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Ritteburg

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Ritteburg
Gemeinde Kalbsrieth
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(245)&title=Ritteburg 51° 21′ N, 11° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(245) 51° 20′ 42″ N, 11° 19′ 34″ O
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Höhe: 121 m ü. NN
Fläche: 5,77 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Ritteburg, Gemeinde Kalbsrieth. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 245 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 06556
Vorwahl: 03466
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Ritteburg ist ein Ortsteil der Gemeinde Kalbsrieth im Kyffhäuserkreis in Thüringen.

Geographische Lage

Ritteburg liegt unweit vom südlichen Ufer der Unstrut. Nördlich gegenüber befindet sich Kalbsrieth. Beide Ortsteile liegen an der Landesstraße 1172 von Artern nach Ziegelroda.

Geschichte

Am 1. Juni 932 wurde Ritteburg erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 233.</ref> Ritteburg wird als mutmaßlicher Schauplatz der Schlacht bei Riade im Jahr 933 angesehen. Die einstige Wasserburg Ritteburg soll schon im 8. Jahrhundert zur Kontrolle und Sicherung des Unstrutübergangs gebaut worden sein. Im Hersfelder Zehntverzeichnis wurde diese Burg bereits mit erwähnt. 932 und 972 waren deutsche Könige vor Ort. Man nimmt an, dass dieser Ort Riade geheißen hat, wo 933 der König mit seinen Mannen die Ungarn vernichtend geschlagen hat. Im Jahr 1000 wurde die Anlage dem Erzbischof von Magdeburg geschenkt. Sonst ist über die Burg und den Standort weiter nichts bekannt.<ref>Thomas Bienert: Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Wartberg-Verlag, 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 155.</ref> Im Jahr 2009 hatte der Ortsteil 200 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Ritteburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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