Zum Inhalt springen

Wuthenow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. März 2026 um 06:29 Uhr durch imported>Crazy1880 (linkfix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Wuthenow
Stadt Neuruppin
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(437)&title=Wuthenow 52° 55′ N, 12° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(437) 52° 54′ 32″ N, 12° 50′ 11″ O
 {{#coordinates:52,908908333333|12,836269444444|primary
dim=10000 globe= name=Wuthenow region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 44 m ü. NN
Fläche: 8,4 km²
Einwohner: 437 (31. Dez. 2023)<ref>Statistiken der Fontanestadt Neuruppin. (PDF; 61 kB) Stadt Neuruppin, abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner/km²
Eingemeindung: 6. Dezember 1993
Postleitzahl: 16818
Vorwahl: 03391
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Wuthenow ist ein Ortsteil der brandenburgischen Kreisstadt Neuruppin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Mit 437 Einwohnern ist das Dorf Wuthenow der fünftgrößte Ortsteil der Stadt (von insgesamt 14).

Am 6. Dezember 1993 wurde Wuthenow nach Neuruppin eingemeindet.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

Lage

Das Straßendorf Wuthenow liegt an einer länglichen Ausbuchtung des Ruppiner Sees, der Wuthenower Lanke. Am direkt gegenüber liegendem westlichen Seeufer befindet sich die Kernstadt von Neuruppin.

Geschichte

In slawischer Zeit bestanden an der Lanke zwei Siedlungen, eine innerhalb des heutigen Dorfes, die andere nahe der Grenze zur Gemarkung Neuruppin am Rande des Lankebergs. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts haben sich deutsche Siedler um den Berg herum niedergelassen.<ref>Evangelische Kirchengemeinde Wuthenow (Hrsg.): 1837–1987; 150 Jahre Kirche Wuthenow. Neuruppin 1987.</ref> Wuthenow ist wahrscheinlich das älteste Dorf des Ruppiner Landes. Erstmals urkundlich erwähnt 1319 als Wotenowe<ref>Märkische Oderzeitung. 10./11. September 2005, S. 11.</ref> und im Visitationsbericht von 1541 als Wothenow uber dem sehe oder vormals auch als Wütenow bezeichnet.<ref>Gerhard Zimmermann (Hrsg.): Die Brandenburgischen Kirchenvisitations-Abschiede und -Register des XVI. und XVII. Jahrhunderts. Zweiter Band: Das Land Ruppin. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1963.</ref> Grundherren waren die Grafen von Lindow-Ruppin bis zum Erlöschen des Geschlechts im Jahre 1524. Anschließend fällt das Dorf mit der Herrschaft Ruppin an die Mark Brandenburg.

Von Anfang an war Wuthenow ein reines Bauerndorf.

1652 waren 6 der 18 Bauernhöfe wüst, daneben bestanden ein Schulzengut und 7 Kossätenstellen. 1687 werden genannt: Ein Schulze und ein Bauer mit 4 Hufen Land, 14 Dreihüfner (4 wüst), 2 Zweieinhalbhüfner (1 wüst), 1 Zweihüfner, 3 Kossäten mit je einem Hufen Land, ein Kossät ohne Land sowie ein Schmied, ein Kuhhirt, ein Schäfer oder Schweiner und ein Ochsenhirt. Es wurde keine Fischerei und nur wenig Mastung betrieben.

Am 28. September 2019 wurde das 700-jährige Bestehen Wuthenows mit einem Festumzug gefeiert.<ref>Märkische Allgemeine Zeitung: Großer Festumzug zur Geburtstagsfeier 700 Jahre Wuthenow. 29. Dezember 2024, abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref>

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung in Wuthenow<ref name="frie" />
Jahr 1766 1777 1785 1798 2017
Einwohner 221 221 221 245 437

Historische Landwirtschaft

Aussaat und Tierbestand Wuthenow im Jahre 1798<ref name="frie">Friedrich Wilhelm August Bratring: Die Grafschaft Ruppin in historischer, statistischer und geographischer Hinsicht ein Beitrag zur Kunde der Mark Brandenburg. Haym, Berlin 1799, S. 433 (google.de).</ref>
Aussaat Weizen Roggen Gerste Hafer Erbsen Wicken Hirse Kartoffeln Leinsamen Buchweizen
Menge 2 Scheffel 19 Winspel 2 Scheffel 15 Winspel 4 Scheffel 7 Winspel 14 Scheffel 5 Winspel 6 Scheffel 1 Winspel 3 Scheffel 1 Scheffel 7 Metze 7 Winspel 1 Scheffel 1 Winspel 7 Scheffel 12 Scheffel
Tierbestand Pferde Rinder Schweine Schafe
Stück 94 232 123 1114

Ortsbeirat

Ortsvorsteherin: Ariane Feierbach

Ortsbeiratsmitglieder: Peter Lenz, Hans-Joachim Relitz<ref>Homepage der Stadt Neuruppin</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Neuruppin Wuthenow Dorfstraße 72 Wohnhaus eines Kossäten.JPG
Wohnhaus eines Kossäten Dorfstraße 72 in Wuthenow
Datei:Prior Wichmann von Arnstein.jpg
Wichmann von Arnstein soll von Wuthenow aus nach Neuruppin über den See gegangen sein.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.


  • Die 1836/1837 erbaute Dorfkirche wurde von Baumeister Karl Friedrich Schinkel als Normalkirche entworfen. In ihr befindet sich das Gemälde der ältesten Stadtansicht Neuruppins.<ref>Peter Schmidt: Wuthenows Kirche – ein Schinkelbau In: Ruppiner Anzeiger. 22./23. Januar 2000.</ref>
  • Nahe dem Ortseingang (vom Seedamm aus) befindet sich ein Kossätenhaus aus dem 18. Jahrhundert.<ref>Geschichte des Kossätenhauses. Abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref>

Bemerkenswertes

Weblinks

Commons: Wuthenow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ortsteile: Alt Ruppin | Buskow | Gnewikow | Gühlen-Glienicke | Karwe | Krangen | Lichtenberg | Molchow | Nietwerder | Radensleben | Stöffin | Wulkow | Wuthenow

Gemeindeteile: Binenwalde | Boltenmühle | Kunsterspring | Neuglienicke | Pabstthum | Radehorst | Rheinsberg-Glienicke | Seehof | Steinberge | Stendenitz | Zermützel | Zippelsförde

Wohnplätze: Alte Schäferei | Ausbau Nietwerder | Ausbau Wulkow | Bechlin | Birkenhof | Bürgerwendemark | Bütow | Dietershof | Fristow | Gentzrode | Gildenhall | Heidehaus | Hermannshof | Lietze | Musikersiedlung | Neumühle | Quäste | Rägelsdorf | Roofwinkel | Rottstiel | Stöffiner Berg | Tornow | Treskow

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein