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Shelley Thompson

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Shelley Thompson
Datei:Shelleythompson.jpg
Thompson im Trikot des VfL Wolfsburg
Personalia
Voller Name Shelley Ann Thompson
Geburtstag 8. Februar 1984
Geburtsort LangenfeldDeutschland
Position Sturm
Juniorinnen
Jahre Station
1989–1994 1. FC Monheim
1994–1996 Fortuna Düsseldorf
1996–1998 Garather SV
1998–1999 SVG Neuss-Weißenberg
1999–2000 SG Essen-Schönebeck
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000 SG Essen-Schönebeck
2001–2006 FCR 2001 Duisburg 92 (81)
2003–2004 Regis University
2006–2007 Hamburger SV 21 (15)
2007–2009 VfL Wolfsburg 39 (32)
2010 Atlanta Beat 4 0(0)
2010–2012 Bayer 04 Leverkusen 19 0(8)
2012–2013 SC 07 Bad Neuenahr 0 0(0)
2013 SC 07 Bad Neuenahr II 1 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2000–2001 Deutschland U-17 9 0(5)
2002–2003 Deutschland U-19 9 0(7)
2003–2004 Deutschland 2 0(1)
2004–2006 Deutschland U-21 10 (11)
2007 Deutschland U-23 5 0(2)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Shelley Ann Thompson (verheiratete Shelley Aehlig; * 8. Februar 1984 in Langenfeld) ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin.

Werdegang

Thompson wuchs in Monheim am Rhein auf. Ihr Vater kommt aus Simbabwe, ihre Mutter ist Südafrikanerin. In ihrem Elternhaus wurde Englisch gesprochen, sodass Thompson, ebenso wie ihr Bruder, erst im Kindergarten Deutsch lernte.

1989 begannen sie und ihr älterer Bruder Marc beim 1. FC Monheim mit dem Fußballspielen. Nach fünf Jahren wechselte sie zu Fortuna Düsseldorf und spielte zwei Jahre in der D-Jugend. Nachdem sie nicht mehr mit Jungen in einer Mannschaft spielen durfte, wechselte sie zum Garather SV. Über die SVG Neuss-Weißenberg kam sie 1999 zur SG Essen-Schönebeck. In ihrem letzten Jugendjahr wurde sie Niederrheinmeisterin und schaffte auf Anhieb den Sprung in die erste Mannschaft. Nach elf Toren in der ersten Saisonhälfte wechselte sie zum 1. Januar 2001 zum FCR Duisburg, für den sie in jeder Saison mindestens zehn Tore erzielte.

Am 6. August 2003 spielte sie erstmals in der deutschen A-Nationalmannschaft. Gegner in Trier war die Auswahl Nigerias. Zwischen September 2003 und April 2004 studierte sie an der Regis University in Denver. In der Bundesliga-Saison 2004/05 wurde Thompson mit 30 Toren Torschützenkönigin. Im Sommer 2006 wechselte sie zum Hamburger SV. Nach nur einer Saison verließ sie den Verein wieder und wechselte zum VfL Wolfsburg. Während ihrer Zeit dort arbeitet sie bei Volkswagen im Sport-Marketing. Am 15. Oktober 2009 wurde Thompson aufgrund von „unüberbrückbaren Differenzen“ vom VfL mit sofortiger Wirkung vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Anschließend arbeitete sie jedoch weiterhin für die Marketingabteilung des Vereins, bis zu ihrem Wechsel in die US-Profiliga WPS am 19. Februar 2010, wo sie bei Neuling Atlanta Beat einen Vertrag unterschrieb.

Zur Saison 2010/11 wechselte sie zu Bayer 04 Leverkusen, wo sie zwei Jahre aktiv war. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 arbeitete sie als Venue Media Officer am WM-Standort Leverkusen. Am 30. Juni 2012 gab Shelley Thompson über Twitter ihren Wechsel zum SC 07 Bad Neuenahr bekannt. Dort kam sie verletzungsbedingt allerdings lediglich zu einem Kurzeinsatz in Bad Neuenahrs zweiter Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd. Am 28. Oktober 2013 beendete sie schließlich aufgrund einer langwierigen Knieverletzung ihre Karriere.<ref>Ex-Nationalspielerin Thompson beendet Laufbahn. DFB, 28. Oktober 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Juli 2015; abgerufen am 19. Juli 2015.</ref>

Erfolge

  • Torschützenkönigin der Frauen-Bundesliga 2005
  • Torschützenkönigin der U-19-Europameisterschaft 2003
  • Siegerin des Nordic Cup (U-21) 2006

Privat

Shelley Thompson studierte Medien- und Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Ihr Großvater war früher Profi beim FC Liverpool.<ref>Christoph Mulitze: „Mir ist es wichtig, auch im Berufsleben erfolgreich zu sein“. In: Soccerdonna. Transfermarkt, 10. Februar 2011, abgerufen am 4. Februar 2026.</ref> Sie heiratete den Fußballfunktionär Frank Aehlig und nahm dabei seinen Nachnamen an. Gemeinsam bekamen sie eine Tochter.<ref>Bärbel Broer: Ex-Fußball-Profi arbeitet jetzt für Augustinus-Gruppe. In: Neuß-Grevenbroicher Zeitung. 26. Oktober 2020, abgerufen am 10. Januar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1991, 1992, 1993, 1994, 1995Heidi Mohr | 1996Sandra Smisek | 1997, 1998Birgit Prinz | 1999, 2000Inka Grings | 2001Birgit Prinz | 2002Conny Pohlers | 2003Inka Grings | 2004Kerstin Garefrekes | 2005Shelley Thompson | 2006Conny Pohlers | 2007Birgit Prinz | 2008, 2009, 2010Inka Grings | 2011Conny Pohlers | 2012Genoveva Añonma | 2013Yūki Nagasato | 2014, 2015Célia Šašić | 2016, 2017Mandy Islacker | 2018Pernille Harder | 2019Ewa Pajor | 2020Pernille Harder | 2021Nicole Billa | 2022Lea Schüller | 2023Alexandra Popp | 2024Ewa Pajor | 2025Lineth Beerensteyn/Selina Cerci Vorlage:Klappleiste/Ende