsdeal des Jahres. In: Rheinische Post. 18. Mai 2005.</ref> Die EU-Kommission genehmigte die Übernahme ohne Auflagen.<ref>Mehr private Wohnungen: Die EU-Kommission winkt den Viterra-Verkauf durch. In: Die Tageszeitung. 8. August 2005, S. 2.</ref> Die Deutsche Annington baute hunderte Stellen bei Viterra ab, vorrangig in der Verwaltung.<ref name="taz2021Fusion">Anja Krüger: Fusion von Deutsche Wohnen und Vonovia: Der neue Immobilien-Gigant. taz.de, 25. Mai 2021, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Die bisherigen Zentralen in Essen und Düsseldorf wurden in Bochum konsolidiert.<ref>Deutsche Annington zieht nach Bochum. In: Handelsblatt. 6. Januar 2006, S. 3.</ref>

Die Deutsche Annington erzielte ihre Rendite mit einer Kombination aus der Vermietung und dem Verkauf von Wohnungen.<ref name=":5">Manfred Waldmann: Immer mehr Mieter wollen ihre Wohnung kaufen. In: Die Welt. 13. Januar 2005, S. 23.</ref> Auf diesem Weg wurden die notwendigen Mittel beschafft, um das Portfolio zu vergrößern. 2005 stieß diese Strategie an erste Grenzen und 2007 gab die Deutsche Annington die Abkehr von Mieterprivatisierungen bekannt.<ref>Mieter bremsen neue Viterra-Eigner aus. In: Financial Times Deutschland. 18. Mai 2005.</ref>

Es wurde ein Börsengang in Erwägung gezogen, um die Finanzierung des Unternehmens zu sichern.<ref>Richard Haimann: Deutsche Annington soll an die Börse. In: Die Welt. 15. November 2006, S. 23.</ref> Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2007 erschwerte den Zugang zu günstigem Fremdkapital.<ref>Jörg Petring: Gagfah und Annington machen keine Fortschritte – Refinanzierung bleibt Hauptproblem der Wohnungskonzerne. In: Financial Times Deutschland. 9. November 2011, S. 16.</ref> Um eine existenzbedrohende Situation zu vermeiden, stimmten die Gläubiger einer Umschuldung zu.<ref>Andreas Heitker: Deutsche Annington startet Refinanzierung. In: Börsen-Zeitung. 24. Juni 2011, S. 1.</ref> Die Eigentümer stellten ebenfalls zusätzliches Kapital zur Verfügung.<ref>Deutsche Annington schließt Refinanzierung ab. In: Immobilien-Zeitung. 21. Dezember 2012, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Erstnotierung an der Börse

2013 rückte ein Börsengang der Deutschen Annington wieder auf die Agenda.<ref name="IPO2013">Deutsche Annington geht Anfang Juli an die Börse. Die Glocke, 18. Juni 2013, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Hierfür wurde der ehemalige Bertelsmann-Vorstand Rolf Buch als Vorstandsvorsitzender verpflichtet.<ref>Hans-Peter Siebenhaar, Reiner Reichel: Der neue Herr im Haus. In: Handelsblatt. 1. März 2013, S. 70.</ref> Er stellte vorwiegend die Größe des Unternehmens und damit das skalierbare Geschäftsmodell als entscheidendes Differenzierungsmerkmal heraus.<ref>Walther Becker: „Größe ist wichtiges Differenzierungsmerkmal“. In: Börsen-Zeitung. 11. Juni 2013, S. 13.</ref>

Der Anstieg der Leitzinsen dämpfte das Interesse potenzieller Investoren.<ref>Heidi Rohde, Annette Becker: Störfeuer züngelt an Annington-IPO. In: Börsen-Zeitung. 8. Juni 2013, S. 10.</ref> Die Deutsche Annington platzierte ihre Aktien mit einem geringeren Volumen und einem reduzierten Ausgabepreis an der Frankfurter Wertpapierbörse.<ref>Norbert Schwaldt: Deutsche Annington versucht es mit der Brechstange. In: Die Welt. 10. Juli 2013, S. 13.</ref> Auf diesem Weg reduzierte das Unternehmen seine Schuldenlast.<ref>Deutsche Annington erlöst bei Börsengang 575 Millionen Euro. In: Handelsblatt. 11. Juli 2013, S. 30.</ref> Mit dem Ausstieg des Finanzinvestors Terra Firma als größter Aktionär stieg der Streubesitz auf 90 %.<ref name=":1">Terra Firma verabschiedet sich von Annington. In: Handelsblatt. 20. Mai 2014, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

2014 wurde die Deutsche Annington in den MDAX aufgenommen.<ref>Klaus Schachinger: Aufsteiger mit Ambitionen. In: Euro. 17. September 2014, S. 26–28.</ref> Im September 2015 folgte der Aufstieg in den DAX als erster Vertreter der Immobilienwirtschaft im deutschen Leitindex.<ref>Stefan Schaaf: Vonovia mietet sich im Dax ein: Mit der früheren Annington gehört dem deutschen Leitindex erstmals ein Immobilienunternehmen an. In: Börsen-Zeitung. 5. September 2015, S. 17.</ref> Die Medien berichteten positiv über die Vervielfachung des Marktwertes.<ref>Volker ter Haseborg: Wie Vonovia-Chef Rolf Buch ein Immobilienimperium formte. In: WirtschaftsWoche. 18. Dezember 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Akquisitorisches Wachstum

2003 berichteten Medien über das Interesse der Deutsche Annington an der Immobiliengruppe Gagfah.<ref>Michael Gassmann: Deutsche Annington plant Gebot für Immobiliengruppe Gagfah – Rentenversicherer BfA verkauft 80.000 Mietwohnungen. In: Financial Times Deutschland. 2. Oktober 2003, S. 12.</ref> In den folgenden Jahren entwickelten sich die Geschäfte beider Gesellschaften sehr unterschiedlich. Ende 2014 bot die Deutsche Annington dann offiziell an, die Gagfah für rund 3,9 Milliarden Euro zu übernehmen.<ref>Annington bietet für Gagfah: Ein Immobilien-Koloss für eine Million Mieter. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1. Dezember 2014, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Nach Zustimmung der Aktionäre und der Kartellbehörden wurde die Transaktion im März 2015 abgeschlossen.<ref>Annington schließt Gagfah-Übernahme ab. In: Immobilien-Zeitung. 12. März 2015, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Sie betraf rund eine Million Mieter in Deutschland.<ref>Heike Jahberg: Eine Million Mieter unter einem Dach. In: Der Tagesspiegel. 2. Dezember 2014, S. 6.</ref>

2015 stimmte die Hauptversammlung für eine Umbenennung in Vonovia.<ref>Neues Image: Aus Annington soll Vonovia werden. In: Die Welt. 21. März 2015, S. 15.</ref> Weitgehend unverändert blieb die Strategie, vorwiegend durch Übernahmen zu wachsen.<ref>Alles neu macht der Herbst: Deutsche Annington schließt sich mit Konkurrenten Gagfah zusammen und nennt sich Vonovia. In: Der Tagesspiegel. 2. Mai 2015, S. 3.</ref> Dabei konzentrierte sich der Konzern auf Europa. 2016 wurde die österreichische Conwert Immobilien mit 24.500 Wohnungen erworben,<ref name="Conwert">Übernahme geglückt: Vonovia schluckt Rivalin Conwert. Handelsblatt, 6. Februar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Februar 2017; abgerufen am 29. März 2026.</ref> 2018 die österreichische Buwog mit 49.000 Wohnungen.<ref name="Buwog">Vonovia hat Buwog-Übernahme abgeschlossen. Immobilien Zeitung, 24. Mai 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref> 2018/2019 kaufte Vonovia die beiden schwedischen Wohnungsunternehmen Victoria Park und Hembla.<ref>Vonovia übernimmt schwedischen Wohnungskonzern Victoria Park. In: Handelsblatt. 18. Juni 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref><ref>Vonovia legt Übernahmeangebot für den Rest von Hembla vor. In: Die Welt. 7. November 2019, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Zwischenzeitlich gab es auch Beteiligungen an anderen Wohnungsunternehmen, etwa in Frankreich.<ref>Barbara Kiraly: Logement social : SNI devient CDC Habitat. In: Le Moniteur. 30. Januar 2018, abgerufen am 29. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese wurden wieder verkauft.

Übernahme der Deutsche Wohnen

Vonovia plante mehrfach die Übernahme der Deutsche Wohnen (DW), nicht zuletzt um eine Fusion mit der LEG zu verhindern.<ref>Ursula Schwarzer, Sven Clausen: Hausmeister der Republik: Vonovia bietet Milliardendeal an. In: Manager Magazin. 14. Oktober 2015, abgerufen am 29. März 2026.</ref><ref>Immobilienunternehmen Vonovia - Monopoly auf dem Mietmarkt. In: Süddeutsche Zeitung. 14. Oktober 2015, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Vonovia scheiterte aber mehrfach am mangelnden Interesse der Aktionäre.<ref>Wohnungskonzern: Vonovia scheitert mit Mega-Übernahme. In: Spiegel Online. 10. Februar 2016, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Mitte 2021 sicherte sich der Konzern schließlich im dritten Anlauf die Mehrheit.<ref>Alexander Schmalz: Im dritten Anlauf: Vonovia übernimmt die Deutsche Wohnen. In: Berliner Zeitung. 7. Oktober 2021, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Nachdem der Streubesitz unter die Schwelle von 10 % gesunken war, schied die Deutsche Wohnen aus dem DAX aus, ist aber weiterhin börsennotiert.<ref>Beiersdorf kehrt in den Dax zurück – was das für Anleger bedeutet. In: Handelsblatt. 27. Oktober 2021, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Der aus Vonovia und Deutsche Wohnen kombinierte Konzern wird mit Verwaltungen in Bochum (Vonovia) und Berlin (Deutsche Wohnen) geführt.

Neubauaktivitäten und Wohnungsknappheit

Zuletzt profitierte das Unternehmen von der steigenden Nachfrage nach Wohnraum in Form steigender Mieten. Zugleich belasteten höhere Baukosten und Zinsen das Geschäft aller Immobilien- und Wohnungsunternehmen, die auch Wohnungsbau betreiben.<ref>Carsten Herz, Julian Trauthig: Vonovia: So stark trifft die Krise am Immobilienmarkt das Unternehmen. In: Handelsblatt. 5. August 2023, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Allerdings konnte Vonovia in der Zeit niedrigerer Zinsen bis 2020 keine eigene Neubauaktivität vorweisen und stoppte den Neubau von 60.000 Wohnungen ab dem Jahr 2023.<ref>Carsten Herz, Julian Trauthig: Vonovia: So stark trifft die Krise am Immobilienmarkt das Unternehmen. In: Handelsblatt. 5. August 2023, abgerufen am 29. März 2026.</ref><ref>Deutscher Wohnungsmarkt: Vonovia stoppt alle Neubauprojekte. In: Tagesschau. 31. Januar 2023, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Das gesamtwirtschaftliche Umfeld führte auch bei Vonovia zu Abschreibungen auf das Portfolio.<ref>Steigende Zinsen, fallende Preise: Immobilienriese Vonovia macht Milliardenverlust. In: Spiegel Online. 4. August 2023, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Teile des Portfolios wurden verkauft, um den Schuldenstand zu reduzieren.<ref name="Tagesschau2023">Vonovia verkauft Immobilien in Milliardenhöhe. tagesschau.de, 3. November 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. November 2023; abgerufen am 29. März 2026.</ref>

2023 übernahm ein Investmentfonds von Apollo Global Management einen Minderheitsanteil am „Südewo-Portfolio“ (ehemals Süddeutsche Wohnen).<ref>Südewo-Wohnungsportfolio: Vonovia verkauft in Milliarden-Transaktion Anteil an Immobilien-Paket. In: Wirtschaftswoche. 26. April 2023, abgerufen am 29. März 2026.</ref> 2024 verkaufte Vonovia rund 4500 Wohnungen im Gesamtwert von 700 Millionen Euro an das Land Berlin.<ref>https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/vonovia-aktie-immobilien-konzern-schliesst-megadeal-mit-land-berlin/100034803.html</ref>

Geschäftstätigkeit

Datei:Vonovia-8665-HD.jpg
Hauptverwaltung von Vonovia in Bochum (2018)

Konzernstruktur

Die Vonovia SE ist eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, SE) mit Hauptsitz in Bochum. Gegenstand ist der Betrieb von Immobiliengeschäften und damit zusammenhängende Aktivitäten jedweder Art. Die Vonovia SE stellt den Abschluss des Vonovia-Konzerns auf. Zum Konsolidierungskreis zählen zahlreiche in- und ausländische Gesellschaften. Die Deutsche Wohnen bildet einen selbstständigen Teilkonzern.

Börsennotierung

Die Vonovia-Aktie wird unter dem Kürzel VNA im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.<ref>Vonovia SE. Börse Frankfurt, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Erster Handelstag war der 11. Juli 2013 (damals als Deutsche Annington).<ref>Erstnotiz: Annington-Aktie startet über Ausgabepreis. In: Manager Magazin. 11. Juli 2013, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Nach Definition der Deutschen Börse befinden sich über 85 % der Aktien im Streubesitz (Stand: März 2023). Zu den größten Aktionären zählen die Norges Bank, BlackRock sowie APG und DWS. Rund zwei Drittel der Aktionäre stammen aus Europa, etwa 20 % aus den USA.

Die Vonovia-Aktie ist unter anderem Teil des DAX 40 und des STOXX EUROPE 600.

Vorstand

Der Vorstand der Vonovia SE hat derzeit (Stand: April 2026) sechs Mitglieder. Diese sind Luka Mucic (Vorsitzender), Arnd Fittkau, Philip Grosse, Daniel Riedl, Ruth Werhahn und Katja Wünschel.<ref>Vorstand. Vonovia, abgerufen am 20. April 2026.</ref>

Ehemalige Vorstandsvorsitzende
  • Volker Riebel (Juli 2001 bis Dezember 2006)
  • Georg Kulenkampff (Dezember 2006 bis März 2007)
  • Wijnand Donkers (Mai 2007 bis September 2012)
  • Rolf Buch (2013 bis Dezember 2025)

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Vonovia SE besteht aus zehn Personen. Den Vorsitz hat Clara C. Streit, ihr Stellvertreter ist Vitus Eckert. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrats sind Birgit M. Bohle, Jürgen Fenk, Florian Funck, Daniela Gerd tom Markotten, Matthias Hünlein, Ariane Reinhart, Michael Rüdiger und Marcus Schenck.<ref>Aufsichtsrat. Abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende

Portfolio

Im Geschäftsjahr 2025 bestand das Portfolio aus 530.979 Wohneinheiten, 162.769 Garagen und Stellplätzen sowie 8.524 gewerblichen Einheiten. Hinzu kommen 76.255 Wohneinheiten, die im Auftrag Dritter bewirtschaftet werden. Die meisten Objekte sind Mehrfamilienhäuser.

Der Bestand von Vonovia verteilt sich auf 608 Städte und Gemeinden in Deutschland, Schweden und Österreich. Gemessen am Verkehrswert liegt der Schwerpunkt zu rund 88 % in Deutschland. Der Anteil des schwedischen Portfolios beträgt 9 %, der Anteil des österreichischen Portfolios 3 %.

In Deutschland besitzt Vonovia 471.153 Wohneinheiten mit einer durchschnittlichen Größe von 62 m². Bei einer Leerstandsquote von 1,8 % wurde im Geschäftsjahr 2025 eine Kaltmiete von 8,19 € pro m² erzielt. Regionale Schwerpunkte liegen in Berlin und dem Ruhrgebiet.

Der schwedische Wohnungsbestand (39.782 Wohneinheiten mit einer Größe von durchschnittlich 71 m²) verteilte sich in erster Linie auf die Städte Stockholm, Göteborg und Malmö. Bei einem Leerstand von 4,5 % konnte im Jahr 2025 eine Miete von 11,68 € pro m² erzielt werden.

In Österreich liegt der Schwerpunkt auf dem Großraum Wien. Dort besitzt der Konzern 20.044 Wohneinheiten mit einer Größe von durchschnittlich 74 m². Bei einem Leerstand von 4,4 % nahm das Unternehmen eine Kaltmiete von monatlich 5,82 € je m² ein.

Kennzahlen

in Mio. Euro 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Bilanzsumme 5.309,9 11.735,3 32.552,1 37.516,3 49.387,6 56.497,7 62.417,4 106.320,3 101.389,6 91.995,9 90.236,3 93.255,3
Eigenkapital 2.670,1 7.164,3 13.888,4 16.691,2 19.664,1 21.069,7 24.831,8 36.545,1 34.438,8 29.944,6 28.126,9 32.167,7
Eigenkapitalquote 40,4 % 38,3 % 42,7 % 44,5 % 39,8 % 37,3 % 39,8 % 34,4 % 34,0 % 32,5 % 31,2 % 34,5 %
Mieteinnahmen 789,3 1.414,6 1.538,1 1.667,9 1.894,2 2.074,9 2.285,9 2.571,9 3.168,1 3.292,0 3.323,5 3.417,2
Gewinn 500,3 838,4 1.083,7 1.271,8 1.534,4 1.579,6 1.822,4 2.269,3 2.763,1 2.583,8 2.625,1 2.800,8
Cashflow 453,2 689,8 828,9 946,0 1.132,5 1.555,9 1.430,5 1.823,9 2.084,3 1.901,2 2.401,6 2.448,3
Periodenergebnis 409,7 994,7 2.512,9 2.566,9 2.402,8 1.294,3 3.340,0 2.440,5  -669,4  -6.756,2  -962,3 4.185,5

Dividendenentwicklung 2014–2024<ref name="ComdirectDividende">Dividenden der Vonovia SE. comdirect, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Zahltag Dividende + / - Rendite
12.05.2014 0,62 - 3,21 %
04.05.2015 0,70 11,43 % 2,48 %
13.05.2016 0,88 26,65 % 2,94 %
16.06.2017 1,05 19,15 % 2,90 %
07.06.2018 1,24 17,86 % 3,10 %
13.06.2019 1,35 9,09 % 2,93 %
28.07.2020 1,47 9,03 % 2,70 %
19.05.2021 1,58 7,64 % 3,09 %
25.05.2022 1,66 4,78 % 4,89 %
14.06.2023 0,85 −48,80 % 4,51 %
04.06.2024 0,90 5,88 % 3,07 %
25.06.2025 1,22 35,56 % 8,39 %

Kritik

Datei:Protestbanner gegen Vonowia.jpg
Protest gegen Vonovia auf der Ersten Mai Demo in Frankfurt/Main

Mangelhafte Instandhaltung

Bereits 2005 bemängelten Politiker das kurzfristige Gewinnstreben der Deutschen Annington und sprachen generell von einer „Heuschreckenplage“ auf dem Wohnungsmarkt.<ref>Robert Ummen: „Wir saugen niemanden aus“: Wohnungsaufkäufer Annington wehrt sich gegen Vorwurf der Heuschreckenplage. In: Die Welt. 3. Mai 2005, S. 23.</ref> Im Laufe der Jahre kam in vielen Regionen wiederholt der Vorwurf auf, man kümmere sich nur unzureichend um die Instandhaltung der Liegenschaften.<ref>Mirco Overländer: Sogar Beschwerden kosten hier – Deutsche Annington macht immer mehr Mieter wütend. In: Frankfurter Neue Presse. 13. August 2009, S. 11.</ref><ref>Gudrun Bayer: Die Mieter zeigten ihren Zorn. In: Nürnberger Nachrichten. 18. November 2010, S. 13.</ref><ref>Kritik an Annington. In: Frankfurter Rundschau. 17. Mai 2011, S. 11.</ref> Dies bestätigte ein 2012 veröffentlichtes Gutachten im Auftrag der Enquete-Kommission Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren für NRW.<ref name="Sachverstaendiger2021">Heiko Deppe: Wie Kommunen Finanzinvestoren auf dem Wohnungsmarkt in Schach halten. Sachverständigenbüro Deppe, 10. Juni 2021, abgerufen am 29. März 2026.</ref> 2014 kritisierte auch der WDR in der Dokumentation „Die Akte Annington“ der Reihe „Die Story“ die mangelhafte Qualität der Wohnungen nach dem Erwerb durch die Deutsche Annington.<ref>Die Akte Annington. In: YouTube. WDR, 17. November 2014, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

2015 bezeichnen Vertreter von Vonovia den Sparkurs früherer Jahre ausdrücklich als Fehler.<ref>Annington-Boss übt Selbstkritik – Rolf Buch bereut Sparkurs bei den Mietwohnungen. In: Badische Zeitung. 10. August 2015, S. 19.</ref> Obwohl Vonovia ursprünglich mehr für Instandhaltungen und Modernisierungen ausgeben wollte,<ref name="FAZ2019Milliarde">Christian Müßgens: Wohnungskonzern: Vonovia knackt die Milliarden-Marke. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. März 2019, abgerufen am 29. März 2026.</ref> reduzierte man 2019 die Aktivitäten in diesem Bereich.<ref>Vonovia kürzt nach Mieterprotesten die Modernisierungen. In: Spiegel Online. 6. Dezember 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Teure Modernisierung

Als Folge verschleppter Instandhaltungen kam es zu teuren Modernisierungen, deren Kosten auf die Mieter umgelegt wurden.<ref name="Nordstadtblogger2019">Alexander Völkel: Vonovia-Modernisierungen und der Zoff um Mieterhöhungen (1): Was taugt das bundesdeutsche Umlagesystem eigentlich? Nordstadtblogger, 22. Januar 2019, abgerufen am 29. März 2026.</ref><ref>Nicolai Kwasniewski, Philipp Seibt: Massenhafte Modernisierung von Wohnungen: Lukrativ für Vonovia, bitter für Mieter. In: Spiegel Online. 21. November 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Betroffen waren insbesondere Großstädte wie Hamburg, Hannover oder Mainz.<ref>Axel Ritscher: Aufstand gegen Mieterhöhungen in 2.100 Wohnungen. In: Hamburger Abendblatt. 22. Januar 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref><ref>Vonovia: Drastische Mieterhöhungen nach Modernisierung. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 26. Juli 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref><ref>Sabine Posse: Modernisierung kann teuer werden. In: Allgemeine Zeitung. 30. Juni 2012.</ref> Mitunter versuchte die Deutsche Annington, eine Pauschale für Reparaturen aus der Miete herauszurechnen, um eine Mieterhöhung im Einvernehmen mit dem Mietspiegel durchzusetzen. Diese Praxis wurde jedoch 2011 vom Bundesgerichtshof untersagt.<ref>Jessica Backhaus: Wegen Abzocke: Annington vom BGH abgewatscht. In: Express. 14. Dezember 2011.</ref> Vertreter des Mieterbundes kritisierten, das Unternehmen betreibe „Modernisierung als Geschäft“ und wolle damit Gewinne machen. Mietern wurde geraten, sich fachkundigen Rat einzuholen.<ref>Cecelia Spohn, Petra Rückerl: „Wer soll so viel Geld bezahlen?“ In: Neue Presse Hannover. 5. Juli 2018, S. 14.</ref>

Abrechnung von Nebenkosten

Schon 2008 warnte der Deutsche Mieterbund vor überhöhten Nebenkostenabrechnungen der Deutschen Annington. Das Unternehmen versuche, „mit Tricks“ an Nachforderungen für Vorjahre zu kommen.<ref>Mieterbund rügt Deutsche Annington. In: Allgemeine Zeitung. 27. Juni 2008.</ref> Es gab Fälle, in denen Abrechnungen für weiter zurückliegende Jahre verschickt worden waren.<ref>Nebenkosten sorgen für Verwirrung Annington. In: Bonner General-Anzeiger. 6. Juli 2010, S. 15.</ref> Unzulässige Forderungen wie beispielsweise für Gartenholz begründete man mitunter mit technischen Problemen.<ref>Alexander Sulanke: Gartenholz: Nachforderungen von bis zu 1.668 Euro. Unberechtigte Mahnungen bringen Mieter auf die Palme. Deutsche Annington begründet die Schreiben mit einem Computerfehler. In: Hamburger Abendblatt. 6. Januar 2006, S. 1.</ref> Das MDR-Magazin Exakt riet Mietern von Vonovia, im Zweifel nachzurechnen und Widerspruch einzulegen.<ref name="MDR2021Nebenkosten">Vonovia: Frust über falsche Nebenkostenabrechnungen. MDR Investigativ, 24. April 2021, abgerufen am 29. März 2026.</ref> 2018 deckte Günter Wallraff mit seinem Team in einem Beitrag für RTL Fehler bei der Wartung einer Heizungsanlage in Witten-Heven auf.<ref>Team Wallraff: Heizungs-Experte entdeckt Mietkosten-Pfusch – Vonovia räumt Abrechnungsfehler ein. 4. Oktober 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Die Mieter sollten für Heizungsventile zahlen, die noch gar nicht verbaut wurden.<ref>Susanne Schild: Team Wallraff ermittelt in Vonovia-Häusern in Witten-Heven. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 10. Februar 2018, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Die Verbraucherzentrale NRW mahnte 2018 mehrere Firmen der Unternehmensgruppe ab, weil die Mietverträge eine Klausel enthielten, mit der – ohne gesonderte Unterschrift – gleichzeitig ein Energielieferungsvertrag abgeschlossen wurde. Nach der Güteverhandlung in einem Musterprozess vor dem Landgericht Bochum gegen eine der Gesellschaften, haben alle Unternehmen erklärt, künftig auf die Klausel zu verzichten.<ref>Verbraucherzentrale NRW: Energielieferung per Mietvertrag: Deutsche Annington lenkt ein. Stand: 4. Oktober 2022</ref>

2019 kündigten Mietervereine eine Musterfeststellungsklage gegen das Unternehmen aufgrund ungerechtfertigter Abrechnungen an. Vonovia wies die Vorwürfe zurück.<ref>Nicolai Kwasniewski, Philipp Seibt: Dubiose Abrechnungen: Mieter wehren sich gegen Wohnungsgiganten Vonovia. In: Spiegel Online. 27. März 2019, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Das Klageregister des Bundesamts für Justiz, in dem Angaben bis zum Schluss des dritten Jahres nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens aufbewahrt werden,<ref>§ 609 Absatz 2 Satz 2 ZPO</ref> enthält keine Musterfeststellungsklage gegen Vonovia.<ref>Bundesamt für Justiz: Öffentliche Bekanntmachungen im Klageregister. Abgerufen am 1. August 2023</ref>

Im Februar 2021 haben 28 regionale Mietervereine in einem offenen Brief den Vorstand der Aktiengesellschaft aufgefordert, „korrekte und transparente Abrechnungen für alle Vonovia-Mieter“ vorzulegen.<ref>Mieter protestieren gegen Vonovia. Abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Blockierung von Balkonkraftwerken

Ein Mieter aus Aachen haben seit 2024 um die Genehmigung für Balkonkraftwerke gekämpft. Vonovia stellte überzogene und unnötige Anforderungen wie Windlastberechnung, Statik-Nachweis und die Installation durch ein Fachunternehmen, die für private Anwender kaum zu erfüllen sind.<ref>Vonovia blockiert Balkonkraftwerk: DUH unterstützt Klage von Aachener Mieter. In: duh.de. 22. Mai 2025, abgerufen am 29. März 2026.</ref> Die Deutsche Umwelthilfe unterstützte den Mieter durch eine Klage gegen Vonovia. Im Januar 2026 hat Vonovia im Rechtsstreit nachgegeben und die Blockierung beendet.<ref>Ende der Blockadehaltung: Vonovia knickt bei Balkonkraftwerk ein. In: heise.de. 8. Januar 2026, abgerufen am 29. März 2026.</ref>

Weblinks

Commons: Vonovia – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references responsive />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Hinweisbaustein