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Rainald Grebe

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Rainald Grebe 2008

Rainald Grebe (* 14. April 1971 in Köln) ist ein deutscher Liedermacher, Schauspieler, Kabarettist, Theaterregisseur und Autor.

Leben

Rainald Grebe wuchs in einer evangelisch-bürgerlichen Familie in Frechen bei Köln auf. Sein Vater Werner Grebe war Professor für Bibliothekswesen,<ref>Claudia Irle-Utsch: Kultur – Digitalisierte Erinnerung. Rainald Grebe in Netphen. In: Siegener Zeitung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. September 2015; abgerufen am 27. September 2015.</ref> seine Mutter Englisch- und Französischlehrerin am Gymnasium der Stadt Frechen.<ref>Mir sind Leute sympathisch, die einen Schaden haben. In: Das Magazin. April 2008, S. 32.; Florentin Schumacher: Irgendwo da bei Köln. In: Die Zeit. Nr. 31, 20. Juli 2023, S. 55.</ref>

Ausbildung

Nach dem Abitur am Gymnasium der Stadt Frechen im Juni 1990 leistete Grebe seinen Zivildienst in der psychiatrischen Abteilung Gilead IV des Evangelisches Krankenhaus Bielefeld der Von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ab – eine Zeit, die er später in seinem Stück Gilead festhalten sollte.<ref>Rainald Grebe - Gilead Songtext. Abgerufen am 2. Mai 2021.</ref> Im Anschluss begab er sich nach Berlin mit der Absicht, Straßenkünstler zu werden, was er allerdings bereits nach dem ersten Auftritt ernüchtert wieder aufgab.<ref>Podcast - Reflektor Ep 39: Rainald Grebe (22:10 min). Abgerufen am 10. Oktober 2021.</ref> Ab dem Wintersemester 1993 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. 1997 schloss er das Studium mit einem Diplom im Fach Puppenspiel ab und arbeitete 1999 als Puppenspieler am Puppentheater Halle.<ref>Faust. Eine Höllenfahrt in 13 Bildern nach Goethe u. a. Puppentheater der Stadt Halle. Plakat. Abgerufen am 14. November 2023.</ref> Im Jahr 2000 nahm er den Beruf des Dramaturgen, Schauspielers und Regisseurs am Theaterhaus in Jena auf.

Karriere als Künstler

Thomas Hermanns produzierte 2002 mit Grebe eine eigene Varietéshow namens Immer wieder sonntags im Hamburger Schauspielhaus. Seither trat Grebe regelmäßig in Fernsehsendungen wie dem Quatsch Comedy Club in Berlin oder der Comedysendung Nightwash auf. Währenddessen fand im Theatercafé Jena oft Die Falkenhorst-Show von und mit Rainald Grebe und Gästen statt. Das Programm wurde später unter dem Namen Cinehorst ins „Kassablanca“ verlegt, wo Schauspieler unter Moderation von Grebe „Live-Kino“ vorführten.<ref>Sven Margref: Der Film, das sind wir'. In: KARL MAY & Co. 16. November 2002, abgerufen am 14. November 2023.</ref>

2004 erschien sein erstes Album Das Abschiedskonzert auf zwei CDs mit Liedern, in denen Grebe allein mit Klavier und Gesang auf zum Teil bizarre Art meist alltägliche Themen behandelt. Im Januar 2007 fand die Premiere seines zweiten Solo-Programms Das Robinson-Crusoe-Konzert im Theater der Berliner Wühlmäuse statt. 2005 tourte Grebe zudem mit der Berliner Kapelle der Versöhnung, bestehend aus Martin Brauer (Schlagzeug) und Marcus Baumgart (Gitarre). 2008/09 traten Grebe und die Kapelle der Versöhnung mit dem Programm Alle reden vom Wetter – Die Klimarevue im Leipziger Centraltheater auf. Außerhalb seiner regulären Programme war Grebe Autor und Regisseur einer zweistündigen Revue, die die Gefahren des Klimawandels thematisierte. Dort kamen sämtliche Mitglieder der Kapelle der Versöhnung als Sänger zum Einsatz.<ref>Leipzig in Sachsen. Abgerufen am 14. November 2023.</ref>

Mit seinem dritten Solo-Programm Das Hongkongkonzert war Grebe 2009 auf Tour. Der Name entstand anlässlich eines im Hotel InterContinental Grand Stanford in Hongkong abgehaltenen Auftritts vor deutschen Geschäftsleuten.<ref>Rainald Grebe: „Eine Bemerkung fällt, und zack!“ In: Tagesspiegel. 24. März 2009 (tagesspiegel.de [abgerufen am 28. November 2025]).</ref>

Am Centraltheater in Leipzig hatte am 16. Dezember 2009 Grebes neues Theaterstück Die Karl-May-Festspiele Leipzig Premiere. Für die Darstellung der Indianer kamen dabei 20 Laiendarsteller<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Centraltheater: Mit Rainald Grebe auf Winnetous Spuren (Memento vom 8. Dezember 2009 im Internet Archive)</ref> zum Einsatz. Am 21. Januar 2010 stellte Grebe am Maxim-Gorki-Theater in Berlin unter Mitwirkung einiger Schauspieler des Ensembles seine neue Produktion Zurück zur Natur. Ein Konzert für Städtebewohner vor.<ref>nachtkritiken. Abgerufen am 14. November 2023.</ref> 2010 erweiterte Grebe die Kapelle der Versöhnung durch weitere Musiker, darunter Buddy Casino und ein Streichquartett, zum Orchester der Versöhnung.<ref>Orchester der Versöhnung: Spaß im Quartett. In: Tagesspiegel. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 14. November 2023]).</ref> Das Stück Die WildeWeiteWeltSchau feierte am 27. Januar 2011 am Leipziger Centraltheater Premiere. Am 18. Juni 2011 spielte Grebe in der Berliner Waldbühne vor 15.000 Besuchern ein dreistündiges Konzert mit dem Waldbühnenorchester, bestehend aus dem Orchester der Versöhnung und Gästen, darunter die ehemalige Bolschewistische Kurkapelle schwarz-rot.

Am 31. August 2011 hatte Grebes Stück Völker schaut auf diese Stadt – Berlin wählt und Rainald Grebe kann sich nicht entscheiden am Maxim-Gorki-Theater in Berlin Premiere. Im Vorfeld der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 hatte Grebe im Wahlkampf Kandidaten, Werber, Bürgerinitiativen und Bürger getroffen und daraus ein Stück geschrieben.<ref>Rainald Grebe weiß nicht, wen er wählen soll - und erzählt warum: Ich bin Ihr Kandidat. In: Berliner Zeitung. 26. August 2011, abgerufen am 14. November 2023.</ref> Von 2012 bis 2014 war Grebe mit seinem Soloprogramm Das Rainald Grebe Konzert auf Tour. Die Premiere fand am 9. Januar 2012 im Theater Die Wühlmäuse in Berlin statt. 2013 unterschrieb Grebe am Schauspielhaus Hannover einen Vertrag für drei Jahre.<ref>Rainald Grebe inszeniert Theaterprojekt zum digitalen Leben. In: heise online. 10. Oktober 2013, abgerufen am 14. November 2023.</ref> Er inszenierte dort unter dem Titel Das Anadigi Ding ein Projekt zum digitalen Leben als theatrale Langzeitstudie.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DAS ANADIGIDING (Memento vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive)</ref><ref>Jo Bager: Rainald Grebe - Das Anadigiding: "Das war das 20. Jahrhundert. Ich hab das alles erlebt. Hat es mir geschadet?" In: heise online. 29. Juni 2014, abgerufen am 29. Oktober 2019.</ref>

Am 9. Dezember 2014 trat Grebe in der Sendung Die Anstalt auf und behandelte die Themen Sanifair und Monsanto. Am 20. Juni 2015 führte er in der Berliner Wuhlheide sein einmaliges Programm Halleluja Wuhlheide auf. Das fünfstündige Konzert auf der Parkbühne Wuhlheide wurde am 12. September 2015 bei 3sat als gekürzter Mitschnitt gezeigt. An dem Projekt wirkten Thomas Quasthoff, Gotthilf Fischer, Olaf Schubert, Buddy Casino, Martin Neuhaus, René Marik und weitere 200 Statisten in verschiedenen Rollen mit.

Im Dezember 2015 wurde an zwei Tagen die BrandenburgSchau für den RBB in Frankfurt (Oder) aufgezeichnet. Diese Sendung wurde am 23. Januar 2016 als Zusammenschnitt ausgestrahlt. Mitwirkende waren die Punkband Die Bockwurschtbude, der Politiker Martin Patzelt, der Aktionskünstler Michael Kurzwelly und die Schauspielerin Maria Simon. Im Theater Neumarkt in Zürich führte Grebe unter anderem mit Valeri Scherstjanoi am 24./25. Juni 2016 das Programm Dada Berlin auf.<ref>Daniele Muscionico: Bohémiens + Langeweile = Dada. In: NZZ. 24. Juni 2016, abgerufen am 12. September 2016.</ref> Am 21. Oktober 2016 spielte er in Köln die Premiere seines Solo-Programms Das Elfenbeinkonzert, mit dem er danach durch Deutschland tourte. Am 14. Januar 2018 inszenierte er an der Schaubühne in Berlin fontane.200 und gab dabei Einblicke in die Vorbereitungen des Jubiläums des zweihundertsten Geburtstags Theodor Fontanes im Jahr 2019 auf einer „Wanderung durch die Sandflächen, Sumpflandschaften, Kleinstädte und Dörfer der Mark Brandenburg“.<ref>fontane.200: Einblicke in die Vorbereitungen des Jubiläums des zweihundertsten Geburtstags Theodor Fontanes im Jahr 2019. Ein Abend von und mit Rainald Grebe. Schaubühne Berlin, 14. Januar 2018, abgerufen am 14. November 2023.</ref>

Grebe trat mehrfach im Rahmen des 3SAT-Festivals in Mainz auf, zuletzt im September 2023 mit seiner Band.<ref>Rainald Grebe: Die Band. In: 3sat.de. 30. September 2023, abgerufen am 30. September 2023.</ref>

Ab Mai 2024 war Grebe mit dem "Das Foreveryoung Konzert" solo unterwegs. Ab Juni bis Oktober 2024 trat er mit der Kapelle der Versöhnung mit dem Programm "Die Band" auf. Die weiteren Touren wurden krankheitsbedingt am 24. Oktober 2024 bis auf Weiteres abgesagt.

Persönliches

Grebe lebt in Berlin und in der Uckermark: „Früher habe ich mich noch über ältere Kabarettisten gewundert, wenn sie über ihre Häuser auf dem Lande erzählten[,] und habe Witze darüber gerissen. Jetzt hat mich das Schicksal ereilt. Jeder Mensch braucht einen Ort, an den er immer wieder zurückkehren möchte.“<ref>Rainald Grebe ist jetzt Brandenburger. In: Märkische Allgemeine Zeitung. 20. Januar 2017, abgerufen am 14. November 2023.</ref> Er ist liiert und hat eine Tochter.<ref>Florentin Schumacher: Irgendwo da bei Köln. In: Die Zeit. Nr. 31, 20. Juli 2023, S. 55.</ref>

Am 26. März 2017 erlitt Grebe in der Pause eines Konzerts im Düsseldorfer Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation einen ischämischen Schlaganfall, der ihn zu einer mehrmonatigen Pause zwang.<ref>Tobias Jochheim: Düsseldorf: Rainald Grebe nimmt fulminant Rache an seinem Schlaganfall. In: Rheinische Post. Abgerufen am 26. Februar 2018.</ref> Im Jahr 2021 machte er öffentlich, dass er an Vaskulitis erkrankt ist.<ref>Rainald Grebe: „Ich schaue, wie lang ich noch mache. Ich bin ein bisschen krank“. In: Berliner Zeitung. Abgerufen am 1. Mai 2021.</ref><ref>Rainald Grebe: Musiker und Kabarettist ist unheilbar krank. In: Stern. Abgerufen am 3. Januar 2022.</ref><ref>Ich bin froh, dass mein Hirn noch sprudelt. In: Stern. Nr. 52, 23. Dezember 2021, S. 80–85.</ref> Anfang 2022 erlitt er einen weiteren Schlaganfall.<ref>Richard Kämmerlings: Rainald Grebe: „Ich bin in der Schwebephase, zurückkommen oder nicht“. In: Die Welt. 30. März 2022 (welt.de [abgerufen am 30. März 2022]).</ref> Inzwischen hatte er mindestens 17 Schlaganfälle (Stand: Oktober 2024).<ref>Wieder ein Schlaganfall: Kabarettist ins Krankenhaus eingeliefert – Auftritte abgesagt. 24. Oktober 2024, abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref><ref>Comedian Rainald Grebe (53): „Ich habe 16 Schlaganfälle überlebt“. 4. Mai 2024, abgerufen am 4. Mai 2024.</ref>

Die Kunsthistorikerin und Hochschullehrerin Anja Grebe ist seine Schwester.

Rezeption

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Grebe beim Zelt-Musik-Festival 2014

Der Literaturwissenschaftler Gerrit Lembke verglich die Popularität des Kabarettisten Grebe mit der von Bodo Wartke und Gerhard Polt.<ref name="Rettichrüber">Gerrit Lembke: Poetik der Einebnung: Zur Amalgamierung von Raum und Zeit in den Liedern Rainald Grebes. Zeitmaschine (2008) und Guido Knopp (2005). In: Mauerschau. Nr. 1, 2010, S. 35–47, hier S. 35 (uni-due.de [PDF; abgerufen am 27. November 2025]).</ref> Seine „komplexen und um gesellschaftliche Relevanz bemühten Lieder“ werden von Lembke als in einer Traditionslinie mit Bertolt Brecht, Wolf Biermann oder Franz-Josef Degenhardt stehend beschrieben.<ref name="Rettichrüber" /> Bei Grebe „nimmt die Vergangenheit den größten Raum ein, die Gegenwart entpuppt sich dort, wo sie modern scheint, als umso rückwärtsgewandter, und eine Zukunft ist im wahrsten Sinne ‚u-topisch = raumlos‘.“<ref>Gerrit Lembke: Poetik der Einebnung: Zur Amalgamierung von Raum und Zeit in den Liedern Rainald Grebes. Zeitmaschine (2008) und Guido Knopp (2005). In: Mauerschau. Nr. 1, 2010, S. 35–47, hier S. 35 (uni-due.de [PDF; abgerufen am 27. November 2025]).</ref>

Grebe wurde wiederholt dafür kritisiert, bei Auftritten gelegentlich einen Warbonnet zu tragen und dadurch kulturelle Aneignung zu betreiben. „Ich wurde als Rassist beschimpft, weil es ein Symbol einer unterdrückten Bevölkerung ist“, sagte er 2020.<ref name="DEF">Kunst & Kopfkrieg: Rainald Grebe über Cancel Culture. In: laut.de. 12. Oktober 2020, abgerufen am 27. November 2025.</ref> Grebe verteidigte das Tragen des Federschmucks zunächst in verschiedenen Interviews,<ref name="DEF" /><ref>Robert Klages: Kiezgespräch. In: Tagesspiegel. 25. März 2019, abgerufen am 27. November 2025.</ref> 2023 kündigte er aber an, künftig keinen Warbonnet mehr zu tragen.<ref>Debatte um kulturelle Aneignung: Rainald Grebe trägt keinen Federschmuck mehr. In: Tagesspiegel. 28. Juni 2023, abgerufen am 27. November 2025.</ref>

Bekannt sind Grebes Bundeslandhymnen,<ref>Rainald Grebe: Stewardessen und Calvinismus. In: Westfälische Nachrichten. 9. Februar 2021, abgerufen am 23. November 2021.</ref> insbesondere die Lieder Thüringen (2004), Brandenburg (2005)<ref>Rainald Grebe: „Eine Bemerkung fällt, und zack!“ In: Der Tagesspiegel Online. 24. März 2009, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 23. November 2021]).</ref><ref>Rainald Grebe ist jetzt Brandenburger. Abgerufen am 23. November 2021.</ref> und Doreen aus Mecklenburg (2007).<ref>Anke Lübbert: Hier lacht der Osten: Der Kabarettist Rainald Grebe besingt die ostdeutsche Tristesse. Aber so liebevoll, dass ihm die Bewohner der welken Landstriche nicht böse sind. In: Die Tageszeitung. 23. August 2007, abgerufen am 14. November 2023.</ref>

Werke

Alben

Solo

  • 2001: Solo
  • 2004: Das Abschiedskonzert (Live-Doppelalbum) (25. Oktober 2004)
  • 2007: Das Robinson Crusoe Konzert (Live-Album) (14. September 2007)
  • 2009: Das Hongkongkonzert (Live-Album) (28. August 2009)
  • 2012: Das Rainald Grebe Konzert (Studio-Album) (12. Oktober 2012)
  • 2017: Das Elfenbeinkonzert (Live-Album) (10. März 2017)
  • 2021: Popmusik (Studio-Album) (5. Februar 2021)

mit Band

  • 2005: Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung (18. November 2005)
  • 2007: Volksmusik (mit der „Kapelle der Versöhnung“) (11. Mai 2007)
  • 2008: 1968 (mit der „Kapelle der Versöhnung“) (Live-Album) (26. September 2008)
  • 2011: Rainald Grebe & das Orchester der Versöhnung (4. Februar 2011)
  • 2011: Zurück zur Natur (mit der „Kapelle der Versöhnung“) (2. September 2011)
  • 2014: Berliner Republik (mit dem „Orchester der Versöhnung“) (Live-Album) (4. April 2014)
  • 2019: Albanien (mit der „Kapelle der Versöhnung“) (19. Juli 2019)

(Hör-)Bücher

  • Die Vogelwelt von Frechen. Selbstverlag, Frechen 1983, ohne ISBN.<ref>Rainald Grebe: Die Vogelwelt von Frechen. R. Grebe, Frechen, [Joh.-Simon-Str. 54] 1983 (dnb.de [abgerufen am 13. April 2022]).</ref>
  • Global Fish. Roman. S. Fischer, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-596-16916-0.
  • Global Fish. Hörspiel in 7 Wellen. (Hörbuch, 6 CDs). Versöhnungsrecords ElfenArt, Stadthagen 2007, ISBN 978-3-9811597-2-1.
  • Das grüne Herz Deutschlands. Mein Gesangbuch. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-17536-9.
  • Rheinland Grapefruit. Mein Leben. Mit Zeichnungen von Chrigel Farner. Voland & Quist, Berlin und Dresden 2021, ISBN 978-3-86391-314-4.

Hörspiel

Videoalben

  • Live im Admiralspalast – Die besten Lieder meines Lebens (16. April 2010)

Sonstiges

  • Die Lieder der Falkenhorst-Show
  • Bin in Jena (Kurzfilm)
  • Anfang der Selbstfindung und Anfang des Wahnsinns (Kurzfilme im Rahmen des Projekts Apartment666.com vom Schauspiel Frankfurt)<ref>Apartment666.com; Projektbeschreibung auf www.kulturportal-hessen.de</ref>
  • Regisseur im Staatsschauspiel Dresden mit unter anderem: „Circus Sarrasani“, „The greatest show on earth“, „Einmeterfünfzig“ und „Baron Münchhausen“<ref>Schauspielhaus Dresden: Rainald Grebe | Staatsschauspiel Dresden. Abgerufen am 14. Januar 2023.</ref>

Auszeichnungen

Klage gegen gebührenpflichtige Autobahntoiletten

Im November 2017 berichtete die Presse bundesweit über eine Klage Grebes gegen das Land Rheinland-Pfalz wegen der Toilettengebühr auf Autobahnraststätten (Sanifair-Konzept). Die Gaststättenverordnung Rheinland-Pfalz sehe eine kostenlose Nutzung für Gäste vor. Grebe, der in seinen Programmen und Liedern<ref>zum Beispiel in Urlaub in Deutschland („Das Land der Kago-Öfen und von Sanifair“)</ref> mehrmals auf das Bezahlsystem angespielt hatte, kündigte diese Klage zuvor in der ZDF-Sendung Die Anstalt an.<ref>Prozess in Koblenz: Kabarettist klagt gegen Toilettengebühr an Autobahnen. In: Spiegel Online. 17. November 2017 (spiegel.de [abgerufen am 28. November 2017]).</ref>

Das Verwaltungsgericht Koblenz wies die Klage jedoch mit Urteil vom 17. November 2017 ab.<ref>DerWesten - derwesten.de: Kabarettist Rainald Grebe scheitert mit Klage gegen Gebühr für Autobahn-WC. In: Berliner Morgenpost. Berliner Morgenpost, Berlin, Germany, 4. Dezember 2017, abgerufen am 7. Dezember 2017.</ref> Für den Bereich der Bundesfernstraßen und deren Nebenanlagen sei die Gaststättenverordnung nicht unmittelbar anwendbar.<ref>VG Koblenz, Urteil vom 17. November 2017 - 5 K 1284/16.KO Rdnr. 38.</ref> Zudem stünden in Rheinland-Pfalz an 43 unbewirtschafteten Rastanlagen kostenfreie Toiletten zur Verfügung. Mit Beschluss vom 24. Juli 2018 bestätigte das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz diese Entscheidung.<ref>Entscheidungen: Andere Gerichte: Toilettennutzung, Autobahnraststätte, Kostenpflicht / OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 24.07.2018 – 1 A 10022/18.OVG - Burhoff online. Abgerufen am 14. Januar 2023.</ref>

Literatur

  • Florentin Schumacher: Irgendwo da bei Köln. Rainald Grebe ist einer von Deutschlands größten Kleinkünstlern, seine Karriere begann im Untergrund. Im Keller seiner Eltern in Frechen. In: Die ZEIT. Nr. 31, 20. Juli 2023, S. 55.

Weblinks

Commons: Rainald Grebe – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

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